Der Mann, welcher am vergangenen Samstag in Balsthal unter einen Zug geriet, ist im Spital seinen Verletzungen erlegen.
Die bisher getätigten Abklärungen zum Hergang ergaben keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.
Im Rahmen einer koordinierten Aktion ist es der Kantonspolizei Solothurn im Verlauf der vergangenen Woche gelungen, in Grenchen einen mutmasslichen Drogendealer festzunehmen.
In diesem Zusammenhang konnten Betäubungsmittel im Wert von über 100'000 Franken, einige tausend Franken Bargeld sowie eine Waffe sichergestellt werden.
Aus derzeit noch unbekannten Gründen geriet am frühen Samstagmorgen bei ei-nem Bahnübergang in der Klus bei Balsthal ein Mann unter eine Zugkomposition der Oensingen-Balsthal-Bahn.
Dabei wurde dieser schwer verletzt. Hergang und Ursache bilden Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn A5 bei der Verzweigung Luterbach hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagnachmittag insgesamt drei Personen festgenommen.
Zwei Männer wollten sich der Kontrolle entziehen, wurden jedoch von der Polizei angehalten. Die drei Nordafrikaner halten sich illegal in der Schweiz auf.
Unbekannte haben in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einem Einbruch in ein Fahrradgeschäft in Grenchen mehrere Fahrräder entwendet.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
In der Nacht auf Montag ist in Solothurn eine Frau bei einem tätlichen Angriff durch einen Mann verletzt worden.
Der mutmassliche Täter konnte angehalten werden. Zur Klärung der Umstände sucht die Polizei Zeugen.
In Breitenbach hat sich am Freitagabend ein Auto bei einem Selbstunfall überschlagen.
Der Lenker musste mittelschwer verletzt mit der Rega in ein Spital geflogen werden.
In Solothurn flüchtete am Freitagnachmittag ein mutmasslicher Ladendieb nach einer Auseinandersetzung mit einem Angestellten eines Detailhandelsgeschäfts.
Trotz unverzüglich eingeleiteter Verfolgung konnte der Mann nicht angehalten werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Autostrasse zwischen Oensingen und Balsthal kam es am Freitagmorgen zu einer Kollision zwischen drei Personenwagen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Bei einem Selbstunfall auf der Solothurnstrasse in Luterbach zog sich am Don- nerstagnachmittag ein Fahrradlenker schwere Verletzungen zu.
Er musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
In einem Einfamilienhaus in Kienberg kam es in der Nacht auf Freitag zu einem Brand.
Personen wurden nicht verletzt, der entstandene Schaden ist jedoch beträchtlich.
Bei einem Selbstunfall auf der Autobahn A2 bei Hägendorf ist am Donnerstagabend ein Autoanhänger auf die Seite gekippt. Der Lenker zog sich leichte Verletzungen zu.
Die Autobahn A2 in Richtung Luzern war mehrere Stunden gesperrt.
Weil ein Automobilist am Dienstagmorgen zwischen Oftringen und Gretzenbach einem entgegenkommenden Kleinwagen ausweichen musste, verlor dieser die Kontrolle über sein Auto und prallte ausserhalb der Fahrbahn in einen Baum.
Dabei wurde der Fahrzeuglenker leicht verletzt. Der Lenker des Kleinwagens fuhr einfach weiter, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Im Bereich einer Feuerstelle unterhalb vom Gempenturm in Gempen geriet am Montagabend eine grössere Waldfläche in Brand.
Aufgrund des trockenen und frühlingshaften Wetters bittet die Polizei die Bevölkerung, im Umgang mit Feuer vorsichtig zu sein.
Bei Holzarbeiten hat sich am Montagnachmittag auf einer steil abfallenden Wiese in Stüsslingen ein Traktor überschlagen. Dabei wurde der Lenker unter dem Gefährt eingeklemmt und tödlich verletzt.
Die Unfallursache ist Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
In Wolfwil kam es am Donnerstagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike-Lenker. Dabei zog sich der Zweiradfahrer Verletzungen zu, die eine Einweisung mit einem REGA-Helikopter in ein Spital erforderlich machten.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Aus derzeit noch unbekannten Gründen kam es am Mittwochmorgen in Niederbuchsiten zu einem Brand in der Garage eines Einfamilienhauses.
Personen wurden keine verletzt.
Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich hat am 8. Februar 2019 beim Bezirksgericht Bülach Anklage gegen drei Personen erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im Jahre 2016 an der Ermordung von zwei Männern im Kanton Zürich und im Kanton Bern beteiligt gewesen zu sein.
Den teilweise geständigen Beschuldigten werden noch weitere Delikte im Vermögensbereich vorgeworfen.
Ein Mofalenker ist am Sonntagmorgen in Kienberg bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden. Er musste mit einem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen werden.
Wir die Polizei mitteilt, ist der 67-jährige Mann gestern Abend im Spital seinen Verletzungen erlegen.
Ein Mofalenker ist am Sonntagmorgen in Kienberg bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden. Er musste mit einem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen werden.
Am Sonntag, 10. Februar 2019, kurz nach 9.30 Uhr, war ein Mofalenker auf der Saalstrasse in Kienberg in Richtung Dorf unterwegs. Dabei stürzte der 67-jährige Mann und verletzte sich schwer. Bis zum Eintreffen eines Rettungshelikopters der REGA wurde er durch ein Ambulanzteam betreut.
In Nunningen wurde am Samstagmittag ein junger Fussgänger auf dem Trottoir angefahren und leicht verletzt. Die Autolenkerin verliess die Unfallstelle ohne sich um den Jugendlichen zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Betrüger haben am Freitagabend in mehrere Haushalte angerufen und sich als Polizist ausgegeben. Der Unbekannte erklärte, dass Einbrecher angehalten werden konnten und erkundigte sich nach Wertsachen.
Die betroffenen Personen haben alle richtig reagiert – es wurde niemand Opfer.
Unbekannte haben am Wochenende ab einer Baustelle in Gerlafingen mehrere 1000 Liter Heizöl entwendet.
Zur Ermittlung der unbekannten Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Nachdem in der Nacht auf Samstag in Dulliken ein Mann seine Frau mit einer Waffe bedroht hatte, rückte die Polizei mit einem grösseren Aufgebot vor Ort aus. Kurz nach 13.15 Uhr konnte der Mann dazu bewogen werden, seine Wohnung zu verlassen.
Dabei konnte er durch die Polizei angehalten werden.
Der seit dem 31. Januar in Koppigen vermisste 85-jährige Mann [Polizei.news berichtete] ist am Freitagabend im Kanton Solothurn wohlbehalten aufgefunden worden.
Der in Koppigen vermisste 85-jährige Mann ist am Freitagabend, 1. Februar 2019, im Kanton Solothurn aufgefunden worden. Er ist ersten Erkenntnissen zufolge wohlauf.
Dank eines aufmerksamen Bürgers konnte die Polizei am Freitagmorgen in Schönenwerd einen mutmasslichen Einschleichedieb anhalten.
Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Im Rahmen einer koordinierten Polizeiaktion ist es der Kantonspolizei Solothurn am Montag in Gerlafingen gelungen, zwei mutmassliche Drogendealer anzuhalten.
In diesem Zusammenhang konnten über 200'000 Euro, rund 1.6 Kilogramm Kokain und zirka 4'000 Stück Ecstasy-Pillen sichergestellt werden.
Am Mittwoch ist in Dornach eine Seniorin Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden. Eine Frau gab sich am Telefon als Bekannte aus und bat die Seniorin um Geld. Ein Mann holte später mehrere 10'000 Franken bei ihr zuhause ab.
Die Polizei mahnt einmal mehr zur Vorsicht.
Im Lüsslingen-Tunnel auf der Autobahn A5 bei Nennigkofen hatte am frühen Mittwochmorgen ein Automobilist eine Fahrzeugpanne und stoppte sein Fahrzeug. Ein nachfolgender Autofahrer bemerkte dies zu spät und fuhr dem Pannenfahrzeug ins Heck.
Verletzt wurde niemand. Die Autobahn musste kurzfristig gesperrt werden.
In Oensingen entzog sich in der Nacht auf Mittwoch ein Autolenker einer Polizeikontrolle und flüchtete auf der Autobahn A1 in Richtung Aarburg. Dort kollidierte der Flüchtende mit einem Zaun und konnte anschliessend festgenommen werden.
Der Schweizer war mit einem gestohlenen Fahrzeug unterwegs und wurde positiv auf Alkohol und Drogen getestet.
In einem Einfamilienhaus in der Burgstrasse in Grenchen kam es gestern Mittag zu einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 29. Januar 2019, gegen 12.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung ein, dass in einer Liegenschaft in der Burgstrasse in Grenchen eine starke Rauchentwicklung zu sehen ist.
Am späten Montagabend ist in Zuchwil in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Personen wurden keine verletzt.
Am Montag, 28. Januar 2019, kurz nach 21 Uhr, meldete ein Anwohner, dass es in einer Wohnung am Zeisigweg in Zuchwil brennt.
Am Montagabend ist es auf der Hauptstrasse in Seewen zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei überschlug sich ein Fahrzeug. Verletzt wurde niemand.
Der Kantonspolizei Solothurn wurde am Montag, 28. Januar 2019, gegen 20.10 Uhr, gemeldet, dass es in Seewen zu einem Selbstunfall gekommen sei.
In Grenchen ist der Dachstock eines freistehenden Schuppens am Montagnachmittag aus noch unbekannten Gründen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Beim Überqueren der Baslerstrasse in Olten wurde am Freitagabend ein Fussgänger von einem Auto erfasst und verletzt.
Am Freitagnachmittag, 25. Januar 2019, gegen 17.15 Uhr wurde in der Baslerstrasse in Olten ein Kind von einem Auto erfasst und verletzt.
Die Kantonspolizei Solothurn hat Mitte Januar 2019 in Flumenthal eine in Betrieb stehende Hanf-Indooranlage mit über 500 Hanfpflanzen ausgehoben.
Der Betreiber der Anlage wird angezeigt und die Anlage vernichtet.
Im Zentrum von Oensingen kam es am Donnerstag um die Mittagszeit in einem Mehrfamilienhaus zu einer geringen Rauchentwicklung. Bewohner des Gebäudes mussten kurzfristig evakuiert werden.
Dank koordiniertem Handeln der Einsatzkräfte war die Situation rasch unter Kontrolle und es konnte Schlimmeres verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Nach der Kollision mit einem Stein hat sich am Montagabend ein Auto zunächst überschlagen und dann Feuer gefangen. Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 15. Januar 2019, gegen 18.15 Uhr, fuhr ein Autolenker auf der Breitefeldstrasse von Kestenholz in Richtung Oensingen.
Eine Automobilistin hat in der Nacht auf Sonntag auf der Solothurnerstrasse in Olten einen Selbstunfall verursacht. Die Frau lenkte das Auto in angetrunkenem Zustand und ist eingeschlafen. Es wurde niemand verletzt.
Am Sonntag, 13. Januar 2019, kurz nach Mitternacht, fuhr eine Frau mit ihrem Auto auf der Solothurnerstrasse in Olten in Richtung Lichtsignalanlage der Gäustrasse. In der Linkskurve schlief die Automobilistin ein und verlor dadurch die Kontrolle über ihr Auto.
Am Samstagmorgen ist im Bereich der Weissensteinstrasse in Solothurn eine Frau von einem Zug erfasst worden.
Sie wurde mit der REGA in ein Spital geflogen.
Auf den Solothurner Strassen ereigneten sich am Donnerstag bei winterlichen Verhältnissen mehrere Verkehrsunfälle.
Die meisten davon gingen glimpflich aus, schwer verletzt wurde niemand.
Seit Sonntagmorgen, 6. Januar 2019, wird die 59-jährige Ursula Wigger aus Neuendorf vermisst.
Die Polizei bittet die Bevölkerung bei der Suche nach der Vermissten um Mithilfe.
Am Samstagnachmittag ist auf der Autobahn A1 bei Neuendorf in Richtung Bern ein Auto aus noch unbekannten Gründen vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn A1, kurz nach der Verzweigung Härkingen, geriet am Samstag, 5. Januar 2019, kurz nach 13 Uhr, ein in Richtung Bern fahrendes Auto aus derzeit noch unbekannten Gründen in Brand.
Ein derzeit unbekannter Fahrzeuglenker ist in der Nacht auf Donnerstag auf der Biberiststrasse in Solothurn ins Heck eines parkierten Autos geprallt, wodurch dieses in ein weiteres Auto geschoben wurde.
Der Verursacher hat sich danach von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Riedholzplatz in Solothurn kam es am Mittwochabend zu einem Brand.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Solothurn konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und schliesslich löschen. Verletzt wurde niemand.
Im Verlauf der vergangenen Nacht ist ein derzeit unbekannter Fahrzeuglenker vor einer Liegenschaft an der Grellingerstrasse in Nunningen in einen Gartenzaun gefahren und hat diesen erheblich beschädigt.
Nach dem Vorfall hat sich der Verursacher von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.