Am Freitag (09.12.2022), kurz nach 06:40 Uhr, musste ein Linienbus auf der Ebnaterstrasse stark abbremsen. Ein 50-jähriger Mann stürzte dabei zu Boden und wurde unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (09.12.2022), kurz nach 09:50 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 41-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken.
In Ostermundigen haben am Donnerstagabend drei Unbekannte einen Tankstellenshop überfallen. Eine Mitarbeiterin wurde mit einem Messer bedroht, die Täterschaft flüchtete mit Beute.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Regionalpolizei Zofingen hat das vergangene Jahr erfolgreich gemeistert. Es zeichnet sich erneut ein positiver Jahresabschluss ab.
Am Jahresschlussrapport vom 7. Dezember 2022 dankte Christiane Guyer als Stadtpräsidentin dem ganzen Team der Regionalpolizei für das grosse Engagement.
Die Rettung Basel-Stadt hat an ihrer traditionellen Jahresfeier am Donnerstagabend über hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Angehörige der Betriebsfeuerwehren und Armee befördert, geehrt und verabschiedet.
Die Rettung schaut auf ein Jahr mit steigenden Einsatzzahlen in allen Abteilungen zurück. Zum zweiten Mal wurde die Auszeichnung Retter/in des Jahres vergeben.
Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und behaupten: "Wir haben festgestellt, dass Sie Anspruch auf eine Steuerrückerstattung haben".
Die Betrüger phishen Ihre persönlichen Angaben sowie Ihre Kreditkartendaten ab. Anschliessend versuchen die Betrüger den per SMS übermittelten Sicherheits-Code des Kreditkarteninstitutes zu ergattern (Umgehung der Zwei-Faktor-Authentifizierung).
In einem Vorstoss wird der Umgang mit Cyber-Risiken im Kanton Nidwalden thematisiert. Bereits jetzt wird einiges investiert, um gegen Angriffe von aussen auf die Informatiksysteme der Verwaltung gewappnet zu sein, hält der Regierungsrat fest.
Um die spezifischen Schutzanforderungen noch zu verbessern, orientiert sich der Kanton an den Einschätzungen zur aktuellen und künftigen Bedrohungslage.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt intensiviert wie in den vergangenen Jahren in der Vor- und Nachweihnachtszeit die Kontrolltätigkeit, um die Verkehrssicherheit auch in diesen Tagen zu gewährleisten.
Mit einer Grosskontrolle hat sie am Donnerstagabend ihre Aktion „Via“ gestartet. Dabei überprüften die Polizistinnen und Polizisten die Fahrtüchtigkeit von Fahrzeuglenkenden; sie richteten ihr Augenmerk aber auch auf potentielle Einbrecherinnen und Einbrecher.
Um für ein ABC-Ereignis gewappnet zu sein, will der Bundesrat den Informationsaustausch zwischen den involvierten Stellen fördern. Dazu schafft er eine neue Austauschplattform, um die Gesamtkoordination im Schweizer ABC-Schutz zu verbessern.
Dies ist die wichtigste Massnahme aus dem Projekt „Auslegeordnung ABC-Schutz Schweiz“, dessen Ergebnisse der Bundesrat in seiner Sitzung vom 9. Dezember 2022 zur Kenntnis genommen hat.
Die Einsatzzentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega hat diese Woche den 20'000. Rega-Einsatz in diesem Jahr organisiert – das sind so viele Einsätze wie noch nie in der 70-jährigen Geschichte der Rega.
Die Crew der Rega-Basis St. Gallen flog ein neugeborenes Baby mit dem Transportinkubator in das Kinderspital St. Gallen.
Der Chef der Kriminalpolizei, Lt Senad Sakic-Fanger, wird per 1. Januar 2023 zum Stellvertreter des Polizeikommandanten Maj Stephan Grieder ernannt.
Der 43-jährige Senad Sakic-Fanger leitet seit dem 1. Januar 2022 die Geschicke der Nidwaldner Kriminalpolizei und ist in dieser Funktion Mitglied des Polizeikommandos.
Im Tunnel Gamsen auf der A9 bei Brig werden Tests des Videoüberwachungssystems durchgeführt.
Dafür wird der Abschnitt für jeweils eine Nacht pro Fahrtrichtung gesperrt.
Am Freitagmorgen geriet ein Lieferwagen in Roggliswil von der schneebedeckten Fahrbahn.
Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 20'000 Franken.
Am Donnerstagnachmittag (08.12.2022), in der Zeit zwischen 12:35 Uhr und 19:30 Uhr, ist es beim Baumgarten zu zwei Einbrüchen in Einfamilienhäuser gekommen.
Auch beim nahegelegenen Rufe wurde in ein Einfamilienhaus eingeschlichen.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagabend (08.12.2022), hat die Kantonale Notrufzentale Meldungen über gesamthaft drei Einbrüche und einen Einbruchversuch erhalten.
Diese wurden von unbekannten Täterschaften an der Hohenrainstrasse, der Büntwisenstrasse, dem Tulpenweg und der Sonnenrainstrasse verübt.
Am Donnerstag (08.12.2022), kurz nach 16:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Waldaustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt in die Wohnung.
Am Donnerstag (08.12.2022), in der Zeit zwischen 16:15 Uhr und 18:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung am Heerpark eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Haustüre Zutritt in die Wohnung.
Am Donnerstagabend (08.12.2022), zwischen 19:00 Uhr und 21:00 Uhr, schlug eine unbekannte Täterschaft rund 20 aufgehängte Laternen zu Boden und beschädigte sie dabei. Zudem wurden seit dem 02.12.2022 mehrere Sachbeschädigungen in Grabs begangen, wobei Sachschaden von mehr als 7’000 Franken entstand.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Nacht auf Freitag (09.12.2022), hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 19-jährigen Algerier festgenommen.
Ihm wird vorgeworfen, in der Zeit zwischen 01:00 Uhr und 03:00 Uhr, mehrere unverschlossene Autos geöffnet und daraus Bargeld, Bankkarten und eine Sonnenbrille gestohlen zu haben.
Am frühen Freitagmorgen, 09. Dezember 2022, kurz nach 06.00 Uhr, ereignete sich in der Bennwilerstrasse in Oberdorf BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen nach der Kollision mit dem linksseitigen Strassenbord auf die Seite kippte.
Der Fahrzeuglenker blieb dabei unverletzt.
Im Büttenberg- und Längholztunnel auf dem Ostast der A5 wurden die Hauptserver der elektronischen Steuerung ersetzt.
Die Arbeiten konnten alle während der ersten Nachtsperrung durchgeführt werden, die zweite geplante Nachtsperrung wird deshalb nicht mehr benötigt.
Bei Unfällen ist die Polizei verpflichtet den Unfallhergang abzuklären und zu überprüfen, ob strafrechtliches Verschulden vorliegt.
Dies geschieht auch bei einem Ereignis im Gebirge. Um die Sicherheit der Polizisten/innen zu gewährleisten, werden für Unfälle im Gebirge ausschliesslich Mitglieder der Alpinen – Einsatz – Gruppe AEG der Kantonspolizei Obwalden aufgeboten. Die Mitglieder werden speziell für Einsätze im unwegsamen Gelände ausgebildet.
Mit dem nahenden Winter werden die Wetterbedingungen immer unbeständiger und herausfordernder für die Verkehrsteilnehmer.
Ob Schnee, gefrierender Regen oder Glatteis: Die kalte Jahreszeit birgt zahlreiche Gefahren für den Strassenverkehr. Die praktischen Tipps des TCS helfen, das Fahrzeug optimal vorzubereiten und sicher unterwegs zu sein.
Am Donnerstagabend geriet in Rothrist (siehe auch Titelbild) ein Auto in Brand. Dieser griff auf einen weiteren Wagen sowie auf das angrenzende Haus über. Bei Löschversuchen erlitt ein Mann Verbrennungen.
Bereits am späten Nachmittag hatte in Baden ein Auto gebrannt.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden schickt das totalrevidierte Polizeigesetz in die Vernehmlassung.
Das geltende Polizeigesetz ist rund 20 Jahre alt. In dieser Zeit haben sich die technischen Möglichkeiten rasant entwickelt.
Am frühen Freitagmorgen, 09. Dezember 2022, kurz nach 05.00 Uhr, ereignete sich in der Delsbergerstrasse in Laufen BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Donnerstagnachmittag ist in Trimmis auf der Nordspur der Autobahn A13 ein Automobilist einem Lastwagen aufgefahren.
Der Automobilist wurde leicht verletzt.
Der Bucheggtunnel ist in den Nächten von Dienstag, 13. Dezember 2022, bis Donnerstag, 15. Dezember 2022, jeweils von 22 bis 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022, stürzte ein Fahrzeug bei einem Fahrmanöver in ein Schwimmbad.
Die Fahrerin wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus gebracht und starb an den Folgen ihrer Verletzungen.
Viele Fans erfreuen sich an diesem Ereignis – vor allem, wenn die Lieblingsmannschaft die Partie gewinnt.
Auch wir teilen die Freude. Wir sehen uns aber auch während der WM im Auftrag, die Ordnung und Sicherheit bei grössten Freuden oder Enttäuschungen aufrecht zu erhalten.
Bei Abbrucharbeiten ist es am Dienstag (06.12.2022) zu einem Brand im Kehrichtheizkraftwerk gekommen.
Kurz nach 14:50 Uhr hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine automatische Brandmeldung erhalten.
Nicht nur das Gewicht der Verantwortung, sondern auch eine Ausrüstung von rund 25 Kilogramm liegen auf den Schultern einer Gruppenführerin oder eines Gruppenführers im Ordnungsdienst.
Die Ausrüstung beinhaltet einen Helm, eine spezielle Schutzweste, Schienbeinschoner, eine Schutzmaske und verstärkte Stiefel.
Bei einem Unfall ist am Dienstagmorgen (06.12.2022) eine Dreizehnjährige verletzt worden. Das Mädchen fuhr kurz nach 8:15 Uhr auf seinem Velo auf der Ruedelfingerstrass in Richtung Marthalen.
Im Bereich einer Baustelle prallte es in das Heck eines stehenden Lastwagens.
Am Donnerstag, den 8. Dezember 2022 um 18.20 Uhr wurde die Feuerwehr der SPS Neuchâtel in die Cité-des-Sors 16 in Marin-Epagnier gerufen, da es in den Korridoren des Gebäudes zu einer Rauchentwicklung gekommen war.
Vor Ort brachten die Feuerwehrleute den Brand, der in der Küche einer Wohnung im ersten Stock ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle.
Weihnachten steht vor der Tür und Sie suchen verzweifelt nach einem passenden Geschenk für Ihre Lieben.
Achten Sie im Eifer des Gefechts auf Schnäppchen! Hinter diesen verbirgt sich oft ein Betrug.
Eine Hochdruckbrücke sorgte heute in den Bergen für einen sonnigen Tag. Aber auch im Flachland zeigte sich die Sonne in der zweiten Tageshälfte an einigen Orten. Von grösserem Interesse dürften aber die ersten Schneefälle im Flachland im aktuellen Winter sein.
Im zweiten Teil des Blogs wagen wir deshalb einen Ausblick für die kommende Nacht und morgen Freitag.
Am Donnerstag, 8. Dezember um 12.10 Uhr, ereignete sich im Osttunnel unter der Stadt Neuenburg in Richtung Lausanne eine Kettenkollision mit 3 Fahrzeugen.
Die linke Spur der Autobahn wurde für die Unfallaufnahme und die Reinigung der Fahrbahn gesperrt.
Am Donnerstag, den 08. Dezember 2022 um 07:45 Uhr fuhr ein 35-jähriger Mann aus Nizza/Frankreich mit seinem Auto auf der RC2225 von Le Brouillet nach La Brévine.
Auf der Höhe von Les Taillères 253 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die linke Seite der Fahrbahn. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 52-jährigen Mann aus Le Locle gesteuert wurde, der normal in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Donnerstag, 8. Dezember um 10:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 78-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue du Roulage in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasste er eine 57-jährige Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds, die die Fahrbahn von Ost nach West überquerte.
Heute Nachmittag befand sich ein herrenloser Hund nahe den Bahngeleisen. Dank einer Meldung konnte dieser angetroffen und zum Tierheim gebracht werden.
Wenig später meldete sich die Hundehalterin bei der Polizei.
Am Mittwochmorgen (07.12.2022) hat sich in Thayngen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Dabei verletzte sich der Autofahrer.
Um 06.30 Uhr am Mittwochmorgen (07.12.2022) fuhr ein 49-jähriger Deutscher mit einem Auto in Thayngen auf der Schaffhauserstrasse in Richtung Stadt Schaffhausen.
Bei einer Kontrolle im Zuge der Einbruchprävention hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwochabend (7.12.2022) vier Personen verhaftet, die möglicherweise mehrere Einbruchdiebstähle begangen haben.
Gegen 20.00 Uhr hielten Polizisten einen Personenwagen mit vier Insassen an.
Genau heute vor 55 Jahren wurde diese Adressänderung der Autobahnpolizei an die Gemeindekanzleien des Bezirks Horgen versandt.
Wädenswil, den 7. Dezember 1967.
Es war uns eine grosse Freude, Zena bei uns zu begrüssen und ihr einen Einblick in unsere Arbeit zu geben.
Etwas mehr darüber folgt noch später in dieser Woche.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.