Auf der A1 bei Gunzgen kollidierte am Mittwoch der Lenker eines Lieferwagens mit einem Sattelschlepper und der Leitplanke. Er wurde in ein Spital gebracht.
Am Mittwoch, 28. April 2021, gegen 13.20 Uhr, fuhr der Lenker eines roten Lieferwagens auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich auf dem 1. Überholstreifen.
Nach der Kollision mit einem Auto am Mittwochnachmittag in Kriegstetten wurde ein Motorradlenker mit der Rega in ein Spital gebracht.
Die Polizei sucht Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können.
Nennenswerte Niederschläge waren zuletzt rar und liegen inzwischen vielerorts schon zwei Wochen zurück. Nun aber stellt sich die Wetterlage um, Tief Beat führt feuchtere Luft zu uns in den Alpenraum.
Der heutige Mittwoch ist eine Art Übergangstag, schon jetzt am Vormittag ziehen gebietsweise erste Schauer durch. Im Laufe des Nachmittags nimmt die Schauertätigkeit weiter an Fahrt auf, von Südwesten her werden die Regengüsse immer häufiger.
Auf der Werkhofstrasse in Oensingen hat sich am Dienstagnachmittag vor einem Fussgängerstreifen eine Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Im Einmündungsbereich Oberfeldweg/Härkingerstrasse in Gunzgen hat sich am Dienstagmorgen eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Fahrradlenker ereignet.
Dabei wurde der Velofahrer mittelschwer verletzt.
Sowohl in Bärschwil wie auch in Rüttenen mussten zwischen Sonntag und Montag zur Bekämpfung von Waldbränden Helikopter eingesetzt werden.
Inzwischen sind alle Brände gelöscht, verletzt wurde niemand.
Schon der Februar und der März waren vielerorts zu trocken, auch der April brachte bislang zu wenig Niederschlag. In seiner letzten Woche erwartet uns nun aber tiefdruckbestimmtes Wetter, welches sich wahrscheinlich auch zum Start in den Mai fortsetzten wird.
Die Natur lechzt nach Regen. Doch wie viel ist in nächster Zeit zu erwarten?
In Balsthal hat sich am Sonntagnachmittag vor einem Fussgängerstreifen ein Auffahrunfall zwischen einem Auto und zwei Motorrädern ereignet.
Eine Motorradlenkerin wurde dabei verletzt und musste zur ärztlichen Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Auf der Krete zwischen Gänsbrunnen und Crémines kam es am Samstagabend zu einem Waldbrand. Das Feuer beschädigte eine Fläche von ca. 50 Aren.
Personen wurden keine verletzt.
Am Samstagmittag fuhr ein Rentner mit seinem Auto durch den Wald bei Balm bei Günsberg. Der Lenker verlor auf der unwegsamen Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und blieb in der dortigen Böschung stecken.
Zur Bergung des Autos musste ein Kran aufgeboten werden.
Am Sonntagmorgen kam es in Oberbuchsiten zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Dabei wurde ein Mann mittelschwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden.
Der mutmassliche Täter wurde angehalten.
Im Rahmen einer gemeinsamen koordinierten Verkehrskontrolle haben die Kantonspolizei Bern und die Polizei Kanton Solothurn am Freitagabend in der Region Oberaargau und im angrenzenden Kanton Solothurn an vier Kontrollstellen 175 Fahrzeuge überprüft.
Elf Autolenker wurden dabei angezeigt und zwei Fahrzeuge ausser Verkehr genommen.
Bei der Alarmzentrale ging am Freitagmorgen die Meldung ein, dass es bei einem Gebäude in Recherswil extrem stinkt. Umgehend wurden die Feuerwehren Recherswil und Solothurn aufgeboten.
Personen wurden keine verletzt.
In der Schweiz dürfen wir uns über ein schönes Frühlingswochenende freuen. Allerdings lohnt sich auch ein Blick in das westliche Nordafrika, hier macht sich nämlich wieder eine Portion Saharastaub auf den Weg zu uns.
Zwischen einem flachen Hoch über dem westlichen Mittelmeer sowie einem Tief über dem Nordwesten Afrikas frischt in der Algerischen Wüste der Wind zum Teil kräftig auf – er weht hier aus Ost bis Südost. Im Laufe des Samstags und Sonntags wirbelt er wieder grosse Mengen Staub auf und verfrachtet ihn in höhere Luftschichten.
Die sogenannte Einführungswoche im Korps haben wir erfolgreich überstanden. Wir wurden alle herzlich von der Polizei Kanton Solothurn empfangen und mit allen notwendigen Erstinformationen beliefert.
Emotional wurde es gleich am ersten Tag: Wir erhielten unsere Uniform und wurden vom Kommando empfangen.
Der Brand in einer Wohnung in Solothurn Mitte März wurde durch einen fahrlässigen Umgang mit Gas und Feuer verursacht.
Am 18. März 2021 kam es in einer Wohnung in der Zuchwilerstrasse in Solothurn zu einem Brand.
Von morgen Freitag bis zum Sonntag sorgt das Hoch Renate in der ganzen Schweiz für oft sonniges und vor allem am Wochenende für warmes Wetter, der Frühling ist zurück!
Zu Beginn der kommenden Woche dürfte dann feuchtere und weniger milde Luft einfliessen und sich so der April wieder von seiner wechselhaften Seite zeigen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 21. April 2021 seine Strategie für die kommenden Monate konkretisiert.
Er hat dazu drei Phasen definiert, bis alle erwachsenen impfwilligen Personen geimpft sind und die Massnahmen zum Schutz gegen Covid-19 weitgehend aufgehoben werden können.
Auf der Riedholzstrasse in Feldbrunnen hat sich am Mittwochmorgen eine Streifkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr eine am Unfall beteiligte Automobilistin nach der Kollision einfach weiter.
Ab dem Februar immer wieder erfolgte Kälteeinbrüche haben dafür gesorgt, dass die Pollensaison bisher moderat ausgefallen ist. Die momentan blühenden und hochallergenen Birken- und Eschenpollen folgen zudem einem biologischen Muster und sollten nach dem starken Pollenjahr 2020 dieses Jahr eher unterdurchschnittlich ausfallen.
Wie es mit dem Hauptpollenallergen, den Gräserpollen dieses Jahr aussieht, hängt von der weiteren Entwicklung der Witterung ab.
Der Brand in einem Einfamilienhaus in Büsserach vom 15. März 2021 ist auf eine eingeschaltete Herdplatte zurückzuführen. Dies haben Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
Am Montag, 15. März 2021, kam es in einem Einfamilienhaus in Büsserach zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Brand in einem Industriegebäude in Büsserach ist am 20. Januar 2021 ein Gesamtschaden von mehreren 10'000.- Franken entstanden.
In der Zwischenzeit konnte die Ursache dieses Ereignisses geklärt werden. Demnach gelangte bei einem Arbeitsvorgang Gas in den Heizungsraum, worauf es im Zusammenhang mit dem Zündvorgang im Brennraum der Heizung zu einer Verpuffung kam. Dies führte schliesslich zum Brand und der Zerstörung der Heizung.
Am Sonntagabend wurde in einem Verteilzentrum in Neuendorf ein automatischer Gasalarm ausgelöst, welcher zu einem grösseren Aufgebot an Einsatzkräften geführt hat. Personen wurden keine verletzt. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
Am Sonntag, 18. April 2021, kurz nach 20 Uhr, wurde in einem Verteilzentrum in Neuendorf ein automatischer Gasalarm ausgelöst.
Die Alarmzentrale erhielt am Samstagmorgen die Meldung, dass sich in einem Erotikbetrieb in Recherswil womöglich eine chemische Substanz im Gebäude verbreitet hat.
Zwei Personen mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
In Bellach kam es am Freitagabend zu einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto. Der Fahrradlenker entfernte sich vom Unfallort ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Klosterplatz in Olten stürzte am Donnerstagabend eine junge Frau über eine Mauer in die Aare.
Die Verunfallte wurde mit schweren Verletzungen aus dem Wasser gerettet und in ein Spital gebracht.
Die erste Hälfte des Aprils zeigte sich bisher zu kalt, zu trocken und eher sonnenarm.
Die zwei Polarluftausbrüche in den vergangenen zwei Wochen führten zwar zu einem Temperaturdefizit und wurden auch von Niederschlägen begleitet, ansonsten haben sich die Regenwolken bisher geziert. Dies bedeutete für uns jedoch keinen strahlend blauen Himmel - ausgedehnte Wolkenfelder und Quellwolken beeinträchtigten das Sonne Tanken.
Der Bundesrat führt seine Strategie einer vorsichtigen, schrittweisen Öffnung fort. An seiner Sitzung vom 14. April 2021 hat er einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen.
Ab Montag, 19. April, sind mit Einschränkungen wieder Veranstaltungen mit Publikum möglich, etwa in Sportstadien, Kinos oder Theater- und Konzertlokalen.
Heute Morgen gab es im Flachland erneut verbreitet schwachen bis mässigen Frost und teilweise starken Bodenfrost. Während die Obstbauern weiterhin gefordert sind, kommen die Weinbauern und Erdbeerproduzenten noch weitgehend ungeschoren davon.
Wie MeteoNews mitteilt, gab es heute Morgen im Flachland erneut verbreitet schwachen bis mässigen Frost. Am kältesten wurde es dabei auf 2 Metern über Boden in Welschenrohr (SO) mit -6,8 Grad und in Visp (VS) mit -6,0 Grad.
Nach einem Einbruch in ein Wohn- und Geschäftshaus an der Römerstrasse in Olten ist am vergangenen Sonntag der Täter beim Verlassen des Tatobjekts durch eine Drittperson gesehen worden. Dieser war mit einem auffälligen Ganzkörperanzug bekleidet und flüchtete mit einem dunkelblauen Fahrrad in Richtung Bahnhofbrücke.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Identität des Einbrechers aufgenommen und bittet die Bevölkerung in diesem Zusammenhang um Mithilfe.
Der April 2021 ist in seiner ersten Hälfte bislang ein Monat der grossen Temperaturkontraste, wobei das kalte Ende des Spektrums deutlich dominiert. Schon bis jetzt gab es überdurchschnittlich viele Frosttage, und es folgen weitere.
Im Vergleich mit den letzten Jahren sticht er damit klar hervor.
In der vergangenen Nacht klarte es oft auf, die Temperaturen sanken entsprechend in den Keller. Der heutige Dienstag beginnt vielerorts frostig und fügt damit der Wetterstatistik für diesen Monat einen weiteren Frosttag hinzu.
Gestern war es noch mild und föhnig, inzwischen hat uns mit einer Kaltfront wieder markant kältere Luft erreicht. Es ist dies der Beginn einer nachhaltig kühleren Periode, Temperaturen wie an diesem Wochenende bleiben in nächster Zeit klar ausser Reichweite.
Nachtfröste sorgen bei den Obstbauern weiterhin für Sorgenfalten!
Am Samstag nach dem Mittag ging bei der Alarmzentrale die Meldung ein, dass zwischen Balmberg und Welschenrohr ein verletzter Mann im Wald in Erscheinung trat.
Umgehend rückte die Polizei vor Ort aus. Das Opfer wurde in ein Spital gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Thalstrasse bei Herbetswil kam es am Freitagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Sattelmotorfahrzeug.
Dabei wurde der Automobilist erheblich verletzt und musste mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden.
Ein Brand hat am Montag, 5. April 2021, bei der Sporthalle «Bleichematt» in Biberist zu einem Gesamtschaden von mehreren 10'000.- Franken geführt (Polizei.news berichtete).
Umfangreiche Abklärungen der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit zur Ermittlung der mutmasslichen Verursacher geführt. Die beiden Jugendlichen werden bei der Jugendanwaltschaft Kanton Solothurn zur Anzeige gebracht.
In Egerkingen wurden am Freitagvormittag diverse Strassenabschnitte mit weisser Farbe verunreinigt. Die Farbe gelangte wegen mangelhafter Ladungssicherung ab einem Lastwagen auf die Fahrbahn.
Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.
Heute Freitag und am Wochenende riecht es endlich wieder nach Frühling. Zwar ist es nicht strahlend schön, aber doch oft freundlich und vor allem deutlich milder als zuletzt.
Allerdings ist dieser Umstand leider nicht nachhaltig, das Muster mit dem ausgeprägten Auf und Ab der Temperaturen setzt sich vorerst weiter fort.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Gempenstrasse in Dornach erfasste ein Lasermessgerät der Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagabend ein leistungsstarkes Auto mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 142 km/h.
Erlaubt wären 80 km/h gewesen. Die Polizei konnte den Junglenker anhalten. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben und wird angezeigt.
Aufkeimende Frühlingsgefühle, dann wieder derbe Temperaturrücksetzer – dieses Muster zeigt sich schon seit etlichen Wochen. Auch dieser April begann noch frühsommerlich warm, inzwischen finden wir uns durch einen Ausbruch arktischer Kaltluft in einem spätwinterlichen Ambiente wieder.
Ist das normal?
Heute haben wir die Polizeiliche Verkehrsstatistik für das Jahr 2020 vorgestellt. Sie enthält detaillierte Daten zum Unfallgeschehen im vergangenen Jahr und Angaben zur Feststellungen der Polizei im Strassenverkehr.
Im Kanton Solothurn wurden 2020 insgesamt 1'280 Unfälle von der Polizei aufgenommen, 12 % weniger als im Vorjahr.
Auf der Industriestrasse West in Rickenbach hat sich am Dienstagnachmittag bei einem Abbiegemanöver eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde ein Fahrzeuglenker leicht verletzt.
Auf den Solothurner Strassen sind im Jahr 2020 weniger Verkehrsteilnehmende verunfallt als in den Vorjahren.
95 Personen wurden bei Verkehrsunfällen schwer verletzt, fünf kamen ums Leben. Die Anzahl Verkehrsunfälle mit E-Bikes nahm auch im letzten Jahr zu. Die detaillierte Statistik ist auf der Webseite polizei.so.ch abrufbar.
Im Tiefparterre der Sporthalle „Bleichematt“ in Biberist kam es am Montagnachmittag zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Gemäss ersten Erkenntnissen steht eine Vorsatzhandlung im Vordergrund.
Gestern war es zwar windig, aber noch relativ mild. Ein paar Stunden später finden wird uns auf der Alpennordseite in einem April-Winter mit Frost und Neuschnee wieder!
Gestern am frühen Abend erfasste von Frankreich und Deutschland her die Kaltfront von Tief Ulli unser Land. Zuerst regnete es zum Teil kräftig, die Schneefallgrenze sank dann aber rasch bis in tiefe Lagen.
Die Rega stand über Ostern mehr als 150 Mal im Einsatz. Die Hilfe der Helikopter-Crews wurde am häufigsten aufgrund von verunfallten Freizeitsportlern oder aufgrund von akuten Erkrankungen benötigt.
Die meist guten Wetterverhältnisse über die Ostertage hatten zahlreiche Menschen in die Natur gelockt.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.