Wallis

Wetter: „Der grössere Wirbel steuert immer den Kleineren“

…besagt eine Regel aus der synoptischen Meteorologie und bei der Wettervorhersage. Und diese Regel scheint heute und in den nächsten Tagen sehr gut zuzutreffen. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie im heutigen Blog.

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Wetter-Schweiz: Vorübergehend meist sonnig

Der heutige Tag begann meist wolkenlos. Im Mittelland waren am frühen Morgen lokal einige Nebelfelder auszumachen. Sie lösten sich mit der aufgehenden Sonne ziemlich rasch auf. Am Nachmittag bildeten sich über den Bergen erste Quellwolken.

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Webshop angeblich mit "Revolut" als Zahlungsdienstleister ist Betrug

Der angebliche Webshop verlangt vom Käufer eine Zahlung auf eine "Revolut" Kreditkarte. Stimmt der Käufer zu, so übermittelt der Webshop die Angaben der "Revolut" Kreditkarte und den zu bezahlenden Preis. Gibt der Käufer die Zahlung bei seiner eigenen Kreditkarte in Auftrag, erhält er eine Push Nachricht zur Bestätigung in seiner Kreditkarten App.

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Lokal und verbreitet Niederschlag

Während die Gewitter gestern Nachmittag und Abend nicht alle Regionen gleichermassen mit Niederschlag versorgten, zog heute Vormittag ein Schub feuchterer Luft über die Schweiz hinweg und brachte verbreitet etwas Niederschlag. Rückblick auf die gestrigen Gewitter

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Wetter: Sommersonnenwende

Heute, am 21. Juni, ist bekanntlich der längste Tag des Jahres. Die Sonne kann bei freiem Horizont an fast 16 Stunden scheinen. Von nun an werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger, was aber nicht heisst, dass auch die Temperatur wieder zurückgeht. Im Gegenteil, sie steigt im Mittel noch bis Ende Juli an, erst von da an wird es wieder kühler.

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Überraschende Erbschafts- / Spendenmeldungen sind Fake!

Die Betrüger verschicken wieder vermehrt Schreiben per E-Mail oder sogar per Post, in welchen die Betrüger den Empfängern versuchen vorzugaukeln, dass diese eine grosse Geldsumme als Erbschaft oder als Spende erhalten könnten. Dies ist natürlich nur ein Fake!

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Wetter: Affenhitze

Der Ausdruck „Affenhitze“ stammt angeblich aus dem Ende des 19. Jahrunderts, als es im Berliner Zoo ein schlecht durchlüftetes Affenhaus gab, wo es regelmässig sehr heiss wurde. Ob der Ursprung stimmt ist unklar, auf jeden Fall beschreibt der Begriff den heutigen Tag gut.

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Verkehrsbehinderung auf der Achse Collombey-Monthey VS

Auf dem Strassenabschnitt zwischen Collombey und Monthey werden ab dem 20.Juni bis Ende Juli Bauarbeiten vorgenommen. Der bitumenhaltige Asphalt wird durch einen schallabsorbierenden Belag ersetzt, der den Lärmschutz für die anwohnende Bevölkerung verbessern wird. Zudem ermöglicht diese Sanierung die Einrichtung von Fahrradstreifen auf beiden Fahrbahnseiten.

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Viele Rettungen während der Hitzewelle - Seilbahn-Evakuierung durch Retter der Air Zermatt

Temperaturen von über 30 Grad und ein verlängertes Wochenende lockte zahlreiche Menschen in die Berge. Die Air Zermatt hatte dementsprechend von Fronleichnam bis Sonntagabend alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden die Rettungscrews zu 29 Einsätzen gerufen. Der Samstag war mit 15 Rettungen und der Evakuierung der Seilbahn St. Niklaus-Jungen der intensivste Tag.

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Intensives Hitze-Wochenende für die Rega

Das sonnige und heisse Wetter lockte zahlreiche Menschen nach draussen. Die Rega-Crews waren über das ganze Spektrum der Einsatzarten gefragt und standen am Samstag, 18. Juni und am Sonntag, 19. Juni 2022 für mehr als 100 verunfallte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz.

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Kanton Wallis: Hitzewelle - Warnhinweise der Dienststelle für Gesundheitswesen und des Kantonsarztes

Gemäss den jüngsten Ankündigungen von MeteoSchweiz wird im Wallis ab heute Freitagmittag, 17. Juni, bis mindestens Dienstag, 21. Juni, ein markanter Temperaturanstieg (Hitzewarnstufe 3) erwartet. Die Temperaturen werden zwischen 33 und 36°C liegen, wobei die Durchschnittstemperaturen (auf 24 Stunden) am Sonntag und Montag die 27°C Marke erreichen.

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Wetter-Schweiz: Morgendliche Überraschung

Heute Mittwoch lag die Schweiz zwischen einem umfangreichen Hochdruckgebiet über Osteuropa und einer schwach ausgeprägten Tiefdruckzone, die sich zwischen Portugal der Biskaya und Nordafrika erstreckte. Das Wetter im Alpenraum stand dabei im Einflussbereich des Hochs über Osteuropa. Trotz dem deutlichen Hocheinfluss zogen kurz nach Mitternacht erste Regenschauer von Frankreich her über die Region rund um den Genfersee nach Südosten hinweg.

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Hitze kann für ältere Menschen gefährlich sein

Die hohen sommerlichen Temperaturen laden zum Geniessen ein, können aber für Seniorinnen und Senioren gefährlich sein und zur grossen körperlichen Belastung werden. Der Schweiz stehen Hitzetage bevor. Es gilt, sich mit Sonnencreme und einer guten Kopfbedeckung vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen.

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Kanton Wallis: Tour de France 2022 - Verkehrsbehinderungen und – einschränkungen auf dem gesamten Parcours am 9. und 10. Juli

Am Samstag, 9. und am Sonntag 10. Juli 2022 wird die Tour de France (TdF) zwei Etappen in der Schweiz austragen: Dole (F) – Lausanne und Aigle – Châtel (F). Alle Strassen, die von der TdF befahren werden, werden vier Stunden vor der Durchfahrt des Hauptfelds vollständig für den Verkehr gesperrt, d. h. zwei Stunden vor der Durchfahrt der Werbekarawane und 30 Minuten nach dem letzten Fahrer.

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Kaltfront bringt Schauer und Gewitter

Gestern Abend, in der Nacht sowie heute Morgen gab es im Zusammenhang einer Kaltfront Schauer und Gewitter. Im heutigen Blog sehen wir uns genauer an, was passiert ist und werfen einen Blick über die Grenze ins nahe Frankreich.

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Einfach Sommer

Nun ist der da, der Sommer! Und er dauert (abgesehen von einer kurzen Störung) voraussichtlich mindestens eine Woche an. Der heutige Tag zeigte sich weitgehend wolkenlos mit verbreitet sommerlichen Temperaturen beidseits der Alpen.

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Auftakt ins sonnige Wochenende

Nach einer tiefdruckbestimmten und unbeständigen Woche hat sich heute Freitag rasch ein Hochdruckgebiet durchgesetzt und für eine Wetterberuhigung gesorgt. Der Tag verlief, ausgenommen von den östlichsten Regionen, schweizweit meist sonnig mit nur wenigen Quellwolken.

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Fake SBB Gewinnspiel über WhatsApp

"Die SBB feiert ihren 120. Geburtstag!" So wird es zumindest im neusten Kettenbrief von Abzockern behauptet, welche in einer WhatsApp Nachricht zur Teilnahme an einem Gewinnspiel einladen. In Tat und Wahrheit sind die Abzocker die einzigen, welche mit den generierten Klickzahlen einen Gewinn garnieren.

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Kanton Wallis: Präventionskampagne „Radfahrer“

Von Mitte Juni bis Mitte August werden die Kantonspolizei Wallis und der Walliser Radfahrerverband eine Verkehrspräventionskampagne über das gute Zusammenleben zwischen Radfahrern, Autofahrern und Fussgängern durchführen. Im Laufe der Jahre hat die Verkehrsdichte von Autos, E-Bikes und Fahrrädern stetig zugenommen. Die Kantonspolizei verzeichnet einen deutlichen Anstieg von verletzten Radfahrern auf den Walliser Strassen.

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Mobilität in der Schweiz 2021 hat zugenommen – vermehrt Staus auf Strecken mit Freizeitverkehr

Bern, 09.06.2022 - Die Corona-Pandemie hat sich auch im letzten Jahr auf die Nutzung des Nationalstrassennetzes ausgewirkt: Das Verkehrsaufkommen stieg zwar wieder an, lag aber noch unter dem Niveau der Vorjahre. Das geht aus dem neuen Bericht zur Verkehrsentwicklung und zum Verkehrsfluss des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor. Ein Blick auf die Staustunden zeigt, dass am Morgen vor allem der Arbeitsverkehr zu Stockungen führt, am Abend kommt der Einkaufs- und Freizeitverkehr hinzu. Um den Verkehr flüssiger zu machen, setzt das ASTRA auf das Verkehrsmanagement und punktuelle Ausbauten.

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Wetter: Nebel nach abendlichen Gewittern

Nebel und Gewitter vertragen sich in etwa wie Hund und Katze. Wenn eine sommerliche Gewitterlage vorherrscht, denkt kein Mensch an Nebel. Und bei einer winterlichen Nebel- oder Hochnebellage liegt fast nichts ferner als ein Gewitter.

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Publireportagen

Rega: Rund 130 Einsätze an Pfingsten

Am Pfingstwochenende flogen die Helikopter-Crews der Rega rund 130 Einsätze für Menschen in Not. Eine besondere Transportlösung musste auf der Kleinen Scheidegg (BE) gefunden werden, nachdem eine Frau im Zug zum Eigergletscher ein medizinisches Problem erlitten hatte.

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Aus der Wetterküche

Heute empfahl die Wetterköchin Schauer und Gewitter. Doch je nachdem, wo in der Schweiz Sie am Tisch sassen, gab es das Menu zu unterschiedlichen Zeiten, oder Sie mussten sich mit ein paar Tropfen begnügen.

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Patrouille des Glaciers - Rahmenvertrag zwischen dem Bund und dem Staat Wallis unterzeichnet

Ein Rahmenvertrag, der den Fortbestand der Patrouille des Glaciers (PdG) sichern soll, wurde vom Departementsvorsteher für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, und vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) unterzeichnet. Dieser Vertrag legt die Leitlinien für die Beziehungen zwischen dem VBS und dem Staat Wallis fest, um günstige Bedingungen für die Organisation der PdG für die Ausgaben 2024, 2026 und 2028 zu schaffen.

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Wundertüte Pfingstwetter

Die erwartete Wetterlage fürs Pfingstwochenende hinterlässt bei den MeteorologInnen die eine oder andere Sorgenfalte. Wie viel Sonne gibt’s? Wann regnet es? Welche Intensität haben die Gewitter? Alle diese Fragen sind im Moment nicht einfach zu beantworten.

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FluBot Android Trojaner durch Europol abgeschaltet

Die Android Smartphone Nutzer können aufatmen. Eine international koordinierte Polizeiaktion konnte den sich am schnellsten verbreitenden Handy Trojaner erfolgreich unschädlich machen.

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Wetter: Floccus zum Frühstück

Ein Haufen Floccus, eine Prise Virga und auch Lenticularis zierten den heutigen Meteo-Frühstückstisch. Dabei handelte es sich nicht um ausgefallende Frühstücksspeisen, sondern um Wolkenformationen.

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Öffnung der Passstrasse über den Grossen St. Bernhard VS

Der Grosse St. Bernhard-Pass wurde heute Dienstag, den 31. Mai, um 11:00 Uhr für den Verkehr freigegeben. Die Eröffnungszeremonie fand in Anwesenheit einer Delegation der kantonalen und kommunalen Behörden des Entremont sowie von Vertretern der Behörden der autonomen Region Aostatal statt. Die Passstrasse bleibt in der Regel jeweils bis Mitte Oktober befahrbar.

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Neue Standards für die Radikalisierungsprävention in der Schweiz

Die Anlauf- und Fachstellen Extremismus von Basel-Stadt, Bern, Genf und Winterthur haben gemeinsam das Handbuch „Radikalisierung in der Schweiz“ erarbeitet. Es bietet eine umfangreiche Sammlung von Praxiserfahrungen und legt erstmals Qualitätskriterien fest für die Beratung in der Extremismusprävention in der Schweiz.

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Wappen des Kantons Wallis



Die Polizei im Kanton Wallis

Unter der Devise „Ehre und Treue“ nimmt die Kantonspolizei Wallis ihre Aufgaben zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit wahr. Die Mitarbeitenden handeln im Dienst der Kantonsbevölkerung.

Der Kanton teilt sich in drei Teile auf: das Oberwallis, das Mittelwallis und das Unterwallis. Aufgrund der unterschiedlichen topographischen Gegebenheiten gibt es verschiedene Anforderungen an die Korpsangehörigen: Sie arbeiten nicht nur in Stadtzentren, sondern auch auf Gletschern oder der Rhone und dem Genfersee.

Unter der Führung des Kommandanten gibt es verschiedene Dienste:

  • Kommunikation & Prävention
  • Leitung & Controlling
  • Gendarmerie
  • Kriminalpolizei
  • Logistik
  • Verwaltung & Rechtsangelegenheiten
  • Planung

Die Kapo Wallis ist rund um die Uhr im Dienst der Kantonsbevölkerung. (Bildquelle: Kapo Wallis)


Die Gendarmerie der Kantonspolizei Wallis

Die Mitarbeitenden der Gendarmerie sind rund um die Uhr im Einsatz und greifen in Notfällen oder bei Gefahr direkt ein. Die Kantonspolizei Wallis hat insgesamt 23 Territorial–Basen über den gesamten Kanton verteilt, sodass sie von überall sehr gut zu erreichen sind. Die Polizisten übernehmen zudem weitere Aufgaben wie die Verkehrserziehung, die Prävention und die Verkehrskontrolle.

Ebenfalls zur Gendarmerie gehören verschiedene Spezialabteilungen: die Interventionsgruppe und die Hundeführer. Auch Spezialisten, die am Sittener Flughafen tätig sind, arbeiten in diesem Bereich.

Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Wallis

Innerhalb der Kriminalabteilung gibt es verschiedene spezialisierte Bereiche. Alle Bediensteten arbeiten mit dem Ziel, Verbrechen aufzuklären und die Täterschaft dingfest zu machen. Bei der Arbeit setzen die Mitarbeitenden auf den Einsatz neuer Techniken und Technologien.


Die Kapo Wallis kämpft engagiert gegen Kriminalität im Kanton. (Bildquelle: Kapo Wallis)


Die Planungsabteilung der Kantonspolizei Wallis

Zu diesem Dienstbereich zählt die Einsatzzentrale, hier gehen Notrufe ein, sodass die Mitarbeitenden unverzüglich die Einsatzpartner kontaktieren können. Der Bereich kooperiert mit der Polizeiakademie in Savatan, wo die angehenden Polizeibeamten ausgebildet werden. Kommt es im Kanton zu einem Grossereignis, ist die Planung für die Einrichtung eines Krisenstands zuständig.

Die Logistik der Kantonspolizei Wallis

Für die Polizeiarbeit ist eine funktionierende Logistik unerlässlich. Der Logistikbereich unterstützt die Kantonspolizei Wallis unter anderem mit der Unterhaltung des Fuhrparks und der Verwaltung der Immobilien. Auch die Betreuung der Kommunikationsmittel liegt in Händen dieses Bereichs. Wichtig ist, dass die gesamte Ausrüstung der Polizei stets einsatzbereit ist, denn nur so kann eine gute Arbeit gewährleistet werden.



Der Bereich Verwaltung & Rechtsangelegenheiten der Walliser Polizei

Diese Abteilung ist für die allgemeine Verwaltung der Kantonspolizei verantwortlich. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Buchhaltung und sind in allen rechtlichen Angelegenheiten zuständig. Bei ihrer Arbeit stützen die Korpsangehörigen sich auf die aktuellen Richtlinien und die gesetzlichen Bestimmungen.

Die Leitung und das Controlling der Kantonspolizei Wallis

Hier arbeitet der Polizeichef, der den Kommandanten bei der Planung strategischer Ziele unterstützt. Zudem ist das Personalwesen in diesem Bereich angesiedelt. Die Mitarbeitenden kümmern sich um das Rekrutierungsverfahren und sind für Beförderungen zuständig.

Die Kommunikation & Prävention der Kantonspolizei Wallis

Dieser Bereich übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und die Information der Bevölkerung über verschiedene Medien. Mit ihrer Arbeit stärken die Bediensteten das Vertrauen in die Polizeiarbeit und heben das positive Image der Kantonspolizei hervor.

Polizist oder Polizistin bei der Kantonspolizei Wallis werden

Die Arbeit bei der Walliser Polizei ist abwechslungsreich und vielfältig. Die Ausbildung dauert zwei Jahre. Dabei absolvieren die Aspiranten das erste Jahr an der Polizeiakademie in Savatan. Das Jahr endet mit einer Prüfung der Fachkompetenzen und der Verleihung eines Zertifikats über das Bestehen. Nun folgt ein Praktikum beim Polizeikorps. Nach dieser Zeit erhalten die Anwärterinnen und Anwärter einen „eidgenössischen Fähigkeitsausweis als Polizistin und Polizist“.

Bei der Ausbildung legt die Akademie besonders viel Wert auf Praxis und arbeitet darum mit Übungen und Rollenspielen, in denen realistische Situationen nachgestellt werden.

Die Zeitschrift der Kantonspolizei Wallis

Die Walliser Polizei gibt in digitaler Form eine eigene Zeitschrift heraus, in der über die Polizeiarbeit informiert wird. Interessierte Lesende erhalten einen Einblick in die tägliche Arbeit. Zudem gibt es auch für Korpsangehörige betriebsspezifische Themen. Bis zum Jahr 2018 erschien die Zeitschrift in gedruckter Form, inzwischen gibt es jedoch die Möglichkeit, sich über einen Newsletter mit den aktuellen Ausgaben versorgen zu lassen.

Die Musiker der Kantonspolizei Wallis

Seit dem Jahr 1981 gibt es unter der Bezeichnung „Musikerpolizei“ ein eigenes Polizeiorchester. Einmal jährlich bieten die Musikerinnen und Musiker der Bevölkerung ein sehens- und hörenswertes Konzert. Auch bei der Vereidigung neuer Polizisten gestaltet das Orchester das Rahmenprogramm.

Die Bilanz der Polizeiarbeit im Wallis für das Jahr 2020

In einem Medienbericht ziehen die Verantwortlichen der Kantonspolizei Wallis eine positive Bilanz für das Jahr 2020, das vor allem durch den Kampf gegen die Corona-Pandemie geprägt. Im Bereich der klassischen Kriminalität verzeichnete die Polizei rückläufige Zahlen, eine deutliche Zunahme gab es jedoch bei Internetdelikten. In dem Bericht geht die Polizei Wallis auch auf die Strategie zur Verbrechensbekämpfung im Kanton ein. Der Schwerpunkt liegt auf der Verhinderung und Aufklärung schwerer Straftaten. Zudem will die Kantonspolizei auch im Bereich der Betäubungsmittel sehr aktiv bleiben. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Prävention und die Information der Bevölkerung, hier soll das Engagement verstärkt werden.

Die Aufklärungsquoten bei Straftaten gegen Leib und Leben und Straftaten nach dem Strafgesetzbuch sind im Wallis mit 94,3 Prozent höher als im schweizweiten Vergleich. Deutlich geringer zeigt sich die Aufklärungsquote bei Vermögensdelikten, die im Jahr bei 24,6 Prozent lag. Insgesamt ist anzumerken, dass die Einbruchdiebstähle nach Angaben der Polizei Wallis in den letzten Jahren um mehr als 45 Prozent zurückgegangen sind.

Die Verkehrssicherheit ist ein wichtiger Teil der Polizeiarbeit. Im Jahr 2020 gab es laut Kantonspolizei Wallis mit 10 Verstorbenen eine historisch tiefe Anzahl Verkehrstoter. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auch weiterhin auf Präventivmassnahmen liegen. Zudem plant die Walliser Polizei gezielte Aktionen gegen schwere Übertretungen und will die Präsenz an besonderen Risikoschwerpunkten verstärken.

Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Wallis

Spezielle Tipps gibt die kantonale Polizei unter anderem zur Verhinderung von Einbruchdiebstählen. So betonen die Experten, dass die Tatorte vor allem entlang von Autobahnen und Hauptverkehrsstrassen liegen. Oftmals sind daher sogenannte „Kriminaltouristen“ unterwegs, die gezielt bestimmte Wohnquartiere für ihre Straftaten auswählen. Laut Polizei hat die Jahreszeit nur einen geringen Einfluss auf die Delikte. Oftmals entscheidet die Täterschaft sich spontan für ein bestimmtes Haus. In der Regel sind die Einbrecher zu zweit oder zu dritt unterwegs und suchen die Gegenden gezielt ab. Um einzubrechen, wählen sie den einfachsten Weg wie ein gekipptes Fenster oder eine unverschlossene Tür. Wichtig ist daher, stets darauf zu achten, Türen und Fenster beim Verlassen des Hauses gut zu verschliessen.

Auch die Nachbarschaft ist bei der Verhinderung von Einbrüchen ein wichtiger Faktor. Wer länger abwesend ist, sollte die Nachbarn Infomieren und um Aufmerksamkeit bitten. Halten sich Fremde in der Gegend auf, die sich verdächtig verhalten, sollte diese nach dem Grund für ihre Anwesenheit gefragt werden. Zudem können Eigentümer oder Mieter bereits mit einfachen baulichen Massnahmen wie zusätzlichen Riegeln oder Schlössern die Sicherheit erhöhen.

Wer einen Einbruch entdeckt, sollte den Tatort möglichst nicht betreten. Es sollte nichts verändert werden und keine Gegenstände berührt werden, um eventuell wichtige Spuren nicht zu verwischen. Zudem sollten Betroffene sofort den Notruf wählen.

Auf Wunsch bietet die Kantonspolizei Wallis eine persönliche Beratung zum Thema Einbruchschutz. Die Profis untersuchen die Immobilie auf Schwachstellen und zeigen geeignete Lösungen zum Schutz auf.

Nicht nur vor Einbruchdiebstählen, sondern auch vor Trickdiebstählen warnt die Walliser Polizei. So empfehlen die Experten, möglichst wenig Bargeld und Wertsachen mit sich zu tragen. Taschen oder Gepäckstücke sollten niemals ohne Aufsicht bleiben. Wer im dichten Gedränge unterwegs ist, sollte seine Tasche idealerweise verschlossen auf der Körpervorderseite tragen. Zudem rät die Polizei, grössere Beträge im besten Fall mit der Karte zu bezahlen und auf keinen Fall die Karte mit dem PIN-Code gemeinsam aufzubewahren. Misstrauen ist geboten, wenn Fremde versuchen, ein Ablenkungsmanöver zu starten, um einen Diebstahl zu begehen.

Auch wenn es um Anlagebetrug geht, gibt die Polizei wichtige Tipps: Keinesfalls sollte Dritten, die nur über das Internet bekannt sind, Geld überwiesen werden. Auch persönliche Daten, amtliche Dokumente oder Passwörter dürfen keinesfalls Dritten zugänglich gemacht werden. Wer meint, Opfer eines Internetbetrugs geworden zu sein, sollte sich direkt an die Kantonspolizei Wallis wenden.


Kapo Wallis – zu Land und zu Wasser im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Wallis)


Wissenswertes zum Kanton Wallis

Der Kanton Wallis liegt im Südwesten der Schweiz. Die Bevölkerung ist deutsch- und französischsprachig. Hauptort des Wallis ist Sitten. Das gesamte Gebiet des Kantons befindet sich in den Alpen, auch das Matterhorn gehört zum Wallis. Insgesamt leben hier rund 348’000 Einwohner, wobei Sitten mit knapp 35’000 Einwohner die bevölkerungsreichste Stadt ist. Danach folgen Martigny und Monthey sowie Siders.