Feuerwehr

2016: Berufsfeuerwehr Bern 2268 Mal im Einsatz – Rettungsgasse wird oft ignoriert

Die Berufsfeuerwehr intervenierte im vergangenen Jahr insgesamt 2‘268 Mal, was einem theoretischen Durchschnitt von rund 6.2 Einsätzen pro Tag entspricht. Bei 67 Ereignissen mussten zur Verstärkung der Einsatzmannschaften Teile der dienstfreien Wache und/oder der Nachtwache und des Brandcorps alarmmässig aufgeboten werden. Die 600 Angehörigen der Zivilschutzorganisation Bern plus leisteten über 2‘000 Diensttage, davon rund jeder vierte zugunsten der Gemeinschaft im Rahmen von Veranstaltungen. Die Arbeiten des Quartieramts der Stadt Bern konzentrierten sich auf die Zivilschutzanlage an der Mingerstrasse und das Ausbildungsgelände im Riedbach.

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Thayngen SH: Elektrospeicherofen führte zu Brand in Einfamilienhaus

Am Mittwochabend (25.01.2017) kam es in einem Einfamilienhaus in Thayngen zu einem Brand. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. Am Mittwochabend (25.01.2017), gegen 16:30 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus am Neuhausweg in Thayngen zu einem Brand. Durch die Hitzeentwicklung eines Elektrospeicherofens entwickelte sich ein Glimmbrand, welcher auf den Holzboden übergriff.

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Stein am Rhein SH: Polizei klärt Vollbrand eines Holzschopfs auf

Die Schaffhauser Polizei hat zwei Minderjährige ermittelt, die unter dringendem Tatverdacht stehen, am Samstag (28.11.2016) in Stein am Rhein, fahrlässig einen Vollbrand eines Holzschopfs verursacht zu haben. Personen waren bei diesem Brand keine verletzt worden. Am Holzschopf war ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.

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Morschach SZ: Leerstehendes altes Landwirtschaftsgebäude in Brand

Am Freitagabend, 20.01.17, haben zwei Spaziergänger gegen 22:30 Uhr nahe der Talstation der Stoosbahn gesehen, wie an der Fassade eines alten, leerstehenden Landwirtschaftsgebäudes Feuer ausgetreten ist. Der Feuerwehr Morschach gelang es, dank der frühen Entdeckung des Feuers, dieses rasch unter Kontrolle zu bringen.

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Neunkirch SH: Brand in Reihenhaus mit Sachschaden von rund 100‘000 Franken

In der Nacht auf Freitag (20.01.2017) meldete eine Hausbewohnerin der Schaffhauser Polizei, dass ihre Liegenschaft unter Rauch stehe. Durch die sofort ausgerückte Feuerwehr wurde die junge Frau aus der Liegenschaft gerettet und der Brand gelöscht. Am frühen Freitagmorgen (20.01.2017), um 02.30 Uhr, meldete eine 26-jährige Hausbewohnerin, dass ihre Liegenschaft an der Vordergasse in Neunkirch unter Rauch stehe und sie nicht mehr selbstständig aus dem Haus komme. In der Folge wurde die junge Frau durch die sofort ausgerückte Feuerwehr über ein Fenster im zweiten Obergeschoss gerettet und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

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Lenk im Simmental BE: Helikopter-Einsatz zur Löschung eines Scheunenbrandes

In der Lenk im Simmental ist am Donnerstagmorgen eine Scheune in Brand geraten. Für die Löscharbeiten musste ein Helikopter beigezogen werden. Fünf Personen wurden durch ein Ambulanzteam vor Ort kontrolliert. Tiere kamen keine zu Schaden. Der Brand wurde der Kantonspolizei Bern am Donnerstag, 19. Januar 2017, gegen 06.30 Uhr, gemeldet. Die Tiere, welche sich in der Scheune befanden, konnten befreit werden. Beim Eintreffen der sofort ausgerückten Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand.

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Bern: Brand richtet hohen Sachschaden in leerstehendem Mehrfamilienhaus an

Die Berufsfeuerwehr Bern ist Dienstagnacht wegen eines Wohnungsbrandes ins Mattenhofquartier ausgerückt. Sie traf auf ein leerstehendes Mehrfamilienhaus, in welchem zurzeit Renovationsarbeiten durchgeführt werden. Das Feuer richtete grossen Schaden an. Am Dienstag, 17. Januar 2017, ging kurz vor 22.00 Uhr von der Kantonspolizei Bern bei der Berufsfeuerwehr die Meldung eines Brandes an der Effingerstrasse ein.

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Haltikon SZ: Brandursache in Sägereibetrieb geklärt

Die Kantonspolizei Schwyz und die Staatsanwaltschaft Innerschwyz konnten die Ursache des Brandes in einem Sägereibetrieb in Haltikon, der am Montag, 9. Januar 2017, um 14.30 Uhr ausgebrochen war, in Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich klären. Eine technische Ursache führte zum Brandausbruch im Bereich einer Filteranlage und des dazugehörigen Silos.

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Bümpliz BE: Brand in Küche - Bewohner wegen Rauchvergiftung hospitalisiert

Die Berufsfeuerwehr Bern ist am Dienstagmorgen wegen eines Brandes in einer Wohnung nach Bümpliz ausgerückt. Der Bewohner hatte den Kleinbrand in der Küche selbst gelöscht, musste aber wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden. Am Dienstag, 17. Januar 2017, rückte die Berufsfeuerwehr Bern kurz vor 07.00 Uhr wegen eines automatischen Alarms ins Alterszentrum an die Bethlehemstrasse in Bümpliz aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Wohnungsinhaber einen Kleinbrand in der Küche bereits selbst gelöscht.

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Stadt Luzern: Schweizer wegen mutmasslicher Brandstiftung festgenommen

Die Luzerner Polizei hat einen 44-jährigen Schweizer festgenommen, welcher in der Stadt Luzern verschiedene Feuer entfachte und flüchtete. Der Mann konnte dank einer Öffentlichkeitsfahndung identifiziert und festgenommen werden. Die Luzerner Polizei hat einen mutmasslichen Brandstifter festgenommen, welcher seit Mai 2015 insbesondere in der Stadt Luzern verschiedene Brände gelegt hat.

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Haltikon SZ: Feuerwehreinsatz in einem Holzverarbeitungsbetrieb fast abgeschlossen

Nachdem am Montag, 9. Januar 2017, um 14.30 Uhr in Haltikon in einem Holzverabreitungsbetrieb ein Brand ausgebrochen war, standen die Einsatzkräfte der Feuerwehr beinahe 100 Stunden im Dauereinsatz. Am Freitagabend, 13. Januar 2017, löst die Feuerwehr Sattel die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht ab und stellt eine Brandwache.

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Grösster Löscheinsatz seit 20 Jahren durch die Schweizer Armee beendet

Am Montagabend hat die Schweizer Armee in Absprache mit den zivilen Behörden der Kantone Tessin und Graubünden ihre Unterstützungsleistungen in der Luft und am Boden offiziell beendet. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich die Lage in den betroffenen Gebieten merklich beruhigt hat. Seit dem 28. Dezember 2016 unterstützte die Schweizer Armee die zivilen Behörden in den Kantonen Tessin und Graubünden bei der Bekämpfung der Waldbrände. Nach minimaler Vorlaufzeit setzte die Schweizer Armee bis zu sieben Helikopter des Typs Super Puma ein.

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Haltikon SZ: Feuerwehr wegen Grossbrand immer noch im Einsatz

Die Bekämpfung der letzten Brandherde im Untergeschoss einer am Montag, 9. Januar 2017, in Brand geratenen Produktionshalle eines Holzverarbeitungsbetriebs in Haltikon dauert weiter an. In der Nacht auf Donnerstag, 12. Januar 2017, wurde die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht von den Feuerwehren Feusisberg-Schindellegi und Lachen für die Brandwache abgelöst.

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Haltikon SZ: Grossbrand in Holzverarbeitungsbetrieb – Löscharbeiten dauern an (Video)

Am Montag, 9. Januar 2017, brach in einem Holzverarbeitungsbetrieb in Haltikon um 14.30 Uhr ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindern. Trotz eines Grossaufgebots an Einsatzkräften dauern die Löscharbeiten weiter an. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Die Strasse zwischen Küssnacht und Udligenswil bleibt weiterhin gesperrt.

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Haltikon SZ: Löscharbeiten in Holzbaubetrieb dauern an - Helikopter im Einsatz (Video)

Die Löscharbeiten aufgrund des Brandes in einem Holzbaubetrieb in Haltikon, der am Montag, 9. Januar 2017, um 14.30 Uhr ausgebrochen war, wurden die ganze Nacht über fortgesetzt. Der Brand ist noch nicht gelöscht, die Löscharbeiten werden mit einem Grossaufgebot der Feuerwehr und mit dem Einsatz eines Löschhelikopters fortgesetzt.

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Empfehlungen




Die Polizei im Kanton Zürich

In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.

In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.


Die Kantonspolizei Zürich sorgt für die Sicherheit im Kanton Zürich. (Bildquelle: Kapo ZH)

Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung

Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.

Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.

Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich

Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.

Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit

Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.

Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich

Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:

  • Kommandobereich 1
  • Kommandobereich 2
  • Kriminalpolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Verkehrspolizei
  • Flughafenpolizei
  • Regionalpolizei
  • Kommunikationsabteilung
  • Präventionsabteilung

Die Kommandobereiche 1 und 2

Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.

Die Aufgaben der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.

Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich

Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.

Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei

Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.

Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei

Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.

Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich

Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.



Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet

Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.


Die Stadtpolizei Zürich

Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.


Im Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. (Bildquelle: Stapo ZH)

Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.

Die Aufgaben der Stapo Zürich

Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.

Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich

Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.

Verkehr- und Wasserschutz in Zürich

Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.


Die Stadtpolizei Winterthur

Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.


Mit der Stapo verfügt Winterthur über eine eigene Sicherheitsorganisation. (Bildquelle: Stapo Winterthur)

Die Geschichte der Stapo Winterthur

Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.

Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.

Die Aufgaben der Stapo Winterthur

In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.

Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.

Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.


Mehr zur Arbeit der Stadtpolizei Winterthur



Verwendete Quellen:

  • Bundesministerium des Inneren, Zürcher Polizeigeschichte: www.bmi.gv.at/magazinfiles/2016/05_06/files/schweiz.pdf (Abruf am 27.09.2020)
  • Kantonspolizei Zürich: www.zh.ch/de/sicherheitsdirektion/kantonspolizei-zuerich.html (Abruf am 28.09.2020)
  • Stadt Winterthur: Stadtpolizei Winterthur www.stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/sicherheit-und-umwelt/stadtpolizei (Abruf am 28.09.2020)
  • Stadt Zürich: Stadtpolizei Zürich www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/stadtpolizei_zuerich.html (Abruf am 28.9.2020)