Am Dienstag, 31.01.2023, ca. 17.30 Uhr, ereignete sich in Netstal, Lerchenstrasse, ein Selbstunfall eines Lieferwagens mit Sachschadenfolge.
Ein 55-jähriger Lenker fuhr von Riedern kommend in allgemeine Richtung Norden, als er Infolge eines Sekundeschlafes die Herrschaft über das Fahrzeug verlor.
Nach einem Schockanruf hat eine Frau einer unbekannten Abholerin am Dienstagnachmittag (31.01.2023) in Zürich mehrere zehntausend Franken Bargeld übergeben.
Gegen 14 Uhr meldete sich eine jüngere Frau bei der Kantonspolizei Zürich und teilte mit, dass sie einen verwirrenden Anruf Ihrer Mutter erhalten habe und diese möglicherweise in einen Unfall verwickelt sei.
Die Einsatzzahlen von Schutz und Rettung Bern stiegen im 2022 gegenüber dem Vorjahr leicht an: Gut 2’600 Einsätze leistete die Berufsfeuerwehr. Die Sanitätspolizei rückte knapp 25’000 Mal aus.
Über 8’000 Einsätze disponierte die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118, während die Mitarbeitenden der Sanitätsnotrufzentrale SNZ 144 Bern knapp 52’000 Einsätze koordinierten.
Am Dienstag, 31. Januar 2023, ist es auf der Seestrasse in Lachen zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem 7-jährigen Knaben gekommen, wobei sich der Schüler leicht verletzte.
Nachdem sich der Motorradfahrer beim Verletzten entschuldigt hatte, setzte er die Fahrt fort.
Am frühen Mittwochmorgen, 1. Februar 2023, ist es in Pfäffikon zu einer starken Rauchentwicklung aus einem Zimmer des Berufsbildungszentrums gekommen.
Personen wurden nicht verletzt.
Gestern Abend und heute Morgen ereigneten sich auf den Luzerner Strassen mehrere Auffahrunfälle, die zu Verkehrsproblemen führten.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Dienstag, 31. Januar 2023, kam es in einer Wohnung an der Postgasse in Sissach BL zu einem Gewaltdelikt. Dabei wurde eine Person getötet.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte eine der Tat dringend verdächtige Person festnehmen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstag in Frauenfeld eine Motorradfahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstagnachmittag hat sich ein Arbeiter in Cazis bei einem Fehltritt von einer Leiter verletzt.
Um den Mann zu bergen, stand die Feuerwehr im Einsatz.
Am Montag, 30. Januar 2023, ertappten Fahnder der Stadtpolizei Zürich einen Mann, der im Kreis 1 in ein Fahrzeug einbrach und nahmen ihn fest.
Am Montagnachmittag fiel zivilen Fahndern der Stadtpolizei Zürich eine verdächtige Person in der Innenstadt auf, die sich offensichtlich für parkierte Fahrzeuge interessierte.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Ein Autofahrer ist am Montagabend (30.01.2023) bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Der Autofahrer war kurz nach 22:00 Uhr auf der Fischingerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Gestern Abend kam ein Automobilist auf der Route de Pra Riond in Epagny ums Leben. Eine Ermittlung wurde eingeleitet.
Am Dienstag, 31. Januar 2023, gegen 23.30 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei wegen eines schweren Verkehrsunfalls in Epagny, auf der Route de Pra Riond, alarmiert.
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Am Mittwoch (01.02.2023), kurz vor 1 Uhr, hat eine aufmerksame Passantin einen Brand am Schellenweg bei einer Baustelle gemeldet.
Die ausgerückte Stadtpolizei St.Gallen stellte vor Ort mehrere brennende mobile WC Kabinen fest. Sie konnte den Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr mittels Feuerlöscher selbst löschen.
Am Dienstag (31.01.2023), um 17:15 Uhr, sind auf einem Firmenareal an der Allmeindstrasse die Batterien eines parkierten Lastwagens in Brand geraten.
Aufmerksame Firmen-Mitarbeitende konnten den Brand mittels Feuerlöscher bekämpfen und noch vor Eintreffen der Rettungskräfte selbständig löschen.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (31.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Blumenstrasse eingebrochen.
Sie brach ein Fenster auf und gelangte so in die Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen (31.01.2023) hat an der Bischofszellerstrasse eine unbekannte Täterschaft diverse Baumaschinen von einer Baustelle gestohlen.
Die Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt zur Örtlichkeit.
Am Montagmittag (30.01.2023), kurz nach 11:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse, Höhe Stelzstrasse, zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Beide Unfallbeteiligten geben an, bei Grün gefahren zu sein.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Schon seit jeher sind die Menschen im Bergkanton Uri in den Wintermonaten durch Lawinen bedroht und haben entsprechende Schutzmassnahmen dagegen ergriffen.
Zur Dokumentation und als Grundlage für entsprechende Schutzprojekte werden seit über 100 Jahren die Lawinenniedergänge im Kanton Uri systematisch erfasst. Die kartierten Lawinen können nun auch online auf geo.ur.ch eingesehen werden.
Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten ist die Stadtzürcher Notschlafstelle ab 7. Februar 2023 wieder an der Rosengartenstrasse daheim.
Zürichs einzige ganzjährig geöffnete Notschlafstelle für Erwachsene hatte nach rund 25 Jahren Nutzung ein „Facelifting“ nötig. Den Klient/innen stand in den vergangenen Monaten ein Ersatzstandort an der Birmensdorferstrasse zur Verfügung. Am 7. Februar geht's nun zurück an die Rosengartenstrasse 30.
Am Mittwoch (01.02.2023), kurz nach 6 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand einer Schreinerei an der Hauptstrasse erhalten. Der Sachschaden wird auf weit über eine Million Franken geschätzt.
Verletzt wurde niemand.
Gestern Dienstag, den 31. Januar 2023, kurz vor 11:30 Uhr, kam es in Wolfenschiessen, bei einem Parkmanöver zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin erlitt dabei schwere Verletzungen und ist danach im Spital verstorben.
Aktuell häufen sich wieder Meldungen von Anrufen durch falsche Polizisten. Leider waren die Betrüger auch wieder erfolgreich.
Seit anfangs Woche meldeten über dreissig Personen der Polizei, dass sie durch angebliche Polizisten angerufen worden seien.
Sirenen können Leben retten. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie funktionieren und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Der Mann, der am Montagabend in Sirnach bei einer Kollision mit einer Mauer ums Leben gekommen war, konnte identifiziert werden.
Die Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau ergaben, dass es sich um einen 56-jährigen Schweizer aus dem Kanton Thurgau handelt.
Am Dienstagmorgen (31.01.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin ereignet.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Verkehrsunfall.
Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist. Am Mittwoch (01.02.2023) findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Am Mittwoch (01.02.2023) findet der jährliche, landesweite Sirenentest für alle stationären und mobilen Sirenen statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen getestet. Es sind keine Schutzmassnahmen zu ergreifen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in der Innenstadt von St- Maurice zwei Personen blutend aufgefunden.
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft veröffentlicht die Kantonspolizei nun einen Zeugenaufruf.
Am Dienstagnachmittag (31.01.2023) kurz nach 15.00 Uhr, ist es beim Kreisel Obertor-Grabenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und der Arosabahn gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es am 30.01.2023 gegen 16:45 Uhr in Coldrerio zu einem versuchten Raubüberfall.
Die beiden Täter versuchten, das Mobiltelefon eines 18-jährigen Einwohners des Mendrisiotto zu stehlen, und schlugen ihn mehrmals.
Am Dienstag, 31. Januar 2023, um 04:50, fuhr ein Auto, das von einem 41-jährigen Einwohner von Maromme/Frankreich gelenkt wurde, auf der Rue de l'Hôtel-de-Ville in La Chaux-de-Fonds in Richtung Bas du Reymond.
In einer Linkskurve fuhr das Auto von rechts nach links über die Fahrbahn und prallte gegen einen Felsen, eine Strassenlaterne und einen Baum auf der linken Seite der Fahrbahn.
Am Montag, 30. Januar 2023, um 15:45, fuhr ein von einer 21-jährigen Einwohnerin von Les Verrières gelenktes Fahrzeug auf der H10 von St-Sulpice nach Les Verrières.
Auf der Höhe der Prise-Milord verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen einen Poller am rechten Fahrbahnrand.
Der Januar verlief bis zur Monatsmitte ausgesprochen mild. In den Alpen herrschte bis in die mittleren Lagen Schneemangel. Die zweite Monatshälfte brachte eine markante Abkühlung. Beidseits der Alpen fiel etwas Schnee bis in tiefe Lagen.
Im letzten Monatsdrittel gab es im Norden zähen Hochnebel, im Süden reichlich Sonnenschein.
Am Dienstagmittag, 31. Januar 2023, ist es auf der Seestrasse in Lachen zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem 7-jährigen Knaben gekommen.
Nach 11.35 Uhr fuhr ein unbekannter Motorradfahrer vom Schulhaus Seefeld Richtung Äussere Haab, als er bei einem Fahrmanöver die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Auf der schneebedeckten Fahrbahn ist ein Lastwagen von der Strasse abgekommen und im Wiesland liegengeblieben.
Der Chauffeur musste ins Spital eingeliefert werden.
Am Sonntagmorgen (29.01.2023) konnte ein vermisster Mann in Neuhausen am Rheinfall nur noch tot aus dem Rhein geborgen werden.
Um 09.30 Uhr am Sonntagmorgen (29.01.2023) sichtete ein Passant am Rheinweg in Neuhausen am Rheinfall eine leblose Person im Rhein. Taucher der Schaffhauser Polizei bargen die tote Person in der Folge.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstagmorgen (31.1.2023) in Zumikon eine Autofahrerin leicht verletzt worden.
Die Kreuzung A52/Küsnachter-/Forch-/Dorfstrasse (Itschnacherkreuzung) hat wegen dem Unfall phasenweise gesperrt werden müssen.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit der Heppler AG als „Bronze Sponsor 2023/2024/2025“.
Für die Heppler AG mit Sitz in Gündisau ZH ist die öffentliche Sicherheit eine Herzensangelegenheit. Gerne unterstützt das Unternehmen die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Am Montagabend ist ein Automobilist auf der Untervazerstrasse rechts neben die Strasse geraten und mit einem Baum kollidiert.
Der Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstagmorgen (31.01.2023), kurz vor 5 Uhr, hat sich auf der A13, Höhe Trübbach, ein Verkehrsunfall ereignet.
Dabei wurde ein Reh getötet und eine 45-jährige Autofahrerin unbestimmt verletzt.
Das private Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Kanton erfordert grundsätzlich eine Bewilligung der Kantonspolizei Basel-Stadt.
Am 31. Juli, am 1. August sowie in der Silvesternacht werden kleinere private Feuerwerke traditionellerweise toleriert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.