Am frühen Samstagmorgen (19.11.2022) kollidierte ein Lenker eines unbekannten Fahrzeuges am Neuweg in Beringen mit einer Mauer. Im Anschluss flüchtete der Lenker, ohne seiner Meldepflicht nachzukommen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern drei Selbstunfälle mit Personenwagen.
Die Unfallverursacher fuhren ihre Fahrzeuge in alkoholisiertem Zustand. Drei Personen wurden verletzt. Es wurden Blut- und Urinentnahmen verfügt.
In Schüpfen hat sich am Sonntagnachmittag ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der Motorradlenker wurde schwer verletzt mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
In Gerlafingen ist am Sonntagabend, 20. November 2022, eine Frau von einem derzeit unbekannten Mann mit einem Messer bedroht und dabei leicht verletzt worden.
Die Polizei hat unverzüglich Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Im Verlauf der letzten Wochen haben sich in der Stadt Solothurn mehrere Raubdelikte ereignet.
Im Anschluss an einen erneuten Raubversuch beim Hauptbahnhof vom Dienstag, 8. November 2022, konnte ein mutmasslicher Täter durch die Polizei, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, festgenommen werden.
In Chur ist es am Montagmorgen (21.11.2022) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Der Rollerfahrer wurde dabei verletzt.
Am Sonntag, 20. November 2022, ist es in Waldstatt zu einem Einbruchdiebstahl in ein Mehrfamilienhaus gekommen.
Die Täterschaft entwendete Bargeld und Schmuck.
Am Freitag, 18. November 2022, ereigneten sich in Urnäsch und in Schwellbrunn zwei Selbstunfälle mit Personenwagen.
In beiden Fällen entfernten sich die Lenker von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden konnte in beiden Fällen die Lenker ermitteln.
Am Montag (21.11.2022). kurz nach 5:15 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Seelistrasse ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Ein technischer Defekt steht im Vordergrund.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 15:15 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 89-jähriger Mann wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 12:25 Uhr, ist es in der Küche eines Restaurants an der Haldenstrasse zu einem Brand eines Ventilators gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Eine Person musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 10:20 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen eine Meldung über einen Einbruch an der Dietrichsguetstrasse erhalten.
Eine unbekannte Täterschaft ist in einen Garagenbetrieb eingebrochen.
Am Montagmorgen ist es auf der Autobahn A1 bei Mattstetten zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos gekommen. Ein Fahrzeug geriet in der Folge in Brand, weshalb Angehörige der Feuerwehr intervenieren mussten.
Es kam zu massivem Rückstau. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Freitagabend kollidierten auf der Sarnerstrasse kurz vor dem Dorf Kerns eine Frontalkollision zwischen zwei Autos. Dabei wurden sämtliche Insassen teils schwer verletzt. Sie wurden durch die Ambulanzen in umliegende Spitäler überführt.
Die Sarnerstrasse musste für rund 2 Stunden gesperrt werden.
Zwischen dem 22. und 29. November 2022 führt die Armee eine Militärübung mit rund 5000 Armeeangehörigen durch. Ein Teil des Bereitschaftsraumes befindet sich im Aargau.
Als kleinstes Polizeikorps der Schweiz gemessen an der Bevölkerungszahl ist es für die Kantonspolizei Aargau wichtig, die Durchhaltefähigkeit in Ernstlagen sicherzustellen.
Im Kanton Solothurn haben Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen und Fahrzeugaufbrüche in den letzten Wochen zugenommen. Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zu entsprechender Vorsicht.
Wichtig ist, sein Fahrzeug beim Verlassen immer konsequent abzuschliessen und darin keine Wertgegenstände zurückzulassen.
Nach einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen hat sich am Sonntagabend (20.11.2022) auf der A1 (Gemeindegebiet Wallisellen), Fahrtrichtung Zürich, einer der beteiligten Lenker, ohne sich um den Unfall zu kümmern, von der Unfallstelle entfernt.
Kurz nach 19 Uhr fuhren zwei Personenwagen hintereinander auf dem linken Richtung Zürich City führenden Fahrstreifen.
Gestern kurz nach 02:00 Uhr versuchte ein 16-jähriger Motorradfahrer im Dorf Kerns beim Erblicken der Polizeipatrouille zu flüchten.
Beim Fussballplatz Hinterflue liess er das entwendete Motorrad fallen und flüchtete zu Fuss ins offene Gelände.
Im Blog von gestern wurde die Planetarische Frontalzone mit ihren Rossby-Wellen schön beschrieben.
Heute schauen wir in weite Ferne, wo unser kommendes Wetter seinen Ursprung hat.
Am Samstagmorgen hat ein Autofahrer in Freiburg die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist frontal gegen eine Mauer geprallt. Der Fahrer stand unter Alkoholeinfluss. Er und sein Beifahrer wurden verletzt und von Sanitätern versorgt, die sie in ein Krankenhaus brachten.
Am Samstag, 19. November 2022, gegen 06.00 Uhr, ereignete sich in der Rue de Morat in Freiburg ein Unfall.
Am frühen Sonntagmorgen verlor eine Autofahrerin, die in La Roche auf der Route du Lac unterwegs war, die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Dieses kam von der Fahrbahn ab und rutschte eine Schlucht hinunter, bevor es auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrer wurden leicht verletzt in ein Spital gebracht.
Mehrere vermummte Personen sind auf das Dach des Bahnhofs SBB geklettert und haben ein Transparent entrollt. Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte in der Folge sechs Personen in Gewahrsam nehmen.
Am Sonntag, 20. November 2022 kurz vor 11.30 Uhr erreichten die Einsatzzentrale der Polizei diverse Meldungen über Personen, die auf dem Dach des Bahnhofs SBB auf Seite Centralbahnplatz Rauchpetarden zünden und ein Transparent entrollen.
Am Samstagabend hat sich in Belp ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurde ein Mann von einem Auto angefahren. Die Person wurde dabei schwer verletzt, während der Fahrer des Autos seine Fahrt fortsetzte.
Der Autolenker konnte am Abend an seinem Wohnort festgenommen werden. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
In der Nacht auf Sonntag ist in Bönigen bei Interlaken ein Feuer in einem Unterstand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Es muss davon ausgegangen werden, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.
Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Samstag, 19. November 2022 haben die Polizeiposten der Kantonspolizei Graubünden in einer Abgabeaktion Waffen und Munition entgegengenommen.
Insgesamt nutzten 136 Personen diese Möglichkeit, um Waffen und Munition kostenlos abzugeben.
In der Nacht von Freitag auf Samstag verursachte ein 32-jähriger einen Selbstunfall und verliess danach die Unfallstelle. Er blieb unverletzt.
Am Samstagnachmittag, den 19. November 2022, kurz nach 10.00 Uhr ging bei der Polizei eine Meldung über ein auf dem Dach liegendes Fahrzeug ein. Dieses lag in der Nähe des Schützenhauses in Gansingen und drohte am Grasbord abzurutschen.
Gestern Vormittag führte die Polizei Basel-Landschaft in der Gutsmatte in Liestal ihren ersten Informationsanlass zum Polizeiberuf exklusiv für Frauen durch.
Rund 40 interessierte Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit genutzt, sich über die Ausbildung zur Polizistin zu informieren, Fragen zu stellen und einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Polizei Basel-Landschaft zu erhalten.
In der Nacht auf Sonntag mass die Kantonspolizei einen Lenker, der auf der Autobahn mit 161 km/h unterwegs war.
Mit einem Radargerät führte die Kantonspolizei in der Nacht auf Sonntag, 20.11.2022, auf der A1 bei Mägenwil eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Manchmal sind wir es, die Staub aufwirbeln - manchmal unsere Partnerorganisationen.
Mit diesem Bild eines gemeinsamen Einsatzes mit der Rega wünschen wir Ihnen allen einen schönen Sonntag.
Ein Auto geriet gestern Nachmittag im Umfahrungstunnel Neuhof in Lenzburg in Brand. Verletzt wurde niemand.
Der Tunnel musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Samstagmorgen (19.11.2022), um 4:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der Mann wurde nicht verletzt, war jedoch in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Sonntagmorgen (20.11.2022), um 1:30 Uhr, ist an der St.Gallerstrasse ein Autofahrer mit einer Verkehrsinsel kollidiert.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft und musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Seit anfangs der Woche hat sich das stabile Herbstwetter verabschiedet und wir befinden uns wettermässig auf einer Achterbahnfahrt.
Warum rasche Witterungs- und Temperaturwechsel momentan an der Tagesordnung stehen, versuchen wir im heutigen Meteoblog zu erklären.
Am Samstag, 19. November 2022, um circa 04.50 Uhr, haben mehrere Personen eine Gruppe von Passanten an der Ecke Steinenvorstadt/Steinenberg angegriffen und verletzt.
Ein 43-jähriger Mann erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass ihn die Sanität der Rettung Basel-Stadt ins Spital bringen musste.
Ein Motorradfahrer oder eine Motorradfahrerin hat sich am Freitagabend in Rickenbach einer Kontrolle der Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau entzogen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag (19.11.2022) kam es in der Stadthausgasse in Schaffhausen zur Rauchentwicklung durch einen Schwelbrand innerhalb einer geschlossenen Dönerbude.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Nach dem Austritt von Ammoniak aus dem Kühlsystem einer Gemüse verarbeitenden Fabrik in Dällikon sind am Samstagmorgen (19.11.2022) rund 180 Mitarbeitende aus dem Gebäude evakuiert worden.
Sieben Angestellte mussten zur Kontrolle vorübergehend in Spitäler gefahren werden.
Am Freitagabend ist es in Unterseen zu einer Kollision zwischen einem Roller und einem Auto gekommen. Der Rollerfahrer wurde dabei schwer verletzt und durch eine Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag, 18. November 2022, um 22.40 Uhr, ging die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass es auf der Bahnhofstrasse in Unterseen zu einem Unfall zwischen einem Roller und einem Auto gekommen sei.
Im Zusammenarbeit mit Experten führte die Kantonspolizei Appenzell I.Rh eine Verkehrskontrolle durch. Das Augenmerk lag bei der Fahrzeugbeleuchtung.
Defekte Beleuchtungen konnten am Kontrollort repariert werden.
Vorgestern Abend kontrollierten wir im Rahmen einer Präventionsaktion Velos auf ihre Licht-Ausstattung.
Bei fehlender Ausrüstung wurden die Velofahrenden von uns darauf aufmerksam gemacht und mit Lichtern, Leuchtklebern und reflektierenden Bändern vom TCS St. Gallen ausgestattet.
Die Meldung einer vermissten Person geht bei der Alarmzentrale in Solothurn ein.
Umgehend rücken verschiedene Patrouillen aus. Zudem wird ein Polizeihund aufgeboten.
Heute morgen früh kam es auf der A6, Höhe Wichtrach, zu einem Autobrand.
Die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern rückte mit dem Autobahnlöschzug aus und hatte den Brand rasch unter Kontrolle.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Amriswil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagnachmittag in Affeltrangen eine Motorradfahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.