Das mehrheitlich schöne Wetter lockte am verlängerten Auffahrtswochenende die Menschen nach draussen.
Entsprechend gefragt war die medizinische Hilfe aus der Luft: Vom Donnerstag, 26. Mai, bis Sonntag, 29. Mai 2022, stand die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega schweizweit über 150 Mal im Einsatz.
In der Nacht auf heute Samstag hat eine wenig aktive Kaltfront aus Nordwesten die Alpennordseite erreicht.
Sie brachte gebietsweise wenig Regen, vor allem aber kühlere Luft. Soviel zum eher kühlen Wochenende. Was hat es mit dem „Rekordmonat“ auf sich?
Seit gestern wurde in Montagny-les-Monts eine groß angelegte Polizeiaktion durchgeführt, um die illegal organisierte Party zu beenden. Heute Nachmittag wurde das Gelände vollständig geräumt.
Mehrere Dutzend Personen wurden identifiziert. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Das heutige Auffahrtswetter präsentierte sich wenig dynamisch. Bei warmen Temperaturen verlief der Tag in den meisten Regionen recht sonnig.
Bei trockenen Verhältnissen zierten tagsüber und nördlich der Alpen zahlreiche, flache Cumuli den Himmel.
In der Nacht wurde die Kantonspolizei über ein illegales Fest informiert, das im Wald von Montagny-les-Monts organisiert wurde. Mehrere Anwohner und Anlieger meldeten sich beim Einsatz- und Alarmzentrum.
Der Oberamtmann des Broyebezirks ordnete die Beendigung der Veranstaltung an. Im Rahmen dieses Einsatzes wurde eine beträchtliche Anzahl von Polizisten mobilisiert und eingesetzt. Der Einsatz ist noch im Gange.
Gastfamilien aufgepasst! Wohnungsbetrüger nutzen die Notsituation von ukrainischen Flüchtlingen aus, die auf Wohnungssuche sind.
Gastfamilien bitte wachsam sein
Ende März 2022 wurden in Düdingen während einer Nacht drei Schulhäuser sowie zwei Fahrzeuge beschädigt.
Die im Rahmen von der Kantonspolizei durchgeführten Ermittlungen erlaubten zwei mutmassliche Täter zu identifizieren. Sie werden bei der zuständigen Behörde angezeigt. Die Schadensumme beläuft sich auf mehrere tausende Franken.
Die Alpen sind nicht nur für Bergsteiger anstrengend zu überwinden, sondern auch die Luft hat manchmal ihre Probleme die Gipfel zu erklimmen.
Was das für Auswirkungen auf das Wetter heute hatte, lesen sie im folgenden Blog.
Im Laufe des gestrigen Tages wurde in der Stadt Freiburg eine Kontrolle durchgeführt, die sich auf das Verhalten von Fahrern und Fahrerinnen von E-Trottinetten konzentrierte.
Mehrere Nutzer und Nutzerinnen wurden angezeigt, weil sie auf den Trottoirs fuhren.
Der heutige Tag war verbreitet von teils heftigen Gewitter begleitet.
Was dies mit dem dynamischen Antrieb von oben zu tun hat, schauen wir uns im heutigen Blog an.
Gestern Nachmittag zerstörte ein Feuer ein Bauernhaus in Albeuve. Es wurde niemand verletzt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Samstag, 21. Mai 2022, gegen 16:15 Uhr, wurde die Kantonspolizei über einen Brand in Albeuve, Route de la Sarine, informiert.
Gestern kontrollierte die Polizei in Romont einen Autofahrer, der unter Führerausweisentzug unterwegs war.
Am Freitag, 20. Mai 2022, gegen 16:30 Uhr, kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei einen Autofahrer, der von Romont in Richtung Billens fuhr.
In Ménières kam es heute Samstag zu einem schweren Unfall. Ein Radfahrer lag bewusstlos am Strassenrand und verstarb noch am Unfallort.
Am Samstag, 21. Mai 2022, gegen 13:40 Uhr, wurde die Kantonspolizei darüber informiert, dass in Ménières, am Strassenrand der Route de Vesin, ein bewusstloser Radfahrer aufgefunden worden war.
Im Hinblick auf die kommenden Feiertage muss wieder mit regem Verkehrsaufkommen auf den Schweizer Strassen gerechnet werden.
Besonders staugefährdet sind die verlängerten Wochenenden über Auffahrt (26. Mai), Pfingsten (4. bis 6. Juni) und Fronleichnam (16. Juni).
Das Internet ist eine ständige Quelle von Möglichkeiten und Versprechungen. Das versuchen auch Gauner für sich auszunutzen. In dieser Serie erzählen wir von dokumentierten Betrugsfällen, wie sie leider viel zu oft vorkommen.
Lesen Sie hier, wie Kriminelle handeln.
Der 62-jährige Mann, der am Mittwoch, den 4. Mai 2022, aus Estavayer-le-Lac vermisst wurde, wurde am Montag von der Polizei tot aufgefunden.
Am Montagnachmittag, 16.05.2022, wurde der leblose Körper des 62-jährigen Mannes, der seit dem 10. Mai 2022 als vermisst gemeldet war, von der Kantonspolizei Waadt in der Region Yvonand/VD aufgefunden.
Ein Hochdruckgebiet über Deutschland und Polen bestimmte heute das Wetter im Alpenraum.
Es sorgte für meist sonnige Verhältnisse. Allerdings verdichtete sich die Bewölkung auf der Alpensüdseite im Tagesverlauf, da dort aus Südosten feuchtere Luft einfloss.
Aktuell steigen die Temperaturen wieder an - eine erfreuliche Tatsache, die jedoch auch eine alle Jahre wiederkehrende und tragische Thematik aktuell macht: Hunde, die in parkierte Autos eingesperrt sind, laufen Gefahr einen tödlichen Hitzeschlag zu erleiden.
Bereits ab 15 Grad Celsius Aussentemperatur und direkter Sonneneinstrahlung droht den Vierbeinern im geschlossenen Auto der Hitzetod.
In Folge einer im Dezember 2021 vom HFR eingereichter Anzeige wegen gefälschten COVID-Zertifikaten, konnten im Rahmen der von der Kantonspolizei durchgeführten und von der Staatsanwaltschaft geleiteten Ermittlungen mehrere mutmassliche Täter identifiziert werden.
Mehr als 160 gefälschte COVID-Zertifikate wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Testzentrums in Granges-Paccot ausgestellt. Sie werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Wie hätte sich wohl die Schichtung der Atmosphäre auf den Flug von Mary Poppins ausgewirkt? Leider können wir diese Frage heute und hier nicht beantworten, dafür müssten wir weiter ausholen.
Wir schauen uns aber den Aufstieg eines Luftpaketes an, welches sich durch Einstrahlung am Boden erwärmt hat.
11 700 Personen aus der Schweiz verletzen sich im Schnitt jedes Jahr beim Mountainbiken, knapp 400 davon schwer. Vier Personen kommen ums Leben.
Um Unfälle zu verhindern, sind eine gute Vorbereitung, eine realistische Selbsteinschätzung und die passende Ausrüstung unerlässlich. Über 87 % der Sportlerinnen und Sportler tragen auf dem Mountainbike einen Helm, weitere Schutzausrüstung wird deutlich seltener getragen.
Schon am frühen Morgen ging es mit Gewittern los. Auch tagsüber nahm das Wetter einen instabilen Verlauf, vor allem in den Alpen.
Sonnige Phasen wechselten sich mit Quellwolken ab, teils folgten Schauer oder Gewitter.
Ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz werden von unseren Fernmeldedienstanbietern grosszügigerweise mit gratis SIM Karten unterstützt.
Das nutzen gefühllose Betrüger schamlos aus.
Etwas überspitzt gesagt, spukten uns MeteorologInnen diese Fragen aus dem Song von Nena heute Vormittag im Kopf herum. Unsere Fragezeichen betrafen die Gewitter.
Wir erwarteten sie, doch wo, wann und in welchem Ausmass werden sie entstehen? Auch in der neuen Woche wird uns die Konvektion begleiten.
Im heutigen Blogbeitrag blicken wir zurück auf die nächtlichen Gewitter im Tessin und das heutige Sommerwetter.
Zudem blicken wir voraus auf die Mondfinsternis in der Nacht auf kommenden Montag.
Heute Morgen gegen 11.00 Uhr kam die REGA wegen einer Bergsteigerin zum Einsatz, die beim Klettern am Westgrat der Dent-de-Broc abgestürzt war.
Das schwer verletzte Opfer wurde gerettet und in ein Spital gebracht. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Heute Morgen intervenierte die Kantonspolizei wegen der Verschmutzung eines Wasserlaufs durch Molke in Romont.
Das Amtes für Umwelt und zwei Wildhüter begaben sich vor Ort. Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen. Eine Untersuchung ist im Gange.
Gestern Abend brach in einem Wald in Cousset ein Brand aus. Die Feuerwehren konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt.
Die Polizei untersucht die Brandursache und sucht nach Zeugen.
In Mitteleuropa herrscht aktuell eine flache Druckverteilung.
Präfrontal einer Kaltfront nördlich der Schweiz floss in den unteren Schichten feucht warme Luft aus Südwesten ein.
Da traut man seinen Augen kaum. Da wird man von der Finanzmarktaufsicht per Mail kontaktiert.
Auf Festplatten von Betrügern seien persönliche Daten gefunden worden.
Der 1. Grand Prix de la Pédale Romande findet am Sonntag, den 15. Mai 2022 statt. Bei diesem Rennen werden die Radfahrer über zirka 148 km die Freiburger Strassen befahren.
Das Rennen startet um 10:00 Uhr in Romont und die Ankunft ist bei der Talstation des „Télémixte“ La Berra in La Roche gegen 13:30 Uhr geplant.
Am Sonntagmorgen wurde die Kantonspolizei über eine Verschmutzung eines Baches in Villars-sur- Glâne um Hilfe informiert. Das Amt für Umwelt und der Wildhüter begaben sich vor Ort. Das Ökosystem wurde beeinträchtigt.
Am Sonntag, den 8. Mai 2022, gegen 10 Uhr, wurde der Einsatz der Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung des Croset-Bachs in Villars-sur-Glâne angefordert. Vor Ort konnte das Vorhandensein von Schaum im Bach beobachtet werden, und zwar bis zu seiner Mündung in die La Glâne.
Am Samstagabend stellte die Kantonspolizei fest, dass 250 bis 500 Personen an einem unbewilligten Anlass in Estavayer-le-Lac teilgenommen hatten. Der Oberamtmann des Broyebezirks ordnete die an, die Veranstaltung zu beenden.
Der Organisator wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Ein Gleitschirmflieger geriet am Samstagnachmittag in Enney in eine missliche Lage. Während der Landephase verhedderte sich sein Schirm in einer Hochspannungsleitung, wo er hängen blieb.
Die Feuerwehr konnte ihn nach über drei Stunden verletzt bergen, worauf er in einem Krankenhaus in der Region eingeliefert wurde.
Am vergangenen Montagabend wurde die Kantonspolizei in eine Fabrik nach Romont gerufen, nachdem in Warensäcken ein unbekanntes, weißes Pulver entdeckt worden war.
Die von der Polizei durchgeführte Analyse ergab, dass es sich dabei um Kokain handelte. Bei der Durchsuchung der an die Fabrik gelieferten Container wurden folglich mehr als 500 kg Drogen entdeckt und beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Benutzernamen und Passwörter für Internet-Accounts in falsche Hände gelangen, ist hoch.
Wenn Kriminelle erst einmal im Besitz von solchen Anmeldedaten sind, versuchen sie damit auch auf andere Services zuzugreifen.
Gestern Nachmittag ereignete sich in Courgevaux ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Drei Personen wurden verletzt. Der Verkehr war etwa zwei Stunden lang beeinträchtigt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Dienstag, 3. Mai 2022, gegen 15:45 Uhr, wurde die Intervention der Kantonspolizei in Courgevaux, Hauptstrasse, infolge eines Verkehrsunfalls mit zwei beteiligten Fahrzeugen angefordert.
Im Beisein von Bundespräsident Ignazio Cassis sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega gestern Abend ihren 70. Geburtstag gefeiert.
In seiner Ansprache sprach der Bundespräsident über die Bedeutung der Rega für das Schweizer Gesundheitswesen.
Die ganze Schweiz konnte heute einen mehrheitlich sonnigen Vormittag geniessen.
Die ganze Schweiz? Nein! In der Ostschweiz erdreistete sich der Nebel, sich erst im Laufe der zweiten Vormittagshälfte vollständig aufzulösen…da dä da dör! (Übersetzung für alle Ausser-Ostschweizer: dass der das darf)
Gestern Nachmittag ereignete sich in Semsales auf der Route de Babolles ein Verkehrsunfall.
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte und eines Wiederbelebungsversuchs verstarb der Radfahrer, der als einziger Schuldiger in Frage kam, noch am Unfallort.
In Léchelles (FR) ereignete sich am Samstag, den 30.04.22, ein tödlicher Unfall. Der Fahrer verstarb trotz Reanimation.
Am Samstag, 30. April 2022, gegen 1510 h, fuhr ein 81-jähriger Autofahrer von Grolley in Richtung Payerne. Am Dorfausgang von Léchelles kam er aus noch unbekanntem Grund nach links und prallte mit seinem Auto frontal gegen die Eisenbahnbrücke.
Am späten Sonntagmorgen gerieten auf einem Parkplatz in der Industriezone in Domdidier mehrere Lastwagen in Brand.
Am Sonntag, 1. Mai 2022, kurz nach 10h00, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg alarmiert, dass auf einem Parkplatz in der Industriezone in Domdidier ein Lastwagen brannte und eine Person Verbrennungen erlitten hatte.
Heute, kurz vor 16h00, wurde an der Bernstrasse in Murten ein grosses Polizeiaufgebot aufgestellt, nachdem ein anonymer Anrufer drohte, dass in der Migros eine Bombe deponiert worden sei. Der Bereich wurde abgesichert und die anwesenden Personen wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Die eingeleiteten Ermittlungen und Nachforschungen führten zur Identifizierung des Anrufers und bestätigten, dass es sich um einen schlechten Scherz handelte.
Es wurden keine Personen verletzt. Gegen 20h30 normalisierte sich die Situation wieder.
Letzte Nacht wurde ein Automobilist in der Stadt Murten mit einer Geschwindigkeit von 119 km/h geblitzt.
Sein Führerschein wurde sichergestellt und sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Die Kantonspolizei Freiburg kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung. Polizeiposten gibt es an verschiedenen Standorten im Kanton. Die Mitarbeitenden sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr im Einsatz. Notfalleinsätze, die Aufklärung von Straftaten und Kriminalitätsprävention sind nur einige der Aufgaben, die die Kolleginnen und Kollegen übernehmen. Auch für den Strassenverkehr ist die Polizei in Freiburg zuständig.
Die Polizei Freiburg ist der Sicherheits- und Justizdirektion des Kantons Freiburg angegliedert. Die SJD ist für den Schutz der Bevölkerung und die Sicherheit im Kanton zuständig. Bei Notsituationen und Katastrophen übernimmt die SJD. Im gesamten Kantonsgebiet gibt es seit 2010 die bürgernahe Polizei, die einen intensiven Kontakt zur Bevölkerung und lokalen Partnern pflegt.
Die Organisation der Polizei in Freiburg
Die Organisation der Polizei Freiburg setzt sich aus der Gendarmerie und der Kriminalpolizei sowie den Kommandodiensten, dem Personalbereich und den Stabsabteilungen zusammen.
Folgende Bereiche zählen zu den Kommandodiensten:
Kommunikation und Prävention
Plattform CH Hooliganismus
Nachrichtendienst
Buchhaltung
Rechtsdienst
Die Stabsdienste gliedern sich in folgende Bereiche:
Info Center
Informatik und Telekommunikation
Gebäudeverwaltung
Garage
Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung
Die Gendarmerie der Polizei im Kanton Freiburg
Die Gendarmerie der Polizei in Freiburg besteht aus drei Regionen: der Region Nord, der Region Zentrum und der Region Süd. Es gibt drei Interventionszentren, die sich in Domdidier, in Granges-Paccot und in Valuruz befinden. Alle Gendarmerien verfügen über eine bürgernahe Polizei und eine mobile Polizei. In der Region Zentrum gibt es einen zusätzlichen Bereich für Veranstaltungen und Transporte. In den Gendarmerien arbeiteten Ende 2017 insgesamt 388 Beamte sowie 22 Hilfspolizisten und -polizistinnen und 28 Zivilbedienstete.
Die Verkehrs- und Schiffahrtspolizei, die Interventionsgruppe und die Einsatz- und Alarmzentrale EAZ sind Teil der Gendarmerien. Die Schifffahrtspolizei hat ihren Standort in Granges-Paccot.
Die Gendarmerien in den Regionen sind für den Ordnungsdienst und die uniformierte Polizei zuständig. Jeder Bedienstete kann in jedem Bereich eingesetzt werden, da es hier keine spezifische Aufgabenteilung gibt.
Die bürgernahe Polizei als Teil der Gendarmerie
Die bürgernahe Polizei sorgt für die Sicherheit der Einwohner. Die Bediensteten stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Ziel der Arbeit ist die Minderung der Unsicherheit sowie das Verhindern von Kriminalität und haltlosem Verhalten. Die Mitarbeitenden fördern und bewahren das Vertrauen zwischen der Bevölkerung und der Polizei Freiburg. Insgesamt sorgt die bürgernahe Polizei für eine Verbesserung der Lebensqualität. Durch eine gut sichtbare Präsenz vor allem in Problemzonen bietet die bürgernahe Polizei der Bevölkerung Schutz und stärkt das Sicherheitsgefühl. In einigen Fällen übernehmen die mitarbeitenden Aufgaben zur Unterstützung der mobilen Polizei und führen administrative Tätigkeiten durch.
Die bürgernahe Polizei nimmt Strafanträge entgegen und ist auch für die Verlustmeldung eines offiziellen Dokuments zuständig. Auch wenn es um Fragen zum Verkehr oder der allgemeinen Sicherheit und Ordnung geht, ist die bürgernahe Polizei der Polizei in Freiburg die richtige Anlaufstelle. Geht es beispielsweise um Lärmbelastungen übernehmen die Bediensteten. Die Mitarbeitenden vermitteln auch bei Nachbarschaftsstreitigkeiten oder beraten, wenn es um die Planung einer Veranstaltung geht. Geht es um einen akuten Notfall, sollten Betroffene nicht die bürgernahe Polizei, sondern die Alarmzentrale kontaktieren.
Die Jugendbrigade der Polizei in Freiburg
Seit 2015 gibt es bei der Freiburger Polizei eine Jugendbrigade für Straftäter unter 18 Jahren. Die Inspektorinnen und Inspektoren legen den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf Jugendkriminalität, werden aber auch bei Entweichungen oder Kindesentführungen tätig. Die Mitarbeitenden intervenieren in Schulen und arbeiten auch im präventiven Bereich. Verschiedene Partner unterstützen die Tätigkeiten der Präventionsbeauftragten, die im gesamten Kantonsgebet in Schulen eingesetzt werden.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Freiburg
Innerhalb der Kriminalpolizei der Kantonspolizei Freiburg gibt es insgesamt vier Abteilungen:
das Kommissariat Operationen mit der Betäubungsmittelbrigade, der Brigade mit speziellen Aufträgen, der Observationsbrigade und der Kriminalanalysestelle
das Kommissariat Spezialermittlungen
das Kriminalkommissariat
das kriminaltechnische Kommissariat
Die Kriminalpolizei verfügte Ende des Jahres 2017 über 114 Polizistinnen und Polizisten sowie 18 Zivilbedienstete. Nach Angaben der Polizei Freiburg arbeiten die Inspektoren und Inspektorinnen in Zivil und sind bewaffnet. Zur Unterstützung der Kriminalpolizei gibt es das Kriminaltechnische Kommissariat, in dem Spezialisten die Spurensicherung am Tatort und Ermittlungen im Informatik- und Internetbereich vornehmen.
Die Kriminalpolizei im Kanton Freiburg verfügt über sehr gut ausgebildete Ermittler und Ermittlerinnen, die ihre Aufgaben motiviert und engagiert übernehmen. Die Mitarbeitenden sind auch in der Opferhilfe tätig, führen Befragungen durch, unter Umständen unterstützt dabei ein psychologischer Dienst.
Die Stabsabteilungen der Polizei Freiburg
Die Stabsdienste der Polizei in Freiburg übernehmen verschiedene Aufgaben und unterstützen unter anderem mit der Logistik, der Datenverarbeitung oder der Finanzplanung. In den Abteilungen des Stabs sind zivile Angestellte und Polizistinnen und Polizisten tätig.
Die Abteilung Informatik und Telekommunikation
Die Informatik und Telekommunikation setzt sich aus den Gruppen Telekommunikation und dem Informatik-Kompetenzzentrum zusammen. Innerhalb des Kompetenzzentrums gibt es mit der Systemverwaltung, der Hardware, die Datebanken- und Programmverwaltung, der Projektleitung und dem Helpdesk fünf verschiedene Bereiche.
Die Wartung und Erneuerung der Geräte für den Funkverkehr obliegen der Informatik und der Telekommunikation. Die Mitarbeitenden sind für das kantonale Antennennetz, die Funkgeräte und die Kommunikationseinrichtungen der Einsatzzentrale zuständige. Zudem übernehmen die Bediensteten die Überwachung der EDV in der Einsatz- und Alarmzentrale. Dazu zählen auch die IT-Sicherheit und die Zugangsberechtigungen der elektronischen Post. Fehlerbehebung in der Hardware, die Verwaltung von Datenbanken und die Realisierung von Informatikprojekten gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Betreuung des Helpdesks.
Die Abteilung Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung BAB
Die Stabsdienste zeichnen für die Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung der Polizei in Freiburg verantwortlich. Im Jahr 2006 wurden die Mitarbeitenden der Gendarmerie mit neuen Uniformen ausgerüstet. Alle Polizistinnen und Polizisten der Westschweiz tragen die gleiche Uniform, ein Logo weist auf die jeweilige Kantonszugehörigkeit hin.
Umfangreiche Aufgaben rund um die Bewaffnung wie die Verwaltung der Waffen und der Munition sowie die Betreuung der Schiessstände gehören zu den Aufgaben der Stabsdienste. Nach Angaben der Polizei in Freiburg werden jährlich rund einhundert Kilogramm Patronenhülsen eingesammelt, die auf den Schiessständen während des Trainings verschossen wurden.
Die Aufgaben der Gebäudeverwaltung
Die Gebäudeverwaltung gehört zu den Aufgaben der Stabsabteilung. Alle Gebäude der Polizei in Freiburg werden von den zuständigen Bediensteten verwaltet. Dabei arbeiten sie mit dem Hochbauamt und dem Amt für Drucksachen und Material zusammen. Insgesamt liegen 43 Objekte in der Verantwortung dieses Bereichs. Die Objekte sind über das gesamte Kantonsgebiet verteilt. Wechselt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeitern der Polizei Freiburg den Arbeitsplatz innerhalb der Behörde übernehmen die Bediensteten der Gebäudeverwaltung den Umzug.
Die Garage der Polizei in Freiburg
Bei einem Einsatz sind die Polizistinnen und Polizisten der Polizei in Freiburg auf die Einsatzfahrzeuge angewiesen. Der Bereich Garage betreut den Fuhrpark der Kantonspolizei, der insgesamt 260 Fahrzeuge umfasst. Dazu zählen nicht nur Pkws, sondern auch Motorräder, Elektrovelos und Anhänger. Laufende Reparaturen und die Wartung stellen die Mitarbeitenden dieses Bereichs sicher.
Die Arbeit des Info-Centers der Polizei Freiburg
Das Info-Center der Polizei in Freiburg verwaltet das zentrale Informations- und Datenspeichersystem Zephyr, das die Grundlage für die gesamte Polizeiarbeit bietet. Personen werden zur Verhaftung und Fahndung ausgeschrieben, gestohlene Fahrzeuge und Gegenstände werden gemeldet. Im Info-Center arbeiten spezialisierte Fachkräfte, die in verschiedenen Bereichen tätig sind.
Der Personalbereich der Kantonspolizei Freiburg
Der Personalbereich unterstützt die einzelnen Einheiten mit der Personalverwaltung und einem Ausbildungszentrum. Darüber hinaus gibt es mit dem Bereich „zwischenmenschliche Beziehungen“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als vertrauliche Ansprechpartner dienen. Gerade wenn es während der Berufsausübung zu emotional belastenden Situationen kommt, sind diese Kontakte besonders wichtig.
Das Ausbildungszentrum übernimmt die Grundausbildung in der Polizeiaspirantenschule des Kantons. Auch Weiterbildungen laufen über das Ausbildungszentrum, ebenso wie die Ausbildung externer Partner und die Koordination sportlicher Aktivitäten.
Eine Ausbildung bei der Polizei im Kanton Freiburg
Wer sich für eine Ausbildung bei der Polizei Freiburg interessiert, sollte zunächst prüfen, ob er die Anstellungsbedingungen erfüllt. Neben einer guten psychischen und physischen Widerstandsfähigkeit sind sicheres Auftreten, gute Ausdrucksweise in Wort und Schrift und weitere Bedingungen gefragt. Es gilt eine Mindestgrösse von 160 cm für Frauen und 170 cm für Männer. Zudem ist ein einwandfreier Leumund vonnöten, Einträge im Strafregister darf der Bewerber oder die Bewerberin nicht haben.
Eine medizinische Untersuchung sowie weitere Prüfungen sind für eine Annahme obligatorisch, ebenso sollten Bewerber und Bewerberinnen einen Führerausweis der Kategorie B vorweisen können. Zum Zeitpunkt der Bewerbung reicht auch ein Lernfahrausweis.
Die genauen Bedingungen für die Aufnahme sowie den Aufnahmeantrag finden Interessenten auf den Webseiten der Polizei Freiburg. Sind zwei Bewerbungen erfolglos, ist eine dritte und letzte Bewerbung erst nach Ablauf von fünf Jahren möglich.
Wissenswertes zum Kanton Freiburg
Der Kanton Freiburg liegt im Westen der Schweiz. Insgesamt leben hier rund 319’000 Einwohner, die zu zwei Drittel französischsprachig, zu einem Drittel deutschsprachig sind. Hauptort des Kantons ist die gleichnamige Stadt Freiburg. Weitere Orte und Gemeinden sind Bulle, Villars-sur-Glâne und Estavayer.