Der erste der beiden Selbstunfällen ereignete sich am Samstag, 20. April 2024, kurz nach 17 Uhr auf der Hauptstrasse zwischen Schwaderloch und Laufenburg. Auf dieser Ausserortsstrecke war ein Automobilist in Richtung Laufenburg unterwegs.
In einer langgezogenen Linkskurve verlor er die Herrschaft über seinen Wagen und kam rechts von der Strasse ab.
Keine Verletzten, aber ebenfalls Totalschaden am Auto hinterliess eine weitere Kollision mit einem Baum.
Diese geschah letzte Nacht kurz nach Mitternacht auf der Heitersbergstrasse oberhalb von Spreitenbach mitten im Wald.
Unbekannte entwendeten in Rothrist einen Wagen und prallten in Oftringen gegen mehrere parkierte Autos und eine Gartenmauer.
Den Mercedes liessen sie dann beim Schulhaus in Oftringen demoliert stehen. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Ein alkoholisierter Automobilist prallte in der vergangenen Nacht in Ehrendingen gegen einen Hydranten.
Verletzt wurde niemand. Allerdings entstand grosser Schaden.
Am frühen Morgen durchsuchten zwei Männer ein Auto in Aarau. Beide konnte zehn Minuten später verhaftet werden.
Anhand von mitgeführtem Deliktsgut konnten bereits weitere Tatorte ermittelt werden.
Wir möchten keineswegs Panik verbreiten und dennoch auf eine Problematik aufmerksam machen.
Immer mal wieder zeigt sich in Verfahren: Kinder werden heimlich auf Spielplätzen oder Badeanstalten fotografiert.
Bei Verkehrskontrollen fokussierte die Regionalpolizei Zofingen in den vergangenen Tagen auf abgeänderte Elektro-Scooter und –Roller.
Im Raum Zofingen, Oftringen, Rothrist und Aarburg hat sie insgesamt sechs abgeänderte Trendfahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.
Würden Sie es merken, wenn Sie jemand betrügen will? Vermutlich schon, oder? Vieles haben Sie ja bereits gehört, gelesen und ¬gesehen und entsprechend gross ist das Misstrauen.
Es gibt aber etwas, das dieses berechtigte Misstrauen auflösen kann, und das setzen die -Betrüger schamlos ein: Hoffnung und Vertrauen.
Am Mittwoch wurde die Volg Filiale in Wohlen überfallen. Der Täter bedrohte das Verkaufspersonal mit einer Faustfeuerwaffe. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung.
Die Polizei sucht Zeugen.
Mit E-Mails, die angeblich von Apple stammen, täuschen die Betrüger eine vorübergehende Sperrung der Apple-ID vor.
Zusätzlich zum Passwort haben es die Cyberkriminellen vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Am Dienstagabend kam es in Sins auf der Aettenschwilerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Ein mutmasslich beteiligter Lieferwagen entfernte sich von der Unfallstelle. Die beiden Autofahrer wurden leicht verletzt.
Stark alkoholisiert verlor ein Jugendlicher in der Nacht die Kontrolle über einen Traktor. Dieser kam von der Strasse ab und kippte auf die Seite.
Eine Ambulanz brachte den Lenker ins Spital.
Am gestrigen Montag zogen starke Sturmböen über den Kanton Aargau. Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen diverse Meldungen ein.
Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Auf dem Hallwilersee werden Segelschiffe mit Foils (flügelähnliche Vorrichtungen am Schiffsrumpf) ab dem 1. Mai 2024 neu zugelassen. Zudem wird das bisherige, pauschale Flugverbot über Gewässer für Drohnen oder andere zivile unbemannte Luftfahrzeuge gelockert.
Der Regierungsrat hat diese und weitere Änderungen der Verordnung über die Schifffahrt beschlossen. Die neuen Bestimmungen treten am 1. Mai 2024 in Kraft.
Umstellung der ärztlichen Notrufnummer von 0900 401 501 auf 0800 401 501.
Ab Montag, 15. April 2024 ersetzt die für Anrufende kostenlose Notrufnummer 0800 401 501 die bisherige kostenpflichtige ärztliche Notrufnummer 0900 401 501 (Fr. 3.23 pro Minute). Auch über die neue ärztliche Notfallnummer erhalten Patientinnen und Patienten bei medizinischen Anliegen rasche und kompetente Hilfe.
In der Nacht auf Sonntag schlichen zwei Personen in ein Einfamilienhaus.
Sie wurden durch die Bewohner überrascht und später durch die Polizei verhaftet.
Am Sonntagnachmittag geriet ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug in das Gleisbett. Er versuchte dann selbständig wieder aus diesem herauszufahren, was nicht gelang.
Verletzt wurde niemand. Es entstand am Fahrzeug sowie an der Bahninfrastruktur jedoch erheblicher Sachschaden.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Linienbus wurden zwei Fahrgäste verletzt.
Der mutmasslichen Unfallverursacherin wurde der Führerausweis vorläufig abgenommen.
Am frühen Samstagabend versuchte ein unbekannter Täter den Volg in Windisch zu überfallen. Er bedrohte das Verkaufspersonal mit einer Faustfeuerwaffe.
Ohne Geld flüchtete er in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen.
Im Auftrag des Grossen Rats müssen Schweizerinnen sowie niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer, die im laufenden Jahr ihr 23. Altersjahr vollenden, obligatorisch an einer Sicherheitsveranstaltung Bevölkerungsschutz teilnehmen.
So sieht es die am 27. Juni 2023 beschlossene Änderung des Bevölkerungsschutz- und Zivilschutzgesetz Aargau (BZG-AG) vor, die am 1. Januar 2024 in Kraft trat. Die erste obligatorische Sicherheitsveranstaltung wird von der Bevölkerungsschutzregion Zurzibiet am 24. Mai 2024 im Gemeindezentrum Langwies in Bad Zurzach durchgeführt.
Am Freitagabend geriet ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug neben die Strasse, kollidierte mit einem Kandelaber und blieb im Wiesland stehen.
Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Beim PW-Lenker konnte eine starke Alkoholisierung festgestellt werden.
Am Freitagabend versuchten zwei Personen in ein Einfamilienhaus einzubrechen.
Durch das Klirren der Verglasung erwachte der Hausbewohner und überraschte die beiden mutmasslichen Einbrecher noch ausserhalb des Objektes.
Bei einer Kontrollaktion betreffend Verhalten im Baustellenbereich auf der Autobahn A1 wurden mehrfach Missachtungen der Höchstbreite festgestellt.
Am Freitag, 12. April 2024, ab 10:45 Uhr, führte die Kantonpolizei Aargau auf der Autobahn A1, Höhe Aarau West, Fahrbahn Bern, eine Kontrolle bezüglich des Fahrverhaltens im Baustellenbereich durch.
Anfang April führte die Polizei Oberes Fricktal in Kaisten, im Innerortsbereich, während einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren 631 Fahrzeuglenkende zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 79 km/h.
Am Donnerstag kam es in Suhr zu einem Selbstunfall einer Autolenkerin. Ein medizinisches Problem dürfte im Vordergrund stehen.
Die Lenkerin wurde ins Spital gebracht.
Cyberkriminelle versprechen in einem E-Mail, welches angeblich von TWINT stammt, einen Treuegutschein im Wert von 100 Franken.
Mit den erhaltenen Informationen versuchen die Betrüger den TWINT Account zu übernehmen.
Als kürzlich mein iPhone klingelte und ich auf das Display schaute, leuchtete die Notrufnummer „117“ auf. Es erschien mir äussert suspekt, dass die Polizei mich aus heiterem Himmel und erst noch von dieser Nummer anruft, weshalb ich den Anruf gar nicht erst entgegennahm.
Umgehende googelte ich mein Erlebnis und wurde in meinem Verdacht bestärkt: Hier sind Betrügerinnen und Betrüger sind am Werk. Diese manipulieren mittels Spoofing vertrauenswürdige Telefonnummern, wie beispielsweise die Notrufnummer „117“ oder die Helpline der Swisscom.
Am Dienstag kam es in Leibstadt zu einem Selbstunfall. Ein Automobilist verlor aus unbekannten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Gartenmauer.
Der Lenker wurde verletzt ins Spital gebracht.
Motorräder werden im Strassenverkehr immer wieder übersehen. Das ist einer der wichtigsten Gründe, weshalb sich jedes Jahr 570 Motorradfahrende bei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen schwer verletzen und 20 sterben.
Die BFU macht mit einer neuen Plakataktion darauf aufmerksam, dass Blickkontakt und Bremsbereitschaft wirksam vor Zusammenstössen schützen.
Am Sonntag verursachte ein Automobilist in Oberkulm auf der Hauptstrasse einen Unfall mit einem anderen Fahrzeug.
Eine Person wurde ins Spital gebracht.
Unsere Bootsführer mussten gestern leider bereits zu einem Such- und Rettungseinsatz nach einem Badeunfall auf dem Rhein ausrücken.
Am Einsatz beteiligt waren ausserdem die Polizei Baden-Würtemberg, ein Heli der AAA Alpine Air Ambulance AG und zwei Boote der DLRG.
Akkus eines Rollers wurden über Nacht geladen. Aus noch unbekannten Gründen kam es dabei zu einer Entzündung der Akkus.
Die Wohnung war danach nicht mehr bewohnbar.
Unter dem Deckmantel des Onlinehändlers Amazon versenden Betrüger E-Mails, in denen informiert wird, dass angeblich eine Transaktion bzw. ein Einkauf getätigt worden sei.
Um den Einkauf zu stornieren, wird von den Empfängern verlangt sich auf der vermeintlichen Amazon-Plattform einzuloggen und diverse persönliche Angaben bekannt zu geben, insbesondere die Kreditkartendaten.
Der Frühling ist da! Schweizerinnen und Schweizer suchen mit ihren Autos, ihren Campern und auf ihren Zweirädern den Weg ins Freie, um das milde Wetter und die wärmende Sonne zu geniessen.
Der TCS gibt Tipps und zeigt auf, wie man die Fahrzeuge optimal auf die warme Jahreszeit vorbereitet.
Ab Montag, 8. April 2024 führt die Regionalpolizei Zofingen schrittweise Übertretungsanzeigen mit QR-Code ein. Die Gebüssten können die Übertretungen so unkompliziert digital bezahlen.
Zudem reduziert sich für die Polizei der administrative Aufwand.
Eine telefonische Drohung gegen ein Fitnesscenter in Wohlen löste einen Polizeieinsatz aus.
Eine Gefahr für Personen konnte schlussendlich ausgeschlossen werden.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.