Der Velofahrer, der am Sonntag bei einer Kollision mit einem Auto in Gündlischwand schwer verletzt worden war, ist im Spital verstorben.
Die Ermittlungen zum Unfall sind weiter im Gang.
In der Nacht auf Mittwoch (24.08.2022) haben unbekannte Täter einen Einbruchdiebstahl in ein Fahrradgeschäft in Geroldswil verübt und mehrere hochwertige Fahrräder entwendet.
Kurz vor 3 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass soeben in ein Velogeschäft eingebrochen werde.
Das Sicherheits- und Justizdepartement hebt das Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in Waldesnähe (200m) ab Mittwoch, 24. August 2022 auf.
Die Regengüsse und die kühleren Temperaturen der letzten Tage lassen diese Aufhebung zu.
Die Rega führte am Dienstag, 23. August 2022, eine erfolgreiche Suchaktion im Auftrag der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Vorarlberg durch. Drei vermisste Wanderer konnten mittels Suchhelikopters der Rega lokalisiert werden.
Die Rega-Crew gab daraufhin die Koordinaten der Wanderer an die österreichische Bergrettung weiter, welche die Gruppe bergen konnte.
Am Dienstagabend (23.08.2022), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf der Einmündung der Altersheimstrasse zur Aach zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine 15-jährige Mofafahrerin kollidierte mit einem Motorrad. Sie wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Dienstagabend (23.08.2022), um zirka 17:45 Uhr, ist es an der Kreuzung Kirchstrasse / Bergstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 6-jähriger Junge kollidierte mit seinem E-Trottinett mit einem Auto. Er wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Junge war nicht fahrberechtigt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Dienstag (23.08.2022), kurz nach 14:00 Uhr, ist es in einer Wohnung an der Wachsbleichestrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Als Brandursache steht eine auf dem Herd stehendgelassene Pfanne im Vordergrund.
Am Dienstag (23.08.2022), um zirka 11:50 Uhr, ist auf der Henauerstrasse ein Velo ins Heck eines Autos geprallt.
Der 13-jähriger Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Angesichts der steigenden Zahl von Wolfsangriffen hat der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, in Zusammenarbeit mit dem Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung (DVB), Christophe Darbellay, beschlossen, Nutztierhaltern, deren Nutztiere gerissen wurden, eine ausserordentliche finanzielle Unterstützung zu gewähren.
Die finanzielle Unterstützung beläuft sich auf 100 bis 300 Franken pro Tier. Sie wird rückwirkend ab dem 1. Januar 2022 gewährt.
Am Dienstagmittag stellte ein Passant in der Bahnhofunterführung Brugg ein verdächtiges Paket fest. Der Gegenstand konnte durch das Forensische Institut Zürich sichergestellt werden.
Es handelte sich um einen selbstgebauten Akku.
Am Montagabend kam es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen. Es entstand hoher Sachschaden.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Mittwoch, 24. August 2022, wurde in Pfäffikon und in Küssnacht je ein Velofahrer bei Frontalkollisionen verletzt.
Ein 33-jähriger Autofahrer bog kurz vor 6.30 Uhr auf der Hüöblibachstrasse in Pfäffikon links auf einen Parkplatz ab.
Der Regierungsrat hat sechs Beschwerden abgewiesen, die sich gegen die Einführung von Tempo-30-Abschnitten auf Kantonsstrassen in Bottmingen, Oberwil und Therwil richteten.
Zwei der Beschwerden wurden von Einzelpersonen erhoben, die anderen vier Beschwerden stammen vom Touring Club Schweiz, Sektion beider Basel (TCS) und vom Automobil Club der Schweiz, Sektion beider Basel (ACS) sowie einzelnen Mitgliedern der beiden Verkehrsclubs. Die Beschwerden wurden vor allem gestützt auf drei verkehrstechnische Gutachten abgewiesen.
Am 14. August 2022, kurz nach 16:45 Uhr brach in Urswil ein Feuer aus. Dabei wurde eine Scheune vollständig zerstört. Die Brandursache konnte ermittelt werden.
Das Feuer ist auf eine elektrotechnische Ursache zurückzuführen.
Die Polizistin und Juristin Fabienne Holland wird per 1. Januar 2023 die Leitung der Kriminalpolizei bei der Polizei Basel-Landschaft übernehmen. Sie tritt die Nachfolge von Martin Grob an, der in Pension geht.
Per 1. Januar 2023 wird Fabienne Holland im Range eines Majors die Leitung der Hauptabteilung Kriminalpolizei der Polizei Basel-Landschaft mit rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern übernehmen. Sie tritt die Nachfolge von Martin Grob an, der in den Ruhestand treten wird.
Gestern Nachmittag geriet im Gebiet Buholz in Beromünster ein abgestellter Maishäcksler in Brand. Die Arbeitsmaschine brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache dürfte auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein.
Am 22. August 2022 organisierte die Einsatzzentrale der Rega insgesamt 39 Einsätze zu Gunsten der Schweizer Berglandwirtschaft. Die Einsätze erfolgten zwischen 7 Uhr morgens und 20 Uhr abends in verschiedenen Bergregionen der Schweiz.
Die Rega freut sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit den kommerziellen Helikopter-Transportunternehmen, die insgesamt 38 der von der Rega organisierten Flüge durchführen.
Die Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse gehen in die Schlussphase. Vom 29. August bis 9. September 2022 wird nur in der Nacht gearbeitet. Dies führt zu einer Änderung des Verkehrsregimes.
Die zwei nächtlichen Durchfahrtsfenster bleiben aber bestehen.
Vom 22. August bis 16. September wird in Erstfeld der Strassenbelag von der Unterführung SBB bis Bruustal komplett saniert.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 300'000 Franken.
Leichte Schürfungen hat sich am Dienstagnachmittag ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Heiden zugezogen.
Ein 20-jähriger Lenker fuhr kurz nach 16.45 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Freihofstrasse in Richtung Werdstrasse und wollte dort nach links in diese einbiegen.
Am späten Dienstagnachmittag ist auf der A8 bei Interlaken ein Motorradlenker bei einer Frontalkollision mit einem Auto schwer verletzt worden. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Verkehr wurde kurzzeitig wechselseitig geführt.
Am frühen Dienstagmorgen (23.08.2022) hielt die Stadtpolizei St.Gallen anlässlich einer Verkehrskontrolle zwei Männer an. Dabei zeigte sich, dass der eine trotz Führerausweisentzug das Fahrzeug gelenkt hatte.
Beim anderen Mann fanden die Polizisten ein aufmunitioniertes Magazin einer Pistole. Die Pistole selbst wurde schliesslich im Handschuhfach des Fahrzeuges gefunden und sichergestellt.
Am Dienstag, den 23. August um 19:05 rückten die Feuerwehrleute der DPS 2 von Le Landeron an der Route de Neuchâtel 12 zu einem Küchenbrand aus.
Vor Ort konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Montag, den 22.08.2022, gegen 18:30 Uhr fuhr ein Nutzfahrzeug von Soyhières in Richtung Mettembert.
In einer leichten Linkskurve im Ortsteil "Sous la Grètches" prallte der Fahrer aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, mit seiner rechten Front in das Heck eines Radfahrers, der normalerweise in die gleiche Richtung fuhr.
Oberhalb der Oberen Walalp in Därstetten ist am Sonntag eine Frau auf einer Bergwanderung verunfallt. Sie konnte am Montagmittag nur noch tot geborgen werden.
Ermittlung zur Klärung des Unfallhergangs sind im Gange. In diesem Zusammenhang werden Personen gesucht, die der Frau unterwegs begegnet sind.
Am Dienstagmorgen ist in Meiringen ein Mann nach einem Arbeitsunfall verstorben. Er wurde in einer Kiesgrube von einem Pneulader überrollt und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.
Der Unfall wird untersucht.
Die Regenfälle in den vergangenen Tagen haben die Situation im Wald entschärft.
Deshalb hat das Departement für Bau und Umwelt per sofort die Waldbrandgefahr von Stufe vier auf Stufe drei reduziert, somit gilt kein Feuerverbot mehr. Im Umgang mit Feuer im Wald und am Waldrand ist aber noch immer grösste Vorsicht geboten und feuern sollte man nur auf befestigten Feuerstellen. Auch das Feuerwerksverbot wurde aufgehoben.
Was kann mir schon passieren? Über mich ist alles bekannt. Das Motto des diesjährigen Datenschutz-Video-Wettbewerbs hilft der Kreativität auf die Sprünge.
Noch bis zum 31. August können Videoschaffende, Tiktokerinnen, Youtuber und alle anderen Content Maker ihre Arbeiten einreichen.
Aufgrund der grösseren Regenmengen der letzten Tage und den kühleren Temperaturen hebt der Kanton Luzern das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe nach Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen im ganzen Kantonsgebiet per sofort auf.
Wegen der regional unterschiedlich gefallenen Niederschlagsmengen ist jedoch insbesondere im nördlichen Teil des Kantons Luzern mit Feuern im Wald und in Waldesnähe sowie im Freien weiterhin grosse Vorsicht geboten.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Lauterbrunnen dauern an. Die mutmassliche Täterin zeigte sich in den Einvernahmen geständig, ihren Ehemann bei einer Auseinandersetzung tödlich verletzt zu haben.
Sie befindet sich in Untersuchungshaft.
Auf der Gempenstrasse in Dornach hat sich am Dienstagmorgen ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmassnahmen, verstarb der Fahrzeuglenker noch auf der Unfallstelle.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ein Unfall auf der A51 hat am Montagmorgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt.
Ein 27-jähriger Chauffeur fuhr mit seinem Lastwagen Richtung Flughafen.
Am frühen Montagabend hat sich in Ammerzwil ein Verkehrsunfall ereignet, an dem ein Mofa und ein Traktor beteiligt waren. Der Fahrer des Mofas wurde schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen eingeleitet.
Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr neu als erheblich.
Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe wird aufgehoben.
Dieser Öffentlichkeitsanlass bietet spannende Einblicke in die Bereiche Cyber und Digitalisierung der Armee und ihrer Partner.
In ausgewählten Shows und Präsentationen gibt es exklusive Eindrücke des Leistungsspektrums der Schweizer Armee zu sehen.
Der Regierungsrat hat Franz Gamma und Markus Gisler, beide Spiringen, ermächtigt, bei Übertretungen von Verkehrsbeschränkungen auf dem Perimeter der Wegbaugenossenschaft Urigen, Gemeinde Spiringen, Ordnungsbussen zu erheben.
Die Ermächtigungen von Toni Gisler und Karl Arnold werden per sofort aufgehoben.
Anlässlich der Feierlichkeiten kommt es zu einigen wenigen Einschränkungen für den Individualverkehr im Bereich der Synagoge und des Stadtcasinos.
Am Montag, 29. August ist ab ca. 14.30 Uhr bis Betriebsschluss auch der öffentliche Verkehr in der Innenstadt eingeschränkt.
Ein unbekannter Täter hat am Dienstagvormittag (23.08.2022) im Zentrum von Kloten eine Bank überfallen und dabei Bargeld erbeutet.
Verletzt wurde niemand.
Bei der Ausfahrt Ostring vom Wankdorf herkommend wird während einer Intensivbauphase über das Wochenende ein neuer Belag eingebaut und die Baugrubensicherung abgebrochen.
Dafür wird die Ausfahrt für ein Wochenende gesperrt. Auch im Abschnitt Ostring – Muri kommt es für die Montage von Signalportalen zu Sperrungen.
Ein Unbekannter hat am Montagabend einen Tankstellenshop in Arbon überfallen und Bargeld sowie Zigaretten erbeutet.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In Herzogenbuchsee hat sich am späten Montagnachmittag ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen ereignet. Ein verletzter Autofahrer wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen, mehrere weitere Personen wurden für medizinische Abklärungen mit Ambulanzen ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
Am Samstag (20.08.2022) war in der Zeitung zu lesen: "Und dann steht man an einer Ampel neben einem Polizeifahrzeug und sieht, wie der Fahrer emsig auf seinem Handy herumtippt."
Das Handy hat tatsächlich im Polizeialltag Einzug gehalten und gehört zur Grundausstattung des Polizisten. Es wird sogar zusammen mit dem restlichen Equipment abgegeben.
Nach den drei Todesfällen, die sich 2021 in den Walliser Strafanstalten ereignet hatten, gab der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, ein Audit in Auftrag, um die Situation im Bereich der Suizidprävention in der Untersuchungshaft zu analysieren.
In seinem Bericht hält der Experte fest, dass in Bezug auf die Suizidgefahr keine wesentlichen Mängel bei der Betreuung der inhaftierten Personen bestehen.
Am Montag (22.08.2022), kurz vor 10:30 Uhr, ist es an der Unterfurtstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Beim Abpumpen von Abwasser wurde ein 59-jähriger Mann von einer Wasserförderschnecke eingeklemmt.
Am Montagnachmittag (22.08.2022), um zirka 13:15 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen. Ein 7-jähriger Junge prallte in ein Auto und wurde dabei leicht verletzt.
Nach medizinischer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand geringer Sachschaden.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagabend (22.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Oberdorfstrasse in ein Gartenhaus eines Restaurants eingebrochen.
Durch das Aufbrechen der Tür verschaffte sie sich unbefugten Zutritt zum Gebäude.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.