Am Freitag (15.09.2023), kurz vor 22:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen von der SBB die Meldung erhalten, dass aus einem Behälter in einem Güterwagon am Bahnhof Schwarzenbach eine ätzende Flüssigkeit auslaufen würde.
Daraufhin wurde die Chemiewehr aufgeboten, welche die Flüssigkeit neutralisieren und den Wagon reinigen konnte.
Am Donnerstagmorgen (14.09.2023) kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Waldaustrasse zu einem Pfannenbrand.
Das Feuer konnte durch eine Bewohnerin selbstständig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Auf der Hauptstrasse in Davos Wiesen ist am Donnerstagmittag ein Lieferwagen total ausgebrannt.
Die ausgerückten Feuerwehren aus Lenzerheide und Davos löschten den Brand.
Gemeinde: Altdorf
Gestern Mittwoch, 13. September 2023, gegen 14.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Reussacherstrasse und wendete sein Fahrzeug im Bereich Byfangweg / Eygasse.
Am Mittwoch, 13. September 2023 kurz vor 21.00 Uhr ereignete sich im St. Johanns-Tunnel ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Personenwagen.
Drei Personen wurden verletzt. An zwei Autos entstand Totalschaden, am dritten Auto erheblicher Sachschaden. Die Autobahn A3 war ab Einfahrt Schlachthofstrasse in Richtung Zürich bis Ende Horburgtunnel für mehrere Stunden blockiert. Der Tunnel bleibt bis Donnerstag, 14. September 2023 bis ca. 5 Uhr in beide Richtungen gesperrt.
In einer Sortierhalle einer Recyclingfirma in Zernez ist es am Mittwoch zu einem Brand gekommen.
Zwei Personen wurden von einem Ambulanzteam betreut und in ein Spital transportiert.
Am Dienstag (12.09.2023), kurz nach 16 Uhr, hat ein Blitz in ein Haus an der Schwendistrasse eingeschlagen.
Dabei kam es zu einem Brand an einer Aussenlampe, der jedoch selbständig löschte. Die aufgebotene Feuerwehr musste keine Löscharbeiten vornehmen und es wurde niemand verletzt.
Bei der Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Sattelmotorfahrzeug wurden am Dienstag in Bichelsee zwei Personen leicht verletzt.
Der betroffene Strassenabschnitt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Ende April ist in Jegenstorf ein Mehrfamilienhaus bei einem Brand stark beschädigt worden.
Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen. Die genaue Ursache konnte nicht abschliessend geklärt werden. Ein menschliches Verschulden steht im Vordergrund.
Die Lenkerin des vorderen Fahrzeuges zog sich Verletzungen zu und wurde in Spitalpflege gebracht.
Am Montagabend (11.09.2023) kurz nach 18.30 Uhr fuhr eine 55-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Entlastungsstrasse von der Au-Kreuzung her in Richtung Mettlen.
In Gossau ZH und in Steg im Tösstal (Gemeinde Fischenthal) ist es am Sonntagabend (10.9.2023) und am frühen Montagmorgen (11.9.2023) zu je einem Brand gekommen.
Bei beiden Bränden ist grosser Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Am Montag (11.09.2023), kurz nach 9:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem verunfallten Auto an der St. Gallerstrasse erhalten.
Eine 88-jährige Frau hatte mit ihrem Auto mehrere Kollisionen verursacht. Danach überschlug es das Auto in einem Vorgarten. Die Autofahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen wurden leicht verletzt.
Am Vortag wurden Reparaturarbeiten mit Bitumen und Gasbrenner ausgeführt.
Am frühen Sonntagabend (10.09.2023) wurde die Stützpunktfeuerwehr Appenzell an die Weissbadstrasse in Appenzell aufgeboten.
Am Sonntagmittag ist in einem Einfamilienhaus in Utzenstorf ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie begeben. Der Bahnverkehr musste während der Löscharbeiten für mehrere Stunden unterbrochen werden. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Brand aufgenommen.
Am Samstagnachmittag, 9. September 2023, ist um 14.45 Uhr auf der Alp Gueteregg in Altendorf ein Brand in einem Stall ausgebrochen.
Die Feuerwehr Altendorf, die Feuerwehr Vorderthal und die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln konnten mit Unterstützung eines Löschhelikopters der Heli Linth AG die Flammen löschen.
Am Freitag (08.09.2023), gegen 00:40 Uhr, fing eine Rattan-Lounge auf einem Balkon an der Hummelwaldstrasse Feuer.
Die Bewohner konnten den Brand vor dem Eintreffen der Feuerwehr mittels eines Wasserschlauchs und eines Feuerlöschers löschen. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken, alle Personen blieben unverletzt. Die Brandursache wird abgeklärt.
Mutmasslich durch übermässigen Alkoholkonsum kam ein VW-Lenker mehrfach von der Strasse ab. Bei einer Kollision mit dem Unterholz fing das Auto Feuer.
Die beiden Insassen verletzten sich leicht.
Gestern Mittag rückte die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem Fahrzeugbrand auf die Autobahn A6 bei Schönbühl aus.
Beim Eintreffen am Einsatzort stand ein Wohnmobil bereits in Vollbrand.
In einem Mehrfamilienhaus ist im Bereich der Waschküche ein Feuer ausgebrochen. Sechs Bewohner, darunter zwei Kinder, mussten zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.
Die Brandursache ist noch unklar.
Am Mittwochmittag (06.09.2023) geriet an der Neugasse 1 ein E-Bike Akku in Brand. Die Gebäude Neugasse 1 bis Neugasse 5 wurden evakuiert.
Aktuell wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorroller hat sich die Lenkerin in der Nacht auf Dienstag (5.9.2023) in Andelfingen schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz vor 0.30 Uhr fuhr eine 17-jährige Lernfahrerin mit ihrem Roller auf der Thurtalstrasse Richtung Andelfingen.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Sonntagnachmittag in Wigoltingen ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Im Zugersee sind geringe Mengen an Treibstoff festgestellt worden. Für Mensch und Tier bestand keine Gefahr.
Am Sonntagabend (3. September 2023) wurde der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Gewässerverschmutzung im Zugersee gemeldet.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorrad hat sich der Lenker am Samstagnachmittag (02.09.2023) in Obfelden schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 17.30 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Muristrasse von Affoltern a.A. herkommend in Richtung Obfelden.
In einem Verkaufsgeschäft für E-Trottinett ist am Samstagabend (2. September 2023) ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch lokalisieren und löschen.
Verletzt wurde niemand.
In Mamishaus hat sich am späten Freitagabend eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet. Der Motorradlenker verstarb trotz umgehender Rettungsmassnahmen noch auf der Unfallstelle.
Der Autolenker und seine Beifahrerin wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Freitag, 1. September 2023, kurz vor 14.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem offenen Dachstockbrand an der Lachenstrasse ausrücken müssen.
Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
In Goldiwil ist in der Nacht auf Freitag in einem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Vorsorglich wurden alle Wohnungen evakuiert.
Ermittlungen zum Brand wurden aufgenommen.
Kurz nach 15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in einem Haus an der Wespenstrasse brennt.
Die Feuerwehr Frauenfeld war rasch vor Ort und löschte den Brand. Verletzt wurde niemand.
Gestern Nachmittag waren unsere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Sanitätspolizei im Beudenfeldquartier wegen eines Küchenbrands gemeinsam im Einsatz.
Alle Personen, die sich zum Brandausbruch im Gebäude aufhielten, konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben. Dank dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte, konnte ein Übergriff auf andere Wohnungen verhindert werden.
Am Dienstagabend, 29. August 2023, musste die Feuerwehr Lachen um 17.30 Uhr wegen eines Küchenbrandes an der Hinteren Bahnhofstrasse in Lachen ausrücken.
Trotz der starken Rauchentwicklung konnten die Einsatzkräfte den Brandherd rasch lokalisieren und das Feuer löschen.
Am Dienstag, 29. August 2023, ca. 17.05 Uhr, kam es bei der Wagenrunse oberhalb Schwanden GL zu einem Erdrutsch, der sich auf einer Länge von über 400 Metern erstreckte. Die Erdmassen zogen diverse Gebäude in Mitleidenschaft. Weitere Erdmassen schoben sich um ca. 19.30 Uhr nach.
Gemäss bisherigem Informationsstand gab es keine Verletzten. Angaben über das Ausmass von Sachschäden sind zurzeit noch nicht möglich; nach ersten Erkenntnissen sind gut ein halbes Dutzend Häuser verschüttet oder zerstört.
In Büroräumlichkeiten eines Geschäftsbetriebs in Burgdorf ist am Sonntagabend ein Brand ausgebrochen. Dieser konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen und Zeuginnen.
Beim Brand in einer Garage entstand am Samstagabend in Amriswil Sachschaden.
Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Abklärungen.
Heute Nachmittag bricht in einem Landwirtschaftsgebäude in Cournillens ein Feuer aus. Eine Kuh und sechs Kälber fallen den Flammen zum Opfer.
Menschen kommen keine zu Schaden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Freitagnachmittag, 25. August 2023, fuhr der Lenker eines Wohnmobils kurz nach 15 Uhr von Lauerz herkommend auf der Gotthardstrasse in Richtung Goldau.
Während der Fahrt bemerkte der 39-Jährige, wie zuerst Rauch und danach Flammen aus dem Motorenraum aufstiegen.
Die heftigen Unwetter der vergangenen Nacht hielten die Berufsfeuerwehr auf Trab.
Besonders kurios: Starke Sturmböen beförderten in Riehen ein mobiles WC-Häuschen direkt in den Immenbach.
Mutmasslich wegen einer falsch entsorgten Zigarette brannte es gestern auf einem Balkon in Brugg. Verletzt wurde niemand.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.