Am Sonntag (13.10.2024), kurz vor 5 Uhr, ist es in einem Lokal am Bohl zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Dabei wurde einer der Beteiligten, ein 27-jähriger Kubaner, mit einem Gegenstand verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (12.10.2024), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Ifangstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 38-jähriger Mann war alkoholisiert am Steuer. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (13.10.2024), kurz vor 00:30 Uhr, ist es Rheinaustrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 45-jähriger Mann fuhr mit seinem E-Bike auf der Rheinaustrasse Richtung Rhein.
Am Samstag (12.10.2024), kurz vor 23 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Postauto gekommen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstagmorgen (12.10.2024) kam es auf der Zürcher Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein Beteiligter entfernte sich nach einem kurzen Gespräch von der Örtlichkeit. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (11.10.2024), um 15:30 Uhr, ist es in einem Parkhaus an der Grünaustrasse zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen.
Eine 79-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 17:30 Uhr, ist es bei einem Parkplatz an der Hofackerstrasse zu einem Unfall eines Gleitschirmpiloten gekommen.
Ein 43-jähriger Mann flog mit seinem Gleitschirm von Oberhelfenschwil zum Parkplatz an der Hofackerstrasse in Bütschwil.
Am Donnerstag (10.10.2024), um 23:55 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 00:15 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Unfall mit einem E-Bike gekommen.
Der 56-jährige E-Bike-Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt. Der Rettungsdienst bracht ihn ins Spital. Der Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Donnerstag (10.10.2024), in der Zeit zwischen 20:15 und 21:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rappensteinstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Feldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Donnerstagmorgen (10.10.2024), um 11.45 Uhr, ist es auf der Sondereggstrasse in Oberegg zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Postauto gekommen.
Aus noch nicht vollständig geklärten Gründen kam es in einer Kurve zu einer seitlichen Kollision zwischen dem von Berneck herfahrenden Personenwagen und dem entgegenkommenden Postauto.
Kürzere Tage, sinkende Temperaturen und Wild auf der Fahrbahn: Während der kalten Jahreszeit steigt die Unfallgefahr für Automobilisten sowie Motorrad- und Velofahrerinnen.
Der TCS rät, bei schlechtem Wetter das Abblendlicht einzuschalten und gibt weitere Tipps, wie man sich verhalten muss, um sicher auf der Strasse unterwegs zu sein.
Am Samstag (12.10.2024) findet in der Stadt St.Gallen der OLMA-Umzug statt. Am Vormittag kommt es in der Innenstadt sowie im Bereich der Umzugsroute zu Verkehrsbehinderungen.
Um zirka 12 Uhr sollten die Strassen wieder uneingeschränkt befahrbar sein.
Am Mittwochabend (09.10.2024) hielt die Stadtpolizei St.Gallen anlässlich von Verkehrskontrollen vier Personen an, welche angetrunken Auto fuhren.
Sie durften nicht weiterfahren und werden angezeigt.
Anfang Oktober 2024 startet die SBB die Bauarbeiten am Bahnhof Flums. Der Bahnhof wird ausgebaut, damit Reisende künftig stufenfrei ein- und aussteigen können.
Dabei wird die Höhe des Mittelperrons auf 55 cm erhöht sowie das Perron verbreitert und verlängert, sodass längere Niederflurzüge halten können.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (10.10.2024) sind Böen mit bis zu 90km/h über den Kanton St.Gallen gezogen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die zuständigen Feuerwehren standen rund zehn Mal im Einsatz, hauptsächlich um Gegenstände von Fahrbahnen zu entfernen.
Am Mittwoch (09.10.2024), zwischen 17 und 19 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft bei Ladenöffnungszeiten eine Kasse in einem Lebensmittelladen an der Bachstrasse aufgebrochen.
Sie stahl Bargeld im Wert von rund tausend Franken.
Am Donnerstag (10.10.2024), kurz nach 2 Uhr, haben zwei vorerst unbekannte Personen zwei Autos an der Rietbrüelstrasse aufgebrochen und durchsucht.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 30-jähriger Algerier, festgenommen werden.
Wenn ein Interessent nach der ersten Kontaktaufnahme schnell vorschlägt, auf Whatsapp oder ein anderes privates Medium zu wechseln, sei vorsichtig!
Kriminelle versuchen so, Sicherheitsmassnahmen zu umgehen und vertrauliche Daten zu stehlen.
Am Dienstagabend (08.10.2024) entzog sich ein Autofahrer oder eine Autofahrerin einer Polizeikontrolle und flüchtete.
Auf der Flucht wurden diverse Tatbestände gesetzt, insbesondere wurden auch andere Verkehrsteilnehmende gefährdet. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Stadtpolizei St.Gallen Zeugen.
Mit einer angeblichen Rückerstattung der Migros versuchen Cyberkriminelle, die Empfänger der betrügerischen E-Mails dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
Die Betrugsmasche
Am Dienstag (08.10.2024) wurde auf der Splügenstrasse eine Velofahrerin von einer Autofahrerin angefahren und eher leicht verletzt.
Es entstand zudem Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Am Samstag (27.07.2024), kurz vor 13:04 Uhr, hat ein Mann ein Geschäft an der St.Gallerstrasse ausgeraubt.
Anschliessend flüchtete er mit mehreren tausend Franken (Polizei.news berichtete).
Am Dienstag (08.10.2024), kurz nach 22 Uhr, ist es auf der Hohenemserstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 3'500 Franken.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwoch (09.10.2024) um 04:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Lochrietstrasse in ein Lebensmittelgeschäft eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Geschäfts.
Am Montag (07.10.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der Rütistrasse Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei konnte im Innerortsbereich das Auto einer 37-Jährigen mit einer Geschwindigkeit von 91 km/h gemessen werden.
Am Montag (07.10.2024), um 12 Uhr, ist es auf der Bildstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Die 48-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montag (07.10.2024) um 06:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Schönaustrasse in ein Baustellencontainer eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Containers.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montag (07.10.2024) um 07:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Rohbau eines Hauses an der Emserenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montag (07.10.2024) um 07:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Signalstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere der Firma.
Oftmals beginnen Kartendelikte mit einer einzigen Phishing-Nachricht.
Wer darauf hereinfällt und sensible Kartendaten preisgibt, vernachlässigt seine Sorgfaltspflicht.
Am Samstag (05.10.2024), um 14:45 Uhr, ist es auf der "Vorderer Schönenberg" zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 56-jährige Frau und ein 25-jähriger Mann wurden verletzt.
Der Rettungsdienst brachte die 56-Jährige ins Spital. Der 25-Jährige konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 18 Uhr, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer festnehmen, welche beschuldigt werden, in einem stehenden Zug beim Bahnhof St.Gallen, einen Rucksack eines Passanten gestohlen zu haben. Bei den beiden Männern handelt es sich um einen 32-jährigen Algerier und einen 34-jährigen Tunesier.
Ein mutmasslicher dritter Täter konnte flüchten. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 23 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Person zwei Autos an der Bahnstrasse aufgebrochen und durchsucht. Aufgrund einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 24-jähriger Algerier, festgenommen werden.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Sonntag (06.10.2024), kurz vor 01:00 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Pflegeheim an der Langgasse eingeschlichen. Die Stadtpolizei St.Gallen konnte in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St.Gallen die mutmassliche Täterin, eine 32-jährige Schweizerin, festnehmen.
Sie wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Hulftegg zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er konnte selbständig zum Arzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Freitag (04.10.2024), kurz vor 22 Uhr, ist es auf dem Studenweg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Der 21-jährige Autofahrer war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag (04.10.2024), um 21:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen mit Anhänger und einem Auto gekommen.
Durch den Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt, jedoch entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag (04.10.2024), um 19:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet.
Dabei verletzte sich der Fahrradfahrer leicht. Er konnte selbständig einen Arzt aufsuchen.
Von Donnerstag, 10. Oktober bis Sonntag, 20. Oktober 2024 finden in St.Gallen der Herbstjahrmarkt und die OLMA statt.
Etwas mehr als 200 Marktstände werden am diesjährigen Jahrmarkt aufgestellt. Zudem sind 39 Schaustellungen auf dem Gelände anwesend.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz vor 06:30 Uhr, ist ein Lieferwagen in einer Firmenhalle an der Gehrenmoosstrasse in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden im Wert von rund hunderttausend Franken.
Bitte passt auf euch auf und bleibt verantwortungsvoll im Strassenverkehr.
Dazu gehört auch, sich nicht vom Handy oder anderen Dingen ablenken zu lassen.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 03:30 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft in eine Kunstgalerie an der Kirchgasse eingebrochen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die Stadtpolizei St.Gallen konnten die mutmasslichen Täter, eine 27-jährige und eine 24-jährige Tschechin sowie ein 37-jähriger und ein 39-jähriger Tscheche, kurze Zeit später festnehmen. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 20:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schönbüelstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Balkontür ins Innere des Hauses.
Der Waffenplatz Herisau-Gossau umfasst ein Amphibien-Laichgebiet von nationaler Bedeutung. Mit regelmässigen Fördermassnahmen stärken armasuisse und die Armee bedrohte Amphibienarten.
Das Monitoring 2024 bestätigt den konstant hohen Amphibienbestand auf dem Gelände.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.