Im Kanton Bern herrscht auf Grund der Trockenheit grosse Waldbrandgefahr.
Deshalb gilt im ganzen Kanton ab sofort ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das Verbot gilt bis auf Widerruf.
Durch die anhaltende Trockenheit ist im Kanton Solothurn die Gefahr von Wald- und Flurbränden gross.
Die Windverhältnisse der letzten Tage haben die Brandgefahr zusätzlich verschärft. Nach einer Lagebeurteilung durch verschiedene kantonale Ämter gilt für den ganzen Kanton Solothurn im Wald, an den Waldrändern sowie an Fluss- und Seeufern ab sofort ein absolutes Feuerverbot.
Am frühen Mittwochmorgen, 15. April 2020, um ca. 02.45 Uhr, geriet eine Industriehalle an der Brämenhofstatt in Erstfeld in Vollbrand.
Die umgehend ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und dadurch ein Übergreifen auf umliegende Gebäude verhindern. Zurzeit werden noch Schwelbrände gelöscht. Anschliessend wird eine Brandwache vor Ort bleiben.
Beim Brand in einem Arbeitszimmer eines Zweifamilienhauses in Thalwil ist am späten Dienstagabend (14.4.2020) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 23.00 Uhr nahm ein Bewohner Brandgeruch aus seinem Arbeitszimmer wahr.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zum Brand vom 15. Februar 2018 in Frutigen hat die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland den 56-jährigen Beschuldigten wegen vorsätzlicher Tötung, Brandstiftung und Störung des Totenfriedens angeklagt.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen klagt die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland den Beschuldigten, einen 56-jährigen Schweizer, beim Regionalgericht Oberland (in Fünferbesetzung) an. Er wird sich wegen vorsätzlicher Tötung, Brandstiftung und Störung des Totenfriedens zu verantworten haben.
Am frühen Mittwochmorgen, 15. April 2020, um ca. 02.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung zu einem Brand in Erstfeld, Brämenhofstatt, ein.
Die umgehend ausgerückten Rettungskräfte konnten vor Ort eine in Vollbrand stehende Industriehalle feststellen. Mehrere Personen aus umliegenden Wohnhäusern wurden evakuiert. Zurzeit liegen keine Meldungen über verletzte Personen vor.
Am Dienstagabend (14.04.2020) hat auf einem privaten Grundstück in Löhningen, aufgrund nicht fachgerechter Entsorgung von heisser Asche, ein Komposthaufen gebrannt.
Dabei entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Sollstedt. Am Montagnachmittag kam es gegen 15 Uhr in einer Wohnung in der Straße An der Heimatstube zu einem Brand.
Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand. Ersten Ermittlungen zufolge entzündete sich ein Blumenkasten, der hinter einem Fenster von der Sonne beschienen wurde, selbst.
In einer Filteranlage eines Geschäftsbetriebes ist ein Feuer ausgebrochen. Eine Person musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (14. April 2020), kurz vor 09:30 Uhr, kam es in einer Filteranlage eines Geschäftsbetriebes an der Chamerstrasse in Hünenberg, aus noch unbekannten Gründen, zu einem Brand.
Auf der Autobahn A5 bei Zuchwil in Richtung Zürich kam es am frühen Dienstagmorgen zu einem Autobrand. Der Fahrzeuglenker konnte das Auto rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.
Die Brandursache wird abgeklärt.
Die Luzerner Polizei zieht eine durchzogene Bilanz zu den vergangenen Ostertagen. In der Nacht vom Donnerstag auf den Karfreitag brannte in Horw ein Mehrfamilienhaus. Dabei kamen zwei Personen ums Leben (Polizei.news berichtete).
Am meisten beschäftigte sich die Polizei mit Personenkontrollen wegen Meldungen über das Nichteinhalten der COVID-19 Bestimmungen des Bundes. So mussten teilweise auch grössere Gruppierungen aufgelöst werden. Trotz geringem Verkehrsaufkommen kam es zu einigen Verkehrsunfällen, wobei niemand schwer verletzt wurde.
Bei einem Brand in Zezikon entstand am Ostersonntag Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Eine Bewohnerin eines Zweifamilienhauses in Riethof alarmierte kurz vor 19 Uhr die Kantonale Notrufzentrale und meldete einen Brand im obersten Stockwerk der Liegenschaft.
Am Sonntag (12.04.2020), um 17:50 Uhr, ist ein Auto an der Neudorfstrasse in Brand geraten. Als Brandursache steht eine technische Ursache im Vordergrund.
Das fast 50-jährige Auto brannte komplett aus.
Am Sonntag (12.04.2020), um 15:35 Uhr, ist in einer Garage eines Einfamilienhauses an der Abt Bedastrasse ein Brand entdeckt worden. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Als Brandursache steht ein Akkubrand im Vordergrund. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
(Nachtrag zur Meldung vom 6. April 2020)Wie am Montag, 6. April 2020 gemeldet, kam es in Lohn-Ammannsegg in einem Einfamilienhaus zu einem Brand.
Die Brandursachenabklärungen durch die Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass das Feuer auf einen technischen Defekt an einem am Stromkreis angeschlossenen elektronischen Gerät zurück zu führen ist.
Am späten Abend brach in einem Zimmer eines Altersheims in Spreitenbach ein Brand aus.
Dessen 85- jährige Bewohnerin konnte nur noch tot geborgen werden.
Am Sonntagabend ist im Büschiwald bei Köniz ein Feuer ausgebrochen. Der Flurbrand konnte durch die Feuerwehr gelöscht und eine Ausbreitung verhindert werden.
Ein menschliches Verschulden steht im Vordergrund. Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Ostermontag (13.4.2020) ist beim Band eines Freilaufstalles in Mettmenstetten ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Menschen und Tiere wurden keine verletzt.
Am Samstag, 11. April 2020, brannte am Lindberg eine Waldfläche von rund 50 Quadratmetern. Das Bodenfeuer konnte durch die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur rasch eingedämmt werden.
Die Nachlösch- und Kontrollarbeiten gestalteten sich jedoch aufwändig. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird untersucht.
In einem Industriebetrieb in Sins brach heute Morgen ein Brand aus, der starken Rauch entwickelte.
Die Feuerwehr konnte diesen löschen. Die Brandursache ist noch unklar.
Beim Brand in einer Tiefgarage ist am frühen Ostersonntagmorgen (12.4.2020) in Niederhasli ein Sachschaden von über einhunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag ist in Kallnach ein Schopf in Vollbrand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand, es entstand aber erheblicher Sachschaden.
Ermittlungen zur Ursache wurden aufgenommen.
Am Samstagnachmittag, 11. April 2020, gegen 16.30 Uhr, kam es im Gebiet "Obere Blatten" in Nenzlingen BL zu einem Waldbodenbrand.
Die Feuerwehr konnte den Brand umgehend löschen. Verletzt wurde niemand.
Grevenbroich. Zwei vermeintlich getrennte Einsatzstellen, zu denen die Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss am Ostersamstag gegen 17:30 Uhr Feuerwehrkräfte aus Grevenbroich und Korschenbroich entsandt hatte, entpuppten sich beim Eintreffen der Helfer als ein und der selbe Brand eines ausgedehnten Altholz- und Gestrüpp-Stapels, der daraufhin von beiden Wehren gemeinsam bekämpft wurde.
Anrufer hatten der Leitstelle einerseits einen Feldbrand bei Lüttenglehn, andererseits brennenden Unrat an einem Tulpenfeld an der Kapellener Talstraße gemeldet.
Am 11. April 2020 gegen 15:50 Uhr, stellte eine Patrouille der Kantonspolizei, welche in Zinal betreffend den COVID-Massnahmen im Dienst war, eine starke Rauchentwicklung in einem Hotel fest.
Eine Person erlitt schwere Verletzungen.
Am Freitag, 10.04.2020, gegen 21.00 Uhr, brach in den Schrebergärten der Allmendstrasse in Flüelen bei einem Gartenhaus ein Brand aus.
Das Gartenhaus brannte komplett nieder. Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Verletzt wurde niemand.
Gestern Abend geriet ein parkiertes Auto in Brand.
Das Feuer zerstörte das Fahrzeug und zog zwei daneben stehende Autos in Mitleidenschaft. Der Schaden ist beträchtlich.
Linz. Am 11. April 2020 um 4:35 Uhr zündeten ein 15-Jähriger aus Linz und ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung in Linz-Urfahr zwei Altpapiertonnen in der Reindlstraße an.
Der Brand breitete sich sehr schnell aus und griff auf die Fassade eines Gebäudes über. Etliche Fenster zerborsten, sodass auch im Gebäudeinneren eine starke Rauchverschleppung entstand.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 8. / 9. April 2020, wurde in Reinach BL ein Hühnerstall angezündet.
Dabei verendeten rund 20 Hühner und der Stall wurde beim Brand komplett zerstört. Inzwischen konnte die mutmassliche Täterschaft ermittelt werden.
Am Freitagabend ist in Balsthal im Bereich der Swisscom Antenne oberhalb des Schloss Alt-Falkenstein ein grösseres Waldstück in Brand geraten.
Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen und bittet die Bevölkerung, aufgrund der aktuell bestehenden erheblichen Waldbrandgefahr, im Umgang mit Feuer und Raucherwaren im Freien vorsichtig zu sein.
Beim Brand eines Einfamilienhauses in Pfyn entstand am Freitagabend hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Kurz vor 22.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Chruchenbergstrasse ein Carport und zwei Autos brennen würden. Als Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kurz darauf vor Ort eintrafen, hatte das Feuer zwischenzeitlich auf das angrenzende Einfamilienhaus übergegriffen.
In Saanen ist am Freitagnachmittag ein Mehrfamilienhaus ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Sämtliche Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Bei einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses ist am Donnerstagnachmittag (9.4.2020) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochnachmittag, um 15 Uhr, hat eine kurzzeitig unbeaufsichtigte Feuerstelle auf dem Steinrüti einen Wiesenbrand verursacht.
Der Sachschaden beträgt rund 2'000 Franken.
Am Mittwoch (08.04.2020), um 17:45 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahneinfahrt Sevelen in Brand geraten. Als Brandursache steht zurzeit eine technische Ursache im Vordergrund.
Das Auto brannte komplett aus und erlitt Totalschaden.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 8. / 9. April 2020, zwischen 03.00 Uhr und 03.30 Uhr, geriet an der Erlenhofstrasse in Reinach BL ein Hühnerstall in Brand. Personen wurden keine verletzt, allerdings verendeten rund 20 Hühner.
Eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft entdeckte den Brand an der Erlenhofstrasse kurz vor 03.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt stand der Hühnerstall bereits in Vollbrand. Durch die schnell angerückte Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden. Das Gebäude brannte vollständig aus und es entstand grosser Sachschaden.
Am Mittwoch, 8. April 2020, musste die Feuerwehr Tuggen kurz vor 14.30 Uhr in die Bätzimatt in Tuggen ausrücken.
Aus bislang unbekannten Gründen war dort der Stamm eines gefällten Baums in Brand geraten.
Münster. Am Samstag (4.4., 17:15 Uhr) entzündeten unbekannte Personen im Bereich der Parkanlage am Hansaplatz Ecke Schillerstraße ein Feuer, bei dem ein Mann schwere Brandverletzungen erlitt. Noch vor Eintreffen der Polizei entfernte sich die Gruppe und ließ den Schwerverletzten zurück. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.
Wegen der Schwere der Verletzungen und der unklaren Geschehensabläufe wurde beim Polizeipräsidium Münster unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Ulrich Bux eine Mordkommission eingesetzt. Der Verletzte konnte bislang nicht befragt werden, die bisherigen Ermittlungen brachten keine Hinweise auf dessen Identität.
Am Mittwoch (08.04.2020), um 5 Uhr, ist ein Gartenhaus eines Einfamilienhauses am Planaweg in Brand geraten.
Als Brandursache steht zurzeit eine technische Ursache im Vordergrund.
Am Dienstag, 7. April 2020, musste die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon um 20.45 Uhr aufgrund eines Fahrzeugbrands an die Churerstrasse in Pfäffikon aufgeboten werden.
Die ebenfalls aufgebotene Polizeipatrouille konnte den Brand im Motorenraum bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher niederhalten.
Am Dienstagnachmittag, 7. April 2020, gegen 14.00 Uhr, kam es in einem Waldrandstück im Gässliacher in Tecknau BL zu einem Waldbodenbrand. Die Feuerwehr stand im Einsatz. Niemand verletzt.
Die entsprechende Meldung ging um 14.18 Uhr bei der Polizei Basel-Landschaft ein.
Es wurde ein Einsatz der Feuerwehr und der Polizei ausgelöst.
Am Mittwochmorgen kurz nach 06.00 Uhr sah jemand aus der Ferne, wie ein Feuer unmittelbar am Waldrand im Gebiet Sonnenhalb brannte.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.