Am 28.08.2017, gegen 22.30 Uhr, wurde eine junge Frau an der Schwarzwaldalle, auf dem Parkplatz DB Areal, Opfer eines Raubes. Sie wurde dabei leicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die Frau zu einem Unbekannten in einen Personenwagen gestiegen war.
Montag, 28.08.2017, um 18.00 Uhr ereignete sich an der Burgfelderstrasse, Höhe Im Burgfelderhof ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen. Beim Verkehrsunfall entstand beträchlicher Sachschaden, sodass beide Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten.
Weil die Unfallbeteiligten widersprüchliche Angaben zum Hergang machen, werden dringend Zeugen gesucht.
Am 27.08.2017, ca. 05.15 Uhr, wurden 5 Personen, vier Männern und eine Frau im Alter von 25 bis 32 Jahren, in der Erlenstrasse von sechs Unbekannten angriffen. Dabei erlitten alle diverse Verletzungen.
Die sechs mutmasslichen Täter wurden festgenommen.
Bei einer unbewilligten Kundgebung am späten Mittwochabend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die im Einsatz stehenden Polizeikräfte heftig angegriffen. Durch Steinwürfe sind vier Polizisten verletzt worden; einen von ihnen musste die Sanität der Rettung Basel-Stadt zur Abklärung ins Spital bringen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt setzte Gummischrot zur Notwehr ein.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Mittwochnachmittag an der Schwarzwaldallee einen längeren Einsatz geleistet. Es handelte sich dabei um einen Sicherungsauftrag bei einer Liegenschaft, die der Eigentümervertreter am Abend durch eine Baufirma sichern lassen wollte.
Der Einsatz verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.
Am 27. Juni 2017 ist beim Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt eine Petition zum Thema "Sans-Papiers" eingegangenen.
Namentlich fordern die Petitionärinnen und Petitionäre in ihrem Schreiben, jene Strafanzeigen gegen Personen, die sich im Härtefallverfahren identifizierbar gemacht haben, zu "stoppen".
Am 19.08.2017, kurz vor Mitternacht, wurde in der Klostergasse, beim Tinguely Brunnen, ein 17-jähriger Jugendlicher Opfer einer Auseinandersetzung.
Er wurde dabei verletzt.
Sonntag, 20.08.2017, ca. 0600 Uhr, fuhr ein unbekannte/r Lenker/in mit einem Personenwagen aus einer Parklücke an der Grienstrasse 101.
Beim Manövrieren kam es zu Kollision mit den beiden Fahrzeu gen, welche vor respektive hinter ihm/ihr parkiert waren.
Heftiges Unwetter hat am Freitagabend zu diversen Einsätzen von Berufsfeuerwehr Basel und Milizfeuerwehr Basel-Stadt geführt. In Riehen blieb zwischen Wasserstelzen und Haltestelle Niederholz ein Zug der S-Bahn stehen, nachdem ein herunterfallender Ast die Fahrleitungen beschädigt hatte.
Rund 200 Personen wurden nach rund dreieinhalb Stunden evakuiert.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Montag, Dienstag und Mittwoch drei Verkehrskontrollen am Grenzacherweg in Riehen durchgeführt und dabei gesamthaft 86 Fahrzeuglenker gebüsst.
80 Lenker erhielten eine Ordnungsbusse wegen Missachtens eines Fahrverbots.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat während einer Verkehrskontrolle am Sonntagmorgen fünf Autolenker festgestellt, die unter Drogeneinfluss unterwegs gewesen sind.
Im Zentrum der Kontrolle des Ausreiseverkehrs bei den Grenz- und Zollanlagen Basel-Weil (A2) und Basel-St. Louis (A3) stand die Überprüfung der Fahrfähigkeit der Lenkerinnen und Lenker.
Am 13.08.2017, zwischen 00.30 und 01.00 Uhr, wurde im Claragraben eine Jugendliche Opfer eines Sexualdelikts.
Passanten alarmierten die Polizei, weil sie eine halbnackte Frau in einer Garageneinfahrt vorfanden.
Nach acht Wochen intensiver Bauarbeiten fahren ab Montag, 14. August wie geplant wieder Trams und Busse über die Mittlere Rheinbrücke und durch die Greifengasse. Auch Velofahrende können die Strecke dann wieder normal passieren.
Auf der Mittleren Rheinbrücke erneuert das Tiefbauamt wechselseitig die verbreiterten Trottoirs. Spätestens ab Oktober 2017 sind die beiden Trottoirs der Brücke wieder normal begehbar. In der Greifengasse verlegt das Tiefbauamt bis Sommer 2018 in zwei Etappen Quarzsandsteinplatten auf den Trottoirs.
Im Bericht der Finanzkontrolle des Kantons Basel-Stadt vom 15. November 2016 wurde aufgeführt, dass sich die BVB im Zusammenhang mit der Tramverlängerung der Linie 3 nach St. Louis verpflichtet haben, an den Verbund der Nachbargemeinden „Communauté d’Agglomération des Trois Frontières“ 1 Million Euro zu bezahlen.
Es sei nicht dokumentiert, wie sich dieser Betrag zusammensetzt und welche konkreten Gegenleistungen vereinbart worden sind. Aufgrund verschiedener Pressemeldungen im Zusammenhang mit diesem Bericht eröffnete die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt am 21. Dezember 2016 ein polizeiliches Ermittlungsverfahren, um allfällige strafbare Handlungen zu eruieren.
Am 09.08.2017, ca. 22.15 Uhr, wurde eine Jugendliche beim Kohlistieg in Riehen von einem Unbekannten sexuell belästigt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die Jugendliche mit dem Zug nach Riehen Niederholz fuhr und dort ausstieg. Anschliessend machte sie sich zu Fuss auf den Weg nach Hause. Bereits beim Bahnhof fiel ihr ein Unbekannter auf, welcher ihr folgte.
Am Freitag, 04.08.2017, ca. 1350 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Oetlingerstr. / Hammerstr. ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Lenker eines E-Bikes (Mofa).
Der genaue Unfallhergang ist nach ersten Ermittlungen am Unfallort noch unklar.
Am 05.08.2017, kurz nach 23.00 Uhr, wurde in der Webergasse, nahe dem Klingental, ein 45-jähriger Mann angegriffen und verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der 45-Jährige durch drei Unbekannte angesprochen und unvermittelt durch einen der Männer angegriffen und mehrmals gegen den Kopf geschlagen wurde.
Die zweite Etappe der Umgestaltung der Elisabethenstrasse führt zu Umleitungen für Autos, Velos und Trams. Ab Montag, 7. August bis Ende September 2017 ist die Elisabethenstrasse zwischen Bankverein und Henric Petri-Strasse nur Richtung Wettsteinbrücke befahrbar.
Tiefbauamt, BVB und IWB erneuern Strasse, Trottoirs, Tramgleise und unterirdische Leitungen in der unteren Elisabethenstrasse. Ziel der Umgestaltung ist neben dem Erhalt der städtischen Infrastruktur eine attraktivere Fussgängerverbindung zwischen dem Bahnhof SBB und der Innenstadt.
Für das Auftragen der obersten Strassenbelagsschicht ist der Aeschengraben voraussichtlich vom Samstag, 5. August um circa 7 Uhr bis Montag, 7. August 2017 um circa 4 Uhr für den Verkehr in Richtung Aeschenplatz gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert. Am Samstagabend leitet die BVB die Tramlinien 8, 10, 11 und kurzzeitig auch die Linie 15 um.
Nachdem unterirdische Leitungen und Tramgleise im Aeschengraben wie geplant erneuert wurden, hat das Tiefbauamt in den letzten Wochen hauptsächlich Strassenbauarbeiten ausgeführt. Für das Auftragen der obersten Strassenbelagsschicht muss nun der Aeschengraben in Richtung Aeschenplatz für ein Wochenende gesperrt werden.
Das Unwetter in der Region Basel vom vergangenen Wochenende hat bei Zurich-Kunden voraussichtlich einen Schaden von rund 1,5 Millionen Franken verursacht. Zurich reagiert sofort: Der Versicherer eröffnet am Montag, 14. August, im bestehenden Help Point Muttenz einen Hagel Help Point.
Das Unwetter in der Region Basel vom vergangenen Wochenende fiel heftig aus. Es hat Schaden an rund 600 Fahrzeugen von Zurich-Kunden angerichtet. Zurich Schweiz wird gemäss einer ersten Schätzung 1,5 Millionen Franken aufwenden, um die Schäden zu beheben. Für die rasche Schadenbehebung eröffnet Zurich Schweiz am Montag, 14. August, im bestehenden Help Point Muttenz einen zusätzlichen Hagel Help Point.
Aus Sicht der Blaulichtorganisationen ist die Bundesfeier am Rhein ohne grössere Probleme abgelaufen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel-Stadt sowie von Sanität und Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hatten mit zahlreichen Hilfeleistungen alle Hände voll zu tun – wie alleweil bei Festen mit grossem Publikumsaufmarsch. Rund 110'000 Personen feierten auf dem Festgelände am und ums Rheinufer.
Am 30.07.2017, um 02.00 Uhr, kam es am Bauhinweglein zu einem Sexualdelikt. Eine jüngere Frau wurde dabei verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die Frau nach einem Diskobesuch zur Tramhaltestelle lief, als sie von zwei Unbekannten angesprochen wurde.
Am Samstag, 29.07.2017, ca. 1800 Uhr, kam es in der Bäumlihofstrasse kurz vor dem Rotlicht Schwarzwaldstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Dabei wurde ein korrekt fahrender Lieferwagen, welcher nach rechts in die Schwarzwaldstrasse einbiegen wollte, durch einen Kleinwagen rechts überholt.
Am 29.07.2017, um 04.00 Uhr, wurde in einer Diskothek an der Steinentorstrasse ein 20-jähriger Mann schwer verletzt.
Zwei dringend der Tat verdächtige Männer konnten festgenommen werden.
Ein Lenker ist am Montagabend mit hoher Geschwindigkeit bei der Brüglingerstrasse unterwegs gewesen und hat dabei andere Verkehrsteilnehmer und sich gefährdet. Höhe Brüglingerstrasse 83 verlor der alkoholisierte 22-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, dessen Front prallte in ein Geländer.
Dabei drehte sich der Lieferwagen um 180 Grad und blieb stehen. Beim Versuch, rückwärts zu fahren, stiess der Mann mit seinem Fahrzeug in ein zweites Geländer. Der Lenker wurde durch die Polizei zur Ausnüchterung auf eine Polizeiwache gebracht. Sie sucht Zeuginnen und Zeugen.
Beim Grenzübergang Basel-Lysbüchel wollten sich zwei Algerier einer Kontrolle entziehen. Sie wurden kurze Zeit später gefasst.
Bei der Kontrolle des Gepäcks wurden diverse elektronische Geräte und Schmuck gefunden. Ein Smartphone war als gestohlen verzeichnet. Der 19-Jährige und der 18-Jährige wurden der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben.
Die Bundesfeier am Rhein lockt auch heuer Tausende Besucherinnen und Besucher an. Daher sind polizeiliche Verkehrsmassnahmen unumgänglich. Die Kantonspolizei Basel-Stadt bittet daher Besucherinnen und Besucher von auswärts dringend, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.
Wie immer hat die Kantonspolizei ihre Dispositive zu möglichen Gefährdungen überprüft, damit das Fest auch in diesem Jahr fröhlich und sicher bleibt. Sie ist an der Bundesfeier am Rhein sichtbar präsent und wird neu den Festperimeter mit mobilen baulichen Massnahmen sichern. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Dauermieter von Einstellhallenplätzen werden zufahren können.
Am 24.07.2017, ca. 23.00 Uhr, kam es in der Steinentorstrasse, auf Höhe des Café del Mar, zu einer Auseinandersetzung, bei welcher eine 28-jährige Frau verletzt wurde. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass es zwischen der 28-Jährigen und einem Unbekannten zuerst zu einer verbalen Auseinandersetzung und anschliessend zu Tätlichkeiten gekommen war. Beide waren alkoholisiert.
Ab 2. August werden nördlich und südlich des Schwarzwaldtunnels Mittelstreifenüberfahrten erstellt.
Die Arbeiten dauern bis Ende November 2017.
Verkehrsführung
Für das Einrichtung der Verkehrsführung und die provisorischen Markierungen muss die A2 zwischen den Anschlüssen Basel Badischer Bahnhof und Kleinhünin...
Am Montag, 24.07.2017 um 15.50 Uhr, kam es auf dem Kannenfeldplatz zu einem Auffahrunfall zwischen einem Personenwagen und einem Roller.
Die Personenwagenlenkerin welche von der Entenweidstrasse in Richtung Mülhauserstrasse unterwegs war, musste verkehrsbedingt abbremsen, wobei ihr der nachfolgende Rollerfahrer aufs Fahrzeugheck auffuhr.
Am 22.07.2017, ca. 21.00 Uhr, wurde ein 23-jähriger Mann in der Dreirosenanlage Opfer eines Raubversuchs. Dabei erlitt er diverse Verletzungen.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der 23-Jährige am Boden sitzend in der Anlage aufhielt. Sein Smartphone hatte er neben sich abgelegt.
Am 23.07.2017, ca. 02.00 Uhr, wurde in der Greifengasse ein 50-jähriger Mann durch einen Unbekannten verletzt.
Dieser konnte wenig später festgenommen werden.
Am 23.07.2017, ca. 01.30 Uhr, wurde in der Dreirosenanlage, Unterer Rheinweg, ein 18-jähriger Mann schwer verletzt.
Zwei dringend der Tat verdächtige Männer konnten festgenommen werden.
Ein Velofahrer und ein E-Bike-Fahrer sind am Freitagmittag in der Hiltalingerstrasse bei einem Unfall verletzt worden.
Gemäss ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei kamen um 12.15 Uhr ein 68-jähriger Velofahrer und ein 35-jähriger E-Bike-Fahrer nach einer kurzen Auseinandersetzung während der Fahrt zu Fall. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste den Velofahrer ins Spital bringen, während der E-Bike-Fahrer leichte Verletzungen erlitt.
Aufgrund der immer noch geringen Mengen an Niederschlägen im Kanton Basel-Landschaft ist die Lage weiter angespannt. Die Waldbrandgefahr wurde auf die Stufe 3 (orange) angehoben. Deshalb gelten weiterhin die Verhaltensempfehlungen des Kantonalen Krisenstabes und des Amtes für Wald beider Basel vom 23. Juni 2017.
In der ganzen Region ist in den vergangenen Wochen immer noch zu wenig Niederschlag gefallen. Die prognostizierten Niederschläge sind marginal und zu wenig, um von einer Entspannung zu reden.
Donnerstag, 20.07.2017, 1307 Uhr, kam es in der Viaduktstrasse 3, auf der Höhe des Fussgängerstrei fens, zu einem Vorfall zwischen einem Autolenker und einem Passanten. In der Folge wurde der Passant leicht verletzt.
Dieser begab sich nach der Unfallaufnahme selbständig in ärztlicher Behand lung. Während des Unfallzeitpunktes befanden sich zahlreiche Personen in unmittelbarer Umgebung.
Am 26. April 2017 erstattete die Kantonspolizei, nachdem diese verschiedene interne Abklärungen getätigt hatte, bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen einen Sicherheitsassistenten, da er in unbefugter Weise Informationen aus polizeilichen Datenbanken bezogen haben soll.
Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs und der Amtsgeheimnisverletzung ein und nahm den betroffenen Mitarbeiter der Kantonspolizei vorübergehend fest.
Am 16.07.2017, kurz vor 13.00 Uhr, kam es beim Overall Tagwerk an der Elsässerstrasse, neben dem St. Johanns-Tor, zu einem Brandfall.
Personen wurden keine verletzt.
Eine Velofahrerin ist am Freitagvormittag in der Grosspeterstrasse bei einem Unfall verletzt worden.
Gemäss ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei kam es um 10.30 Uhr aus noch zu klärenden Gründen zu einer seitlichen Kollision zwischen ihrem Velo und einem Sattelschlepper mit Schweizer Kennzeichen. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste die 19-jährige Velofahrerin ins Spital bringen.
Am 12.07.2017, kurz vor 12.00 Uhr, wurde auf dem Bahntrasse, Nähe Erdbeergraben und Höhenweg, ein Mann von einem Güterzug, welcher vom Bahnhof SBB nach Frankreich fuhr, erfasst und tödlich verletzt.
Der Zugverkehr von der Schweiz nach Frankreich musste für rund zweieinhalb Stunden eingestellt werden. Es kam deshalb zu verschiedenen Verspätungen im internationalen Reiseverkehr.
Rund 1’000 Bedienstete übernehmen im Kanton Basel-Stadt verschiedene Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Genaue Regelungen über die Tätigkeit der Polizei Basel-Stadt finden sich im Polizeigesetz des Kantons.
Die Aufgaben der Polizei Basel-Stadt
Unter anderem trifft die Polizei Massnahmen, um drohende und unmittelbare Gefährdungen abzuwenden und zu verhüten. Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind, erhalten Hilfe von der Polizei. Darüber hinaus obliegt die Sicherheit im Strassenverkehr und bei öffentlichen Veranstaltungen den Polizistinnen und Polizisten. Die Polizei in Basel-Stadt verhütet und verfolgt Straftaten und leistet Verwaltungs- und Justizbehörden Amts- und Vollzugshilfe. Zudem sind die Bediensteten im Fall von Katastrophen und grossen Unglücksfällen für die Bevölkerung im Einsatz. Koordination und Krisenmanagement liegen in den Händen der Polizei im Kanton Basel-Stadt.
So ist die Polizei Basel-Stadt organisiert
700 uniformierte Bedienstete arbeiten für die Baseler Polizei. Dazu kommen weitere 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um verschiedene Tätigkeiten im Innenbetrieb kümmern. Oberster Chef der Kantonspolizei ist der Kommandant. Ihm unterstehen insgesamt sechs verschiedene Abteilungen:
Sicherheitspolizei
Spezialformationen
Verkehr
Operationen
Logistik
Kommando
Die Abteilung Spezialformationen gliedert sich in die Bereiche Fahndung, Interventionen, Unterstützungen und den Einsatzzug. Die Abteilung Operationen übernimmt die Planung für die gesamte Polizeibehörde. Auch die Führung der Einsatzzentrale und die kantonale Krisenorganisation liegen in den Händen dieser Abteilung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Logistik und der Kommandoabteilung unterstützen die gesamte Polizei Basel-Stadt mit ihrer Tätigkeit.
In den Quartieren in Basel-Stadt sind verschiedene Polizeiwachen und Polizeiposten als Ansprechpartner und Unterstützung der Bevölkerung vor Ort. Es gibt die Polizeiwachen Kannenfeld, Clara und Roehen, sowie den Stützpunkt der Autobahnpolizei. Darüber hinaus sind Polizeiposten in Spiegelhof, Gundelfingen, Bettingen und am Bahnhof SBB für die Belange der Einwohner da. Die Polizei Basel-Stadt weist darauf hin, dass aufgrund von aussergewöhnlichen Ereignissen Schliessungen der Stellen möglich sind. Empfehlenswert ist daher, vor einem Besuch kurz telefonisch nachzufragen.
Bürgernahe Polizeiarbeit in den Quartieren
Die Polizeiwachen und -posten in den Quartieren bieten eine gemeinschaftsorientierte und bürgernahe Polizeiarbeit im Dienst der Bevölkerung. Die Quartierspolizistinnen und -polizisten dienen im Rahmen des sogenannten Community Policing als Ansprechpersonen für verschiedene Belange. Sinnvoll ist die Kontaktaufnahme beispielsweise bei allgemeinen Fragen zum Verkehr oder zur Sicherheit. Auch wenn es um die allgemeine Ordnung im Quartier geht oder Lärmbelästigungen und ähnliches, sind die Bediensteten die richtigen Kontaktpersonen. Bei Unstimmigkeiten zwischen Nachbarn übernimmt die Quartierspolizei die Vermittlung. In einem Notfall sollte jedoch stets die Notrufnummern 117 oder 112 gewählt werden.
Für die Meldung einfacher Diebstähle oder Sachbeschädigungen gibt es einen Online-Polizeiposten, bei dem Betroffene die Vorfälle einfach direkt online melden und sich so den Gang zum Polizeirevier sparen.
Die Präventionsarbeit der Polizei Basel-Stadt
Ein wichtiges Thema in der Polizeiarbeit ist die Prävention. Die Polizei Basel-Stadt hält verschiedene Angebote für die Bevölkerung bereit. Speziell für Schulen gibt es besondere Präventionsmassnahmen. Der Umgang mit digitalen Medien, das richtige Verhalten im Strassenverkehr oder faires Streiten sind nur einige der Bereiche, in denen die Polizei Basel-Stadt beratend zur Seite steht. Auch wenn es in Schulklassen zu Beleidigungen oder Mobbing sowie Konflikten mit physischer Gewalt kommt, sind die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Basel-Stadt zur Stelle. Darüber hinaus sind Bedienstete der Jugend- und Präventionspolizei täglich auf den Strassen des Kantons auf Patrouille. Mit verschiedenen Trainingsangeboten zur Konfliktlösung trägt die Kantonspolizei für unterschiedliche Altersgruppen zur Prävention gegen Gewalt bei.
Gerade bei jüngeren Kindern ist die Verkehrserziehung besonders wichtig. Darum besuchen Verkehrsinstruktoren und Verkehrsinstruktorinnen der Polizei Basel-Stadt die Kindergärten und Primarklassen im Kanton, um bereits den Kleinsten das richtige Verhalten nahezubringen.
Prävention spielt auch im eigenen Heim eine wesentliche Rolle. Das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, lässt sich durch einige Massnahmen reduzieren. Die Bediensteten nehmen gern eine kostenlose Beratung vor Ort vor und zeigen, wie sich Haus- und Wohnungseigentümer effektiv vor Langfingern schützen. Nach Angaben der Polizei Basel-Stadt gehören Einbrüche zu den häufigsten Delikten in der Schweiz. Wichtig ist daher, sich rechtzeitig mit dem Einbruchschutz vertraut zu machen. Bereits durch kleinere bauliche Massnahmen lässt sich das Risiko minimieren.
Neben Einbrüchen gehören Diebstähle leider zur alltäglichen Arbeit der Polizei Basel-Stadt. Ein gesundes Misstrauen und eine erhöhte Wachsamkeit sind daher sehr zu empfehlen. Trickdiebstähle im öffentlichen Raum sind leider keine Seltenheit. Die Betrüger versuchen, ihre Opfer abzulenken, meistens arbeiten diese Kriminellen im Team. Während einer das Opfer in ein Gespräch verwickelt, entwendet der andere die Wertsachen des Betroffenen. Wichtig ist, in solchen Situationen vorsichtig und misstrauisch zu reagieren.
Die Polizei Basel-Stadt ist für die Verkehrslenkung im Kanton zuständig. Nach Angaben der Polizeibehörde gehen 90 Prozent der Verkehrsunfälle im Kanton auf das Verhalten zurück. Das Missachten der Vorfahrtsregeln, zu nahes Auffahren und unvorsichtige Fahrspurwechsel sind nur einige Beispiele für ein Fehlverhalten. Die Polizei Basel-Stadt rät, stets umsichtig und rücksichtsvoll auf den Strassen unterwegs zu sein und sich an die Verkehrsregeln zu halten. Voraussetzung für die Teilnahme an Strassenverkehr ist ein fahrfähiges Fahrzeug. Wer mit dem Velo unterwegs ist, sollte selbstreflektierende Kleidung oder Leuchtreflektoren tragen.
Verkehrsunfälle werden von den Bediensteten der Polizei Basel-Stadt aufgenommen und im eidgenössischen Verkehrsunfallregister erfasst. Die Daten helfen, sich ein gezieltes Bild von der Gefahrensituation an verschiedenen Orten zu machen. Auf diese Weise lassen sich Unfallschwerpunkte erkennen. Die Angaben dienen als Entscheidungsgrundlage für weitere Massnahmen zur Verkehrssicherheit.
An Baustellen überprüfen die Polizistinnen und Polizisten die Verkehrsführung und die Signale, um die Sicherheit an diesen Orten zu gewährleisten. Auch für verkehrspolizeiliche Anordnungen sind die Bediensteten zuständig. Geht es um Veranstaltungen im öffentlichen Raum, übernimmt das ein Ressort der Verkehrspolizei die Prüfung der Auswirkungen auf die Verkehrssituation und erteilt die entsprechende Genehmigung.
Die Dienstleistungen der Polizei Basel-Stadt
Den Bürgerinnen und Bürgern steht die Polizei Basel-Stadt mit verschiedenen Dienstleistungen zur Verfügung:
Bewilligungen
Aufnahme von Anzeigen
Vermisstenmeldungen
psychosoziale Krisenintervention
Auskunftsersuchen
Beschwerden
Unterstützung bei Hausbesetzungen
Bei Auslandsreisen sind die Kolleginnen und Kollegen des Bundesamts für Migration für Fragen und Bewilligungen zuständig. Auch wenn es um die Einreise in die Schweiz geht, übernehmen die Bediensteten die Bearbeitung.
Wer Fingerabdrücke für private Zwecke, etwa den Visaantrag für die Einreise in ein bestimmtes Land benötigt, ist ebenfalls bei der Polizei Basel-Stadt an der richtigen Adresse.
Geht es um das Flugwesen, etwa um die Erteilung einer Bewilligung für einen Helikopterflug oder einen Heissluftballon, erteilt das Bundesamt für Zivilluftfahrt Auskünfte.
Die Polizei Basel-Stadt ist zuständig für Kundgebungen und Demonstrationen. Entsprechende Veranstaltungen müssen mindestens drei Wochen vorher bei der Abteilung Verkehr der Behörde vorliegen. Auch wenn es um den Einsatz von Lautsprechern im öffentlichen Raum geht, ist die Kantonspolizei der richtige Ansprechpartner. Die Bewilligung wurd auf Grundlage des Gesetzes über öffentliche Ruhetage und Ladenöffnungen erteilt.
Wer umzieht und entsprechende Parkverbotsschilder zum Zügeln benötigt, wendet sich am bestens mindestens 48 Stunden vor dem geplanten Termin an die Polizei Basel-Stadt. Möglich ist die Beantragung zudem problemlos online über die eGovernment-Plattform der Polizei Basel-Stadt. Auch für Sonderbewilligungen für Ausnahme- oder Schwerkrafttarnsporte ist die Behörde zuständig.
Eine Anzeige erstatten Bürgerinnen und Bürger auf jeder Polizeiwache oder bei jedem Polizeiposten des Kantons Basel-Stadt. Möglich ist auch eine schriftliche Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Basel. Verdächtige Internet-Inhalte oder andere Beobachtungen können an die nationale Meldestelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität gemeldet werden.
Vermisstenmeldungen zu vermissten Personen sollten möglichst rechtzeitig direkt bei der richtigen Stelle aufgegeben werden. Die Polizeiwachen und Dienststellen des Kantons nehmen die Meldungen auf. Alternativ nehmen die Bediensteten der Fahndung direkt unter den Notrufnummern 117 oder 112 entgegen.
Wer etwas findet, ist verpflichtet, seinen Fund beim nächsten Polizeiposten zu melden. Das gilt für alle Gegenstände, die einen Wert von 10 Franken übersteigen. Möglich ist auch eine direkte Abgabe beim zuständigen Fundbüro. Nach Angaben der Polizei Basel-Stadt haben Finder Anspruch auf einen angemessenen Finderlohn, der üblicherweise bei 10 % des Wertes des Fundgegenstandes liegt.
Die Polizei Basel-Stadt stoppt jede Form häuslicher Gewalt und schützt das Opfer. Die psychosoziale Krisenintervention schreitet bei häuslicher Gewalt, Stalking und ähnlichen Ereignissen ein. Der Sozialdienst gehört zur Sicherheitspolizei der Polizei Basel-Stadt. Unterstützung gibt es im Kindes- und Erwachsenenschutz, auch Schutzbegleitungen und fürsorgerische Unterbringungen gehören zu den Leistungen der Krisenintervention.
Eigene Smartphone-App der Polizei Basel-Stadt
Die Polizei Basel-Stadt informiert mit einer eigenen Polizei App über aktuelle Neuigkeiten. Auch Zeugenaufrufe und Medienmitteilungen lassen sich mit der App direkt über das Smartphone abrufen. Darüber hinaus finden Bürgerinnen und Bürger hier Informationen zu Karrieremöglichkeiten bei der Polizei Basel-Stadt. Auch Wasserstandsmeldungen, Standorte der Polizeiwachen und wichtige Tipps rund um das Thema „Prävention“ lassen sich über die App abfragen. Das Angebot wird ständig ausgebaut und geändert, so dass es sich lohnt, häufiger einmal vorbeizuschauen.
Wissenswertes zum Kanton Basel-Stadt
Das Kanton Basel-Stadt ist flächenmässig der kleinste Kanton der Schweiz. Der Kanton ist sehr dicht besiedelt, insgesamt leben rund 195’000 Einwohner hier. Die Stadt Basel sowie die Landgemeinden Riehen und Bettingen gehören zum Kantonsgebiet.