Am Dienstag (06.12.2022), kurz nach 14:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann im Wolfhag beim Fällen eines Baumes von einem solchen getroffen worden.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (06.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gärtnerei an der Goldacherstrasse eingebrochen.
Im Innern dursuchte sie diverse Räume sowie die darin befindlichen Behältnisse. Dabei stahl sie Bargeld und eine Geldkassette.
Am Dienstag (06.12.2022), in der Zeit zwischen 17 Uhr und 17:25 Uhr, haben sich auf der Autobahn A13 zwischen Oberriet und Kriessern zwei Verkehrsunfälle mit gesamthaft fünf Autos ereignet. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
An den Fahrzeugen entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (06.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Autoverwertungsbetrieb an der Oberschachenstrasse eingeschlichen.
Sie kletterte unter einem Zaun durch und verschaffte sich so Zutritt auf das Gelände.
Ab Sonntagabend, 11. Dezember 2022, wird auf der gesamten Länge des Felsenwegs die Wintersperre signalisiert.
Der attraktive und bei Besuchern und Wanderern beliebte Felsenweg am Bürgenberg wird im Frühjahr 2023 wieder begehbar sein.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A14 in Inwil eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Ein Autofahrer verletzte sich dabei und musste ins Spital gefahren werden.
Der Unfall führte zu massivem Rückstau im Morgenverkehr.
Am Dienstagnachmittag ist im Gebiet Gotschnagrat in Klosters ein Gleitschirmpilot unmittelbar nach dem Start abgestürzt.
Er verletzte sich mittelschwer.
Am Dienstagabend hat sich im Längholztunnel auf der A5 bei Brügg ein Unfall mit vier involvierten Fahrzeugen ereignet. Drei Personen wurden verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Die Meldung zu einem Unfall im Längholztunnel auf der A5 bei Brügg ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 6. Dezember 2022, kurz vor 18.40 Uhr, ein.
Am 8. November 2022 wurde auf dem Gebiet der Gemeinde Safiental ein mehrjähriger Wolfsrüde des Beverinrudels erlegt.
Die genetische Identifikation des Tieres hat ergeben, dass es sich dabei um M92, das besonders schadenstiftende Vatertier des Rudels, handelt.
Gestern Morgen wurden durch die Polizei mehrere Autofahrer angehalten und kontrolliert. Diese waren teilweise mit stark vereisten Scheiben unterwegs. Drei Fahrzeuglenkende werden entsprechend verzeigt.
Gerade in dieser Jahreszeit ist es wichtig, vor der Abfahrt genügend Zeit einzurechnen und alle Scheiben vom Eis zu befreien.
Am Sonntagnachmittag kollidierte ein Automobilist in der Zofinger Altstadt mit einer Mauer, wobei es zu einem Reifenplatten kam. Trotzdem setzte er die Fahrt fort und kollidierte anschliessend mit einem Inselschutzpfosten.
Auch in diesem Fall setzte er seine Fahrt fort und fuhr an seinen Wohnort. Der Lenker wurde nicht verletzt. Es entstand jedoch Sachschaden. Zudem konnte eine deutliche Alkoholisierung beim Lenker festgestellt werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Steckborn eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Die 68-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Eine Automobilistin kam am Dienstagnachmittag zwischen Mettau und Oberhofen von der Strasse ab, worauf ihr Auto auf dem Dach in einem Bach landete.
Die Seniorin kam mit leichten Verletzungen davon.
Am Dienstagmorgen hat sich bei Rubigen ein Mann auf die Autobahn A6 begeben. Er stoppte dort ein Auto, entwendete dieses und fuhr in Richtung Bern davon. Im Bereich Grauholz kam es zur Auffahrkollision mit einem Patrouillenfahrzeug. Der Mann wurde dabei verletzt.
Eine Polizistin erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang. Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Montag, 5. Dezember 2022, ist es bei der Verzweigung Birsigstrasse/Tiergartenrain zu einem Todesfall gekommen.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war eine Frau von der Viaduktstrasse gestürzt.
Am Dienstag, 06.12.2022, ca. 12:05 Uhr, ereignete sich an der Allmendstrasse 233 in Basel ein Verkehrsunfall zwischen eine fahrenden und einem parkierten Personenwagen.
Die Beteiligten sind sich bezüglich des Unfallhergangs uneinig und machten dazu unterschiedliche Angaben.
In der Nacht auf Dienstag ist in Bern eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Ein Mann wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die betroffene Wohnung ist aktuell nicht mehr bewohnbar.
Die Brandursache wird untersucht.
Am Dienstag (06.12.2022), kurz nach 14:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine automatische Brandmeldung vom Areal des Kehrichtheizkraftwerks St.Gallen erhalten.
Ein sich im Abbruch und ausser Betrieb befindliches Bauteil der Anlage hatte aus unbekannten Gründen Feuer gefangen. Zwei Person mussten wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Zeit um den Jahreswechsel ist geprägt von Firmenessen, Weihnachtsapéros, Essen mit der Familie oder mit Freunden.
Damit die Feiertage für alle in schöner Erinnerung bleiben, wird die Kantonspolizei auf den Straßen präsent sein und sich um Ihre Sicherheit und die der anderen bemühen.
In den vergangenen zwei Wochen rückte die Kantonspolizei Schwyz 18 Mal wegen Einbruchsmeldungen in Wohn- und Ferienhäuser in den Bezirken March, Höfe, Einsiedeln, Schwyz und Küssnacht aus.
Die unbekannte Täterschaft erbeutete hauptsächlich Bargeld und Schmuck. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich ebenfalls auf einige Tausend Franken.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz nach 10 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Solduno.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion fuhr eine 52-jährige Schweizer Autofahrerin mit Wohnsitz in der Region auf der Via Vallemaggia von Locarno kommend, als sie aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, eine 89-jährigen Schweizerin mit Wohnsitz in der Region überfuhr, die die Strasse am Fussgängerstreifen überquerte.
Die Kantonspolizei, in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei, der Verkehrspolizei und dem Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (UDSC), führt auch dieses Jahr in der Zeit vom 5. bis zum 24. Dezember die Operation PREVENA durch.
Seit mehr als fünfzehn Jahren zielt PREVENA darauf ab, die Sicherheit der Bevölkerung zu dieser besonderen Jahreszeit zu erhöhen, und zwar dank der verstärkten und flächendeckenden Präsenz der Polizeikräfte auf dem gesamten Gebiet, an den Orten mit hohem Wohlstand und bei den Verkehrskontrollen.
Gestern Morgen gegen 08:05 Uhr fuhr ein Autofahrer von Courgenay in Richtung Glovelier.
Im Mont-Terri-Autobahntunnel geriet er aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, nach links auf die Fahrspur für den Gegenverkehr. Dabei kollidierte er frontal mit einem Leichtlastzug, der ordnungsgemäß in Richtung Courgenay unterwegs war.
Ab dem 5. Dezember und während der Weihnachtszeit 2022 führen die Kantonspolizei und die Waadtländer Gemeindepolizeien eine Kampagne zur Verkehrsprävention gegen Alkohol am Steuer durch: "Vision troublée? Gesalzene Geldstrafen!".
Die Visuals der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) "Au volant, un verre suffit à troubler la vision" (Am Steuer reicht ein Glas, um die Sicht zu trüben) werden im ganzen Kanton plakatiert. Die Polizei ruft dazu auf, in der Vorweihnachtszeit auf den Strassen Vorsicht walten zu lassen.
Der Brand im Schützenhaus an der Muniweidstrasse in Däniken vom 3. Dezember 2022 ist auf einen technischen Defekt innerhalb der elektrischen Installationen zurückzuführen.
Dies haben Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
Im Zusammenhang mit dem Datensicherheitsvorfall bei der Direktion der Justiz und des Innern führt die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl bereits seit November 2020 ein Strafverfahren.
Im Rahmen dieses Strafverfahrens sind in den letzten Monaten Datenträger sichergestellt worden, auf welchen sich nach heutigem Kenntnisstand einige wenige Daten der Justizdirektion befunden haben. Neue Abklärungen haben die Staatsanwaltschaft veranlasst, den Teilaspekt der Datenentsorgung einer vertieften strafrechtlichen Prüfung zu unterziehen.
Mutmasslich zwischen 2006 und 2012 kam es in der Direktion der Justiz und des Innern (JI) zu Unregelmässigkeiten bei der Entsorgung von Hardware. Die Direktion hat bei Bekanntwerden des Vorfalls Ende 2020 die zuständigen Stellen umgehend informiert und eine Administrativuntersuchung in Auftrag gegeben.
Heute Dienstag hat Regierungsrätin Jacqueline Fehr den Abschlussbericht veröffentlicht.
Die Kantonspolizei Wallis verzeichnet derzeit wieder vermehrt Betrugsfälle mit gefälschtem technischen Support. Die Summe der erbeuteten Beträge in diesem Jahr allein in der Westschweiz ist mittlerweile auf über eine Million Schweizer Franken angestiegen.
Aus diesem Grund bittet die Kantonspolizei die von Betrügern kontaktierten Personen eindringlich, nicht auf ihre Warnungen vor angeblichen Computerproblemen einzugehen.
Beim Zusammenstoss zwischen einem Scooter-Fahrer und einem Auto wurde am Dienstag in Kradolf ein 11-Jähriger verletzt.
Er musste ins Spital gebracht werden.
Am 30. November 2022 haben wir die Vermisstmeldung von Thierry D. veröffentlicht.
Nach einer intensiven Suchaktion der Kantonspolizei und den von ihr eingesetzten umfangreichen materiellen Mitteln, wurde der Vermisste schliesslich am Freitag, den 02. Dezember 2022, tot in der Region Naters aufgefunden.
Manfred Stuber (siehe Titelbild) übernimmt im Amt für Justizvollzug (AJV) die Verantwortung für die fünf Regionalgefängnisse im Kanton Bern. Seit 2012 ist er Direktor des Massnahmenzentrums St. Johannsen.
Der derzeitige Chef des Geschäftsfeldes Haft, Pascal Ludin, wechselt in die Funktion des stellvertretenden Vorstehers des AJV. Beide treten die neue Funktion per 1. April 2023 an.
Geschwindigkeit, Ausdauer, Taktik – beim Jahresschlussrapport am Freitag (02.12.2022) waren Mensch und Tier gefordert.
Es ist der einzige Anlass im Jahr, bei dem sich alle Hundeführenden, die dem Diensthundezentrum der Kantonspolizei Zürich unterstellt sind, treffen und kennenlernen können.
Am Montagabend sind in Liebefeld ein Elektromofa und ein Auto kollidiert. Der Lenker des Zweirads wurde dabei schwer verletzt.
Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.
Am Dienstagmorgen verursachte ein 48-jähriger Mann mit seinem Auto in Roggliswil einen Selbstunfall. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Die Pfaffnauerstrasse musste für Bergungs- und Reinigungsarbeiten vorübergehend gesperrt werden.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte am Donnerstag, 1. Dezember 2022, in Brislach BL eine professionell betriebene Hanf-Indooranlage mit einer Kapazität von über 4000 Hanfpflanzen ausheben.
Anlässlich einer Kontrolle konnten Mitarbeitende der Polizei Basel-Landschaft in einem Gewerbehaus in Brislach BL, nebst einer legalen CBD-Produktionsstätte, eine weitere in Betrieb stehende Hanf-Indooranlage mit 4130 illegalen THC-haltigen Hanfstauden ausheben. Die beschlagnahmten Drogen hätten einen Verkaufswert von mehreren hunderttausend Franken.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstagmorgen (6.12.22) in Marthalen eine Radfahrerin verletzt worden.
Kurz nach 8.15 Uhr fuhr ein 13-jähriges Mädchen auf seinem Fahrrad die Ruedelfingerstrass Richtung Marthalen.
In der Nacht auf Samstag (03.12.2022) ist ein 18-Jähriger von einem Stromschlag getroffen und schwer verletzt worden.
Der junge Mann befand sich mit Kollegen auf dem Gelände des Bahnhofs Gossau.
Freeriden ist beliebt. Dabei ist aber besondere Vorsicht angebracht. Während die Zahl der tödlichen Unfälle auf der Piste in den vergangenen Jahren leicht abgenommen hat, ist jene abseits der Pisten gestiegen.
Im letzten Jahr wurden 20 Freeriderinnen und Freerider getötet, doppelt so viele wie im Fünfjahresschnitt. Die BFU gibt Tipps, wie das Skifahren auf und abseits der Piste sicherer wird.
Sexuelle und sexistische Belästigung am Arbeitsplatz ist eine oft tabuisierte Realität.
Bis heute zögern viele Belästigte, Unterstützung zu holen – trotz klarer gesetzlicher Schutzbestimmungen. Mit belästigt.ch gibt es seit fünf Jahren für die Deutschschweiz ein professionelles Online- Erstberatungsangebot. Es wird rege genutzt.
In einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses in Olten kam es am Montagabend, 5. Dezember 2022, zu einem Brand.
Dabei zog sich der Insasse der vom Brand betroffenen Zelle Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Abklärungen.
In Gais ist es am Montagmorgen, 5. Dezember 2022, zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Das Auto geriet auf der Strasse ins Schleudern und kam auf dem Bahntrassee zum Stillstand.
Die Autofahrerin bleib unverletzt. Es entstand Sachschaden.
Beim Brand eines Schützenhauses ist am Samstagabend (03.12.2022) Sachschaden entstanden.
Der Brand wurde der kantonalen Alarmzentrale kurz nach 22:00 Uhr gemeldet. Umgehend rückten Feuerwehr und Polizei aus.
Gestern Abend kam es auf der A1 bei Frasses zu einem Auffahrunfall, bei dem sich drei Personen leicht verletzten.
Die rechte Fahrspur im Tunnel Sévaz musste für zwei Stunden gesperrt werden.
Am Montagabend, 05. Dezember 2022, kurz nach 18.45 Uhr, kam es in der Prattelerstrasse, in Muttenz BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin verstarb noch an der Unfallstelle.
Dass der alte Geldwechseltrick immer noch funktioniert, zeigen mehrere Diebstähle an vornehmlich älteren Passanten. Die Kantonspolizei mahnt zu Wachsamkeit.
Der jüngste Diebstahl ereignete sich am Montagnachmittag, 5. Dezember 2022, in der Coop-Filiale in Lenzburg.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.