Die Jahreszahlen 2020 der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) sind stark von der Covid-19-Pandemie geprägt. Zur Verminderung des Übertragungsrisikos des Coronavirus führte die Schweiz erstmals seit dem Beitritt zu Schengen wieder systematische Binnengrenzkontrollen ein, erliess Einreisebeschränkungen und schloss temporär kleinere Grenzübergänge.
Der boomende Online-Handel führte zu einem deutlichen Anstieg bei den sichergestellten Markenfälschungen. Im Gegensatz dazu wurden weniger gefälschte Dokumente sowie ein leichter Rückgang bei den Einnahmen festgestellt.
Nach einem Einbruch in eine Firma in Wöschnau konnte die Polizei am späten Mittwochabend den mutmasslichen Einbrecher anhalten.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Auf der Mühlebühlstrasse in Lohn-Ammannsegg musste am Dienstagabend eine Fahrradlenkerin einem entgegenkommenden Auto ausweichen.
Sie fuhr deshalb am rechten Strassenrand gegen einen Randstein und stürzte. Der Autolenker bzw. die Autolenkerin fuhr nach dem Vorfall einfach weiter, ohne sich um die verletzte Velofahrerin zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
In Schönenwerd und Niedergösgen sind am Montagabend zwei Personen durch einen vorerst unbekannten Mann im Rahmen einer Auseinandersetzung verletzt worden. Beide Opfer mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Kanton Solothurn haben unverzüglich Ermittlungen zum Täter, dem Hergang und den Umständen aufgenommen. Diese führten schliesslich zur Anhaltung des mutmasslichen Täters.
In der Nacht auf Sonntag ist ein noch unbekannter Autolenker in Solothurn mit einem Brückengeländer kollidiert und anschliessend zu Fuss geflüchtet.
Das Auto wurde zuvor entwendet. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach einem schneereichen Dezember im Süden folgte Mitte Januar der rekordverdächtige Schnee im nördlichen Flachland. Daraufhin sorgte zunächst der Föhn, anschliessend milde Atlantikluft für Tauwetter und Schneeschmelze. Vor einer kurzen Kältewelle mit mehreren Eistagen in Folge erreichte uns am ersten Februarwochenende eine ordentliche Portion Saharastaub, bevor in der letzten Februardekade ausserordentlich milde Temperaturen verzeichnet wurden.
Insgesamt geht heute Sonntag also ein facettenreicher (meteorologischer) Winter zu Ende.
Der vergangene Februar war verbreitet zwischen 2 und über 4 Grad zu mild. Im Süden war er zudem zu nass, im Norden dagegen vielerorts zu trocken.
Bei der Sonnenscheindauer zeigt sich kein einheitliches Bild, zumeist war es aber etwas zu sonnig.
Im Trottermattpark in Olten wurde am Donnerstagabend ein Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung durch eine Schussabgabe verletzt. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen.
Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Solothurn haben umgehend Ermittlungen zu den Umständen und dem Tathergang aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
In einem Einfamilienhaus in Fehren kam es am Donnerstagabend zu einem Brand. Die Rentnerin, welche die Liegenschaft bewohnt, blieb unverletzt.
Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn untersucht.
Wie berichtet, wurden am Samstagabend, 20. Februar 2021, die Fassade und die Dachkonstruktion eines Neubaus an der Bielstrasse in Bettlach bei einem Brand beschädigt.
Die Abklärungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass sich beim Verschweissen von Bitumenbahnen offensichtlich ein Schwellbrand im Bereich der Fassade entwickeln konnte.
Ab Montag, 1. März 2021, können Läden, Museen und Lesesäle von Bibliotheken wieder öffnen, ebenso die Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen, Zoos und botanischen Gärten. Im Freien sind Treffen im Familien- und Freundeskreis sowie sportliche und kulturelle Aktivitäten mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt. Jugendliche und junge Erwachsene bis 20 Jahre können den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 24. Februar 2021 nach Konsultation der Kantone entschieden.
Der nächste Öffnungsschritt soll am 22. März erfolgen, wenn es die epidemiologische Lage erlaubt.
Zwei derzeit unbekannte Männer haben am Montagnachmittag am Fährweg in Olten einem Fussgänger dessen Laptoptasche entrissen und sind danach mit einem Kleinmotorrad geflüchtet.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Auf der Passwangstrasse in Beinwil hat sich am Montagnachmittag ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei zog sich der Motorradlenker Verletzungen zu, die eine Einweisung mit einem Rettungshelikopter in ein Spital erforderlich machten.
Auf der Autobahn A1 bei Gunzgen hat am Montagmittag der Lenker eines Sattelmotorfahrzeuges die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und ist folglich mehrmals rechts und links der Fahrspuren in Autobahn-Leiteinrichtungen geprallt.
Nach der Kollision mit einer Betonmauer kam das Gefährt schliesslich zum Stillstand. Der Chauffeur wurde verletzt in ein Spital gebracht. Ein medizinisches Problem steht als Unfallursache im Vordergrund.
Im Einmündungsbereich Lehengartenstrasse/Hauptstrasse in Zullwil hat sich am frühen Montagmorgen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde ein Fahrzeuglenker mittelschwer verletzt.
Auf dem Areal der Kantonsschule in Olten sind am vergangenen Freitagabend zwei Personen bei einem tätlichen Angriff verletzt worden.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Aus noch zu klärenden Gründen brannte am Samstagabend die Aussenfassade und Teile der Dachkonstruktion eines Garagenneubaus in Bettlach.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und einen Vollbrand des Holzbaus verhindern. Verletzt wurde dabei niemand.
Eine Automobilistin hat sich am Freitagabend bei einem Selbstunfall auf der Hauptstrasse in Hessigkofen tödliche Verletzungen zugezogen.
Das Auto erlitt Totalschaden.
Auf der Bärenwilerstrasse in Egerkingen hat sich am frühen Donnerstagmorgen ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt, das Auto erlitt Totalschaden.
Im Solothurnischen Schwarzbubenland sind zwei Personen Opfer von Betrügern geworden, die sich als Polizisten ausgegeben haben. Die Kantonspolizei Solothurn warnt einmal mehr vor dieser Betrugsmasche.
Bei der Kantonspolizei Solothurn sind in den vergangenen Tagen wieder vermehrt Meldungen von Bürgerinnen und Bürger eingegangen, die am Telefon durch „falsche Polizisten“ kontaktiert worden sind.
Am Montagabend überholte ein unbekannter Autolenker mehrere Fahrzeuge in Deitingen. Um eine Kollision zu verhindern musste ein Lenker ausweichen und kollidierte in der Folge mit einem Verkehrssignal.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Luterbach ist am Dienstag ein Auto vollständig ausgebrannt. Durch das Feuer wurden zwei weitere Fahrzeuge stark beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 16. Februar 2021, um zirka 7 Uhr, brannte im Bereich der Grüttbachstrasse in Luterbach ein parkiertes Auto vollständig aus.
Am Samstagabend hat sich ein Autolenker einer Polizeikontrolle im Kanton Solothurn entzogen und ist über die Autobahn A1 in Richtung Bern geflüchtet.
Das Auto konnte gestoppt und die vier Insassen angehalten werden. Im Zusammenhang mit der Fluchtfahrt kam es zu zwei Verkehrsunfälle, wobei auch ein Dienstfahrzeug der Kantonspolizei Solothurn involviert war.
Unbekannte haben am Donnerstag oder Freitag, 11./12. Januar 2021, in den Gemeinden Zuchwil, Derendingen, Luterbach und Biberist mehrere Wahlplakate der SVP beschädigt oder entwendet.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Bei einem Selbstunfall in Nennigkofen ist am Freitagmorgen ein Auto auf das Dach gekippt. Dabei wurde der Fahrzeuglenker verletzt.
Am Freitag, 12. Februar 2021, kurz nach 10.30 Uhr, war ein Automobilist in Nennigkofen auf der Lüterkofenstrasse unterwegs.
Bei einem Selbstunfall mit einem Auto wurde am Mittwochabend auf der Talstrasse in Flüh eine Mitfahrerin verletzt. Sie musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Das Unfallauto erlitt Totalschaden.
Im Bereich der Autobahnausfahrt Grenchen hat sich in der Nacht auf Mittwoch ein Verkehrsunfall ereignet. Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Aufgrund dieses Ereignisses musste die betroffene Autobahnausfahrt und die Archbrücke während mehreren Stunden gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte in der Nacht auf Mittwoch in Biberist einen mutmasslichen Dieb festnehmen.
In der Nacht auf Mittwoch, 10. Februar 2021, wurde der Kantonspolizei Solothurn gegen 1.45 Uhr gemeldet, dass am Dahlienweg in Biberist eine Person versucht habe, ein dort parkiertes Auto zu öffnen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu einem umfangreichen Crystal-Meth-Handel abgeschlossen.
Insbesondere wird zwei Männern aus den Kantonen Bern und Solothurn vorgeworfen, zwischen 2017 und 2019 Crystal Meth mit einem Marktwert in Millionenhöhe in die Schweiz eingeführt und damit gehandelt zu haben. Die Männer werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Im Bereich der Autobahneinfahrt Wangen an der Aare in Richtung Bern kam es am Freitag, 5. Februar 2021, zu einem riskanten Fahrmanöver zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und weiteren Verkehrsteilnehmenden.
In diesem Zusammenhang sucht die Kantonspolizei Solothurn Zeugen.
Nach einem Einbruch in einen Kiosk in Zuchwil konnte die Kantonspolizei Solothurn den mutmasslichen Täter vor Ort anhalten.
Der Mann wurde für weitere Ermittlungen festgenommen.
Morgen Dienstag und dann vor allem am Mittwoch gibt es etwas Schnee, danach folgt ab Donnerstag mit Bise arktische Luft, mit der es eisig kalt wird.
Der Winter zieht also in dieser Woche wieder alle Register!
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Freitagabend in der Region Solothurn/Zuchwil Fahrzeuglenker, welche mit ihren Autos übermässigen Lärm verursacht haben oder die Geschwindigkeit nicht einhielten, kontrolliert.
Sieben Autolenker wurden angezeigt. Ein Fahrzeug wurden für eine Expertise sichergestellt.
In Recherswil fanden am Freitagabend Passanten eine verletzte Frau auf der Strasse. Diese wollte vorgängig einer anderen Frau helfen, die von einem Mann tätlich angegriffen wurde. Umgehend wurde eine Fahndung ausgelöst. Kurze Zeit später trafen die Einsatzkräfte in einer Liegenschaft auf eine zweite verletzte Frau und den mutmasslichen Täter. Er wurde vorläufig festgenommen.
Die Strafverfolgungsbehörden haben Ermittlungen zu den Hintergründen sowie zum Tathergang aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen.
Im Januar 2021 sind in Grenchen drei Linienbusse beschädigt worden. Der mutmassliche Verursacher konnte unterdessen ermittelt werden.
Es stellte sich heraus, dass die Sachbeschädigung mittels Gasdruckpistole verübt worden sind.
Die Schweiz liegt auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone über Westeuropa. Mit der daraus resultierenden Südwestströmung gelangt eine Portion Saharastaub in den Alpenraum, und es wird zunehmend föhnig.
Der Höhepunkt des Föhns wird am Samstagabend erwartet.
Am frühen Freitagmorgen kam es in Wolfwil zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Der mutmassliche Täter konnte durch den Hausbewohner verfolgt, angehalten und schliesslich bis zum Eintreffen der Polizei zurückgehalten werden.
Der Einbrecher wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In Olten ist in der Nacht auf den 1. Januar 2021 ein junger Mann Opfer eines Raubdelikts geworden.
In der Zwischenzeit ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, die mutmasslichen Täter zu ermitteln.
In der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in Bättwil ist in der Nacht auf Mittwoch ein parkiertes Auto aus noch unbekannten Gründen in Brand geraten und folglich vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand.
Unbekannte haben während dem vergangenen Wochenende in Solothurn einen Einbruch in das Kantonale Sekretariat der Sozialdemokratischen Partei verübt.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Der vergangene Januar fiel temperaturmässig recht normal aus, teilweise war es leicht zu mild, teilweise auch etwas zu kühl, nur in den Bergen war das Temperaturdefizit grösser.
Dazu war es verbreitet deutlich zu nass (örtlich bis über dreimal mehr Niederschlag als normal) und überall zu bewölkt (örtlich mehr als die Hälfte weniger Sonne als normal).
Nachdem bereits in den letzten Januartagen sehr milde Luft zum Alpenraum transportiert wurde, erreichen uns auch in der ersten Februarwoche ausgesprochen milde Luftmassen.
Im Flachland werden ab Dienstag verbreitet zweistellige Höchstwerte erreicht, und die Schneefallgrenze steigt in einen Bereich um 2000 Meter.
In Niederbuchsiten ist am Samstagabend ein Auto mit einer Mauer kollidiert und anschliessend umgekippt.
Die alkoholisierte Lenkerin wurde leicht verletzt in ein Spital gebracht.
Ein derzeit unbekannter Autolenker ist heute Morgen zwischen Hägendorf und Trimbach mit einer gefährlichen Fahrweise aufgefallen und entzog sich in Olten mit übersetzter Geschwindigkeit einer Polizeikontrolle.
Nach einem Reifenschaden liess er das Auto in Trimbach stehen, worauf die beiden Insassen flüchteten. Verletzt wurde niemand. Bis zur Stunde blieb die eingeleitete Fahndung erfolglos.
Ein Greifvogel hatte gestern auf der Autobahn A1 einen Zusammenstoss mit einem Lastwagen.
Eine Polizeipatrouille konnte den Mäusebussard etwas benommen aber lebend auf dem Mittelstreifen einfangen und ihn in die Stiftung Wildstation Landshut nach Utzenstorf (BE) bringen.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.