Zwischen Bellach und Selzach kam es am Donnerstagnachmittag zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Beide Lenker wurden dabei schwer verletzt und mit Rettungshelikoptern in Spitäler gebracht. Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Veraltete Software birgt oft Sicherheitsrisiken. Sie vereinfacht es Angreifern, ein Gerät unter Kontrolle zu bringen.
Software-Hersteller aktualisieren ihre Software regelmässig und stellen die Änderungen als Updates ihren Kunden zur Verfügung.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstag in Heldswil ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Im Blog vom Dienstag wurde bereits darauf hingewiesen, dass am kommenden Wochenende verbreitet der erste Sommertag des Jahres auftreten könnte.
Mittlerweile sind sich die Modelle ziemlich sicher, dass das bevorstehende Wochenende nicht nur sehr mild, sondern für das erste Aprildrittel rekordverdächtig warm werden dürfte. Aus diesem Grund werfen wir unter anderem einen Blick in die Messreihen und schauen, welche Temperaturen im April schon erreicht wurden.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Hagnau–Augst sind die Vorbereitungsarbeiten für den Neubau der Betriebszentrale Süd-Ost angelaufen.
Als nächster Schritt erfolgt die Demontage des bestehenden Signalportals über die A2 zwischen dem Schweizerhalletunnel und dem Anschluss Pratteln.
Nach den Ausbrüchen in Pramont vom Wochenende des 3. und 4. Februar 2024 konnte die letzte flüchtige Person am Abend des 3. April 2024 festgenommen werden.
Die intensiven Fahndungsmassnahmen der Kantonspolizei, mit Unterstützung ihrer Kollegen aus Frankreich und anderen Kantonen sowie die gemeinsamen Ermittlungen mit der Staatsanwaltschaft und dem Jugendgericht, führten dazu, dass die Person im benachbarten Frankreich auf ihrer Flucht festgenommen werden konnte.
In Speicher hat sich am Donnerstag, 4. April 2024, auf einem Bahnübergang eine Kollision zwischen einem Auto und einer Zugskomposition ereignet.
Personen wurden nicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Donnerstag haben drei Täter versucht, sich gewaltsam Zutritt in ein Juweliergeschäft zu verschaffen.
Dank einer Sofortfahndung konnten drei Tatverdächtige wenig später festgenommen werden.
Am Donnerstagvormittag ist es in einem Industriebetrieb in Haldenstein zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein junger Mann geriet mit der Hand in eine Säge.
Am Wochenende vom 5. bis 7. April 2024 wird die mobile Baustellenbrücke ASTRA Bridge auf der A1 in Recherswil auf der Fahrbahn in Richtung Zürich aufgebaut.
Am Dienstag, 9. April beginnen die Belagsarbeiten auf dem A1-Abschnitt zwischen Recherswil und Luterbach. Während unter der Brücke gearbeitet wird, rollt oben der Verkehr zweispurig mit 60 km/h.
Am Donnerstag (04.04.2024), kurz nach 7:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen Winkeln, kurz nach dem Anschlusswerk Gossau, zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Ein 38-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Aufgrund einer Sachbeschädigung im Eingangsbereich der Kundenzone der Polizeiwache Kannenfeld muss diese vorübergehend geschlossen werden.
Anzeigen und andere Anliegen, die einen persönlichen Kontakt mit der Kantonspolizei Basel-Stadt erfordern, sind weiterhin an allen anderen Standorten möglich.
Heute Morgen haben zwei unbekannte Täter Angestellte einer Hotelrezeption an der Kellerstrasse in Luzern überfallen.
Die mutmasslichen Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Dachstockbrand in einem Einfamilienhaus ist am Ostersonntag (31.03.2024) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag hat sich in Silvaplana auf der Nationalstrasse N29 ein Personenwagen auf das Dach überschlagen.
Die Lenkerin wurde mittels Brechwerkzeug aus dem Fahrzeug befreit.
Am Mittwoch, 3. April 2024, führte die Kantonspolizei Schwyz von 10.50 Uhr bis 12.30 Uhr in Rickenbach auf Wunsch von Anwohnern eine Geschwindigkeitskontrolle an der Rickenbachstrasse im Einzugsgebiet der Schulanlage durch.
Von den gemessenen Fahrzeugen hielten sich alle 374 Lenkerinnen und Lenker an das Tempolimit von 50 km/h.
Am Donnerstag (04.04.2024), um 6:15 Uhr, ist es auf der Simon Frick-Strasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 43-jährige Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (04.04.2024), kurz vor 5:50 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einer leblosen Person beim Bahnhof St. Fiden erhalten.
Die ausgerückten Patrouillen und der Rettungsdienst konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Am Mittwoch (03.04.2024), kurz nach 21:35 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Unfall zwischen einem Roller und einem Auto gekommen.
Der 17-jährige Rollerfahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Sonntag (31.12.2023) und Samstag (23.03.2024), ist es in Rapperswil-Jona zu Sprengungen von insgesamt fünf Parkautomaten gekommen.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Es wurde kein Deliktsgut gestohlen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine Person konnte in Wittnau angehalten werden, nachdem sie sich in einem Wohnquartier an mehreren Fahrzeugen zu schaffen gemacht hat.
In der Nacht auf Mittwoch, 03. April 2024, kurz nach Mitternacht, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei Aargau durch eine Drittperson die Meldung ein, dass sich eine Person in Wittnau an der Langmattstrasse unerlaubt an parkierten Fahrzeugen zu schaffen mache.
Auf den Solothurner Strassen haben sich im Jahr 2023 deutlich mehr Verkehrsunfälle mit Elektro-Trottinetts ereignet als im Vorjahr. Oft werden die Lenker/- innen dabei verletzt.
Bei 29 Verkehrsunfällen mit E-Trottinetts sind 26 Personen verletzt worden, drei davon schwer.
In Zürich sind kürzlich die Swiss HR Awards 2024 vergeben worden.
Die Kantonspolizei Nidwalden ging dabei in der Kategorie „Talente finden“ als Siegerin hervor.
In Speicher ist es am Mittwoch, 3. April 2024, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und dem Postauto gekommen.
Der Autofahrer wurde zur Kontrolle ins Spital überführt. Die Postautochauffeuse und die Fahrgäste blieben unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Kommenden Samstag 06.04.2024 laden wir euch zum ersten „Coffee with a Cop“ ein.
Ungezwungen Kaffee trinken mit der Polizei, austauschen, plaudern, diskutieren, zuhören und Fragen stellen.
Ab Montag, 8. April 2024, führt das Amt für Betrieb Nationalstrassen Uri (AfBN) Unterhaltsarbeiten im Gotthardtunnel und auf der A2 zwischen Amsteg–Göschenen aus.
Ebenso wird die Ausfahrtspurverlängerung Göschenen fertig erstellt, so dass diese auf die Passöffnung hin in Betrieb genommen werden kann.
Der Regierungsrat unterstützt die Vorlage zur Standesinitiative des Kantons St.Gallen „Keine Verjährungsfrist für Schwerstverbrecher“.
Die Initiative fordert, dass Mord künftig zu den unverjährbaren Straftaten zählt. Begründet wird die Forderung damit, dass mit neuen Technologien Straftaten heute über einen viel längeren Zeitraum nachgewiesen werden können.
Der Verkehr auf dem Innerrhoder Strassennetz hat 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund 1.3% zugenommen.
Die grössten Differenzen wurden an den Messstellen Appenzell, Weiher Rinkenbach, sowie Rüte, Spital Gaiserstrasse, beobachtet. Die von den Messstellen gesammelten Zahlen dienen unter anderem der übergeordneten Verkehrsplanung.
Anfangs April 2024 startet die SBB die Bauarbeiten am Bahnhof Bischofszell Nord. Der Bahnhof wird ausgebaut, damit Reisende künftig stufenfrei ein- und aussteigen können.
Es handelt sich vor allem um den Bau des neuen Perrons und die Erstellung der hinderungsfreien Zugänge zum Perron.
Anfangs April 2024 startet die SBB die Bauarbeiten am Bahnhof Arnegg.
Der Bahnhof wird ausgebaut, damit Reisende künftig stufenfrei ein- und aussteigen können.
Über die Osterfeiertage 2024 hat eine unbekannte Täterschaft in eine Schulliegenschaft in Neuhausen am Rheinfall eingebrochen.
Gemäss ersten Ermittlungen hat sie dabei nichts gestohlen. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Es freut mich, dass der neue Fokusbericht für das Jahr 2023 nunmehr vorliegt. Es war einmal mehr ein intensives Jahr für die Kantonspolizei St.Gallen.
Neben einer hohen Auslastung bei den polizeilichen Ereignissen beschäftigten uns auch diverse personelle Fragenstellungen.
Vom 8. April bis zum 12. Mai 2024 wird der Streckenabschnitt Zernez – Zuoz der Rhätischen Bahn (RhB) für die Erneuerung des Brailtunnels II gesperrt.
Es verkehren Bahnersatzbusse. Der Streckenunterbruch wird gleichzeitig dafür genutzt, den Bahn-hof Cinuos-chel-Brail behindertengerecht umzubauen.
Am 1. April 2024 ging abseits der Skipisten am Riffelberg eine Lawine nieder. Zwei Opfer wurden identifiziert.
Nach einer Vermisstmeldung wurde eine erneute Suche eingeleitet.
Zwischen Mittwoch, 20. März 2024 und Dienstag, 2. April 2024 wurde in den Waldkindergarten Älmenwald in Bilten eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft schlug mit einem Gegenstand mehrere Scheiben ein und verschaffte sich so Zugang in die Räumlichkeiten.
Zwei Männer luden am Dienstag, 2. April 2024, in Morschach sieben Leitkegel in ein Auto und wurden dabei beobachtet.
Später konnte das signalisierte Fahrzeug durch die Kantonspolizei Uri in Beckenried angehalten werden. Die zwei Männer stehen im Verdacht, den Diebstahl sowie zwei Sachbeschädigungen begangen zu haben.
Am Dienstag kam ein Lastwagen in Murgenthal von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Kandelaber.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag, 2. April 2024, ca. 19.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Glarus von einem Katzenhalter gemeldet, dass dessen 4-jähriger Kater tot auf dem Heuboden von einem benachbarten Bauernhof in Netstal zur Grenze Riedern aufgefunden worden ist.
In der Brust der Katze steckte ein Armbrustpfeil.
Auf der Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) sind auf dem Streckenabschnitt Pontresina – Poschiavo die Aufräumarbeiten nach dem Erdrutsch bei Cadera weiter im Gang.
Die vollständige Räumung und Instandstellung dauert voraussichtlich bis am Donnerstag, 4. April 2024, Betriebsschluss.
Die Planungsarbeiten für den Ausbau der Publikumsanlagen am Bahnhof Lenzburg laufen auf Hochtouren.
Erste Vorarbeiten starteten bereits im Juni 2023. Diese beinhalten ein neues Bahntechnikgebäude, Kabelquerungen sowie Sicherungs- und Signalanlagen.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen wurde am Dienstagabend im Bundesasylzentrum Kreuzlingen eine Person mittelschwer verletzt.
Der Verletzte musste ins Spital gebracht werden. Ein 18-Jähriger wurde festgenommen und inhaftiert.
Genau wie Polizistinnen und Polizisten, müssen auch die Pol SiAss eine Kaltwasserrettungsübung absolvieren.
Duyen befindet sich gerade mitten in der Ausbildung und zeigt uns, wie sowas abläuft.
Im Strassenverkehr ist die volle Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden wichtig.
Sobald diese abnimmt und nicht mehr uneingeschränkt dem Strassenverkehr gilt, steigt die Gefahr von Unfällen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.