Am Montag, 27. März 2023, beginnt das kantonale Tiefbauamt mit den Sanierungsarbeiten an der Rösslikreuzung in Oberuzwil im Abschnitt Gemeindehaus bis zur Bahnhofstrasse. Bis Ende September wird der Verkehr im Bauabschnitt im Einbahnregime geführt.
Es ist mit zusätzlichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Am Mittwoch (08.03.2023) kam es auf der Verzweigung Sömmerliwaldstrasse/St.Josefen-Strasse zu einer Kollision zwischen drei Personenwagen. Beide Fahrbahnen der St.Josefen-Strasse mussten gesperrt werden.
Eine Person wurde verletzt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Mittwoch (08.03.2023), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der Toggenburgerstrasse ein Unfall mit einem Auto und einer Fussgängerin ereignet. Das Auto kollidierte mit der 27-jährigen Fussgängerin und fuhr danach ohne anzuhalten weiter. Die Frau wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (09.03.2023), kurz nach 6 Uhr, hat sich auf der A1 ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Eine 57-jährige Frau geriet mit ihrem Auto ins Schleudern und prallte gegen die Leitplanke.
Sie wurde leicht verletzt.
Vermehrt sind wieder betrügerische E-Mails im angeblichen Namen der SBB im Umlauf. In den Nachrichten wird eine Ticketrückerstattung vorgetäuscht.
Die Betrüger versuchen die persönlichen Angaben sowie Kreditkartendaten der potentiellen Opfer abzuphishen.
Am Mittwoch (08.03.2023), kurz vor 23 Uhr, ist ein 17-Jähriger am Bahnhof von drei unbekannten Männern ausgeraubt worden. Die drei konnten unter Androhung von Gewalt sein Bargeld und Mobiltelefon erbeuten.
Die Deliktssumme beläuft sich auf über 1'000 Franken.
Am Mittwoch (08.03.2023), um 19 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Das verursachende Auto fuhr danach ohne anzuhalten weiter. Die Fahrerin konnte später ausfindig gemacht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (08.03.2023), kurz nach 19 Uhr, hat sich auf der Pestalozzistrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Ein 68-jähriger Autofahrer fuhr von Rorschach in Richtung Goldach. Eine 27-Jährige überquerte den Fussgängerstreifen.
Am Mittwoch (08.03.2023), kurz vor 17:45 Uhr, hat sich auf dem Südring ein Unfall mit einem Motorradfahrer und einem Auto ereignet.
Ein 27-jähriger Autofahrer beabsichtigte abzubiegen und übersah dabei einen Motorradfahrer. Es kam zu einer Kollision bei welcher der Motorradfahrer unbestimmt verletzt wurde.
Am Montagmorgen (06.03.2023) ist eine 89-jährige Frau Opfer eines Trickdiebstahls geworden.
Eine unbekannte Frau und ein unbekannter Mann stahlen Schmuckstücke im Wert von rund 15'000 Franken.
Am Dienstag (07.03.2023), kurz nach 21 Uhr, hat sich auf der Feldlistrasse eine Unfall zwischen einem Velofahrer und einem Fussgänger ereignet.
Ein 54-jähriger Velofahrer prallte gegen einen entgegenkommenden 68-jährigen Fussgänger. Beide wurden verletzt.
Am Dienstag (07.03.2023), kurz nach 16:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen Kies auf der Fahrbahn der A1 und eine unbestimmt verletzte Person gemeldet worden.
Auf der Baustelle der Autobahn, kurz vor dem Stephanshorntunnel, kam es zu einem Arbeitsunfall. Ein 60-jähriger Chauffeur aus dem Kanton Solothurn wurde dabei verletzt und verstarb vor Ort.
Zum Schutz der Amphibien auf ihrer jährlichen Wanderung wird ab dem 8. März 2023 die St.Georgen-Strasse zeitweise bis auf Weiteres gesperrt.
Die jährliche Amphibien-Wanderung steht bevor.
Am Montag (06.03.2023), um 18:05 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand in einem Zweifamilienhaus an der Gasterstrasse gemeldet worden. Der betroffene Hausteil ist nicht bewohnbar.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntag (05.03.2023) kam es aus unbekannten Gründen vor einem Club und später am Hauptbahnhof St.Gallen zu einer Schlägerei. Ungefähr 20 Personen waren involviert.
Sieben Personen wurden für 24 Stunden weggewiesen.
Am Sonntagabend (05.03.2023) konnte ein 28-jähriger Mann festgenommen werden. Er hatte am Sonntagmorgen sowie am Sonntagabend insgesamt drei Raubüberfalle in verschiedenen Geschäften am Bahnhof verübt, wobei zwei davon erfolglos blieben.
Er konnte beim dritten Raub mehrere hundert Franken erbeuten.
Von Dienstag, 14. März, bis Freitag, 17. März 2023, sperrt das Tiefbauamt die Umfahrung Ebnat-Kappel infolge umfangreicher Unterhalts- und Inspektionsarbeiten.
Der Streckenabschnitt zwischen dem Kreisel Stegrüti und dem Knoten Gieselbach ist jeweils von 07.45 Uhr bis etwa 16.30 Uhr nicht befahrbar.
Am Montag, 13. März 2023, starten die Bauarbeiten an der Rickenstrasse in St.Gallenkappel im Abschnitt Unterdorf bis Oberdorf.
Das Tiefbauamt ersetzt den Belag und baut die Bushaltestellen Unterdorf und Post behindertengerecht aus. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2023.
Am Montag, 13. März 2023, beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau mit der Sanierung der St.Gallerstrasse in Niederhelfenschwil und Oberbüren. Dabei werden zwischen Brübach und Laupen Strassenbauarbeiten durchgeführt und Stützbauwerke erstellt.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2023. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Am Sonntag (05.03.2023), kurz vor 6 Uhr, hat sich auf der Unteren Bahnhofstrasse, Höhe Neue Jonastrasse, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos ereignet. Wie sich herausstellte, war das eine Auto von einem 15-jährigen Jugendlichen gelenkt worden.
Seine beiden 14- und 15-jährigen Mitfahrerinnen und sein 14-jähriger Mitfahrer sowie ein 31-jähriger Autofahrer wurden leicht verletzt.
Am Sonntag (05.03.2023), kurz vor 4:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Konsumstrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist aus unbekannten Gründen ein Brand in der Waschküche entstanden. Dieser konnte von der örtlichen Feuerwehr gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (05.03.2023), sind unbekannte Täterschaften in Einfamilienhäuser am Schwalbenweg und an der Parkstrasse eingebrochen.
Sie stahlen unter anderem Uhren und Bargeld und richteten mehrere tausend Franken Sachschaden an.
Am Samstag (04.03.2023), kurz vor 21 Uhr, sind auf der Balgacherstrasse, Höhe Verzweigung Widnauerstrasse, zwei Autos zusammengestossen.
Ein 28-jähriger Autofahrer wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Samstag (04.03.2023), kurz vor 18:50 Uhr, sind auf der Querverbindung der Autobahn A1 zwei Autos zusammengestossen.. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, die Auskunft zur Anzeige der Lichtsignalanlage geben können.
Am Samstag (04.03.2023), um zirka 14:10 Uhr, sind auf der Biltnerstrasse, Höhe Einmündung Säumergutstrasse, zwei Autos zusammengestossen.
Die beteiligten Autofahrenden wurden dabei leicht verletzt. Ein 57-jähriger Mann wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (04.03.2023), kurz nach 13 Uhr, ist ein 9-jähriger Junge aus dem Sessellift Oberdorf – Gamsalp gefallen. Er wurde dabei am Arm verletzt.
Die Rega flog den Jungen ins Spital. Der Unfallhergang ist noch nicht restlos geklärt und wird durch die Kantonspolizei St.Gallen untersucht.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (04.03.2023), sind unbekannte Täterschaften in zwei Firmen an der Blosenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschafften sich gewaltsam Zugang in die jeweiligen Gebäude und durchsuchte die Räume.
Am Freitagabend (03.03.2023), kurz nach 17:50 Uhr, sind auf der Oberdorfstrasse, Höhe Einmündung Ifangstrasse, ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Ein 83-jähriger E-Bike-Fahrer wurde dabei verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (02.03.2023) wurden anlässlich einer Verkehrskontrolle Drogen in Wert von 2000 CHF sichergestellt. Der Fahrzeuglenker und sein Beifahrer wurden zur Befragung auf die Polizeistation verbracht.
Nach Abschluss der Formalitäten wurden beide entlassen.
Am Donnerstag (02.03.2023) kam es auf der Verzweigung Hintere Poststrasse-Waisenausstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Personenwagen.
Bei den Fahrzeugen entstand mässiger bis hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (02.03.2023), um 14:30 Uhr, ist eine 52-jährige Frau auf der Kappelistrasse von einem Auto angefahren worden.
Sie wurde unbestimmt verletzt.
Am Mittwoch (01.03.2023), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 11 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Frauenäckerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Terrassentür gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten.
Am Donnerstag (02.03.2023), zwischen 19 Uhr und 19:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft im Stämpfli in eine Liegenschaft eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt und durchsuchte die gesamten Räumlichkeiten. Daraus stahl sie unter anderem eine Uhr und Schmuck.
Am Donnerstag (02.03.2023), kurz vor 6 Uhr, hat ein unbekannter Täter am Bahnhof Flums einen Buschauffeur ausgeraubt und dabei Pfefferspray eingesetzt.
Der 62-jährige Chauffeur wurde verletzt. Der Unbekannte erbeutete Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Donnerstagmorgen (02.03.2023) hat ein unbekannter Täter mutmasslich zwei unbewaffnete Raube in Verkaufsgeschäften am Bahnhof verübt. Während der unbekannte Mann beim ersten Versuch erfolglos blieb, erbeutete er beim zweiten Anlauf in einem anderen Geschäft mehrere hundert Franken Bargeld.
Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (02.03.2023) sind unbekannte Täterschaften in elf Geschäftsliegenschaften in den Gemeinden Sargans und Vilters-Wangs eingebrochen.
Betroffen war der Industriebereich Tiefriet in Sargans, Unternehmen im Raum Straubstrasse bis Aeulistrasse in Wangs-Vilters sowie zwei Betriebe im Quartier Bartli in Vilters.
Am Mittwoch (01.03.2023) wurden der Stadtpolizei St.Gallen zwei Ladendiebe in der Innenstadt gemeldet.
Der Diensthund Jasper konnte einen Ladendieb nach seiner Flucht aufspüren.
Die Betrüger geben sich als unbekannte Schönheiten aus und kontaktieren meist junge Erwachsene.
Ist erst einmal ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, folgt das systematische Ausnehmen der Opfer über Krypto-Investitionen (Pig Butchering, dt. das Schwein schlachten).
Am Dienstag (28.02.2023) kam es wegen einer Auseinandersetzung mit Drohungen zu einer Intervention in einer Wohnung an der Langgasse.
Mehrere Personen mussten in Handfesseln gelegt und auf den Polizeiposten gebracht werden.
Am Dienstag (28.02.2023), um 16:40 Uhr, hat sich auf der Balgacherstrasse ein Unfall mit einem Auto und einer Velofahrerin ereignet.
Die 15-jährige Velofahrerin wurde dabei verletzt.
Am Dienstag (28.02.2023), kurz vor 24 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand im Linsebühl-Quartier gemeldet worden. Wie sich herausstellte, war in einer Wohnung an der Singenbergstrasse ein Brand ausgebrochen. Eine Frau wurde verletzt.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehr als 10'000 Franken.
Im Brandfall ist es zentral, rasch und richtig zu handeln. Die neue Kampagne der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB hat zum Ziel, der Schweizer Bevölkerung das korrekte Vorgehen bei Bränden aufzuzeigen.
Damit sollen im Brandfall Schäden an Personen, Tieren und Sachen vermindert werden. Dabei weist sie auf die Wichtigkeit der Regel „Alarmieren – Retten – Löschen“ hin und zeigt das korrekte Vorgehen im Notfall auf.
In den letzten Tagen musste die Stadtpolizei St.Gallen mehrmals wegen häuslicher Gewalt und psychisch auffälligen Personen ausrücken.
Zudem wurden zwei Männer am Sonntag unabhängig voneinander in polizeilichen Gewahrsam genommen, aufgrund von Eigen- und Fremdgefährdung.
Am Montag (27.02.2023), kurz nach 23 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung zu einem Brand auf einem Balkon an der Unteren Bahnhofstrasse erhalten. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Eine Person wurde unbestimmt verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Montag (27.02.2023), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der Letzibrücke ein Unfall mit einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Eine 16-jährge Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.