Ein unbekannter E-Trottinett-Lenker hat am Dienstagmorgen (02.04.2024) in Regensdorf einen Polizisten angefahren und verletzt.
Der Unfallverursacher ist anschliessend mit dem E-Trottinett geflüchtet.
Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit dem Strassenverkehrsamt am Dienstag (2.4.2024) in Winterthur mehrere Reisecars kontrolliert.
Bei einer mehrstündigen Kontrolle von insgesamt acht Reisecars lag ein besonderes Augenmerk auf der Betriebssicherheit der Fahrzeuge sowie auf den Arbeits- und Ruhezeiten der Lenker.
In der polizeilichen Kriminalstatistik wurden im vergangenen Jahr 2'201 Velos und E-Bikes als gestohlen registriert.
Damit ist der Fahrraddiebstahl in unserem Kanton ein Massendelikt. Um dem entgegenzuwirken, lanciert die Polizei Basel-Landschaft zusammen mit Suisse Velo eine neue Velo-Vignette.
Am Dienstag ist in Tälfsch ein Auto beim Rückwärtsfahren von einem Feldweg abgekommen und mit einem Stall kollidiert.
Der Autolenker wurde dabei verletzt.
Verschiedene Gebäudebrände, sinkende Boote auf dem Vierwaldstättersee, ein Speisefettklumpen in der Innenstadt und vieles mehr hielten die Berufs- und Milizfeuerwehr im vergangenen Jahr auf Trab.
Dazu kommt die fortschreitende Planung der neuen Feuerwache auf dem ewl-Areal, der erste Drohneneinsatz, sowie Alarm für die Strahlenwehr.
Die Verkehrsinstruktion in den Schulen geniesst bei uns einen sehr hohen Stellenwert. „Früh übt sich, wer ein Meister werden will“.
Darum bringen wir den Kids bereits im Kindergarten die wichtigste Grundlagen bei und erweitern dieses Wissen danach sukzessive bis in die 5. Klasse.
Am Dienstag, 2. April 2024, versuchte ein Mann in einem Winterthurer Geschäft Parfums im Gesamtwert von über 5’000 Franken zu stehlen.
Der 41-jährige Nordmazedonier wurde jedoch gestellt und der Polizei übergeben. Es zeigte sich, dass er bereits im Vormonat am selben Ort zugeschlagen hatte
Auf der Nydeggasse in Bern ist es am Dienstagnachmittag zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Es wurde niemand verletzt. Ein beteiligtes Fahrzeug entfernte sich von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Der Polizei Basel-Landschaft ist es gestern Dienstag, 2. April 2024, in Pratteln gelungen, zwei mutmassliche Geldkuriere festzunehmen.
Die beiden Männer konnten verhaftet werden, als sie bei einem Betrugsversuch Geld bei einer geschädigten Person abholen wollten. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen die Männer ein Strafverfahren eröffnet.
Es freut uns, dass am 02. April 2024 Asp Florian Meier seine Stelle in unserem Korps angetreten hat.
Wir heissen ihn herzlich willkommen in unserem Team und wünschen ihm heute schon einen guten Start im oberen Fricktal.
Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben die Brandursachenabklärung zum Brandfall vom 12. März 2024 in Langendorf unterdessen abgeschlossen.
Als Brandursache steht ein Selbstverschulden des Bewohners im Vordergrund der Ermittlungsergebnisse.
Waffen und Munition, die zu Hause gelagert werden, sind nicht ungefährlich.
Die Kantonspolizei organisiert an drei Samstagen eine Aktion zur Abgabe von Waffen und Munition, auf die Privatpersonen verzichten und die sie entsorgen möchten.
Ein Fahrradfahrer ist am Dienstagnachmittag bei einem Selbstunfall gestürzt und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu.
Er wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Am Mittwoch (03.04.2024), kurz vor 1 Uhr haben zwei vorerst unbekannte Personen ein Auto an der Konsumstrasse durchsucht.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnten zwei tatverdächtige Männer, ein 22-jähriger Tunesier und ein 27-jähriger Marokkaner festgenommen werden.
Am Dienstag (02.04.2024), kurz nach 15:15 Uhr ist es auf einem Fussgängerstreifen der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velofahrer und einem Auto gekommen.
Der 12-jährige Velofahrer wurde unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rettung ins Spital gebracht.
Am Dienstag (02.04.2024), kurz vor 16:45 Uhr ist es auf der Autobahn A1 im Stephanshorntunnel zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 56-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (02.04.2024), um 19 Uhr, ist es in einem Hallenbad an der Grämigerstrasse zu einem Mottbrand in einem Sicherungskasten gekommen.
Es entstand Sachschaden. Es wurden keine Personen verletzt.
Am Dienstag (02.04.2024), in der Zeit zwischen 13 Uhr und 19 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Person mit einem Auto in einen Zaun an der Dorfstrasse gefahren.
Sie hat sich von der Unfallstelle entfernt ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
In der Zeit zwischen Dienstag um 18:15 Uhr und Mittwoch (03.04.2024) um 5:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma im Bereich Burgauerfeld eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt über ein Fenster.
Am Dienstag wurde in Basadingen bei einer Kollision mit einem Auto ein Mofafahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (2. April 2024, ca. 12:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Als der Verkehr Eingangs Sonnenbergtunnel ins Stocken geriet, kollidierte er mit der Front seines Fahrzeuges mit dem Heck des vorausfahrenden Autos.
Eine Autofahrerin fuhr am Dienstag (2. April 2024, kurz nach 16:45 Uhr) auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Kurz nach der Einfahrt Dagmersellen beabsichtige sie vom rechten auf den linken Fahrstreifen zu wechseln.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun wird der Leissigentunnel auf der A8 zwischen Spiez und Interlaken der Reinigung unterzogen.
Dafür kommt es zu mehreren Nachtsperrungen.
Am Dienstagabend, 2. April 2024, ging um 21.20 Uhr auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz ein automatischer Brandalarm aus einem Fabrikgebäude in Siebnen ein.
Die aufgebotene Feuerwehr Wangen konnte die Rauchentwicklung an der Fabrikstrasse im Bereich einer Turbinenanlage lokalisieren und löschen.
Am Dienstag, 2. April 2024, ereignete sich nach dem Wiesenkreisel bei der Auffahrt auf die A3 in Fahrtrichtung Frankreich ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto, wobei sich der Lenker des Motorrades pflichtwidrig verhielt.
Am Dienstag, 2. April 2024, um 21.52 Uhr ereignete sich in der Einfahrt zur Autobahn A3 ein Verkehrsunfall.
Die Möchtegern-Kollegen rufen zurzeit wieder vermehrt an.
Dies um ahnungslosen, meist älteren Personen mit einer vorgetäuschten Geschichte das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Am 30. März 2024 ereignete sich in Crans-Montana ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Frau kam dabei ums Leben (Polizei.news berichtete).
Am Ostermontag ist es auf der Malojastrasse bei der Örtlichkeit Cavril in Casaccia zu einer Kollision gekommen.
Ein Automobilist musste eine Kollision mit einem Gesellschaftswagen verhindern.
Die Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) bleibt zwischen Pontresina und Tirano bis am Mittwoch, 3. April 2024, Betriebsschluss (23:30 Uhr) unterbrochen.
Dies wegen eines Erdrutsches auf dem Streckenabschnitt Pontresina – Poschiavo (Cadera) und wegen Steinschlaggefahr auf dem Streckenabschnitt Poschiavo – Tirano (Campascio).
Das Osterwochenende zeigte sich von seinen unterschiedlichsten Wetterseiten.
Das nächste Wochenende ist zwar im Hinblick auf Warnlagen weniger spektakulär, aber dafür könnte es auf der Alpennordseite zum ersten Sommertag des Jahres kommen.
Kurz nach Mitternacht erhielt die Kantonspolizei Obwalden die Meldung, dass im Melchtal eine unbekannte Person ein Auto durchsuchte.
Die ausgerückte Polizeipatrouille mit Polizeihund „Tyson“ konnte eine Fährte aufnehmen, welche vom Tatort zu einem weiteren Wohnhaus und anschliessend ins offene und steil ansteigende Gelände führte.
In der Zeit zwischen Donnerstag um 16:15 Uhr und Dienstag (02.04.2024) um 6:05 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in mehrere Baustellencontainer an der Sportstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt in einen der Baucontainer.
Am Dienstag (02.04.2024), kurz vor 6:35 Uhr, ist es in einem Einfamilienhaus an der Dörnenstrasse zu einem Mottbrand gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Samstag um 17 Uhr und Montag (01.04.2024) um 16 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Flawilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt durch ein Fenster.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG am Sonntag und Montag (31.03/01.04.2024) am Flughafen Zürich vier Drogenkuriere verhaftet und mehrere Kilogramm Kokain, Heroin und Khat sichergestellt.
Am Sonntag wurden zwei verdächtige Transitpassagiere kontrolliert.
Mitarbeitende der Polizeiregion Olten werden am kommenden Monatsmarkt in Olten mit einem Stand anwesend sein.
Unter dem Motto „Coffee with a cop“ wird die Bevölkerung eingeladen, am Montag, 8. April, den Polizeistand bei der Stadtkirche zum gegenseitigen, lockeren Austausch zu besuchen.
Am Montagabend haben sich zwei Motorradfahrer einer Verkehrskontrolle entzogen und sind vor der Polizei geflüchtet. Die beiden Motorradlenker konnten im Nachgang angehalten werden.
Ihnen werden diverse Delikte gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Last gelegt. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung, die von der zuständigen Staatsanwaltschaft verfügt wurde, sind ab sofort unverdeckte Bilder veröffentlicht.
Die gezeigte Person wird dringend verdächtigt, an einem Angriff mit versuchter schwerer Körperverletzung beteiligt gewesen zu sein.
Gleich zwei Auffahrunfälle ereigneten sich am Freitag (26. März 2024, ca. 18:30 Uhr und ca. 21:30 Uhr) auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden.
Insgesamt drei Personen wurden leicht verletzt vom Rettungsdienst 144 in das Spital überführt.
Der Unfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (31. März 2024, ca. 00:10 Uhr) auf der Kantonsstrasse in Weggis.
Ein angetrunkener Mann kam mit seinem Auto von der Strasse ab und fuhr damit gegen Felsbrocken.
Am Montagabend (1. April 2024, kurz vor 20:30 Uhr) brannte auf der Autobahn A2 (Fahrtrichtung Norden, kurz vor der Ausfahrt Sempach) ein Auto komplett aus.
Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.