Am Freitag (13.03.2020), kurz vor 12:30 Uhr, ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schurtannenstrasse ein Brand ausgebrochen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Der Brand eines Schweinestalls Ende Februar in Herdern ist wegen eines technischen Defekts ausgebrochen.
Nach dem Brand vom 25. Februar haben der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau zusammen mit einem Elektroinspektor die Arbeit aufgenommen.
Beim Brand eines unbewohnten Mittelhausteils ist am Donnerstagmittag (12.03.202) in Wetzikon hoher Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Bei einem Wohnungsbrand im Kreis 4 wurde am Mittwochmorgen, 11. März 2020, eine Frau schwer verletzt. Die Brandursache steht noch nicht fest. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Kurz nach 9.30 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich alarmiert, da es an der Zwinglistrasse in einer Wohnung brenne. Die ausgerückten Rettungskräfte stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung in einer Wohnung im Obergeschoss fest. Aus der Wohnung wurde eine nicht ansprechbare Frau geborgen. Sie wurde mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht. Die Brandursache ist unklar und wird durch Brandermittler der Kantonspolizei Zürich untersucht.
Alpen. Die Duisburger Mordkommission ermittelt in einem versuchten Tötungsdelikt in Alpen. Am Dienstagabend (10. März, 19:40 Uhr) soll ein 25 Jahre alter Mann aus Köln die Familie seiner Ex-Freundin in ihrem Haus an der Straße Bruckpoort angegriffen haben.
Er soll erst die Mutter (50) und dann die Ex-Freundin (20) mit einem Messer verletzt und später eine nach Benzin riechende Flüssigkeit am Haus verschüttet haben.
In der Nacht auf Mittwoch ist in einem Geschäft für Elektrofahrzeuge in Wabern ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner des Gebäudes mussten evakuiert werden. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Seftigenstrasse musste für die Dauer der Löscharbeiten einseitig gesperrt werden. Untersuchungen zur genauen Brandursache sind im Gang.
Am Dienstag, 10.03.2020, zirka 19:35 Uhr, gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden mehrere telefonische Meldungen ein, wonach auf der Autobahn A2 in Richtung Süden ein Reisecar unterwegs sei, welcher eine starke Rauchentwicklung aufweise.
Der Car kam schliesslich mitten im Kirchenwaldtunnel zum Stillstand. Die Passagiere konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.
Eine Lenkerin hat am Dienstag einen mottenden Lieferwagen aus einem Parkhaus gefahren.
Obwohl das Auto danach grösstenteils ausbrannte, konnte sie mit ihrem überlegten Vorgehen einen grösseren Schaden verhindern.
Heilbronn. Bei dem Brand am Samstagnachmittag in einer Asylunterkunft in Heilbronn wurde niemand verletzt.
Gegen 16.30 Uhr hatte ein 26 Jahre alter Bewohner der Unterkunft in der Austraße in einem Flur brennbare Flüssigkeit ausgebracht und angezündet.
Am Sonntag, 8. März 2020, kurz vor 02.00 Uhr, meldete ein Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, dass ein Velosattel in Brand geraten sei.
Die Sachbeschädigung ereignete sich im Bereich Wyergasse (Nähe Winkel) in Altdorf.
Am Montag, 9. März 2020, bemerkten Passanten kurz nach 11.30 Uhr eine Rauchentwicklung in einem Haus an der Rathausgasse in Gersau fest.
Die Feuerwehr Gersau konnte den Brandherd im Bereich eines Bettes lokalisieren und das Feuer rasch löschen.
Heute Nachmittag sind die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen eines brennenden Fahrzeuges in Châtel-St-Denis interveniert.
Zwei Personen wurden infolge Rauchentwicklung verletzt.
Bei einem Brand in einer Tiefgarage einer Mehrfamilienhausüberbauung in Adliswil ist am Sonntagnachmittag (8.3.2020) erheblicher Sachschaden entstanden.
Kurz nach 14.00 Uhr meldete ein Anwohner einer Liegenschaft an der Finsterrütistrasse, dass er einen Knall gehört habe und nun schwarzer Rauch aus der Tiefgarage dringe.
Auf der Köllikerstrasse in Gretzenbach kam am späten Samstagabend ein Auto bei einem Selbstunfall von der Strasse ab, fing Feuer und brannte komplett aus. Zwei Personen wurden mittelschwer verletzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Wegen einer Fahrlässigkeit brach letzte Nacht in einem Wohnhaus auf dem Bözberg ein Brand aus.
Dieser richtete grossen Schaden an. Der Bewohner wurde leicht verletzt.
Am Freitagnachmittag ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Bernstrasse in Kehrsatz zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.
Das Gebäude musste vorsorglich evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (06.03.2020), um 07:40 Uhr, ist in einer Küche eines Einfamilienhauses in der Leimatstrasse ein Brand ausgebrochen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnten den Brand rasch löschen.
Auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Zuchwil kam es in der Nacht auf Freitag zu einem Brand. Zwei Personen zogen sich leichte Verletzungen zu.
Als Brandursache steht unvorsichtiger Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.
In der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Arisdörferstrasse in Liestal BL kam es am Donnerstag, 5. März 2020, kurz vor 14.15 Uhr, wegen einer überhitzten Heizdecke zu einem Feuerwehr-Einsatz.
Die Bewohnerin musste wegen Verdacht einer Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital.
Heute Morgen ist in einem Haus in La Corbaz ein Brand ausgebrochen. Eine Lampe setzte ein Kleidungsstück in Brand, was dazu führte, dass sich dieser auf das Dach des Hauses ausbreitete. Die Bewohner wurden präventiv evakuiert. Es wurde niemand verletzt.
Heute Morgen, 5. März 2020, gegen 0700 Uhr, wurde die Kantonspolizei wegen des Brandes einer Doppelhaushälfte in La Corbaz, Gemeinde La Sonnaz, alarmiert.
Am Mittwochabend, 4. März 2020, brannte in Zürich-Nord ein Personenwagen vollständig aus. Die Brandursache ist unklar.
Die Stadtpolizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Es entstand Sachschaden von mehreren 100'000 Franken.
Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Feuerwehr wegen einem Brand im Industriegebiet von Appenzell alarmiert.
Am Mittwochnachmittag (4.03.2020) kurz vor 15.00 Uhr brannte vor einem Wohnhaus an der Oberen Hirschbergstrasse ein Auto.
Sofort wurde die Feuerwehr Rüte und die Polizei alarmiert.
Heute Mittag brach in einem Wohnhaus in Abtwil ein Brand aus, der grossen Schaden anrichtete. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.
Vom Brand betroffen war ein Einfamilienhaus am Klostermattweg in Abtwil. Ein Anwohner bemerkte den Brand am Mittwoch, 4. März 2020, um 11.40 Uhr und alarmierte die Feuerwehr.
In der Eusebiuskirche in Grenchen haben Unbekannte am Dienstagnachmittag auf der Orgelempore eine Zeitung angezündet. Dadurch entstand am Mobiliar ein Schaden von mehreren 100 Franken.
Zum Durchlüften der Kirche standen Angehörige der Feuerwehr Grenchen im Einsatz.
Am frühen Mittwochmorgen, 4. März 2020, brannten im Kreis 11 drei Fahrzeuge.
Aufgrund der vorgefundenen Situation und ersten Erkenntnissen der Spurensicherung muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Dienstagabend, 03. März 2020, kurz nach 19.00 Uhr, kam es in einem Gartenhaus im Gartenareal Lettenmatt in Oberwil BL zu einem Brandfall.
Personen wurden keine verletzt.
Wien. In der Nacht des 03.03.2020 ereignete sich in einer Wohnung aus noch nicht näher geklärter Ursache ein Brand.
Bei der Brandbekämpfung fanden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Wien den Leichnam der Wohnungsmieterin (89) vor.
Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Montagmorgen ist in einer Wohnung in Beromünster ein Feuer ausgebrochen. Die Brandursache ist noch unklar.
Die Feuerwehr hat eine Mutter und ihr Kind aus dem Gebäude evakuiert.
Am Sonntagmittag ist auf der Autobahn A1 bei Oensingen in Richtung Bern ein Auto vollständig ausgebrannt.
Wegen des starken Rauchs musste die Autobahn kurzzeitig gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Dortmund. Um 21:30 Uhr wurde am Samstagabend die Feuerwehr zu einem Brand in die Münsterstrasse alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Wache 1 (Mitte) war Brandgeruch wahrnehmbar.
Eine Erkundung der Lage ergab, dass ein Feuer im Edelstahlschornstein eines Gastronombetriebes ausgebrochen war.
Ein Gefangener des Bezirksgefängnisses Kulm setzte am Sonntag das Bett in seiner Zelle in Brand.
Daraufhin rückten mehrere Polizeipatrouillen sowie die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus. Der 28-jährige Insasse musste medizinisch abgeklärt werden. Er blieb unverletzt.
Am Sonntagnachmittag, 01. März 2020, kurz nach 18.00 Uhr, kam es im Gebiet Rotenfluh in Brislach BL zu einem Brandfall in einem Wohnhaus. Personen wurden keine verletzt.
Die entsprechende Meldung ging um 18.06 Uhr auf der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drangen bereits Flammen und Rauch aus dem Dachstock.
Kleve. Am Sonntag, dem 1. März 2020, gegen 18:25 Uhr alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Sackstraße in Kleve die Feuerwehr.
In einer Wohnung im Erdgeschoss war ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen; eine Katze konnte durch die Feuerwehr Kleve aus der Brandwohnung gerettet werden.
Am Samstagnachmittag, 29. Februar 2020, kurz nach 15:00 Uhr, meldeten mehrere Passanten via den Feuerwehrnotruf 118, dass es an der Gotthardstrasse 96 in Erstfeld, im dritten Stock, auf dem dortigen Balkon brenne.
Da zu diesem Zeitpunkt starke Winde zu verzeichnen waren, rückte die Feuerwehr Erstfeld mit einem Grossaufgebot aus.
Am Samstag (29.02.2020), um 10:15 Uhr ist es in einem Einfamilienhaus in der Halbmilstrasse zu einem Heizungsbrand gekommen.
Dadurch gab es eine starke Rauchentwicklung. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Beim Brand eines Campinghauses in Islikon entstand am Freitagabend Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gegen 22.45 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Notrufe ein, wonach ein Gebäude an der Alten Landstrasse brenne.
Im Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses an der Baselstrasse in Reinach BL kam es am Freitagabend, den 28. Februar 2020, kurz vor 22.30 Uhr, zu einem Brandfall.
Personen wurden keine verletzt. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Freitagnacht ist Schutz und Rettung Bern wegen eines Brandes an die Kasthoferstrasse ausgerückt. Der Brand in der Dachwohnung des Mehrfamilienhauses konnte rasch gelöscht werden, die Wohnung ist aber nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Freitagvormittag ist in einem Geschäftshaus in Chur ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr Chur stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Die Meldung über eine starke Rauchentwicklung in einer Tierhandlung ging am Freitag um 09.57 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden ein.
Am Freitag (28.02.2020), kurz vor 14:30 Uhr, ist in einer Zelle des Gefängnis Bazenheid ein Brand ausgebrochen. Zwölf Häftlinge mussten evakuiert werden.
Ein Häftling wurde unter Polizeibegleitung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung von der Rettung ins Spital gebracht.
Heilbronn. Flammen, die bis zu zwölf Meter hoch an der Fassade des Heilbronner Rathauses schlugen und mehrere zerstörte Fenster im Erdgeschoss des Gebäudes, sind das Ergebnis einer mutmaßlichen Brandstiftung in Heilbronn.
Am 23. Dezember 2019, während rund ums Rathaus der Weihnachtsmarkt abgebaut wurde, entzündeten bislang unbekannte Personen den Container im Innenhof am Marktplatz.
Am frühen Sonntagmorgen brannte in Willisau eine Scheune (siehe Meldung vom 23.02.2020) Als Brandursache konnte ein elektrotechnischer Defekt ermittelt werden.
Am frühen Sonntagmorgen, 23. Februar 2020, geriet in Willisau eine Scheune in Brand.
Am Donnerstag, 27. Februar 2020, musste die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht um 8.30 Uhr an die Seebodenstrasse in Küssnacht ausrücken.
Grund war eine gemeldete Rauchentwicklung
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.