Am Dienstag (10.01.2023), um 6:50 Uhr, ist es auf der Heidenerstasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (10.01.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Davidstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
In der Nacht auf Montag (9.1.2023) hat die Kantonspolizei Zürich in Hedingen zwei mutmassliche Einbrecher verhaftet.
In derselben Nacht ist es in Hedingen und Zwillikon zu mehreren Einbruchsdelikten gekommen.
Heute Morgen ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Triengen eine Frontalkollision zwischen zwei Autos. Beide Autofahrerinnen verletzten sich dabei und wurden durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Die Kantonsstrasse war während rund drei Stunden gesperrt.
Gestern Abend kam es in Alpnach Dorf zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Kurz vor 18 Uhr überquerte auf der Brünigstrasse, beim Hofmättelikreisel, ein 38-jähriger Mann auf dem Fussgängerstreifen die Strasse. Zeitgleich fuhr eine 20-jährige Frau mit ihrem Auto in Richtung Alpnach Dorf.
Unbekannte haben am Samstag, 7. Januar 2023, aus dem Eingangsbereich der Autobahnraststätte Gunzgen Süd den dort aufgestellten Bankomaten entwendet.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In Pardé und Pany ist am frühen Dienstagmorgen je ein Automobilist auf winterlicher Fahrbahn kollidiert.
Im einen Fall kollidierte ein Auto mit einem Postauto, im zweiten Fall mit einer Stützmauer.
Die Ermittlungen zum Brand in einer Werkstatt in Wiler bei Seedorf von Anfang August sind abgeschlossen. Die genaue Brandursache konnte nicht mehr abschliessend geklärt werden.
Eine technische Ursache bei einem Akkumulator steht im Vordergrund.
Gestern Morgen führte die Polizei Basel-Landschaft an der Birsigtalstrasse in Reinach eine Verkehrskontrolle durch.
Dabei wurden während einer Stunde diverse Fahrzeuge kontrolliert, die die Kontrollstelle passierten.
In Ins ist am Montagabend bei einem Selbstunfall ein Lieferwagen mit Anhänger auf das Bahntrassee geraten. Das Fahrzeug kam teilweise auf den Geleisen stehend zum Stillstand.
Infolge des Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Bahnverkehr.
Auf dem Autobahnrastplatz Gunzgen Süd fing am Montagnachmittag, 9. Januar 2023, ein Auto an zu brennen. Einsatzkräfte der Feuerwehr Gunzgen konnten das Feuer rasch löschen, verletzt wurde niemand.
Ein technischer Defekt steht als Brandursache im Vordergrund.
Am Montagabend hat ein unbekannter Mann einen Raubüberfall auf einen Tankstellenshop in Köniz verübt. Er erbeutete Bargeld und flüchtete damit in unbekannte Richtung. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Dienstag (10.01.2023), um 3:10 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen am Bahnhof Flawil einen 39-jährigen Schweizer festgenommen.
Er wird verdächtigt, zuvor an der Weidstrasse ein unverschlossenes Auto durchsucht zu haben.
Am Montag (09.01.2023), um 19 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall eines Pick-ups gekommen. Ein 43-Jähriger Pick-up-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er begab sich selbstständig ins Spital.
Am Montag (09.01.2023), um 13:10 Uhr, ist ein 72-jähriger Mann auf der Kugelgasse mit seinem Quad verunfallt.
Dabei wurde er unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montagabend, 09. Januar 2023, kurz nach 17.15 Uhr, kam es auf einem Fussgängerstreifen auf der Bielstrasse in Oberwil BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Seit Mitte Oktober realisiert der Kanton Uri den neuen Radweg im Bereich Attinghausen/Reussbrücke.
In diesem Zusammenhang wird die bisherige Haltestelle der Auto AG Uri auf der Reussbrücke aufgehoben und an die Reussstrasse vis-à-vis dem Volg/„Beck“ verschoben. Aus Sicherheitsgründen kann deshalb ab Montag, 16. Januar 2023, 10.00 Uhr, auf der Reussbrücke nur noch die südliche Spur befahren werden. Der Einspurverkehr wird von einer Lichtsignalanlage geregelt.
Am Montagabend, 09. Januar 2023, kurz vor 19.00 Uhr, kam es in der Prattelerstrasse in Muttenz BL zu einem Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Fahrbahn abkam und mit einer Steinkorb Mauer kollidierte.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag, 16. Januar 2023, 9 bis 12 Uhr, und am Mittwoch, 18. Januar 2023, 13 bis 16 Uhr, ist die Gladbachstrasse ab dem Spyriplatz in Richtung Vorderberg gesperrt.
Der Verkehr wird über die Toblerstrasse umgeleitet.
In der Nacht auf Dienstag, 10. Januar 2023, ist in Heiden ein Autofahrer gegen eine Verkehrsinsel gefahren. Er setzte anschliessend die Fahrt fort.
Der verantwortliche Lenker konnte durch die Polizei angehalten werden. Eine Blutprobe wurde beim Lenker angeordnet.
Im Rahmen von Untersuchungen zum Brandfall vom 7. Januar 2023 in Erlinsbach hat die Kantonspolizei Solothurn am Montagnachmittag, 9. Januar 2023, im Brandobjekt eine tote Person aufgefunden.
Abklärungen zur Identität dieser Person und zur Todesursache sind derzeit im Gang.
Anlässlich Parkmanöver kollidierte ein PW-Lenker zuerst mit einer Mauer und anschliessend mit zwei Personenwagen. Es wurde niemand verletzt.
An den Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden.
Am Montag, den 9. Januar um 17:28 fuhr ein Auto, das von einem 48-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf dem Boulevard des Eplatures in Richtung La Chaux-de-Fonds.
An einem bestimmten Punkt verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Auto, das von einem 50-jährigen Mann aus Le Locle gesteuert wurde und normal in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Montag, 9. Januar, gegen 12:45 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 69-jährigen Frau aus Auvernier gesteuert wurde, auf der Rue de Tivoli in Neuenburg in Richtung Stadtzentrum.
Im Kreisel von Serrières kam es zu einer Kollision mit dem Roller, der von einem 19-jährigen Einwohner von Cressier gelenkt wurde und in südlicher Richtung fuhr.
Am Montag, 9. Januar 2023, gegen 09:30 Uhr, brach in der Garage eines Einfamilienhauses in Damphreux ein Feuer aus.
Ein Fahrzeug geriet aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, in Brand. Die SIS Vendline, unterstützt von der CRISP, waren vor Ort im Einsatz. Sie konnten verhindern, dass sich das Feuer auf das gesamte Wohnhaus ausbreitete. Der Brand konnte anschliessend schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der Schaden ist beträchtlich.
Am Samstagabend, 7. Januar 2023, gegen 22:30 Uhr, führte der Kurzschluss eines Leistungsschalters in einem Elektroraum in Echallens zu einer starken Rauchentwicklung.
Ein Grossteil der Bevölkerung von Echallens und der umliegenden Gemeinden war vorübergehend von der Stromversorgung abgeschnitten. Das Netz wurde am Sonntagmorgen, 08. Januar 2023, gegen 00.30 Uhr vollständig wiederhergestellt. Es gab keine Verletzten und keine Schäden, abgesehen vom Leistungsschalter.
Heute Mittag ereignete sich in Triengen ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Eine Autofahrerin wurde durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Im heutigen Meteoblog werfen wir einen Blick auf die bisher prekäre Schneesituation und schauen uns die gefallenen Neuschneemengen an.
Da auch in den kommenden Tagen wiederholt Niederschlag fällt, befassen wir uns auch mit der Schneeprognose.
In der Nacht vom Mittwoch, 4. Januar 2023 auf Donnerstag, 5. Januar 2023, wurden in Rothenthurm zwei Einbruchdiebstähle in Geschäftsbetriebe verübt.
Die beiden mutmasslichen Täter, ein 17- und 25-jähriger Schweizer, konnten durch die Kantonspolizei Schwyz ermittelt werden.
Am Sonntag ist in Scuol ein schlittelndes Kind über einen Felsvorsprung gestürzt. Es zog sich einen Bruch und innere Verletzungen zu.
Der knapp Vierjährige schlittelte am Sonntag vor 15 Uhr zuerst in Begleitung einer Erwachsenen auf dem Winterwanderweg von Motta Naluns in Richtung Prui.
Am Montag (09.01.2023), in der Zeit zwischen Mitternacht und 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bar an der Stampfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Gebäude.
Am Freitagnachmittag kontrollierte eine Patrouille der Luzerner Polizei ein Sattelmotorfahrzeug. Dabei wurde festgestellt, dass die Doppelbesatzung während acht Tagen unterwegs war, ohne die Wochenruhezeit eingehalten zu haben.
Die beiden Chauffeure mussten eine Bussendeposition von mehreren tausend Franken hinterlegen.
Am Sonntagabend (08.01.2023) ist eine Frau mit Pfeil und Bogen an der Langgasse unterwegs gewesen. Sie konnte von der Polizei angehalten und überwältigt werden.
Anschliessend wurde die Frau in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Am Montagmorgen, 09. Januar 2023, kurz vor 08.30 Uhr, ereignete sich in der Röschenzstrasse in Laufen BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem entgegenkommenden Lieferwagen mit Anhänger.
Die Personenwagenlenkerin wurde dabei schwer verletzt.
Mann nach Bergung aus Limmat verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich und das Institut für Rechtsmedizin Zürich haben den Mann, der am frühen Samstagmorgen, 7. Januar 2023, aus der Limmat geborgen wurde und in der Folge im Spital verstarb (Polizei.news berichtete), in der Zwischenzeit identifiziert.
Das schöne Winterwetter lockte am vergangenen Wochenende zahlreiche Menschen nach draussen. Entsprechend oft waren die Helikopter der Air Zermatt im Einsatz. Insgesamt wurden die Rettungscrews von Freitag bis Sonntag zu 42 Einsätzen gerufen.
Alleine am Freitag starteten die Helikopter der Air Zermatt zu 24 Notfällen.
Am Montagmorgen sind in Gstaad zwei Autos seitlich-frontal miteinander kollidiert. Dabei wurden drei Personen verletzt. Eine Ambulanz und ein Helikopter brachten zwei Verletzte ins Spital, die dritte verletzte Person wird sich selbständig in ärztliche Pflege begeben.
Der Unfall wird untersucht.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmittag (01.01.2023) ist es im Eingangsbereich einer Zivilschutzanlage am Büntweg zu einem Brand gekommen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntagvormittag (25.12.2022) hat sich ein 28-jähriger Mann bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet und berichtet, dass er verletzt sei. Die daraufhin aufgebotenen Rettungskräfte stellten fest, dass der Mann Verletzungen von Gewalteinwirkungen hatte.
Im Zuge der bisherigen Ermittlungen der Kantonspolizei St.Gallen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen, konnten mutmassliche Beschuldigte festgenommen werden. Es werden nachträglich Zeugen gesucht, von denen bekannt ist, dass sie die Tat, kurz nach 3 Uhr, an der Bahnhofstrasse, Höhe Veloständer, in St.Gallen mit angesehen haben.
Am Mittwochnachmittag findet in Bern der Neujahrsempfang des Bundespräsidenten statt.
In der Innenstadt kommt es aufgrund des Anlasses zu Verkehrseinschränkungen.
Kurz vor der Autobahnausfahrt Grenchen in Richtung Biel hat sich am Sonntagnachmittag ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Alle drei Fahrzeuginsassen wurden dabei leicht verletzt.
Am Samstagabend, 7. Januar 2023, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass es an der Rappenmööslistrasse in Einsiedeln brennt.
Kurz vor 22 Uhr stellte eine Drittperson in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Feuer auf einem Küchentisch fest.
Am Montagmorgen (09.01.2023) fuhr ein 30-jähriger Mann mit seinem Auto von Appenzell her in Richtung Hundwil.
Auf einer geraden Strecke hantierte er am Armaturenbrett und fuhr deshalb in den rechtsseitigen Zaun.
Zwischen Montag, 2. und Freitag, 6. Januar 2023 verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft Zugang in ein Einfamilienhaus an der Lehnmattstrasse in Appenzell.
Die Sitzplatztüre wurde aufgebrochen und sämtliche Räume wurden durchsucht.
Am Sonntag, 8. Januar 2023, wurde festgestellt, dass in Herisau ein abgestelltes Auto aufgebrochen und in Speicher in ein Schulgebäude eingebrochen wurde.
In Herisau wurde eine Handtasche, in Speicher Bargeld entwendet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.