Am Freitagmorgen ist es in einem Werkhof in Steffisburg zu einer Explosion mit anschliessendem Brand und Rauchentwicklung gekommen.
Ein Mann wurde schwer verletzt und mit dem Helikopter ins Spital gebracht.
Im Zusammenhang mit der Vergabe von Medienrechten an verschiedenen Fussball-Weltmeisterschaften und FIFA-Confederations Cups hat die Bundesanwaltschaft (BA) Anklage gegen den ehemaligen Generalsekretär der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), Jerôme Valcke, gegen den Geschäftsführer der BeIN Media Group, Nasser Al-Khelaifi, und gegen einen Geschäftsmann im Bereich von Sportrechten erhoben.
Die BA wirft Valcke passive Bestechung (Art. 4a Abs. 1 in Verbindung mit dem alten Art. 23 des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb [UWG]), mehrfache qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs [StGB]) und Urkundenfälschung (Art. 251 StGB) vor. Die zur Anklage gebrachten Sachverhalte werden nicht mehr als Betrug (Art. 146 StGB) qualifiziert. Al-Khelaifi und dem dritten Beschuldigten wirft die Anklage Anstiftung zu der von Valcke begangenen, qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung (Art. 24 und Art. 158 Abs. 1 StGB) vor. Dem dritten Beschuldigten wird zusätzlich auch aktive Bestechung (Art. 4a Abs. 1 in Verbindung mit dem alten Art. 23 UWG) vorgeworfen.
In der Nacht auf heute Donnerstag ist eine Wohnung an der Bümplizstrasse ausgebrannt. Der Wohnungsinhaber erlitt Verbrennungen und musste hospitalisiert werden.
Weitere Anwohnende wurden vor Ort betreut.
Am Mittwochnachmittag ist in Stettlen ein Auto mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert und in der Folge in eine Hauswand geprallt.
Eine Frau und zwei Kinder wurden dabei leicht verletzt.
Der neue Direktor der Justizvollzugsanstalt (JVA) Thorberg, Hans-Rudolf Schwarz, hat eine erste Analyse durchgeführt und die daraus resultierenden Erkenntnisse vorgelegt.
Dabei konnte er sich davon überzeugen, dass die Mitarbeitenden mit hoher Motivation das Alltagsgeschäft der JVA bewältigen und die Sicherheit und den Schutz der Öffentlichkeit gewährleisten.
Das Minister-Gipfeltreffen für Patientensicherheit, das für den 27. und 28. Februar 2020 in Montreux geplant war, wird verschoben.
Die Covid-19-Epidemie macht die Anwesenheit mehrerer Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrem eigenen Land unerlässlich.
An seiner Sitzung vom 19. Februar 2020 hat der Bundesrat das Übungsprogramm für die internationale militärische Ausbildungszusammenarbeit 2020 genehmigt.
Das Programm enthält Übungen, die nicht bereits durch bilaterale Rahmenausbildungsabkommen gedeckt sind.
Wenn das Wohl eines Kindes gefährdet ist, prüft die KESB behördliche Massnahmen.
Die Abklärung, ob und wie sie einschreiten soll, stützt sich in der Schweiz nicht auf einheitliche, fachliche Grundlagen. Ein Forschungsteam der Berner Fachhochschule BFH und der Hochschule Luzern hat ein Instrument entwickelt, um das zu ändern. Zürich hat es als erster Kanton flächendeckend eingeführt.
Das schöne Wetter lockte am Wochenende unzählige Wintersportler auf die Piste.
Entsprechend oft standen auch die Rettungshelikopter der Rega im Einsatz: Über 140 Mal mussten sie von Samstagmorgen bis Sonntagabend ausrücken.
Die Stürme der letzten Wochen haben im Berner Wald zu Schäden geführt. Es sind im gesamten Kantonsgebiet vor allem Streuschäden und vereinzelt kleine Flächenschäden im Wald entstanden.
Von Streuschäden spricht man, wenn einzelne Bäume umgeworfen oder gebrochen wurden. Das Schadenausmass kann noch nicht zuverlässig abgeschätzt werden. Es liegt aber deutlich tiefer als bei „Burglind“ vor zwei Jahren. Einzelne Waldbesitzerinnen und -besitzer können in allen Regionen stark betroffen sein.
Am Samstagnachmittag sind zwei Skitourenfahrer am Albristhorn unabhängig voneinander abgestürzt.
Ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden. Der andere Mann wurde schwer verletzt mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Am Samstagvormittag haben sich auf der Autobahn A6 bei Rubigen mehrere Unfälle ereignet. Ein Autolenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Zwei Personen mussten mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Den Unfällen waren Meldungen zu einer Falschfahrt vorausgegangen. Der betroffene Autobahnabschnitt musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.
Am Sonntag ist in einer Trampolinhalle in Belp ein 13-jähriges Mädchen verunglückt. Es wurde bei einem Sturz schwer verletzt und ins Spital gebracht, wo es schliesslich am Freitag verstarb.
Die Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Am Freitagmittag ist es auf der A1 bei Kernenried zu einem Auffahrunfall mit drei Autos gekommen. In der Folge kam der Verkehr ins Stocken und es ereigneten sich drei weitere Auffahrkollisionen. Drei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Es kam zu Rückstau.
Am Dienstagnachmittag ist in Oberbipp ein Raubüberfall auf die Volg-Filiale verübt worden. Drei mutmasslich Beteiligte konnten identifiziert und festgenommen werden.
Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Der Mann, welcher Anfang Woche in Meikirch tot aufgefunden wurde, ist formell identifiziert.
Beim Opfer des Tötungsdelikts handelt sich um den als vermisst gemeldeten 46-jährigen Schweizer. Das Tötungsdelikt fand nach bisherigen Erkenntnissen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Bern statt.
Der Bundesrat will das Bundesgesetz über die im Ausland erbrachten privaten Sicherheitsdienstleistungen (BPS) besser mit dem Güterkontrollgesetz GKG bzw. dem Kriegsmaterialgesetz KMG harmonisieren.
An seiner Sitzung vom 12. Februar 2020 hat er entsprechende Aufträge an das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement EJPD und das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF erteilt. Dabei stützt er sich unter anderem auf einen Bericht einer interdepartementalen Arbeitsgruppe.
Am Dienstagabend ist es auf der Autobahn A1 bei Urtenen-Schönbühl zu einer Auffahrkollision mit drei involvierten Fahrzeugen gekommen. Ein Lenker wurde verletzt.
Es kam zu Stau von mehreren Kilometern Länge.
Die Kantonspolizei Bern hat am Montag in einem Waldstück bei Meikirch einen Mann tot aufgefunden. Dieser war letzte Woche in Bern als vermisst gemeldet worden. Es ist von einem Tötungsdelikt auszugehen.
Der mutmassliche Täter wurde angehalten und in Haft genommen. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Zwischen Zweisimmen und Saanenmöser sind am Montagnachmittag zwei Fahrzeuge kollidiert.
Ein Verletzter wurde mit der Rega ins Spital geflogen. Die Saanenstrasse musste gesperrt und eine Umleitung eingerichtet werden.
Am Sonntagabend ist am Kleinen Muristalden in Bern eine Tankstelle überfallen worden. Dabei wurde Bargeld erbeutet. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstag ist an der Lenk ein Skifahrer auf der Piste verunfallt und dabei schwer verletzt worden.
Trotz umgehender Rettungsmassnahmen konnte nicht verhindert werden, dass der Mann noch vor Ort verstarb. Der Unfall wird untersucht.
Freitagabend hat in Ostermundigen ein Unbekannter versucht einen Jugendlichen zu überfallen. Der Täter ergriff die Flucht, als sich das Opfer zur Wehr setzte.
Der Jugendliche blieb unverletzt. Es werden Zeugen gesucht.
Am Freitagabend ist es bei Utzenstorf zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Der Mofalenker wurde dabei schwer verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagnachmittag ist in Spiez ein Motorradlenker bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden.
Er musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Donnerstagabend hat in Köniz ein Mann einen Tankstellenshop überfallen. Der Täter erbeutete Bargeld.
Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwoch in Lützelflüh eine Indoor-Anlage mit mehr als 4’200 Hanfplanzen ausgehoben. Zwei mutmassliche Betreiber wurden vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Gestützt auf eigene Ermittlungen, in die auch Hinweise aus der Bevölkerung eingeflossen sind, hat die Kantonspolizei Bern am Mittwoch, 5. Februar 2020, im Rahmen einer gezielten Aktion in Lützelflüh-Goldbach (Gemeinde Lützelflüh) mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Der Regierungsrat will die Ausdehnung des Jugendschutzes auf E-Zigaretten und ähnliche nikotinhaltige Produkte rasch umsetzen.
Deshalb beantragt er dem Grossen Rat, diese Gesetzesanpassung nicht mit Änderungen der Ladenöffnungszeiten zu verknüpfen, sondern in einer separaten Vorlage zu behandeln.
Am Donnerstagnachmittag ist in Münchenbuchsee ein Auto bei einem Selbstunfall in eine Baustellenabschrankung gefahren und in der Folge gegen einen Baum geprallt. Die Beifahrerin wurde verletzt ins Spital gebracht.
Die Meldung zu einem Selbstunfall in Münchenbuchsee ging bei der Kantonspolizei Bern am Donnerstag, 6. Februar 2020, kurz nach 15.05 Uhr, ein.
Am Samstag spielt der BSC Young Boys zu Hause gegen den FC Sion. Für das Spiel gelten besondere Auflagen in Bezug auf Fangruppierungen des FC Sion, welche verstärkte Einlasskontrollen zur Folge haben.
Matchbesuchern wird empfohlen, genügend Zeit einzuplanen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Mittwochabend haben zwei Männer eine Tankstelle in Urtenen-Schönbühl überfallen. Sie bedrohten einen Shop-Angestellten und flüchteten mit Beute in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Bei der Kantonspolizei Bern ging am Mittwoch, 5. Februar 2020, um zirka 21.45 Uhr, die Meldung zu einem Überfall auf eine Tankstelle in Urtenen-Schönbühl ein.
Im Zuge der laufenden Ermittlungen zu einem Raufhandel am Rande des Eishockeyspiels EHC Biel – HC Lausanne im Januar in Biel sind 20 Personen angehalten worden.
Die Männer aus den Kantonen Waadt, Neuenburg und Bern sind dringend verdächtigt, an tätlichen Auseinandersetzungen in Biel beteiligt gewesen zu sein. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Nachdem bei der Kantonspolizei Bern im Januar wiederholt Meldungen zu Detonationen in Biel eingingen, ist nun die mutmassliche Urheberschaft angehalten worden.
Zwei Männer werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Mittwochabend haben sich auf der A1 in der Nähe des Rastplatzes Hurst bei Kernenried zwei Auffahrunfälle mit jeweils vier Autos ereignet.
Drei Personen wurden leicht verletzt. Es kam zu erheblichem Rückstau.
Ein Autolenker, der Ende Januar nach einem Selbstunfall in Gänsbrunnen ins Spital gebracht worden war, ist dort seinen Verletzungen erlegen.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind nach wie vor im Gang.
Arbeit auch für unsere Seepolizisten nach dem Unwetter Petra:
Mithilfe eines Krans musste ein acht Tonnen schweres Blechdach aus der Aare bei Steffisburg geborgen werden.
Am Dienstagmittag ist auf der Autobahn A5 bei Biel ein Mann bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto schwer verletzt worden.
Der Autolenker musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei Bern hat zum Hergang und den Umständen des Unfalls im Büttenbergtunnel Ermittlungen aufgenommen.
Seit Ende 2018 sind in den Regionen Gürbetal und Gantrisch Ortstafeln abgeschraubt und entwendet worden. Am Sonntag, 26. Januar 2020, wurde die Ortstafel von Helgisried-Rohrbach in einem Feld liegend gefunden. Abklärungen ergaben, dass seit Oktober auch im Emmental und im Berner Oberland Ortstafeln gestohlen wurden.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat im Zuge mehrmonatiger Ermittlungen rund 200 Personen identifiziert, die der öffentlichen Warnung vor Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen verdächtigt werden.
Sie werden bei den zuständigen Staatsanwaltschaften angezeigt.
Am späten Sonntagabend hat sich in Aarwangen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Ambulanzfahrzeug ereignet. Die Autolenkerin wurde leicht verletzt ins Spital gebracht.
Die Meldung zu einem Unfall auf der Langenthalstrasse in Aarwangen ging bei der Kantonspolizei Bern am Sonntag, 2. Februar 2020, kurz vor 22.15 Uhr, ein.
An der A1 östlich von Mühleberg werden diese und nächste Woche Bäume gefällt, die bei Windböen auf die Autobahn stürzen könnten.
Im Bereich der Holzerei wird jeweils der Pannenstreifen abgesperrt und die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h reduziert.
Im Vorfeld des Eishockeyspiels zwischen dem EHC Biel-Bienne und dem HC Lugano in Biel haben mehrere Anhänger der Gästemannschaft polizeiliche Anweisungen missachtet und die Einsatzkräfte angegriffen. Es musste kurzzeitig Reizstoff eingesetzt werden.
Vier Personen wurden angehalten und vorläufig festgenommen.
Am Montagnachmittag haben zwei Unbekannte beim Bahnhof in Wichtrach einen Mann beraubt und verletzt. Die Täter flüchteten mit Beute, als Passanten auf das Geschehen aufmerksam wurden.
Es werden Zeugen gesucht.
In Mittelhäusern ist es in der Nacht auf Donnerstag zu mehreren Sachbeschädigungen und Einbruchdiebstählen bei parkierten Fahrzeugen gekommen.
Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gang.
Am Mittwochabend ist in Kiesen ein Auto bei einem Selbstunfall von der Fahrbahn abgekommen und mit einer Stützmauer kollidiert. Die Lenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.