Schweizer Armee

Armeechef präsentiert in Brüssel Massnahmen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit

Am 7. Oktober 2024 wird der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, in Brüssel dem NATO Militärausschuss die Massnahmen der Armee zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit präsentieren. Er folgt damit einer Einladung des Vorsitzenden des Militärausschusses, des niederländischen Admirals Rob Bauer, der 2023 zu einem Arbeitsbesuch in der Schweiz war.

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Schweizer Armee: SMS- und E-Mail-Benachrichtigungen irrtümlich versendet

Aufgrund eines technischen Problems im Rahmen des Releases des digitalen Marschbefehls wurden am Donnerstagmorgen irrtümlich SMS- und E-Mail-Benachrichtigungen von Portal-armee.ch an Angehörige der Armee verschickt. Bei den Armeeangehörigen, welche die Benachrichtigung irrtümlich erhalten haben, handelt es sich um Personen, welche noch nicht auf dem Dienstmanager registriert sind.

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Einschränkungen im Trainings- und Ausbildungsflugbetrieb F/A-18 in Payerne VD

Der Ausbildungs- und Trainingsbetrieb mit der F/A-18-Flotte der Armee wurde heute Donnerstag nach einer erneuten Unregelmässigkeit in Zusammenhang mit der Sauerstoffzufuhr präventiv eingeschränkt. Davon betroffen ist nur der Militärflugplatz Payerne. Wider Erwarten waren die Anfang Woche vorgenommenen Anpassungen bei der Ausrüstung der Besatzungen nicht ausreichend. Der Luftpolizeidienst und die Einsatzbereitschaft bleiben sichergestellt.

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Der Chef der Armee nimmt am Warsaw Security Forum teil

Am 1. und 2. Oktober 2024 tauschen sich auf dem Warsaw Security Forum (WSF) Expertinnen und Experten aus Europa und Nordamerika über aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen und Herausforderungen aus. Die Schweiz wird durch Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, und Korpskommandant Thomas Süssli, Chef der Armee, vertreten.

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Schweizer Armee: Mehrsprachigkeit wird gefördert (Video)

In der Schweizer Armee wird die Mehrsprachigkeit gefördert. Gauthier Eggen ist im dritten Lehrjahr als Fachmann Betriebsunterhalt auf dem Schiessplatz Hongrin (Armeelogistikcenter Grolley). Er hat sich für einen Sprachaustausch innerhalb der Armee entschieden. Im Juli 2024 war er für vier Wochen in Emmen. Wir konnten mit ihm über seine Erfahrungen sprechen.

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Einführung des F-35A auf dem Flugplatz Payerne VD

Das VBS und die Gemeinden um den Militärflugplatz Payerne führen seit einiger Zeit Gespräche zur Lärmbelastung mit dem neuen Kampfflugzeug F-35A und zur wirtschaftlichen Entwicklung des Flugplatzes. Nun konnte bei einem Gespräch von Bundespräsidentin Viola Amherd mit den Gemeinden, der Communauté régionale de la Broye (COREB) und der Association pour la sauvegarde des intérêts des communes broyardes touchées par l’aérodrome militaire de Payerne (ASIC) eine Einigung gefunden werden zu Eckwerten für das weitere Vorgehen.

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13 von 21 Schweizer Paralympics-Medaillen wurden durch Sportsoldatinnen gewonnen

Die Schweiz kann auf herausragende Leistungen ihrer Athletinnen und Athleten an den Paralympics in Paris zurückblicken. Die 27 Athletinnen und Athleten reisen mit insgesamt 21 Medaillen und 26 paralympischen Diplomen in die Schweiz zurück. 13 Medaillen und 7 Diplome wurden durch Sportsoldatinnen und Sportsoldaten gewonnen.

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Gemeinsames Training der Schweizer und der italienischen Luftwaffen

Vom 9. bis am 20. September 2024 führen die Schweizer und Italienische Luftwaffe eine gemeinsame Übung in Istrana (Italien) durch. Die erstmalige Durchführung einer Übung dieser Art dient dazu, die eigenen Fähigkeiten mit denen der Italiener zu messen und weiterzuentwickeln sowie die Interoperabilität zu verbessern. Sie erfolgt mit dem Ziel, die Verteidigungsfähigkeit der Schweizer Armee durch internationale Kooperation zu stärken.

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Schweizer Armee: Zwischenbilanz - Phishing-Sensibilisierung 2024

Rund 3'200 Angehörige der Armee haben während der aktuell laufenden Sensibilisierungskampagne fiktive Phishing-E-Mails erhalten. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass eine Mehrheit der Angehörigen der Armee sich richtig verhalten. Bei der Markierung von verdächtigen E-Mails gibt es noch Verbesserungspotenzial.

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Historisches Material der Schweizer Armee

Seit über 150 Jahren sammelt der Bund in der einen oder anderen Form "ausser Dienst" gestelltes Armeematerial. Mit der ständigen Weiterentwicklung unserer Armee wird diese Sammlung auch weiterhin laufend anwachsen.

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Überprüfung der Militärpolizei durch Grossbritannien, Italien und der Slowakei

Auf Ersuchen Grossbritanniens und mit Zustimmung der Schweiz fand am 5. September 2024 im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eine Überprüfung der Militärpolizei der Schweizer Armee statt. Die Inspizienten aus Grossbritannien, Italien und der Slowakei werden an verschiedenen Standorten der Militärpolizei über deren Aufgaben und Tätigkeitsfelder informiert.

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Polizei Oberes Fricktal: Sicherheit für unsere Region!

Gemeinsam mit dem Basler Infanteriebataillon 97 und der Kantonspolizei Aargau, wurden in den Abendstunden vom Montag und Dienstag, 02./03.09.2024 an verschiedenen Standorten im Fricktal, Verkehrskontrollen durchgeführt. Auch für uns waren die Kontrollen nicht alltäglich und förderten die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organsationen.

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Schweizer Armee: Neues Artilleriesystem - praktische Erprobungen abgeschlossen

Das Bundesamt für Rüstung armasuisse hat im Rahmen der Evaluation eines neuen Artilleriesystems die praktischen Erprobungen der drei Systeme der Shortlist abgeschlossen. Die Tests fanden in Zusammenarbeit mit der Industrie und der Armee zwischen Januar 2023 und Juni 2024 im In- und Ausland statt. Dabei wurde überprüft, ob die Systeme den Anforderungen entsprechen. Die Resultate und Erkenntnisse werden in den nächsten Monaten ausgewertet und in einem Evaluationsbericht zusammengefasst.

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Unwetterhilfe der Armee: Bericht über den Einsatz der Armee im Assistenzdienst

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 4. September 2024 den Bericht über den Assistenzdienst zur Unterstützung der Kantone Wallis und Tessin aufgrund der Unwetter in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2024 zuhanden des Parlaments verabschiedet. Der Einsatz der Truppe und die Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden verliefen ohne relevante Zwischenfälle. Der Bericht wird dem Parlament zur Behandlung während der Herbstsession überwiesen.

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Armeechef empfängt in der Schweiz akkreditierte Verteidigungsattachés

Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, vermittelt dem Korps der in der Schweiz akkreditierten Verteidigungsattachés am 2. und 3. September 2024 einen Einblick in die Verteidigungsfähigkeit der Schweizer Armee. Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, stellt dem Korps der in der Schweiz akkreditierten Verteidigungsattachés am 2. und 3. September 2024 das Leistungsvermögen und die Fähigkeiten der Schweizer Armee vor.

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Internationale Kooperation im Fokus der Jahreskonferenz des militärdiplomatischen Aussennetzes

Anlässlich der Jahreskonferenz der Verteidigungsattachés und Militärberater vom 11. bis 16. August 2024 in Spiez stand die Stärkung der internationalen militärischen Kooperation im Zentrum. Unter der erstmaligen Leitung der neuen Chefin Internationale Beziehungen Verteidigung (IB V), Divisionär Germaine J.F. Seewer, skizzierten die Leistungsbezüger aus VBS, Armee und weiteren Verwaltungsstellen aktuelle Herausforderungen für die Zentrale und formulierten Bedürfnisse an die Militärdiplomatie.

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Internationale Zusammenarbeit - Bundesrat stärkt militärische Ausbildung mit Luxemburg

Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 28. August 2024 das Abkommen über die bilaterale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der militärischen Ausbildung mit Luxemburg genehmigt. Da die Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten in der Schweiz für gewisse Bereiche beschränkt sind, ist die Schweizer Armee an solchen Kooperationsmöglichkeiten interessiert. Auch Luxemburg kann Ausbildungsangebote in der Schweiz nutzen.

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Rüstungschef auf Arbeitsbesuch bei NSPA in Luxemburg

Eine Schweizer Delegation unter der Leitung von Rüstungschef Urs Loher trifft sich morgen zu einem Arbeitsgespräch mit der Führung der NATO Support and Procurement Agency (NSPA) an deren Hauptsitz in Capellen, Luxemburg. Im Mittelpunkt des Treffens steht die Präsentation der NSPA-Dienstleistungen sowie die Sondierung möglicher zukünftiger Kooperationen zwischen der Schweiz und der NSPA.

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armasuisse - Studien zur Rüstungspolitik der Schweiz veröffentlicht

Im Rahmen der laufenden Überprüfung der Rüstungspolitik der Schweiz hat armasuisse bei der Universität St. Gallen (HSG) und dem Center for Security Studies der ETH Zürich zwei Studien in Auftrag gegeben. Die Studien zur Schweizer Industriebasis und zum künftigen Rüstungsbedarf sowie zur internationalen Rüstungszusammenarbeit liegen nun vor.

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Militärflugplatz Alpnach OW: Spatenstich für Fahrzeughalle und Werkstattanbau ist erfolgt

Vertreterinnen und Vertreter des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) haben auf dem Militärflugplatz Alpnach den Spatenstich für die neue Fahrzeugeinstellhalle und einen Anbau gesetzt. Das VBS investiert 18 Millionen Franken in das Bauprojekt, das bis Anfang 2026 fertiggestellt sein soll. Die Bauten erfolgen nach hohen ökologischen Standards. Dazu gehören Holzlamellen-Fassaden und Photovoltaikanlagen auf den Dächern, die jährlich 324 Megawattstunden Strom produzieren.

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Start der Rekrutenschulen werden an Berufslehren angepasst

Die Schweizer Armee ist nach dem Milizsystem organisiert. Daher ist es wichtig, dass ihr Ausbildungsmodell möglichst gut mit dem Zivilleben vereinbar ist. Deshalb synchronisiert die Armee die Starts der Rekrutenschulen (RS) nun besser mit der Berufslehre. Gleichzeitig werden Anpassungen zugunsten der Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit der Armee vorgenommen.

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Luftwaffe testet die Überführung eines Helikopters in einem Transportflugzeug

Am 27. und 28. August 2024 führt die Schweizer Luftwaffe in Zusammenarbeit mit der Deutschen Luftwaffe einen Transporttest durch. Dabei wird ein Helikopter vom Typ Cougar in einem deutschen Transportflugzeug von Dübendorf nach Emmen überführt. Damit sollen entsprechende Fähigkeiten für Einsätze zugunsten der Katastrophenhilfe im Ausland und der militärischen Friedensförderung aufgebaut werden.

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Kapo Solothurn: Einsatzübung mit Helikopter in der Luft und Polizeiboot auf der Aare

Am heutigen Mittwoch, 21. August 2024, zwischen 13.30 Uhr und 17 Uhr, findet in Zusammenarbeit mit der Schweizer Luftwaffe eine Einsatzübung statt. Es werden Übungsflüge im Raum Oensingen sowie entlang der Aare in der Region Solothurn, flussabwärts nach Flumenthal, durchgeführt.

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Der Chef der Schweizer Armee zu Besuch beim Chef der polnischen Streitkräfte

Vom 20. bis zum 21. August 2024 wird der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, von General Wiesław Kukuła, Generalstabschef der polnischen Streitkräfte, zu einem offiziellen Besuch in Polen empfangen. Gesprächsthema ist unter anderem die Lage in der Ukraine und deren Auswirkungen auf die Sicherheit in Osteuropa.

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Die Schweizer Armee stärkt ihre Verteidigungsfähigkeit (Videos)

Um die Schweiz und ihre Bevölkerung künftig effektiv zu schützen, fokussiert sich die Schweizer Armee wieder stärker auf die Verteidigung. Vor einem Jahr präsentierte die Armeeführung den Bericht „Die Verteidigungsfähigkeit stärken – Zielbild und Strategie für den Aufwuchs“. Darin wird ein konkreter Plan für die zukünftige Ausrichtung der Armee dargelegt, einschliesslich der vorgesehenen Kosten.

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Logo der Schweizer Armee



Die Schweizer Armee

Die Schweizer Armee leistet einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in der Schweiz. Sie gilt als Symbol der nationalen Einheit.

Die Geschichte der Schweizer Armee

Bis zum Ende des Mittelalters waren jeder Ort und jeder Kanton in der Schweiz für die eigene Verteidigung zuständig. Während der Helvetischen Republik wurde zwischen 1798 und 1803 eine eidgenössische Armee aufgebaut, um sich gegen ausländische Angriffe zu schützen. Im Jahr 1815 wurde die Neutralität und die Unabhängigkeit des eidgenössischen Staatenbundes von den europäischen Grossmächten anerkannt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Armee zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens.

Der Auftrag der Schweizer Armee

Die Schweizer Armee übernimmt verschiedene Aufgaben:

• Sicherung der Landesverteidigung und Wahrung des nationalen Interesses
• Verteidigung des Landes im Fall einer Bedrohung
• Unterstützung der Zivilbehörden bei Katastrophen und Notfällen
• Stärkung des internationalen Friedens durch humanitäre Unterstützung und Teilnahme an Friedensmissionen im Ausland
• Ausbildung und Übung von Reservisten


Die Schweizer Armee sorgt für die Sicherheit der Schweiz. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Der Aufbau der Schweizer Armee

Die Schweizer Armee basiert auf einem Milizsystem: Rund fünf Prozent der Armeemitglieder sind Berufs- oder Zeitsoldaten. Den grösseren Anteil machen Wehrpflichtige aus. Nach den Regelungen des Artikels 59 der Bundesverfassung ist jeder Schweizer verpflichtet, Wehrdienst zu leisten, alternativ ist ein ziviler Ersatzdienst abzuleisten. Die Wehrpflicht beginnt im Alter von 18 Jahren und endet mit 34 Jahren. Eine Grundausbildung von 19 Wochen ist zu absolvieren, danach besteht die Pflicht zur Teilnahme an Übungen und dem Dienst als Reservist. Schweizerinnen können freiwilligen Dienst leisten.

Die Schweizer Armee teilt sich in verschiedene Bereiche:

• Armeestab
• Führungsunterstützungsbasis
• Kommando Operationen
• Kommando Ausbildung
• Logistikbasis


Die Schweizer Armee hat die Landesverteidigung zur Aufgabe. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Der Armeestab der Schweizer Armee

Der Armeestab, kurz A Stab, ist für die Unterstützung des Chefs der Armee bei der Umsetzung politischer Vorgaben verantwortlich. Zudem verantwortet der Armeestab die gesamte Steuerung der Armee und kümmert sich um Entwicklung, Planung und Ressourcenzuteilung. Auch die Bereiche Ausbildung, Einsatz und Support obliegen dem Stab. Im Armeestab wird also die gesamte strategische Planung und die weitere Entwicklung der Schweizer Streitkräfte gesteuert.

Die Führungsunterstützungsbasis der Schweizer Armee

Die Führungsunterstützungsbasis, kurz FUB sorgt mit ihrer Arbeit dafür, dass Einsätze durchgeführt werden können. Dazu gibt es innerhalb der FUB die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie IKT. Anwendungen für Kommunikationssysteme oder der Betrieb geschützter Rechenzentren gehören zum Aufgabengebiet der FUB.

Mit dem Projekt Kommando Cyber gibt es einen besonderen Bereich, der sich um den Schutz der Informatiksysteme gegen Cyberangriffe kümmert. Nötige Massnahmen zum Schutz und die zukünftige Ausrichtung der Armee im cyber- und elektromagnetischen Raum sind Teil der Arbeit. Wichtig ist dabei nicht nur, sich den aktuellen Aufgaben zu stellen, sondern auch für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.

Ein weiterer Bereich ist die Führungsunterstützungsbrigade 41/SKS, die für den Betrieb der Kommunikationsnetze innerhalb der Armee verantwortlich ist. Auch mobile System für die elektronische Kriegsführung unterliegen diesen Spezialisten.



Das Kommando Operationen

Geht es um die Planung und die Führung von Einsätzen und Operationen, unterliegt das dem Kommando Operationen. In diesem Armeebereich wird die Erreichbarkeit und die Alarmierung der Armee sichergestellt sowie die Durchführung der Mobilmachung verantwortet.

Ein Teilbereich ist der Militärische Nachrichtendienst MND, der für die nachrichtendienstlichen Aufgaben innerhalb der Armee verantwortlich ist. Unter anderem gehört die Beschaffung und Auswertung bedeutsamer Informationen aus dem Ausland zu den Aufgaben des MND. Auch bei der Planung und Führung von Einsätzen unterstützt der MND. Dabei arbeitet der Nachrichtendienst eng mit nationalen und kantonalen oder auch multinationalen Stellen zusammen.

Der Dienst für den präventiven Schutz der Armee DPSA gehört ebenfalls zum Kommando Operationen. Hier geht es darum, die Schweizer Armee vor Spionage oder Sabotage und anderen unrechtmässigen Handlungen zu schützen. Die DPSA arbeite eng mit Bund und Kantonen zusammen und ist unter anderem vor allem für die Beurteilung der militärischen Sicherheitslage und vorsorgliche Massnahmen für den Spionageschutz zuständig.

Das Heer setzt sich aus einem Miliz- und einem Profibereich zusammen. In diesen Bereichen sind unterschiedliche Fähigkeiten gefragt, sodass es eine Vielzahl verschiedener Ausbildungen gibt. Unter anderem gehören die Panzertruppen, die Artillerie, die Einsatzlogistik und die Sanität zu den einzelnen Bereichen.

Die Luftwaffe kümmert sich um militärische Einsätze im Luftraum, wobei der Schutz des Luftraums und der Transport zu den Aufgaben gehören. Die Luftwaffe sorgt mit passiver und aktiver Überwachung für die Lufthoheit. Die Luftaufklärung sorgt mittels Sensoren, Drohnen und Flächenflugzeugen für Sicherheit und kümmert sich um die Auswertung der Daten.

Das Kommando Spezialkräfte kümmert sich um den Schutz ziviler und militärischer Personen und besonders schutzwürdiger Sachen. Unter anderem übernimmt das Kommando Spezialkräfte Rettungs- und Befreiungsaktionen und die Rückführung von Personen. Dadurch, dass die Spezialkräfte dem Kommando Operationen unterstellt ist, kann die Landesregierung die Kräfte schnell einsetzen und alle profitieren von einer kurzen Befehlskette.


Die Luftwaffe sorgt für die Lufthoheit. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Das Kommando Ausbildung

Unter dem Motto „Erfolg beginnt bei uns“ kümmert sich das Kommando Ausbildung um die Planung, Steuerung und Durchführung der Ausbildung. Möglich ist beispielsweise eine Tätigkeit in einer Rettungs- oder Sanitätstruppe oder auch in einer Kampftruppe. Die Möglichkeiten innerhalb der Schweizer Armee sind breitgefächert.

Für die Ausbildung von Führungskräften ist die Höhere Kaderausbildung HKA zuständig. Berufsoffiziere und Berufsunteroffiziere werden hier auf militärische Führungsaufgaben vorbereitet. In der Zentralschule ZS, die eil der HKA ist, geht es um die militärische Ausbildung von Einheits- oder Truppenkörperkommandanten. Weitere Führungslehrgänge runden in Kooperation mit zivilen Bildungsorganisationen die Ausbildung bei der Schweizer Armee ab.

An der Militärakademie MILAK erfolgt die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere. Die MILAK gilt als international anerkanntes Zentrum für Militärwissenschaften und ist die führende Institution in der Schweiz. Mit der Zentralschule, der Generalstabsschule und der Berufsunteroffizierschule gibt es weitere Einrichtungen für die Ausbildung bei der Schweizer Armee.


Motto des Kommandos Ausbildung: „Erfolg beginnt bei uns.“ (Bildquelle: Schweizer Armee)


Die Logistikbasis

Die Logistikbasis LBA kümmert sich um das Material und die Infrastruktur innerhalb der Schweizer Armee. Die Armeeapotheke gehört zu diesem Bereich und sorgt für eine bedarfsgerechte Versorgung in allen Lagen. Zu den Aufgaben gehört die Produktion definierter Arzneimittel, die als Ergänzung zum zivilen Markt dienen und die pharmazeutische Versorgung der Armee sicherstellen.