Am Dienstag (06.12.2022), kurz nach 14:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine automatische Brandmeldung vom Areal des Kehrichtheizkraftwerks St.Gallen erhalten.
Ein sich im Abbruch und ausser Betrieb befindliches Bauteil der Anlage hatte aus unbekannten Gründen Feuer gefangen. Zwei Person mussten wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Brand im Schützenhaus an der Muniweidstrasse in Däniken vom 3. Dezember 2022 ist auf einen technischen Defekt innerhalb der elektrischen Installationen zurückzuführen.
Dies haben Abklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
In einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses in Olten kam es am Montagabend, 5. Dezember 2022, zu einem Brand.
Dabei zog sich der Insasse der vom Brand betroffenen Zelle Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Abklärungen.
Beim Brand eines Schützenhauses ist am Samstagabend (03.12.2022) Sachschaden entstanden.
Der Brand wurde der kantonalen Alarmzentrale kurz nach 22:00 Uhr gemeldet. Umgehend rückten Feuerwehr und Polizei aus.
In der Nacht auf Dienstag ist in einem Mehrfamilienhaus in St. Moritz ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr St. Moritz stand mehrere Stunden im Einsatz und löschte den Brand.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich niemand im Gebäude.
Auf einer Terrasse eines Einfamilienhauses ist in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.
Verletzt wurde niemand.
Am Montagabend brannte ein Autotransporter im Sonnenbergtunnel. Verletzt wurde niemand.
Der Sonnenbergtunnel musste über mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Freitagabend ist in Luzern, Ortsteil Littau, ein altes Bauernhaus bei einem Brand vollständig zerstört worden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache dürfte auf Strahlungswärme zurückzuführen sein.
Der Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden.
In der Nacht auf Montag (05.12.2022) geriet auf einem Balkon eine Fritteuse in Brand.
Das Feuer breitete sich auf dem Balkon aus und schlug auf die Fassade über. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen hatte den Brand rasch unter Kontrolle.
Gestern über die Mittagszeit ist es im Keller eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandausbruch gekommen. Alle Personen im Mehrfamilienhaus wurden evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Die Feuerwehr konnte einen grösseren Brandausbruch verhindern.
In der Nacht auf Montag ist es in Malans zu einem Feuerwehreinsatz wegen einem brennenden Balken gekommen.
Drei Personen mussten sich zur Kontrolle ins Spital begeben.
In der Nacht auf Freitag ist in Biel in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Ein Mann wurde beim Brand verletzt und mit der Ambulanz in ein Spital gebracht.
Der Brand wird untersucht.
Am Donnerstag (01.12.2022), kurz vor 21:45 Uhr, haben in einer Tiefgarage an der Rosenbergstrasse zwei Autos Feuer gefangen. Der Brandmelder löste daraufhin Alarm aus.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Es ist von Brandstiftung auszugehen. Eine 41-jährige Frau wurde festgenommen.
Anfang September ist in einer Strohlagerhalle in Trubschachen ein Brand ausgebrochen. Die Ermittlungen zur Brandursache sind inzwischen abgeschlossen.
Den Erkenntnissen nach entzündeten die heissen Abgase eines Gabelstaplers Staub, der in der Folge das gelagerte Stroh in Brand setzte.
Am Samstag, 26. November 2022, gegen 9:45 Uhr, wurde ein Brand im Gebäude einer Industriehalle an der Route de Vannel in Bex gemeldet.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und eine Untersuchung durch die diensthabende Staatsanwältin eingeleitet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Unser Ausbildungschef Jan Bauke bildet auch den Nachwuchs aus und hielt am vergangenen Wochenende eine Kindervorlesung am Treffpunkt Science City - ETH Zürich.
Der Drache Grisu lebt im Drachental und will unbedingt Feuerwehrmann werden. Das ist aber gar nicht so einfach – denn als Drache spuckt Grisu selbst Feuer.
Beim Brand in einer Garage eines Einfamilienhauses ist am Dienstagnachmittag (29.11.2022) in Winterthur erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (29.11.2022), um 23 Uhr, ist es in einer Produktionshalle an der Badstrasse zu einem Brand einer Maschine gekommen.
Das Feuer konnte von einem Mitarbeiter gelöscht werden.
Am Dienstag (29.11.2022), kurz vor 14 Uhr, ist es in einem Zimmer eines Einfamilienhauses an der Chnobelbodenstrasse zu einem Brand gekommen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Am 28.11.2022 bemerkte ein Mitarbeiter vom Gemeindedienst Sarnen in einem kleinen Waldstück unterhalb vom Langis etwas Rauch.
Beim genaueren Nachsehen konnte er einen Schwellbrand feststellen.
Heute Mittwoch, 30. November 2022, kurz nach 02.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem Gebäudebrand an der Kirchstrasse in Flüelen.
Die unverzüglich ausgerückten Einsatzkräfte konnten eine starke Rauchentwicklung und Flammen aus dem Kellerbereich des Mehrfamilienhauses feststellen. Sieben Bewohnende des Gebäudes wurden umgehend evakuiert und vom Rettungsdienst Kantonsspital Uri vor Ort betreut. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 29. November 2022, um circa 14.50 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand an der Klingentalstrasse ausrücken müssen.
Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Beim Brand wurde eine Person verletzt.
In einem Mehrfamilienhaus in Fahrwangen brach am Montagnachmittag ein Brand aus. Obwohl dieser rasch gelöscht war, ist die betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar.
Betroffen war ein älteres Mehrfamilienhaus an der Sarmenstorferstrasse in Fahrwangen.
Am Sonntag, 27.11.2022, gegen 10:00 Uhr, brach im östlichen Teil der Holzgebäude, die an den alten Flugplatz von Courtedoux grenzen, ein Feuer aus.
Die Feuerwehr, namentlich der CR, der SIS Haute-Ajoie und der CALABRI, war schnell vor Ort.
Beim Anschluss Reiden ist auf der Autobahn A2 heute Morgen ein Auto komplett ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen durch die Luzerner Polizei.
Am Freitagmorgen ging bei der Polizei die Meldung ein, dass in einem Wohnhaus an der Erlenbachstrasse Rauch festgestellt wurde.
Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten folglich in einer Wohnung ein Feuer lokalisieren und dieses rasch löschen. Mehrere Bewohner des Hauses mussten aus dem Gebäude evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Heute ist im Interkantonalen Gymnasium Broye (GYB) in Payerne ein Feuer ausgebrochen.
Das Gebäude musste evakuiert werden und mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen.
Am Donnerstagabend ist im Spitalzentrum Biel ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten mehrere Patientinnen und Patienten verlegt werden. Eine Person wurde leicht verletzt.
Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Brand auf Brandstiftung zurückzuführen.
Gestern morgen kurz vor 08.00 Uhr ging bei Schutz und Rettung Bern die Meldung über ein brennendes Gartenhaus in Holligen ein.
Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr stand das Gartenhaus bereits im Vollbrand.
In Ramosch ist am Donnerstagabend eine Holzbox vollständig niedergebrannt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein danebenstehendes Wohnhaus verhindern.
Kurz vor 20 Uhr bemerkte ein Bewohner, dass die als Büro verwendete Holzbox in Brand geraten ist.
Das Departement für Institutionen und die Kantonspolizei melden, dass heute kurz vor 15:30 Uhr im Gefängnis La Farera in Cadro ein Brand ausgebrochen ist.
Aus noch zu klärenden Gründen brach in der Zelle eines 33-jährigen Schweizer Häftlings ein Feuer aus, das dichten Rauch erzeugte.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute kurz nach 12.30 Uhr in der Gegend von Loco, im Gebiet des Monte Cortascio, ein Feuer aus.
Aus Gründen, die noch zu klären sein werden, brach das Feuer zunächst auf einer Wiese aus und griff dann auf den Wald über.
Bei einem Brand ist am Dienstagabend (22.11.2022) Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstanden.
Kurz vor 18:30 Uhr meldeten mehrere Personen einen Brand in einer Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand der Dachstock in Vollbrand.
Am frühen Dienstagabend geriet in Bad Zurzach ein parkierter Personenwagen in Brand. Verletzt wurde dabei niemand. Das Fahrzeug brannte jedoch komplett aus.
Die Brandursache ist momentan noch unbekannt. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Beim Brand eines Bauernhauses ist am Montag (21.11.2022) hoher Sachschaden entstanden. Kurz nach 10:00 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Hauptstrasse ein Bauernhaus brenne.
Die Feuerwehr Weinland war rasch vor Ort und konnte den Brand unter Kontrolle bringen und löschen.
Zu einer starken Rauchentwicklung hat am Montagnachmittag, 21. November 2022, ein Brand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Herisau geführt.
Durch das Ansprechen der Brandmeldeanlage konnte Schlimmeres verhindert werden.
Am Sonntag, den 20. November 2022 um 17:40 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 2 von Val-de-Ruz zu einem Kaminbrand in La Guérite Nummer 1 in Fontainemelon aus.
Die Feuerwehr war mit 4 Fahrzeugen und 8 Mann im Einsatz.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Montag in Oberneunforn ein Bauernhaus. Es entstand Sachschaden von einigen hunderttausend Franken, verletzt wurde niemand.
Kurz nach 10 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Hauptstrasse ein Bauernhaus brenne.
Am Montag (21.11.2022). kurz nach 5:15 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Seelistrasse ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Ein technischer Defekt steht im Vordergrund.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Sonntag (20.11.2022), kurz nach 12:25 Uhr, ist es in der Küche eines Restaurants an der Haldenstrasse zu einem Brand eines Ventilators gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Eine Person musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.