In der Nacht auf Samstag (22.07.2017) hat im Innenhof einer Wohn- und Geschäftsliegenschaft an der Bruggwaldstrasse eine Palette mit Altkarton Feuer gefangen.
Kurz nach 01:00 Uhr wurde eine Anwohnerin auf den Geruch von Rauch aufmerksam.
Am Freitag, 21.07.2017, ca. 21'00 Uhr, geriet aus bis dato ungeklärten Gründen beim Bahnhof in Glarus eine Leuchtreklametafel in Brand.
Die aufgebotene Feuerwehr Glarus konnte den Brand rasch löschen.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Tägerwilen mussten am Donnerstag drei Personen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Ein Bewohner bemerkte kurz nach 22.30 Uhr eine starke Rauchentwicklung im Trocknungsraum und schlug Alarm. Die Feuerwehr Tägerwilen war rasch vor Ort und konnte einen brennenden Luftentfeuchter löschen.
Aufgrund der immer noch geringen Mengen an Niederschlägen im Kanton Basel-Landschaft ist die Lage weiter angespannt. Die Waldbrandgefahr wurde auf die Stufe 3 (orange) angehoben. Deshalb gelten weiterhin die Verhaltensempfehlungen des Kantonalen Krisenstabes und des Amtes für Wald beider Basel vom 23. Juni 2017.
In der ganzen Region ist in den vergangenen Wochen immer noch zu wenig Niederschlag gefallen. Die prognostizierten Niederschläge sind marginal und zu wenig, um von einer Entspannung zu reden.
Der Bundesrat hat am 20. Juli 2017 beschlossen, dass ein Helikopter vom Typ Super Puma der Schweizer Armee zur Bekämpfung der Waldbrände aus der Schweiz nach Montenegro geschickt werden soll.
Der Helikopter ist bereits auf dem Weg nach Tivat und wird dort den Helikopter der KFOR ersetzen, der gestern für erste Unterstützungsmassnahmen von Pristina nach Tivat verlegt worden war.
Gestern Nachmittag brannten im Kanton drei Ballenpressen in weniger als zwei Stunden, zwei Maschinen in Murten und eine in Blessens. Eine Feldfläche von total fast 30‘000 m² stand in Flammen.
Am Mittwoch, 19. Juli 2017, um 15 Uhr 25, wurde die Polizei wegen einem Brand einer Ballenpresse nach Murten, Oberburg, gerufen. Ein 23-Jähriger bemerkte während dem Strohpressen, dass seine Arbeitsmaschine plötzlich Feuer fing.
Am Mittwoch, 19. Juli 2017, zog kurz nach 18 Uhr eine Gewitterfront über den Kanton Schwyz. In Steinerberg musste die Feuerwehr wegen eines Dachstockbrandes an die Nolbergstrasse ausrücken.
Die Feuerwehren Steinerberg und Steinen konnten den Brand, der auf einen Blitzschlag zurückzuführen ist, rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Zwingenstrasse in Brislach BL kam es am Mittwoch, 19.Juli 2017, gegen 18.30 Uhr, zu einem Brand. Verletzt wurde niemand, es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die entsprechende Meldung war um 18.30 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei drang bereits starker Rauch aus der Wohnung im Erdgeschoss.
Am Mitwoch (19.07.2017), kurz vor 13:15 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem brennenden Lastwagen auf der Autobahn A13 erhalten.
Dies hatte die Sperrung der A13 zwischen Oberriet und Sennwald während mehreren Stunden zur Folge.
In der Asylunterkunft an der Gempenstrasse in Dornach kam es am Dienstagnachmittag zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte ein Bewohner für den Brand verantwortlich sein.
Während Feldarbeiten geriet gestern eine Strohballenpresse in Brand. Aufgrund der Trockenheit entflammte das Stroh und setzte das Feld in Brand. Die Feuerwehr konnte die Maschine und das Feld löschen.
Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am frühen Mittwochmorgen (19.07.2017) ist in Siblingen eine Scheune, welche an ein Wohnhaus angrenzt, in Brand geraten. Personen wurden dabei keine verletzt. Die Brandursache wird von der Schaffhauser Polizei untersucht.
Um 03.35 Uhr am Mittwochmorgen (19.07.2017) gingen bei der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen von Anwohnern ein, dass an der Hauptstrasse in Siblingen eine Scheune in Brand stehe.
Beim Brand eines Bauernhauses in Istighofen entstand in der Nacht zum Mittwoch hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 1 Uhr wurde der Bewohner eines Bauernhauses an der Reutistrasse auf die Rauchentwicklung und die Flammen im Obergeschoss aufmerksam und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am Dienstag, 18.07.2017, kurz vor 15:00 Uhr, hat sich in Stans NW in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ereignet.
Die Feuerwehr hat den Brand schnell unter Kontrolle gebracht.
Am Dienstagmittag hat ein Küchenbrand an der Tscharnerstrasse erheblichen Schaden verursacht. Die Brandursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Am Dienstagmittag, 18. Juli 2017, kurz nach 11:30 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Bern zu einem Brand an die Tscharnerstrasse gerufen.
Beim Brand eines Mähdreschers auf einem Feld in Unterstammheim ist am Montagabend (17.07.2017) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Um ca. 20:30 Uhr geriet in Unterstammheim auf einem Feld ein im Einsatz stehender Mähdrescher in Brand. Trotz sofortigen Löschversuchen des Fahrers mit einem Feuerlöscher, entzündeten die Flammen das Weizenfeld.
Am frühen Dienstagmorgen ist in Thun eine Wohnung in Brand geraten. Durch das Feuer wurden zwei übereinanderliegende Wohnungen zerstört. Eine Frau wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Brandursache wird untersucht.
Die Meldung zu einem Wohnungsbrand an der Frutigenstrasse in Thun ging bei der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 18. Juli 2017, um 04.15 Uhr, ein.
Am Montag (17.07.2017), um zirka 13 Uhr, ist es an der Churerstrasse zu einem Küchenbrand gekommen. Die Feuerwehr Buchs konnte den Brand frühzeitig löschen, jedoch entstand in der ganzen Wohnung Rauchschaden.
Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei St.Gallen stellte die Brandausbruchszone in der Küche fest.
Die Ermittlungen zur Ursache des Küchenbrandes vom Freitagnachmittag in einem Einfamilienhaus in Büren an der Aare sind abgeschlossen. Der Brand ist auf menschliches Verschulden zurückzuführen.
Die polizeilichen Untersuchungen zum Küchenbrand in einem Einfamilienhaus am Höheweg in Büren an der Aare vom Freitag, 14. Juli 2017, sind abgeschlossen (vgl. Meldung vom 14. Juli 2017).
Beim Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Wädenswil ist am Sonntagabend (16.07.2017) ein Sachschaden in der Höhe von rund 250'000 Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 18:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung von einem Brand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein. Die sofort ausgerückten Löschkräfte der Feuerwehr Wädenswil brachten das Feuer, das sich in der Zwischenzeit auf die Balkone der oberen Stockwerke ausgebreitet hatte, rasch unter Kontrolle.
Am Sonntag, 16. Juli 2017, ist in Lachen ein Fahrzeug in Brand geraten.
Als dessen Lenkerin im Sagenriet um 16.30 Uhr anhielt, stellte sie fest, dass Flammen aus dem Motorenraum schlugen. Trotz des Einsatzes eines Feuerlöschers durch eine Polizeipatrouille stand das Auto beim Eintreffen der Feuerwehr Lachen bereits im Vollbrand.
Wie berichtet, kam es am Samstagmorgen, 15. Juli 2017, in einem Einfamilienhaus mit Anbau in Bärschwil zu einem Brand (s. Meldung vom 15. Juli 2017). Dabei entstand ein geschätzter Schaden von mehreren 100‘000 Franken.
Die Untersuchungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass das Feuer im Anbau der Liegenschaft ausgebrochen ist. Die Ursachenabklärung hat ergeben, dass ein technischer Defekt in einer elektrischen Installation zum Brandausbruch geführt hatte.
Wie berichtet, kam es am Freitag, 14. Juli 2017, in einem ehemaligen Bauernhaus mit Anbau in Obergösgen zu einem Brand (s. Meldung vom 14. Juli 2017). Dabei entstand ein geschätzter Schaden von mehreren 100‘000 Franken.
Die Untersuchungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass das Feuer in einem Anbau der Liegenschaft ausgebrochen ist. Die Ursachenabklärung hat ergeben, dass dem Feuerausbruch ein über mehrere Tage andauernden Glimmbrand in der Zwischendecke vorausgegangen war.
Am Sonntagabend, 16. Juli 2017, ist die Feuerwehr TBG (Teufen/Bühler/Gais) zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in Gais aufgeboten worden. Ein angebauter Holzschuppen geriet in Brand. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.
Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rothausstrasse in Muttenz BL kam es am Sonntag, 16.Juli 2017, gegen 22.30 Uhr, zu einem Brand. Verletzt wurde niemand, es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die entsprechende Meldung war um 22.27 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei drang bereits starker Rauch aus der obersten Wohnung.
Am 16.07.2017, kurz vor 13.00 Uhr, kam es beim Overall Tagwerk an der Elsässerstrasse, neben dem St. Johanns-Tor, zu einem Brandfall.
Personen wurden keine verletzt.
In Bärschwil brannte am Samstagmorgen ein Einfamilienhaus. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Freitagnachmittag ist es in Büren an der Aare in einem Einfamilienhaus zu einem Küchenbrand gekommen.
Verletzt wurde dabei niemand. Das Haus ist jedoch unbewohnbar. Die Brandursache wird untersucht.
Am Freitagvormittag brannte in Obergösgen an der Aarauerstrasse ein ehemaliges Bauernhaus. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird zurzeit untersucht.
Die Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn erhielt am Freitag, 14. Juli 2017, kurz vor 10.30 Uhr, mehrere Meldungen über ein brennendes Hausdach in Obergösgen. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand der Dachstock des ehemaligen Bauernhauses an der Aarauerstrasse bereits in Vollbrand.
Am Samstagnachmittag (08.07.2017) und am Sonntag (09.07.2017) hatten in Merishausen eine Sägerei/Zimmerei und ein Naturschutzgebiet gebrannt (Polizei.news berichtete). Personen waren dabei keine verletzt worden.
Gemäss Ermittlungen des Kriminaltechnischen Dienstes der Schaffhauser Polizei dürfte ein Funkenschlag auf Sägemehlrückstände auf dem Dach der Sägerei/Zimmerei den Brand verursacht haben.
Bei einem Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus ist am Donnerstagmorgen (13.7.2017) in Winterthur ein Schaden in Höhe von über hunderttausend Franken entstanden.
Zwei Personen wurden verletzt.
Durch den Brand der Fassade eines Büro- und Gewerbegebäudes am Mittwochabend (12.7.2017) in Wallisellen ist ein grosser Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich bekam kurz nach 19.30 Uhr die Meldung, dass es in Wallisellen bei der Richtiarkade brenne. Die beigezogenen Stützpunktfeuerwehren Wallisellen und Opfikon stellten einen Brand der Isolation in der Zwischenwand der hinterlüfteten Fassade des Büro- und Gewerbegebäudes fest.
Donnerstagnacht wurde der Einsatzleitzentrale offenes Feuer in einem Wohnhaus gemeldet. Die Feuerwehr Wolhusen rückte aus und brachte den Brand schnell unter Kontrolle.
Eine Bewohnerin wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Passanten stellten am Dienstag, 11. Juli 2017, um 18.30 Uhr fest, dass Rauch aus einer Wohnung an der Zürcherstrasse in Wangen drang.
Sie alarmierten die Feuerwehr und löschten den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Wangen mit einem Feuerlöscher.
Durch einen Brand in einem Produktionsbetrieb in Kilchberg erlitten am Dienstagnachmittag (11.7.2017) zwei Personen leichte Verletzungen; der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei Zürich bekam kurz vor 14.00 Uhr die Meldung, dass es im Betrieb an der Seestrasse brenne und sich eine starke Rauchentwicklung bildete. Sofort wurden nebst der Polizei die Feuerwehr und die Sanität aufgeboten. Mehrere Dutzend Besucher und Angestellte wurden aus einem Gebäude evakuiert.
Am Dienstag, 11. Juli 2017, musste die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht an die Grepperstrasse in Küssnacht ausrücken.
In einem Solarium war ein Brand ausgebrochen, den die Feuerwehr rasch löschen konnte.
Die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen musste am Montag, 10. Juli 2017, kurz nach 19 Uhr an die Föhneneichstrasse ausrücken.
In einem Gastrobetrieb war ein Kabelbrand in einem Backofen ausgebrochen.
Am Montag, 10. Juli 2017, ist gegen 23.30 Uhr auf einem Campingplatz in Sattel ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr Sattel stand ein Wohnwagen im Vollbrand.
Sie konnte den Brand rasch löschen. Der betroffene Wohnwagen brannte vollständig nieder, zwei weitere Wohnwagen wurden stark beschädigt.
Am 09. Juli 2017 gegen 18:10, brach in einem Mehrfamilienhaus in Biel ein Brand aus. Während des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann verletzt.
Der Einsatzzentrale der Kantonspolizei wurde ein Blitzeinschlag in einem Mehrfamilienhaus im Dorfkern von Biel gemeldet. Durch den Blitz geriet das Holzhaus in Brand.
Am Sonntagnachmittag hat ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Neuenegg zu einer starken Rauchentwicklung geführt. Die Bewohner wurden vorübergehend evakuiert. Drei Personen wurden vor Ort medizinisch betreut.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Sonntag, 9. Juli 2017, kurz vor 13.00 Uhr eine starke Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in Neuenegg gemeldet. Erste Abklärungen vor Ort ergaben, dass ein Kellerabteil in Brand geraten war.
Gestern Abend brannte ein Geissstall in Sachseln vollständig nieder. Personen sowie Tiere wurden keine verletzt.
Die Brandursache ist zurzeit unbekannt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.