Während dem Startmanöver hat am frühen Samstagmorgen (17.06.2023) ein Heissluftballon Feuer gefangen.
In der Folge landete er aus kurzer Distanz unsanft auf dem Boden.
Am Montagabend, 26. Juni 2023, kurz nach 21.15 Uhr, ereignete sich in der Rauricastrasse in Pratteln BL eine Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Traktor (Mercedes-Schlepper).
Trotz Reanimation verstarb der Motorradlenker auf der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagnachmittag (26.06.2023) ist in Ramsen ein Gerstenfeld vor dem Abschluss der Ernte abgebrannt. Brandursache dürfte ein Funkenschlag bei den Drescharbeiten gewesen sein.
Insgesamt ist eine Fläche von rund 110 Aren betroffen.
Mehrere Personen stellten am Montag, 26. Juni 2023, kurz nach 14:30 Uhr, Feuer in einer Dachwohnung an der Firststrasse in Feusisberg fest. Die aufgebotenen Einsatzkräfte der Feuerwehr Feusisberg sowie der Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon konnten den Brand rasch löschen. Zum Zeitpunkt der Brandentdeckung befanden sich keine Personen in der Wohnung und es wurde niemand verletzt.
Die betroffene Wohnung ist aufgrund des entstandenen Schadens zurzeit nicht bewohnbar.
Heute Montag, 26. Juni 2023, kurz nach 10.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd, als er plötzlich eine Warnleuchte mit gleichzeitigem Leistungsabfall des Autos bemerkte.
Daraufhin stellte der Fahrzeuglenker das Fahrzeug auf dem Pannenstreifen ab und bemerkte Rauch aus dem Motorraum.
Am Sonntagabend ist im Dachstock eines Einfamilienhauses in Eriswil ein Brand ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Sonntagabend, 25. Juni 2023, gegen 21.00 Uhr, geriet ein Brennholzstapel, an einem Waldweg im Obertal in Bubendorf BL in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagabend, 25. Juni 2023, um 20.45 Uhr, kam es in einem Produktionsgebäude an der Hofackerstrasse in Muttenz BL zu einem Zwischenfall. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Die Feuerwehr stand im Einsatz.
Wegen der Überhitzung eines Kompressors kam es am Sonntagnachmittag in einer Gewerbeliegenschaft in Arbon zu einer starken Rauchentwicklung.
Es entstand Sachschaden, es wurde niemand verletzt.
Am Sonntagnachmittag (25.06.2023) stellte ein 23-jähriger Autolenker sein Fahrzeug nach einer längeren Fahrt an der Bahnhofstrasse in Appenzell ab.
Beim Verlassen des Autos quoll Rauch aus der Motorhaube.
Am Freitagmorgen (23.06.2023) verbrannte ein Bewohner alte Holzbalken und Bretter auf einer abgelegenen Liegenschaft im Bezirk Oberegg.
Nebst der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden wurde auch das Amt für Umwelt sowie die Feuerwehren von Oberegg-Reute und Altstätten aufgeboten.
In Mastrils hat am Donnerstagabend ein Blitz in einen Baum eingeschlagen und einen Brand ausgelöst.
Mitglieder von zwei Feuerwehren und Partnerorganisationen löschten das Feuer in einem mehrstündigen Einsatz.
Am Donnerstag (22.06.2023), kurz vor 11:15 Uhr, ist an der Fahrgasse eine Hecke in Brand geraten.
Ein 69-jähriger Mann beabsichtigte nach jetzigen Erkenntnissen mittels Gasbrenner ungewollte Pflanzen in einem Sandkasten zu vernichten.
Bei einem Brand in einer Gewerbeliegenschaft im Glattpark (Gemeindegebiet Opfikon) ist am Donnerstagnachmittag (22.06.2023) erheblicher Sachschaden entstanden.
Personen wurden nicht verletzt.
In einem Wohnhaus in Münchenbuchsee ist in der Nacht auf Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Ein Mann wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zum Brand wurden eingeleitet.
Am Donnerstagmorgen ist in der Räucherkammer einer Metzgerei in Röthenbach im Emmental ein Brand ausgebrochen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des angrenzenden Wohnhauses konnten dieses selbständig verlassen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Samstag, 17. Juni 2023, brannte an der Meierhöflistrasse in Emmenbrücke ein Haus. Drei Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Ursache für den Brand ist eine Fahrlässigkeit bei Malerarbeiten.
Die Ermittlungen zum Brand eines unbewohnten Hauses von Mitte Februar in Oberdiessbach sind abgeschlossen. Die genaue Ursache konnte nicht abschliessend geklärt werden.
Ein menschliches Verschulden steht im Vordergrund.
Am späten Dienstagabend, 20. Juni 2023, gegen 23.00 Uhr, kam es in einem Eck-Reiheneinfamilienhaus an der Gustav Bay-Strasse in Münchenstein BL zu einem Brandausbruch.
Drei Personen wurden dabei verletzt. Ein Hund wurde in tierärztliche Betreuung verbracht.
Heute Nacht wurden die Feuerwehr, die Polizei und die Rettungssanitäter zu einem Brand in einer Wohnung in Freiburg gerufen. Rund 80 Bewohner des Gebäudes wurden evakuiert. Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Montagabend, 19.06.2023, geriet der Boiler eines Mehrfamilienhauses in Gächlingen aufgrund eines technischen Defektes in Brand. Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 19.06.2023, ca. 21.30 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass in Gächlingen der Boiler eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten sei.
In Flims ist am Montagmittag ein Personenwagen total ausgebrannt.
Die Feuerwehr Flims löschte den Brand rasch und verhinderte ein Ausbreiten des Feuers auf das Wiesland.
Am Montagabend kam es in der Stadt Luzern zu einem Balkonbrand. Das Feuer wurde durch eine unbeaufsichtigte Kerze verursacht.
Vier Personen wurden vom Rettungsdienst 144 betreut.
Am Montagmorgen, 19. Juni 2023, kurz nach 06.00 Uhr, kam es in einem alleinstehenden Schopf (Lagergebäude) auf dem Areal des Robinsonspielplatzes an der Lohagstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gleich drei Brände hielten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf Trab. Drei Personen wurden verletzt, zwei Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar.
Am Sonntagmittag (18. Juni 2023), kurz vor 11:30 Uhr, ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses am Carmelweg in der Gemeinde Menzingen ein Gasgrill in Brand geraten. Einer der Bewohner reagierte umgehend und konnte die Flammen mit einem Schaumlöscher eindämmen und löschen. Durch die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Menzingen wurde die Gaszufuhr unterbrochen und der Grill gesichert. Verletzt wurde niemand.
Ein Brand in einem Recyclingbetrieb hat am Sonntag (11.06.2023) einen grossen Schaden verursacht. Kurz nach 12:00 Uhr meldeten mehrere Personen Rauch und Flammen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen diverse Plastikpressballen in Vollbrand.
In der ARA Winterthur ist es am Samstag (10.06.2023) zu einem Gasalarm gekommen. Gegen 15:00 Uhr trat durch ein Leck im Gasbalg des Gasometers Klärgas aus. Weil Gasvorfälle immer Risiken aufweisen, legten Experten eine Sicherheitszone von vierhundert Metern um den Gasometer fest.
Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sperrten das Gebiet ab und begleiteten rund hundert Personen aus dem Bereich heraus.
Feuerwehren im ganzen Kanton mussten am Samstag wegen zehn Kleinbränden ausrücken.
Mehrfach war menschliches Fehlverhalten in Verbindung mit der aktuellen Trockenheit ursächlich.
Am Freitagabend wurde in Schluein ein Stall samt den angebauten Garagen vollständig zerstört. Für die Brandbekämpfung stand ein Grossaufgebot der Feuerwehren Ilanz und Laax im Einsatz.
Personen und Tiere wurden keine verletzt.
Am Donnerstag (15.06.2023), um 17:30 Uhr, ist auf einer Dachterrasse eines mehrstöckigen Gebäudes an der Flurhofstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen evakuierten das Gebäude.
Die zuständige Feuerwehr rückte aus und brachte den Brand unter Kontrolle.
Am Mittwoch, 14. Juni 2023, kurz nach 23.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Anhänger und Zürcher Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Süd, als er eine Rauchentwicklung im Motorraum feststellte.
Daraufhin lenkte er das Fahrzeug in eine Ausstellbucht. Der Gotthard-Strassentunnel blieb aufgrund der Bergungsarbeiten sowie Sachverhaltsaufnahmen für rund zwei Stunden gesperrt.
Am Mittwoch, 14. Juni 2023 musste die Feuerwehr Oberiberg kurz nach 17.30 Uhr an die Stolzbodenstrasse ausrücken, da Rauch aus einer Wohnung gemeldet wurde.
Die Einsatzkräfte konnten vor Ort den Brand in einem Zimmer lokalisieren und rasch löschen.
Am Mittwochabend, 14. Juni 2023, kurz vor 19.45 Uhr, kam es am Holenweg in Hölstein BL zu einem Brand in einem Einfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand. Am Gebäude entstand grosser Sachschaden.
Beim Brand einer Fahrzeugeinstellhalle ist am frühen Donnerstagmorgen in Gächlingen ein Sachschaden in der Höhe von rund 1 Million Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochabend (14. Juni 2023) kurz vor Mitternacht wurde der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass in Gächlingen eine Fahrzeugeinstellhalle brenne.
Am Mittwochabend ist es im Niederdorf zu einem Dachstockbrand gekommen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Verletzte Personen gab es keine.
Um 18 Uhr gingen in der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) mehrere Notrufe über ein Feuer im Niederdorf ein. Vor Ort trafen die ausgerückten Einsatzkräfte einen Vollbrand in einem Dachstock an. Die umgehend eingeleiteten Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig, da der Brandherd nur schwer zugänglich war. Ein Ausweiten der Flammen konnte die Berufsfeuerwehr von SRZ verhindern und das Feuer anschliessend löschen.
Oberhalb von Balm bei Günsberg hat die Feuerwehr am Mittwochvormittag einen kleineren Waldbrand gelöscht. Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch ein nicht vollständig gelöschtes Feuer.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht inzwischen eine erhebliche Waldbrandgefahr.
Am Dienstagabend 13. Juni 2023, kurz nach 18 Uhr, ist in Schindellegi ein Auto während der Fahrt in Brand geraten.
Der Lenker fuhr mit dem Fahrzeug auf der Maihofstrasse in Schindellegi, als er plötzlich aus dem Motorraum Rauch und Flammen wahrnahm.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.