Die Löscharbeiten im Holzverarbeitungsbetrieb in Haltikon, in dem am Montag, 9. Januar 2017, um 14.30 Uhr ein Brand ausgebrochen ist, dauern weiter an.
Um die Wasserversorgung sicherstellen zu können, wurden zusätzliche Einsatzkräfte aufgeboten.
Am Montag, 9. Januar 2017, ist um 14.30 Uhr in Haltikon in einem Holzverarbeitungsbetrieb ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand eine Halle bereits im Vollbrand und eine zweite war betroffen. Die Einsatzkräfte konnten ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindern.
Für die Umwelt besteht keine Gefahr. Zurzeit bestehen keine Meldungen über vermisste oder verletzte Personen, die Mitarbeitenden des Betriebs konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.
In einem Mehrfamilienhaus in Oppligen hat es Ende Oktober gebrannt.
Gemäss den abgeschlossenen Ermittlungen des Dezernats für Brände und Explosionen ist das Feuer auf ein Fehlverhalten zurückzuführen.
Bei einem Brand eines angebauten Schopfes ist am Sonntagmittag (8.01.2017) in Benken ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Der Brand eines Weihnachtsbaumes verursachte gestern Abend einen Schaden von zirka 30'000 Franken.
Zwei Personen mussten durch die Ambulanzbesatzung zur Kontrolle in Spital eingeliefert werden.
Beim Brand eines Autos in der Tiefgarage eines Einkaufscenters ist am Samstagmorgen (7.1.2017) in Gossau ein Schaden von mehreren tausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagmorgen ist in einem Zweifamilienhaus in Melchnau ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Die betroffene Wohnung ist zurzeit nicht mehr bewohnbar.
Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand auf eine technische Ursache zurückzuführen. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Horn konnte am Freitagmorgen ein Mann nur noch tot aus seiner Wohnung geborgen werden.
Ein Anwohner entdeckte gegen 6.45 Uhr eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus an der Seestrasse und schlug Alarm. Die Feuerwehr Horn war rasch vor Ort und konnte den Brand, der in einer Wohnung ausgebrochen war, löschen.
Ein Brand in einem unterirdischen Rohr richtete erheblichen Schaden an.
Die Kantonspolizei vermutet ein Feuerwerkskörper als Ursache und sucht Augenzeugen.
Am Donnerstag (05.01.2017), um ca. 03:20 Uhr, ist auf dem Herd einer Wohnung an der Flurhofstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Es entstand Sachschaden von rund 1‘000 Franken.
In Fanas ist es am Mittwochmorgen zu einem Brand in einem Einfamilienhaus gekommen.
Die im Einsatz stehenden Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf andere Objekte verhindern. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht.
Nach einer merklichen Entspannung in den Waldbrandgebieten befindet sich heute Mittwoch noch ein Super Puma der Schweizer Armee im Löscheinsatz im Misox.
Seit gestern unterstützt die Schweizer Armee die zivilen Behörden auch am Boden mit Soldaten und Wärmebildgeräten.
Am Mittwoch, 4. Januar 2017, kurz nach 07.30 Uhr, kam es am Kulmackerweg in Sissach zu einem Brandfall in einem Einfamilienhaus.
Es entstand erheblicher Sachschaden. Der Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital verbracht.
Nach den Schneefällen hat sich die Waldbrandgefahr im Kanton Uri entschärft.
Nach Rücksprache mit den Gemeinden Altdorf, Andermatt, Bürglen und Schattdorf, dem Amt für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat wurde folgendes entschieden:
Das Feuerverbot oberhalb der Nebelgrenze wird aufgehoben.
Wie berichtet, kam es am Montagabend, 2. Januar 2017, in einem Haus an der Hauptstrasse in Wöschnau zu einem Brand.
Dabei entstand ein geschätzter Schaden von mehreren 10‘000 Franken. (Nachtrag zur Meldung vom 3. Januar 2017)
Am Dienstag (03.01.2017), in der Zeit rund um 00:30 Uhr, haben Jugendliche im Alter von 16 und 17 sowie ein 19-jähriger Erwachsener an der Sarganserstrasse eine Weihnachtskrippe und an der Elestastrasse mutmasslich Karton in Brand gesetzt.
Die genaue Schadensumme wurde noch nicht beziffert, dürfte aber mehrere tausend Franken betragen.
Nach dem Brand in der Nacht auf Sonntag in Tägerwilen hat die Kantonspolizei Thurgau neue Erkenntnisse und sucht Zeugen.
Eine Bewohnerin bemerkte kurz nach 2.15 Uhr den Brand auf dem Balkon an der Castellstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Tägerwilen war rasch vor Ort und löschte das Feuer. Beim Brand wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (01.01.2017), um 18:30 Uhr, ist ein parkiertes Auto in der Rorschacherstrasse in Brand geraten.
Die Feuerwehren Lüchingen und Altstätten konnten dieses löschen.
In Hergiswil bei Willisau ist am Silvesterabend in einer Asylunterkunft ein Brand ausgebrochen. Die sieben gemeldeten Bewohner sind unversehrt.
Warum das Feuer ausgebrochen war, ist noch immer unklar.
In der Neujahrsnacht, 00.36 Uhr, meldeten Passanten, dass in Näfels an der Schwärzistrasse eine Abfallmulde brenne.
Die darauf aufgebotene Feuerwehr Näfels-Mollis konnte den Brand rasch löschen.
Erneut steckt eine Kerze einen Weihnachtsbaum in Brand. Vier Mitglieder einer Familie können den Brand zwar selber löschen, verletzen sich aber alle leicht dabei.
Am Sonntag, 1. Januar 2017, um 2 h 20 wird die Polizei und die Feuerwehr Schmitten zu einem Brand in einer Wohnung in Schmitten gerufen.
Mehrere zehntausend Menschen feierten den Jahreswechsel in Zürich fröhlich und friedlich. Leider kam es aber auch zu vereinzelten sexuellen Übergriffen, Tätlichkeiten, Körperverletzungen, Taschendiebstählen und diversen Angriffen gegen die Einsatzkräfte.
Auch dieses Jahr besuchten mehrere zehntausend Personen den "Silvesterzauber" rund um das Zürcher Seebecken.
Am vierten Tag des Löscheinsatzes der Schweizer Luftwaffe in den Waldbrandgebieten im Misox und im Calancatal stehen heute Samstag noch drei Super Puma-Helikopter im Einsatz – zwei für Löschaufträge, ein FLIR-Helikopter für das Aufspüren von verborgenen Glutnestern.
Heute Samstag stehen in den Waldbrandgebieten im Misox und im Calancatal noch je ein Super Puma-Helikopter der Armee für die Brandbekämpfung im Einsatz.
Am Samstagmorgen, den 31. Dezember 2016, kurz nach 07:30 Uhr, kam es in einer Wohnung (Wohnzimmer) im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses, an der Strasse Unterer Brunnacher in Ramlinsburg, zu einem Brandfall.
Verletzt wurde niemand.
In Arosa ist am Freitagnachmittag im Posthotel Holiday Villa ein Brand ausgebrochen. Mehrere Personen wurden verletzt.
Das Gebäude wurde komplett beschädigt.
Am Freitag (30.12.2016), um 11 Uhr, ist in einer Wohnung am Beeliweg ein Christbaum wegen einer Wunderkerze in Brand geraten. Der 67-jährige Bewohner konnte diesen geistesgegenwärtig aus dem Fenster werfen.
Durch den Rauch entstand trotzdem ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstag (31.12.2016), um 02:50 Uhr, ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Blumenbergplatz ein Feuer ausgebrochen. Dieses konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital überführt.
Nach einer ersten Einschätzung entstand ein Sachschaden von mehr als 100‘000 Franken.
In Arosa ist am Freitagnachmittag im Posthotel Holiday Villa ein Brand ausgebrochen. Mehrere Personen wurden verletzt.
Die Rettungskräfte sind im Einsatz.
Die Trockenheit und das über dem Nebel sonnige Wetter haben die Gefahr für Wald- und Flurbrände erhöht.
Der Kanton Luzern verzichtet aktuell auf ein Feuerverbot, ruft jedoch die Bevölkerung zum vorsichtigen Umgang mit Feuer und Feuerwerk auf.
Der Grosseinsatz der Schweizer Luftwaffe geht in den dritten Tag: Nachdem am Mittwoch fünf Super Puma-Helikopter und am Donnerstag sieben in den Waldbrandgebieten im Misox, in der Leventina und im Calancatal im Einsatz standen, sind es heute Freitag deren vier plus – neu – der FLIR-Helikopter.
Dieser ist mit seiner Wärmebildkamera für das Aufspüren von Glutnestern in den Waldbrandgebieten unterwegs.
Heute Mittag ist an der Langsägestrasse in Kriens ein Brand in einem alten Gewerbegebäude ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Dienstag und Mittwoch sind zwischen Mesocco und Soazza sowie in Braggio zwei grossflächige Waldbrände ausgebrochen.
Ein Grossaufgebot an Feuerwehrleuten brachte die Brände unter Kontrolle. Im Einsatz standen mehrere Löschhelikopter.
Durch die aktuelle Trockenheit und die Waldbrände in den Nachbarkanton Graubünden und Tessin haben die Fachstellen die Lage beurteilt. Nach Rücksprache bei der Fachstelle Amt für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat ist die Waldbrandgefahr angespannt.
Die Gefahrenstufe im Bereich Waldbrand wurde auf die Stufe 2 "mässig" angehoben.
In Grenchen kam es am Mittwochabend im Keller eines Mehrfamilienhauses aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr Grenchen konnte den Brand rasch löschen. Sechs Personen mussten sich wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ärztliche Behandlung begeben.
Der Grosseinsatz der Schweizer Luftwaffe geht weiter:
Nachdem gestern fünf Super Puma-Helikopter im Löscheinsatz standen sind es heute Donnerstag deren sieben in den Waldbrandgebieten im Misox, in der Leventina und neu im Calancatal.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.