Am Mittwoch, den 22. März 2023, ereignete sich auf der Autobahn A5, die Yverdon-les-Bains in Richtung Neuchâtel umfährt, ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen.
Das Ereignis ereignete sich unweit des Autobahnkreuzes zwischen der A5 und der A1. Da die Zeugenaussagen der beiden Protagonisten den genauen Sachverhalt nicht klären konnten, bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
Am Mittwoch, den 22. März 2023 um 10:30 Uhr fuhr ein von einer 43-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenktes Auto auf der N20 von Neuenburg nach La Chaux-de-Fonds.
Im Kreisel von Bas-du-Reymond kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 42-jährigen Frau aus Le Landeron gelenkt wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Am Donnerstagvormittag, 23. März 2023, kurz vor 12.00 Uhr, ereignete sich auf einer Baustelle am Breitenbachweg in Wahlen BL ein schwerer Arbeitsunfall.
Eine Person wurde dabei tödlich verletzt.
Auf der Hauptseestrasse in Morgarten ist ein Motorradfahrer bei einer Baustelle verunfallt. Er wurde verletzt ins Spital eingeliefert.
Der Selbstunfall ereignete sich am Mittwoch (22. März 2023), kurz vor 20:30 Uhr, auf der Hauptseestrasse in Morgarten.
Gestern hat die Kantonspolizei in Avry-devant-Pont drei Personen angehalten, die zuvor in Bulle einen Ladendiebstahl begangen haben.
Sie wurden vorläufig festgenommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Am Dienstagabend ist in Interlaken ein Jugendlicher von zwei unbekannten Tätern tätlich angegangen und verletzt worden. Er musste sich in ärztliche Pflege begeben.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Bisher war wenig darüber bekannt, welche Auswirkungen Erdbeben in der Schweiz auf Personen und Gebäude haben können. Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der EPFL und weiteren Partnern aus der Industrie das erste öffentlich zugängliche und bisher fundierteste Erdbebenrisikomodell für die Schweiz entwickelt.
Das Modell schafft eine neue Grundlage für Bevölkerung, Behörden und Wirtschaft, um sich auf Erdbeben vorzubereiten und das nächste Schadensbeben besser zu bewältigen.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Der Porsche 356 war in den 1960er-Jahren bei der Kantonspolizei Zürich als Patrouillenwagen im Einsatz.
Anfang Oktober ist ein Gebäude in Thun komplett niedergebrannt. Die Brandursache konnte in der Zwischenzeit ermittelt werden.
Den Erkenntnissen zufolge steht Brandstiftung im Vordergrund.
Am Mittwochnachmittag stiessen in Sins drei Autos zusammen. Die Person am Steuer des hintersten Wagens machte sich aus dem Staub und wird gesucht.
Die Auffahrkollision ereignete sich am Mittwoch, 22. März 2023, gegen 16 Uhr auf der Aarauerstrasse ausserhalb von Sins.
Unbekannte Täter haben am Donnerstagvormittag (23.3.2023) bei einem Raubüberfall auf eine Bijouterie in Greifensee Schmuck erbeutet.
Der Ladeninhaber ist verletzt worden.
Mit den wärmer werdenden Temperaturen nehmen auch die Fahrten mit Fahrrädern und E-Bikes wieder zu. Damit der Start in eine unfallfreie Saison gelingt, gilt es einige Punkte zu beachten.
Bevor man sich nach den zurückliegenden Wintermonaten auf sein Fahrrad oder E-Bike setzt, geht es darum, sich selbst und sein Fahrzeug wieder fit zu machen.
Mit den wärmer werdenden Temperaturen nehmen auch die Fahrten mit Velos und E-Bikes wieder zu.
Damit der Start in eine unfallfreie Saison gelingt, gilt es sich selbst und sein Fahrzeug wieder fit zu machen.
Am Mittwochabend, 22. März 2023, kurz nach 22.00 Uhr, kollidierte ein Personenwagen in der Ormalingerstrasse in Rothenfluh BL mit einer Wildschweinrotte.
Der Personenwagenlenker wurde dabei leicht verletzt; zwei Wildschweine erlitten tödliche Verletzungen. Am Personenwagen entstand massiver Sachschaden.
Am Mittwoch dem 22. März 2023 hat sich um 15:50 Uhr (Ortszeit) bei Réclère (JU), 12 km südwestlich von Porrentruy (JU), in einer ungefähren Tiefe von 6 km ein Erdbeben der Magnitude 4.3 ereignet.
Die Erschütterungen des Bebens waren im Jura deutlich zu spüren. Auch aus dem westlichen Mittelland bis nach Lausanne, Bern, Luzern und Zürich gab es Meldungen, dass das Beben verspürt wurde. In der ersten Stunde nach dem Erdbeben sind beim Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich über 1'000 Verspürtmeldungen eingegangen, Schäden wurden bisher nicht gemeldet. Bei einem Erdbeben der Stärke 4.3 können möglicherweise in der Nähe des Bebens kleinere Schäden auftreten, ernsthafte Schäden sind aber nicht zu erwarten.
Am Donnerstagmorgen, 23. März 2023, sind um 06:45 Uhr auf der St. Gallerstrasse in Tuggen ein Auto und ein Motorrad kollidiert.
Die 19-jährige Autolenkerin fuhr von Uznach in Richtung Tuggen und beabsichtigte auf die Autobahn einzubiegen.
Während den vergangenen Tage hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden verschiedene Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Aufgrund der massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden dabei mehrere Führerausweise auf der Stelle eingezogen.
Am Mittwoch, 22. März 2023, um kurz nach 13.00 Uhr, befand sich der Lenker eines Sattelmotorfahrzeugs mit polnischen Kontrollschildern auf der Dätwylerstrasse in Altdorf und beabsichtigte bei der Einmündung in die Gotthardstrasse nach links, in Richtung Schattdorf abzubiegen.
Dabei kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern, welcher auf der Gotthardstrasse von Schattdorf her gefahren kam.
Am Mittwoch (22.03.2023), kurz nach 20 Uhr, hat sich auf der Passhöhe Hulftegg ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch (22.03.2023), um 19:30 Uhr, hat sich auf der Rickenstrasse ein Unfall mit einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der 26-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Die Kantonspolizei wurde über Betrügereien zur Erneuerung von Konten informiert. Es handelt sich dabei um Phishing-Angriffe; geben Sie niemals persönliche Daten, Codes oder Passwörter online preis.
Am Dienstag, 21. März 2023, wurde die Kantonspolizei über Betrügereien zu Kontoerneuerungen, wie zum Beispiel „Disney+“ informiert.
Bei einer grösseren Hausdurchsuchung mit mehreren Kellern gelang es dem Drogen- und Notengeldspürhund Mio, in einem Keller ein Drogenversteck in ca. 2 m Höhe ausfindig zu machen.
Mio gab wie wild an und machte mit Hochspringen auf seinen Fund aufmerksam.
Am Sonntag, den 19. März 2023, brach in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Gebäudes in der Avenue de la Gare in St-Pierre-de- Clages ein Feuer aus. Eine Person wurde schwer verletzt.
Ergänzung zur Medienmitteilung vom 19. März 2023.
Gestern Abend ereignete sich auf der Friedentalstrasse in der Stadt Luzern eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger. Dieser erlitt beim Unfall erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagnachmittag, 22. März 2023, hat ein Mann auf dem Areal des Bahnhofes Herisau randaliert. Er beschimpfte Passanten massiv und verhielt sich sehr aggressiv.
Aufgrund seines Verhaltens wurde er für Abklärungen zum Polizeiposten Herisau gebracht.
Haben Sie bereits Berufserfahrung gesammelt und bringen nebst Kenntnissen in Deutsch und Englisch die Bereitschaft mit, am Wochenende und zu unregelmässigen Arbeitszeiten zu arbeiten?
Dann können Sie möglicherweise Passagier- und Gepäckkontrollen in einem dynamischen, internationalen Umfeld durchführen.
In Härkingen (Lischmatt) hat sich in der Nacht auf Donnerstag, 23. März 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Gemäss einem durchgeführten Atemalkoholtest dürfte er das Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben.
Ein Motorradfahrer stiess am frühen Mittwochabend ausserhalb von) Hallwil frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.
Ein Rettungshelikopter flog ihn schwer verletzt ins Spital.
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Das sind wir – die Social-Media-Gurus der Zentralschweizer Polizeikorps.
Gestern haben wir uns zu einem spannenden Info-Austausch getroffen und dabei intensive Gespräche zu verschiedenen Themen geführt.
Am Dienstagnachmittag hat das Bezirksgericht Arbon im „Fall Hefenhofen“ die erstinstanzlichen Strafurteile eröffnet.
Dabei hatte das Gericht unter anderem auch über ein von der Staatsanwaltschaft beantragtes Tätigkeitsverbot zu entscheiden, wobei das Gericht es abgelehnt hat, ein solches anzuordnen. Der aktuellen Medienberichterstattung ist nun teilweise zu entnehmen, dass der betroffene U.K. deshalb wieder Tiere halten dürfe. Dies ist unzutreffend und bedarf der Richtigstellung.
Im Rahmen der Unterhaltsarbeiten im Gotthardstrassentunnel wird die Nationalstrasse A2 zwischen Göschenen und Airolo für vier Nächte vom 27. bis 31. März 2023 von 22.00 – 5.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt.
In diesen Nächten werden auch Arbeiten an der Nationalstrasse zwischen Wassen und Göschenen ausgeführt, weshalb die A2 bereits ab Wassen in beide Richtungen geschlossen ist. Der regionale Verkehr wird auf die Kantonsstrasse abgeleitet.
Am frühen Donnerstagmorgen, 23. März 2023, kurz vor 02.45 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 in Pratteln BL, in Fahrtrichtung Zürich/Bern, zu einer Auffahrkollision zwischen einem Personenwagen und einer Wischmaschine.
Eine Person wurden dabei leicht verletzt.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen sind am Mittwochnachmittag (22.03.2023) auf der A1 bei Rümlang drei Personen verletzt worden.
Kurz vor 14 Uhr fuhr ein 38-jähriger Automobilist auf dem Normalstreifen Richtung St. Gallen.
Am Mittwoch, 22. März 2023, kurz vor 15.00 Uhr ereignete sich im Schwarzwaldtunnel ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Personenwagen.
Der Unfallverursacher wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht, zwei weitere Personen wurden leicht verletzt.
Am Mittwoch, 22. März 2023, 14.30 Uhr, kollidierte ein 55-jähriger Velofahrer auf der Sattelstrasse in Steinerberg mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Dabei wurde der Zweiradfahrer erheblich verletzt und musste mit der Rettungsflugwacht hospitalisiert werden.
Am Mittwoch, 22.03.2023, 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Flechsenstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr in Richtung Oberurnen und beabsichtigte nach links auf die Gäsistrasse abzubiegen.
Am Montag, den 20. März um 21:10, fuhr ein Auto, das von einem 19-jährigen Einwohner von La Brévine gesteuert wurde, auf der Strasse von Buttes nach Ste-Croix/VD.
In einer Rechtskurve geriet er auf die Gegenfahrbahn.
Am Dienstag (21.03.2023) ist es auf der St.Leonhard-Strasse 74 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Eine beteiligte Person zog sich dabei Verletzungen zu.
An den Fahrzeugen entstand mässiger Sachschaden.
Die Japaner messen der Vorhersage der Kirschblüte „Sakura“ große Bedeutung bei. Vor allem für Städte wie Kyoto und Tokio ist es eine der wichtigsten Vorhersagen überhaupt. Tatsächlich ist das Kirschblütenfest „Hanami“ (wörtlich: Blumen anschauen) in Japan ein gesellschaftliches Phänomen.
Dabei lässt man sich unter einem blühenden Kirschbaum nieder, um mit der Familie oder Freunden zu picknicken, zu plaudern oder zu singen.
Denk daran: Morgen informieren wir in Roveredo und Lenzerheide über den vielseitigen Polizeiberuf.
Am Donnerstag finden in Samedan und Davos sowie am Freitag in Scuol Infoveranstaltungen statt.
Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, trifft am Mittwoch, 22. März 2023, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Im Zentrum des Gesprächs stehen die Möglichkeiten einer verstärkten sicherheitspolitischen Zusammenarbeit.
Im Anschluss an das Treffen wird sich die Chefin VBS mit Vertreterinnen und Vertretern des North Atlantic Council austauschen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstagnachmittag zwei mutmassliche Taschendiebinnen in flagranti angehalten. Sie werden zur Anzeige gebracht. Zum Schutz vor Taschendiebstahl gibt die Kantonspolizei Bern Präventionstipps.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstagnachmittag, 21. März 2023, im Rahmen einer gezielten Fahndungsaktion in Bern zwei Frauen nach einem Taschendiebstahl in flagranti angehalten.
Rund 500 Mitarbeitende sind bei der Kantonspolizei Thurgau für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz. Als modernes Dienstleistungsunternehmen greift die Polizei auf eine zeitgemässe und praxisnahe Organisation zurück.
Die Polizei im Kanton Thurgau setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:
Am Mittwochmorgen, 22. März 2023, wurde eine Fussgängerin bei einem Verkehrsunfall auf der Glarnerstrasse in Siebnen verletzt.
Die 79-Jährige überquerte kurz vor 10 Uhr die Fahrbahn, als sie von einem herannahenden Personenwagen erfasst wurde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.