Von Montagabend, 27. März bis Freitagmorgen, 31. März 2023, werden in den Tunnels der A4 Axenstrasse zwischen 20.30 und 5.00 Uhr Reinigungsarbeiten der Entwässerungsleitungen ausgeführt.
Es ist mit Behinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Die grosse Brücke zwischen Raron/Turtig und Niedergesteln (Grossi Brigga Gesch) wird aufgrund der Anschlussarbeiten an die Autobahn A9 während sechs Monaten gesperrt.
Die Sperrung erfolgt am Montag, 3. April 2023 und erstreckt sich bis zum Samstag, 30. September 2023. Umfahrungsrouten und weitere Ersatzmassnahmen wurden seitens der Verantwortlichen geprüft und umgesetzt. Die provisorische Verkehrsführung und deren Auswirkungen werden zudem regelmässig überprüft und falls nötig angepasst. Aufgrund des guten Baufortschrittes bei der Sanierung der Brücke erfolgt die Sperrung ein Jahr früher als geplant.
Ein Rettungshelikopter der Rega stand heute Morgen am Zürichberg (ZH) im Einsatz. Ein 82-jähriger Mann war mit einer Wandergruppe unterwegs. Plötzlich wurde ihm schwindelig und er verlor das Bewusstsein.
Die Rega-Crew aus Dübendorf konnte ihn direkt an der Rettungswinde unterhalb des Helikopters ins nahegelegene Universitätsspital Zürich fliegen.
Gestern Abend brach in einem Kellerabteil am Zihlmattweg in Luzern ein Brand aus. Das Feuer wurde durch die im Hochhaus aktivierte Sprinkleranlage gelöscht. Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund.
Die Polizei sucht Zeugen.
Kommenden Freitag 24.03.2023 schliesst unser Schalter infolge Vereidigung der neuen Mitarbeitenden ausnahmsweise bereits um 11:00 Uhr.
Für dringende Anliegen wenden Sie sich bitte an die Kantonspolizei Zürich, Weiherallee 15, 8610 Uster oder die Notrufnummer 117.
Am Dienstag (21.03.2023), kurz vor 18:30 Uhr, sind bei Landwirtschaftsarbeiten in Schwantlen mehrere Kubikmeter Jauche in einer Grube überlaufen.
Durch das schnelle eingreifen des Landwirts und der ausgerückten Feuerwehr konnte der Schaden eingedämmt werden.
Auf den Thurgauer Strassen mussten im vergangenen Jahr 1199 Verkehrsunfälle polizeilich bearbeitet werden, das sind 11.4 Prozent mehr als 2021.
11 Personen kamen bei Unfällen ums Leben; im Jahr zuvor waren 14 Todesopfer zu beklagen.
An der A6 bei Spiez finden in der kommenden Woche Sicherheitsholzereiarbeiten statt. Dabei werden Bäume gefällt, die ein Risiko für die Autobahnbenutzenden darstellen.
Während der Arbeiten wird die Geschwindigkeit reduziert, für das Fällen einzelner Bäume wird der Verkehr jeweils für einige Minuten angehalten.
Am frühen Dienstagabend ist es in Meiringen zu einem Lawinenniedergang gekommen, bei dem zwei Personen verschüttet worden sind.
Ein Mann wurde tot geborgen. Die Suche nach der zweiten vermissten Person dauert an.
Die Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen von Hostpoint, in denen sie behaupten, dass die Zahlungsmethode aktualisiert werden müsse, um eine Sperrung des Domainnamens zu verhindern.
Ihr Ziel ist es, an die Kreditkartendaten der potentiellen Opfer zu gelangen.
Am Dienstagabend, 21. März 2023, ist kurz vor Mitternacht im Gebiet Sunnberg in Willerzell ein kleiner Stall durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Feuerwehren konnten die Flammen rasch löschen.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Gränichen brach am Dienstagabend ein Brand aus. Der Schaden ist überschaubar. Brandstiftung steht als Ursache im Vordergrund.
Betroffen war ein Mehrfamilienhaus an der Quellenstrasse in Gränichen. Bewohner bemerkten am Dienstag, 21. März 2023, kurz nach 17 Uhr Rauch, der sich vom Keller her ins Treppenhaus ausbreitete.
Am Montagmorgen (20.03.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Elektrorollstuhl ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Elektrorollstuhl entstand Sachschaden.
Am kommenden Wochenende findet die Swiss RetroMecanika im Forum Freiburg in Granges-Paccot statt. Rund 11'000 Personen werden zu dieser Veranstaltung erwartet, was zu Verkehrsbehinderungen in diesem Sektor führen wird.
Die Autobahnausfahrt Freiburg-Nord wird vorübergehend geschlossen sein.
Gestern Nachmittag waren unsere Polizistinnen und Polizisten in den Regionen Küssnacht, Arth und Brunnen unterwegs und nahmen sich bewusst Zeit, um das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern zu suchen und Präsenz zu zeigen.
Solche Aktionen werden von uns regelmässig geplant und durchgeführt, um Bürgeranliegen aufzunehmen und Bedürfnisse abzuholen.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Montagabend (20.03.2023) ein Velofahrer schwer verletzt worden.
Der 22-Jährige musste von einem Rettungswagen ins Spital gebracht werden.
Um Wildtiere zu schützen, besteht vom 1. April bis am 31. Juli im Wald und am Waldrand Leinenpflicht für Hunde.
Als Waldrand wird ein Gebiet bis 50 Meter Entfernung vom Wald definiert.
Am Dienstagmachmittag, den 21. März 2023, ereignete sich in einer Wohnung in Siders ein Familiendrama.
Ein 88-jähriger Mann stach mit einer Stichwaffe auf seine 79-jährige Frau ein, welche anschliessend verstarb.
Mehrere hundert Personen haben sich am Montagabend (20.03.2023) auf dem Zürcher Paradeplatz zu einer bewilligten Kundgebung versammelt. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Abzockerei stoppen“.
Dazu aufgerufen hatten die Juso und weitere Organisationen und Parteien. Laut Stadtpolizei Zürich verlief die Kundgebung friedlich.
Am Dienstagmittag, 21. März 2023, kurz vor 12.15 Uhr, ereignete sich auf der Zwingenstrasse in Brislach BL ein Verkehrsunfall mit drei involvierten Fahrzeugen.
Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Am Dienstagmorgen (21.03.2023) kam es im westlichen Teil der Stadt St.Gallen zu einer Intervention im häuslichen Bereich. Dabei konnte durch die Polizei Betäubungsmittel sichergestellt werden.
Das Ehepaar wurde zwecks Einvernahmen auf die Polizeistation gebracht.
Der heutige Start in den astronomischen Frühling ging abgesehen von Schleierwolken recht sonnig und vor allem mild über die Bühne.
Im heutigen Blog ordnen wir aussergewöhnlich milde Phase ein, indem wir einen Blick auf die durchschnittlichen Höchsttemperaturen im Frühling werfen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte vor rund zwei Wochen in Reinach BL eine professionell betriebene Hanf-Indooranlage mit über 700 Hanfpflanzen ausheben.
Eine Person wurde vorübergehend festgenommen.
Am Dienstag (21.03.2023), um 7:30 Uhr, hat sich auf der Neckerstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Die Autofahrerin wurde durch den Aufprall unbestimmt verletzt.
Am Montagabend ist unterhalb von Ftan ein Automobilist mit einer Leitplanke kollidiert. Ohne sich um den Schaden an der Leitplanke zu kümmern, fuhr der Mann weiter.
Gemäss ersten Erkenntnissen kollidierte am Montag gegen 22 Uhr unterhalb Ftan ein Fahrzeug in einer Rechtskurve mit der linksseitigen Leitplanke.
Der Frühling steht vor der Tür. Die Menschen suchen bei schönem Wetter vermehrt den Weg mit dem Fahrrad in die Natur. Die Kantonspolizei Wallis sensibilisiert die Nutzer auf Fahrraddiebstähle.
Denn, das Zweirad ist allseits beliebt, auch bei Dieben.
Am Dienstagmorgen (21.03.2023) entwendete ein Mann Gegenstände aus einem Lieferantenfahrzeug in der Stadt Schaffhausen.
Dabei wurde er durch den aufmerksamen Chauffeur erwischt und in der Folge von der Schaffhauser Polizei festgenommen.
Wer übermässigen und unnötigen Verkehrslärm verursacht, soll dafür einfacher und strenger bestraft werden können.
Der Regierungsrat ist mit der entsprechenden Anpassung im Strassenverkehrsgesetz einverstanden und fordert eine weitere Verschärfung.
In diesem Einsatztraining unserer Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung (PiA's) stand, nebst Schiesstraining, unter anderem die Rolle des Erstsprechenden im Vordergrund.
Diese Rolle beinhaltet primär die Aufgabe die Lage zu stabilisieren und zu beruhigen.
In der Nacht des Dienstags, 21. März 2023, stand die Rega zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC für zwei Alpinisten am Piz Badile (GR) im Einsatz. Beim Abseilen stürzte einer der beiden Männer rund 30 Meter in die Tiefe und verletzte sich.
Seinem Kollegen gelang es, ihn nach dem Sturz noch bis zum Wandfuss abzuseilen. Die Rega-Crew konnte die beiden Männer in der Dunkelheit an der Rettungswinde ausfliegen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Montag in Eschlikon ein Kind verletzt.
Der Junge musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montagabend, 20. März 2023, ist es in Schwellbrunn zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Die aufgebotene Feuerwehr konnte das in Vollbrand stehende Auto löschen.
Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montagvormittag, 20. März 2023, ist es in Teufen zwischen einem Auto und einer Fussgängerin zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Die Jugendliche wurde dabei verletzt. Sie wurde ins Spital überführt.
Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung wurden gestern im Landhaus in Solothurn 14 Polizistinnen und Polizisten sowie 1 Polizeilicher Sicherheitsassistent im Beisein von Regierungsrätin Susanne Schaffner, vieler Behördenvertreter und Angehörigen feierlich vereidigt und in die jeweiligen Korps aufgenommen.
Am Montagnachmittag, 20. März 2023, wurden im Landhaus Solothurn 15 neue Polizeiangehörige feierlich vereidigt.
Die 79-jährige Frau, die seit dem 17. Februar 2023 aus Châtel-St-Denis verschwunden war, wurde am vergangenen Samstag tot aufgefunden. Ihr Leichnam wurde in der Veveyse de Fégire lokalisiert.
Am Samstag, den 18. März 2023, wurde kurz nach Mittag ein lebloser Körper von Drittpersonen in Châtel-St-Denis in den Felsen des Flusses, Veveyse de Fégire, entdeckt.
Die Luzerner Polizei hat eine 31-jährige Frau festgenommen, welche mindestens 28 Männer mutmasslich betrogen hat.
Den Geschädigten hat sie Interesse an einer Liebesbeziehung vorgegaukelt und ihnen dabei unter Vorhalt falscher Tatsachen Geld abgenommen.
Am Sonntag (19.03.2023) ist am Flughafen-Zürich ein Drogenkurier festgenommen und rund vier Kilogramm Kokain sichergestellt worden.
Der 46 Jahre alte Holländer reiste von der Dominikanischen Republik nach Zürich.
In der Nacht von Montag, 20. März 2021, auf Dienstag 21. März 2023, sprengten Unbekannte eine Briefkastenanlage im Kreis 11.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Eine gute Strasseninfrastruktur und Signalisation erhöhen die Verkehrssicherheit. Anhand der GIS-Plattform MEVASI kann die BFU erstmals die Wirksamkeit von Infrastrukturmassnahmen abschätzen.
Darin sind 2500 Massnahmen aus 28 Massnahmentypen detailliert erfasst. Für sieben dieser Typen sind statistisch gesicherte Bewertungen ihrer Wirksamkeit vorhanden: Die unfallreduzierenden Effekte reichen von 11 % bis 66 %.
Am Sonntagnachmittag ist in Biel ein Mann auf der Zentralstrasse beraubt worden. Die mutmasslichen Täter entwendeten Bargeld und flüchteten in der Folge.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Polizei nahm am Dienstagmorgen in Frick zwei junge Männer fest, auf deren Konto mehrere nächtliche Diebstähle aus Autos gehen dürften.
Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Frick musste am frühen Dienstagmorgen, 21. März 2023, feststellen, dass ihr draussen parkiertes Auto durchwühlt worden war.
Am Montagmorgen des 13.02.2023 wurde in Rebstein ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden. Es handelte sich um ein Tötungsdelikt. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Aufgrund neuer Erkenntnisse bittet die Kantonspolizei St.Gallen die Bevölkerung erneut um Hinweise. Sie interessiert sich insbesondere für zwei Personen mit einem Kickboard.
Am Montag (20.03.2023), kurz nach 15:15 Uhr, sind bei einem Landwirtschaftsunfall im Aufeld mehrere Kubikmeter Jauche in den Dorfbach gelangt.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Ausmass durch Bachsperren eindämmen.
Am Montag (20.03.2023), um 17:15 Uhr, hat sich auf der Gasterstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Ein Mann wurde dabei verletzt und mit der Rega ins Spital gebracht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.