Am Donnerstagmorgen, 8. Dezember 2022, kurz nach 7 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz eine starke Rauchentwicklung in einem Zweifamilienhaus an der Kistlerstrasse in Reichenburg gemeldet.
Die Feuerwehr Reichenburg konnte den Brandherd im Obergeschoss rasch lokalisieren und löschen. Die zwei anwesenden Hausbewohnerinnen verliessen das Brandobjekt unverletzt.
Mit einer kleinen Feier übernahmen der Ausserrhoder Kantonsingenieur Urban Keller und der Herisauer Gemeindeingenieur Guido Lüchinger von den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft HERI die neue Brücke Gossauerstrasse in Herisau und übergaben sie dem Verkehr.
Damit wurde das Jahresziel bei der Realisierung des Grossprojektes 'Gesamterneuerung Kreuzung Bahnhofstrasse' erreicht.
Eine heftige Auffahrkollision ausserhalb von Eggenwil führte am Donnerstagmittag zu einem weiteren Zusammenstoss.
Drei Beteiligte wurden leicht verletzt.
Mia MacMillan und Tom Tornay sind die besten Walliser Nachwuchs-Skifahrer in der Kategorie JO.
Die Air Zermatt überreichte den beiden Skitalenten von Ski Valais einen Helm in den Farben der Air Zermatt. Für ein Jahr dürfen die beiden Skifahrer ausserdem den Titel „Rookie of the Year“ tragen.
Bei einem Überfall auf einen Tankstellenshop in Köniz haben zwei unbekannte Männer am Mittwochabend Bargeld erbeutet. Die Täterschaft flüchtete in allgemeine Richtung Bläuacker.
Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
2022 feiert die Sondereinheit der Kantonspolizei Bern ihr 50-jähriges Bestehen. 1972 gegründet, hat sich das Dezernat über die Jahre weiterentwickelt und ist heute ein wichtiger Bestandteil des Polizeikorps.
Die Sondereinheit der Kantonspolizei Bern wurde im Frühjahr 1972 gegründet. Dies noch bevor in Deutschland der Ruf nach Spezialformationen infolge des Attentats auf die Olympischen Spiele in München laut wurde und dort die eigenen Sondereinheiten ihre Gründung erlebten.
Am frühen Donnerstagmorgen, 08. Dezember 2022, kurz nach 01.00 Uhr, kam es in der Autobahnausfahrt A2/Sissach in Sissach BL zu einem Selbstunfall, wobei ein Fahrzeuglenker von der Fahrbahn abkam und mit der Leitplanke kollidierte.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte ein 41-jähriger Fahrzeuglenker mit einem Lieferwagen, aus Richtung Bern kommend, via Autobahn A2 / Ausfahrt Sissach / A22 Richtung Liestal zu fahren.
Kurz vor Weihnachten läuft das Bestellgeschäft besonders gut, denn immer mehr Personen bestellen ihre Geschenke online.
Eine willkommene Gelegenheit für Kriminelle, die unter dem Vorwand einer kostenpflichtigen Paketlieferung versuchen, an Daten und Geld ihrer Opfer zu gelangen.
Die Energiekrise bewegt die Schweiz. Befürchtungen, dass diesen Winter Gas und Strom knapp werden könnten, führen in der Bevölkerung zu Unsicherheiten. Viele Menschen bereiten sich entsprechend auf mögliche Strom- oder Gaslücken vor.
Alte Cheminées werden reaktiviert, Elektroöfen platziert, Campingkocher oder Kerzen gekauft. Dabei wird oft vergessen, dass diese Produkte bei fehlerhafter Inbetriebnahme, falscher Anwendung oder bei Unachtsamkeit erhebliche Risiken bergen.
Primo Inauen wird neuer Leiter Sicherheit bei der Stadtpolizei St.Gallen. Er tritt seine neue Funktion per 1. Februar 2023 an.
Primo Inauen ist als Polizist bereits seit 1998 bei der Stadtpolizei St.Gallen und hat in dieser Zeit diverse Stufen durchlaufen und verschiedene Funktionen wahrgenommen.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte Mittwochnacht in Romanshorn einen Selbstunfall.
Der Mann musste sich einer Blutprobe unterziehen und seinen Führerausweis abgeben.
Am Mittwochabend, 07. Dezember 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kam es im Keller (Hobbyraum) eines Reiheneinfamilienhauses an der Sappetenstrasse in Bubendorf BL zu einem Brandausbruch.
Zwei Personen wurden, mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung, zur Kontrolle in ein Spital verbracht.
Am Mittwochnachmittag (07.12.2022), in der Zeit zwischen 12:25 Uhr und 17:30 Uhr, haben eine 60-jährige Frau und ein 76-jähriger Mann unbekannten Täterschaften, welche sich jeweils als Mitarbeitende von Strafverfolgungsbehörden ausgaben, Bargeld und Schmuck im Wert von 75'000 und 50'000 Franken übergeben.
Beide Geschädigte erhielten einen sogenannten Schockanruf von angeblichen Mitarbeitenden von Strafverfolgungsbehörden.
Am Mittwoch (07.12.2022), kurz nach 17:35 Uhr, ist auf der Autobahn A1 zwischen St. Margrethen und Rheineck ein Anhänger mit drei Rindern gekippt.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Im Oktober 2022 haben sich in Solothurn mehrere Raubdelikte ereignet. Im Verlauf von umfangreichen Ermittlungen ist es der Kantonspolizei Solothurn in enger Zusammenarbeit mit der Staats- und Jugendanwaltschaft Kanton Solothurn gelungen, die mutmasslichen Täter dieser Delikte zu ermitteln.
Der Kantonspolizei Solothurn wurden im Oktober 2022 mehrere Raubdelikte gemeldet, die sich in Solothurn ereignet haben.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat eine Strafuntersuchung wegen Verdachts der mehrfachen Urkundenfälschung, des mehrfachen Steuerbetrugs sowie der Förderung von Schwarzarbeit zum Abschluss gebracht.
Sie erhebt beim Kreisgericht Toggenburg Anklage gegen zwei Geschäftsführer eines KMUs.
Für die Durchführung des diesjährigen Zürcher Silvesterlauf vom Sonntag, 11. Dezember 2022, erlässt die Stadtpolizei Zürich für die Innenstadt temporäre Verkehrsvorschriften.
Am Sonntag, 11. Dezember 2022, findet der 46. Zürcher Silvesterlauf statt.
Die Räumungs- und Instandsetzungsarbeiten nach dem Felssturz zwischen Castaneda und Molina sind in vollem Gange. Das Tiefbauamt Graubünden (TBA) ist zuversichtlich, die Strasse am Wochenende einspurig freigeben zu können.
Felsbrocken verschütteten am Sonntagmorgen die Calancastrasse auf einer Länge von rund 150 Metern. Die herabstürzenden Gesteinsmassen haben die Strasse, die berg- und talseitigen Stützmauern und den Mauerkordon auf einer Länge von etwa 30 Metern teilweise schwer beschädigt. Einzelne Blöcke sind über die Calancastrasse bis in die Calancasca gestürzt.
Der Hirschwiesentunnel ist in den Nächten von Montag, 12. Dezember 2022, bis Samstag, 17. Dezember 2022, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Auf der Autobahn A1 bei Oberbipp in Richtung Bern hat ein Automobilist in der Nacht auf Donnerstag, 8. Dezember 2022, einen Selbstunfall verursacht.
Dabei ist der Fahrzeuglenker leicht verletzt worden.
In der Zeitspanne zwischen Samstagnachmittag (19.11.2022) und Dienstagmorgen (22.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen einen Einschleichdiebstahl in eine Tiefgarage verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise hierzu und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre aktuelle Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbrecher".
Am 7. Dezember 2022 bedrohte eine Person das Personal am Schalter des SBB-Bahnhofs in Martigny. Nachdem diese das Deliktsgut erbeutet hatte, verliess sie den Ort.
Sofort wurde ein grosses Polizeiaufgebot aufgestellt.
Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 um 20:00 Uhr rückte die Feuerwehr des SPS Neuchâtel an der Rue des Sablons 37 in Neuenburg wegen einer Rauchentwicklung im Untergeschoss aus.
Vor Ort hatten die Feuerwehrleute den Brand, der im Heizungsraum ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle.
Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 um 14:30 Uhr rückten die Feuerwehrleute der DPS 2 Couvet sowie die Feuerwehrleute der DPS 3 Les Verrières zum Croix-Blanche 49A in Les Verrières aus, um einen Brand im Schornsteinkanal zu bekämpfen.
Vor Ort hatten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung zwischen 8.30 und 11.30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum zu rechnen ist.
Am Dienstag, 6. Dezember 2022, um 12:05 Uhr, fuhr ein Lastwagen, der von einem 53-jährigen Einwohner von La Sagne gelenkt wurde, in Les Gorges du Seyon auf der linken Spur der AR N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds.
In einem Moment kollidierte er mit einem Fahrzeug, das auf seiner Höhe auf der rechten Spur fuhr.
Am Dienstag, 6. Dezember 2022, um 12:45 Uhr, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 30-jährigen Einwohner von Longueville in Frankreich gelenkt wurde, auf der Rue du Rocher in Richtung Süden.
An der Kreuzung mit der Rue des Fahys stiess er mit einem Roller zusammen, der normal auf der genannten Strasse in Richtung Westen fuhr.
Am Mittwochnachmittag (07.12.2022) kam es zu einer Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto auf der A4-Schrägseilbrücke in Schaffhausen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Mittwochmorgen hat sich in Krauchthal ein Unfall zwischen zwei Fahrzeugen ereignet, bei dem beide beteiligten Lenker verletzt wurden. Eine Ambulanz und ein Helikopter brachten sie ins Spital.
Der Unfall wird untersucht.
Sie wundern sich jetzt vielleicht warum wir hier vom Niederschlagsradar sprechen, obwohl dieses heute praktisch keinen Niederschlag über der Schweiz zeigte.
Trotzdem waren die Strassen heute Morgen da und dort nass und mancherorts wehte einem schwacher Nieselregen ins Gesicht. Wie erklären im heutigen Blog, was dahintersteckt.
Die im November 2022 installierten Sprengmasten zur künstlichen Lawinenauslösung zwischen Sils-Föglias und Plaun da Lej tragen erheblich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.
Das Tiefbauamt Graubünden (TBA) führt jetzt zusätzlich einen Pilotversuch mit einem neuen Informationssystem für Verkehrsteilnehmende auf dieser Strecke durch.
Letzte Nacht wurde in Bulle einer Frau die Handtasche gestohlen als sie sich auf dem Weg zu einem Verwandten befand. Sie hat sich leicht verletzt.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Wer Alkohol konsumiert, sollte anschliessend kein Fahrzeug mehr lenken. Dies gilt auch in der Adventszeit und über die Festtage. Alkohol gehört mit zu den Hauptunfallursachen im Strassenverkehr.
Lassen Sie Ihr Auto stehen, wenn Sie alkoholische Getränke oder Drogen konsumiert haben.
Der Staatsrat hat Frau Dr. med. Njomeza Susuri Pfammatter zur Präsidentin des Verwaltungsrats der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO) ab dem 1. Januar 2023 ernannt.
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie am Inselspital in Bern sowie am Spitalzentrum Oberwallis (SZO), wird sie Fritz Anthamatten ersetzen, der seinen Rücktritt auf Ende 2022 bekannt gegeben hat.
Am Mittwoch (07.12.2022), kurz vor 8:30 Uhr, ist es in einem Geschäft an der Büntenrietstrasse zu einem Mottbrand in einem Silo gekommen. Dieser konnte von der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 200'000 Franken.
Am Dienstag (06.12.2022), um 12 Uhr, ist ein 17-jähriger Jugendlicher auf dem Furtbachweg mit seinem Motorrad gestürzt.
Dabei wurde er unbestimmt am Arm verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Heute Morgen ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Buttisholz eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Der Lieferwagenlenker verletzte sich beim Unfall und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren werden.
Nach einem Raubüberfall am vergangenen Donnerstag auf zwei Fussgänger in Frauenfeld hat die Kantonspolizei Thurgau zwei Tatverdächtige festgenommen.
Am 1. Dezember bedrohten zwei Männer eine Fussgängerin und einen Fussgänger mit Messern und erbeuteten ein Portemonnaie.
Am Dienstagabend kam eine 60-jährige alkoholisierte Autofahrerin zwischen Reiden und Bottenwil von der Strasse ab.
Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 50'000 Franken.
Gestern Abend hat die Luzerner Polizei in Sursee im Rahmen einer Fahndung einen Personenwagen angehalten und die beiden Insassen festgenommen.
Die Männer werden verdächtigt, vorgängig in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen zu haben.
Am Mittwochmorgen kam es zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen. Der Lenker des hellen Personenwagens fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Am Mittwochmorgen, um 06.45 Uhr, fuhr ein blauer Lastwagen mit orangenem Auflieger auf der Autobahn A1 in Richtung Bern.
Nach mehr als zwanzig Jahren in der Rue de Gottefrey in der Nähe des Bahnhofs von Saxon zieht der Posten der Kantonspolizei um.
Das Gebäude des Centre des Sources an der Rue du Léman wird die Kantonspolizei und die interkommunale Polizei der Deux-Rives unter einem Dach beherbergen.
Am Dienstag (06.12.2022), kurz nach 14:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann im Wolfhag beim Fällen eines Baumes von einem solchen getroffen worden.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.