Tierwelt

Viele Reitschulpferde führen tristes Dasein

Inwiefern werden Reitschulen ihrer Vorbildfunktion in der Pferdehaltung gerecht? Um dies herauszufinden, besuchte der Schweizer Tierschutz STS 15 Reiterhöfe. Fazit: Während Ordnung, Sauberkeit und der Umgang mit den Pferden mehrheitlich zufriedenstellend bis gut ausfielen, ist bei mehr als zwei Drittel aller Betriebe hinter die Qualität der Tierhaltung ein grosses Fragezeichen zu setzen. Reiten lernt man am besten in einer guten Reitschule. Eine gute Reitschule zeichnet sich nicht nur durch ein angenehmes Klima für Reiterinnen und Reiter aus, sondern vor allem auch durch tierfreundliche Bedingungen für die Reitschulpferde. Dass dies oftmals nicht der Fall ist, zeigen die Resultate einer neuen Recherche des Schweizer Tierschutz STS.

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Radikale Wolfspolitik nicht mehrheitsfähig: Gut so!

Der Ständerat hat heute die Motion Imoberdorf/Rieder abgelehnt. WWF und Pro Natura begrüssen diesen Entscheid. Der Ständerat folgte damit der Empfehlung seiner Umweltkommission nicht und zeigt, dass er bei emotionsgeladenen Themen einen kühlen Kopf bewahren kann. Die Motion Imoberdorf/Rieder hatte zum Ziel, den Wolf als einziges einheimisches Säugetier zur ganzjährig jagdbaren Art ohne Schonzeit zu erklären. Das wäre weder mit der von der Schweiz unterzeichneten Berner Konvention, dem bisherigen Artenschutz, noch mit der Verfassung vereinbar gewesen.

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Bäreschiss für mehr Prozente

Das haben die meisten Menschen noch nie gehört: Innerhalb der Winterruhe müssen Bären als die einzigsten Tiere nicht koten. Wenn es also soweit ist und der erste „Bäreschiss“ auftaucht, ist das ein verlässliches Zeichen dafür, das die Winterzeit vorbei ist. Darum veranstalten der Natur- und Tierpark Goldau und der Outdoor-Bekleidungs-Profi Helly Hansen Workwear Center eine gemeinsame Aktion rund um diese biologische Besonderheit.

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Mitmachen: Zugvögel beobachten und melden

Die Tage werden länger – ein untrügliches Zeichen, dass schon bald die ersten Zugvogelarten zurückkehren. Bereits im Anflug sind die Rauchschwalbe und der Weissstorch, die vereinzelt schon beobachtet werden konnten. BirdLife Schweiz lädt dazu ein, bei der europaweiten Beobachtungsaktion Spring Alive mitzumachen, die Rückkehr von Rauchschwalbe, Weissstorch und drei weiterer Zugvogelarten via Internet zu melden und auf einer interaktiven Karte mitzuverfolgen. Kinder können an einem Malwettbewerb teilnehmen und schöne Preise gewinnen.

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Elefantenkuh Indi feiert runden Geburtstag

Über das Alter einer „Dame“ spricht man nicht – und schon gar nicht über ihr Gewicht. Bei Indi ist das etwas anders: Die asiatische Elefantenkuh feiert an diesem Sonntag, 28. Februar 2016, ihren 30. Geburtstag. Sie ist eine der gewichtigen Vertreterinnen der Elefantengruppe im Zoo Zürich. Indi wurde 1986 im Tharwaddy Camp in Myanmar (Burma) geboren. Im März 1988 kam sie in die Schweiz zum Circus Knie. Im Oktober 1999 siedelte sie in den Zoo Zürich über, wo sie in die Gesellschaft der drei Kühe Ceyla-Himali, Chhukah (†2006) und Druk kam. Ihr erstes Zusammentreffen mit Bulle Maxi war sehr stürmisch und von gegenseitigem Interesse geprägt. Das Resultat: Rund 22 Monate später brachte Indi 2002 ihre erste Tochter Chandra zur Welt. Zwei weitere Kinder folgten: 2005 der Bulle Fahim (heute in Belgien) und 2014 kurz nach der Eröffnung des Kaeng Krachan Elefantenparks ihre zweite Tochter Omysha.

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Katzenkastrationen: Hilfe für Luzerner Landwirte

In der Schweiz gibt es geschätzt über 250‘000 Streunerkatzen. Von der Problematik besonders betroffen sind unter anderem auch Bauern, die zum Teil grosse Populationen auf ihren Höfen beherbergen. Am 8. August 2015 wurden anlässlich des Weltkatzentages 88 Gutscheine an Bauern ausgegeben, die etwas gegen die sich unkontrolliert vermehrenden Katzen auf ihren Bauernhöfen unternehmen wollten. Alle Gutscheine konnten erfolgreich eingelöst werden.

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Elefantenrüsselfische: Sag's mit Strom

Im Vivarium des Zoo Basel ist das Aquarium Nr. 14 neu eingerichtet worden. Zu sehen ist nun unter anderem eine Gruppe von Elefantenrüsselfischen. Elefantenrüsselfische haben die Fähigkeit entwickelt, sich mithilfe von Elektrizität zu orientieren und zu kommunizieren. Ihr Rüssel in Form einer auffälligen Verlängerung des Unterkiefers ist ihnen dabei behilflich.

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Wie gut ist der Tierschutz im Zoofachhandel?

Zum zweiten Mal nach 2014 führte der Schweizer Tierschutz STS im Jahr 2015 eine schweizweite verdeckte Zoofachhandelsrecherche durch. Trotz diverser Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr waren weiterhin tierschutzwidrige Käfige sowie in der Anwendung verbotene, tierquälerische Artikel in den Sortimenten vorzufinden. Das in jeder Hinsicht vorbildliche Schweizer Zoofachgeschäft suchte der STS weiterhin vergeblich.

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Systematische Rechtsverstösse bei EU-Tierexporten in Drittstaaten
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900‘000 Schafe, 850'000 Rinder und 5'000 Ziegen wurden im Zeitraum 2010 bis 2015 aus der EU in die Türkei exportiert. Für 2016 rechnet die EU mit einem weiteren Anstieg der Exporte. Der Tierschutzbund Zürich, die Animal Welfare Foundation (Deutschland) und Eyes on Animals (Niederlande) haben in diesem Zeitraum am türkischen Grenzübergang Kapikule Tiertransportkontrollen durchgeführt. Das Ergebnis dieser ersten Langzeituntersuchung beschreibt gravierende Missstände. 70 % der kontrollierten Tiertransporte verstossen gegen die EU-Tiertransportverordnung 1/2005. Die EU sieht tatenlos zu, die Mitgliedsstaaten genehmigen die systematische Tierquälerei.

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Film-Beweis: Besuch vom Biber

Der Beweis ist erbracht und im Film festgehalten: Der Biber ist zu Besuch! Er hält sich seit Jahresanfang im renaturierten Aussenbereich des Papiliorama auf. Bereits seit 2004 versucht das Papiliorama in Kerzers FR, das umliegende Wäldchen und die Weiden so umzugestalten, dass sie möglichst naturbelassen und vielfältig sind.

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Forschung: Buntbarsche attackieren Raubfische

Kämpfe lenken Buntbarsche so sehr von ihrer Umgebung ab, dass sie lauernde Gefahren erst spät bemerken. Allerdings besitzen die Fische eine Strategie, die ihnen wahrscheinlich das Leben rettet: Anstatt vor Raubfischen die Flucht zu ergreifen, greifen sie diese an und wehren sich. Diese erstaunliche Entdeckung machten Forschende aus Bern, England und Australien, als sie den Buntbarsch „Prinzessin vom Tanganjikasee“ bei territorialen Kämpfen beobachteten.

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Fischotter zeigen Frühlingsgefühle

Im Wasser sind sie zuhause – elegant und lautlos gleiten sie in hohem Tempo durch die Fluten. Behänd tauchen sie unter den Wurzeln und zwischen den Steinen hindurch und gönnen sich beim Rückenschwimmen eine Pause. Fischotter haben einen hohen Energieverbrauch, sie müssen regelmässig Nahrung aufnehmen. Sobald sie einen Fisch oder eine Maus erhascht haben, wird die Beute im Maul an Land gebracht und dort gefressen.

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Calanda-Wölfe: Abschussgrund durch neue Fakten hinfällig

Der Grund für den Abschuss zweier Jungwölfe am Calanda ist hinfällig. Dies zeigen neue Fakten, welche die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) vorlegt. Noch bis Ende März haben die Wildhüter am Calanda Zeit, zwei Jungwölfe aus dem Rudel zur Strecke zu bringen. Begründet wird dies mit der mangelnden Scheu und der mehrfachen Annäherung an Siedlungen. Dieses Verhalten muss aus eigenem Antrieb erfolgen.

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Wolf: WWF gegen den Entscheid des UREK-S

Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (UREK-S) hat gestern die Motion Imoberdorf/Rieder angenommen, die den Wolf zu einer ganzjährig jagdbaren Art ohne Schonzeit werden lässt. Dieser Entscheid kommt faktisch einer Ausrottungsstrategie gleich. Das widerspricht dem internationalen und nationalen Schutz des Wolfes als einheimische Tierart und ist sogar verfassungswidrig, wie auch der Bundesrat in seiner Stellungnahme festhielt.

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Raubtierpark Subingen: Ungewisse Zukunft der 19 Grossraubtiere

Die Zukunft der 19 Grossraubtiere im Raubtierpark Subingen ist äusserst ungewiss. Es steht eine Zwangsräumung des Geländes ins Haus. VIER PFOTEN konnte der heutigen Gerichtsverhandlung zwischen dem Raubtierparkbesitzer René Strickler und der Espace Real Estate AG in Solothurn beiwohnen. Nachdem die Mieterstreckung für das Gelände des Parkes am 31. Dezember 2015 definitiv ausgelaufen war, wurde heute vor dem Richteramt abgeklärt, wie die Umsetzung der angekündigten Zwangsräumung unter besonderer Berücksichtigung der dort untergebrachten 19 Grossraubtiere aussehen kann. Die Zukunft der Tiere ist äusserst ungewiss, obwohl sich alle Parteien um eine Lösung bemühen.

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Katzen machen neurotisch – Hunde entspannen

Katzen- und Hundehalter unterscheiden sich fundamental. Was allgemein bekannt war, zeigt sich jetzt durch die Ergebnisse einer Studie in ungeahnter Heftigkeit. Die Persönlichkeit von Katzenhaltern und Hundebesitzern unterscheidet sich signifikant und lässt sogar Rückschlüsse auf ein glücklicheres Leben zu, wie Forscher des Manhattan Ville College in New York herausgefunden haben. Die Ursache für dieses Phänomen spaltet die Meinung der Experten jedoch.

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13. Schweizer Hundefachmesse in Winterthur

Winterthur wird vom 5. - 7. Februar zur Schweizer "Hundeshauptstadt": Dann findet die grösste nationale Leitveranstaltung für Kynologie in den Eulachhallen statt. An der 13. Schweizer Hundefachmesse präsentieren sich 160 Aussteller, darunter alle relevanten nationalen Verbände und Organisationen für das Hundewesen, den Tierschutz und Tiergesundheit. Das vielseitige Begleitprogramm mit Dogdance, Rassendemos, Filzen und Marzipanhunde-Basteln, Fachreferaten bis zur Sonntagsbesinnung mit Tiersegnung bietet eine vielseitige hündische Erlebniswelt.

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Abgelehnter Veganer-Rekrut ist „Held für Tiere“

Wegen seines Einsatzes für die Tiere wurde ein Schweizer von der Armee ausgeschlossen. Jetzt erhält er eine Tierrechtsauszeichnung. Wie jeder Veganer verzehrt der 19-jährige Antoni Da Campo ausschliesslich pflanzliche Mahlzeiten und trägt lederfreie Schuhe. Das genügte der Schweizer Armee, um den jungen Mann als dienstuntauglich zu erklären. Da Campo will nun gegen diese Entscheidung vor Gericht ziehen. Aufgrund seiner Überzeugung, all diejenigen zu unterstützen, die in der Schweiz für die Rechte der Tiere kämpfen, verleiht PETA Antoni Da Campo jetzt die Auszeichnung „Held für Tiere“.

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Tierquälerisch produziertes Reptilienleder für Luxusprodukte

Was Import von Reptilienleder angeht, liegt nur Singapur vor der Schweiz. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich die hiesige Uhrenindustrie. Zugleich werden qualitativ hochwertige Schweizer Tierhäute tonnenweise ins Ausland exportiert. Der Schweizer Tierschutz STS fordert von der Schweizer Uhren- und Luxusgüterindustrie den Verzicht auf tierquälerisch produzierte Reptilienleder. Stattdessen sollen vermehrt hochwertige Tierhäute inländischer Herkunft verarbeitet werden.

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Rotwangenschmuck-Schildkröte bedroht heimische Arten

Die Rotwangenschmuck-Schildkröte sieht schön aus und macht sich gut in Aquarien. In freier Wildbahn wird sie aktuell zur Bedrohung für heimische Schildkrötenarten, weil sie sich auch ausserhalb des Mittelmeerraumes vermehrt. Zu diesem Fazit gelangen Wissenschaftler des Senckenberg-Forschungsinstitutes. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Schildkröte stellt somit eine massive Bedrohung für die heimische Schildkrötenfauna dar und sollte laut den Autoren der kürzlich im Fachjournal "Conservation Genetics" veröffentlichten Studie in Europa abgefangen werden.

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Abschuss von Jungwölfen: WWF reicht Beschwerde ein

Der WWF Schweiz reicht wegen des geplanten Abschusses von zwei Calanda-Jungwölfen Beschwerde bei den Verwaltungsgerichten der Kantone SG und GR ein. Damit will er erreichen, dass in Zukunft dank präventiver Massnahmen Abschüsse vermieden werden. Vor allem müssen Futterquellen konsequent beseitigt werden. Bedauerlicherweise reichen die rechtlichen Grundlagen nicht aus, um die unmittelbar drohenden Abschüsse zu verhindern. "Viele Wölfe wurden in der Nähe von Futterquellen gesichtet“, kritisiert der WWF-Grossraubtier-Experte Gabor von Bethlenfalvy. „Faktisch wurden die Wölfe regelrecht angefüttert. Dies gilt es in Zukunft unbedingt zu verhindern.“

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Erstmals Krabbenwaschbären in der Schweiz

Seit kurzem sind im Papiliorama in Kerzers neue Raubtiere eingezogen, die in der Schweiz sonst noch in keinem Zoo zu sehen sind. Die neuen Bewohner sind drei Krabbenwaschbären, die zwischen 2008 und 2013 im niederländischen Overloon Zoo geboren sind. Die nachtaktiven Tiere haben ihr neues Revier im Nocturama, in einer der drei Kuppeln des Papiliorama. Dort wird das Tageslicht so gefiltert, dass Besucher die Tiere beim nächtlichen Treiben beobachten können. Im Nocturama ist für die neuen Bewohner ein artgerechtes Umfeld mit einem Wasserfall und kleinen Bächen gebaut worden.

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Der Tourismus lässt die Kühe auf der Alp hungern

Auf der Alp herrscht Futtermangel. Zahlreiche Bauern ziehen deshalb diesen Sommer früher als geplant mit ihren Kühen ins Tal. Einige müssen allerdings noch länger auf der Alp ausharren, denn die traditionsreiche Alpabfahrt ist heute in manchen Regionen ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor. Die Alpabfahrt ist zu einem kommerziellen Event geworden. In der Regel werden die Alpabzüge auf Mitte September gelegt. Vielerorts wird dieses Datum bereits ein Jahr im Voraus bekannt gegeben und das Event dann von den Tourismusorganisationen intensiv beworben. Dadurch schränkt sich der zeitliche Spielraum für die Bauern allerdings stark ein.

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