Der Regierungsrat des Kantons Bern will bei der Strassenverkehrssteuer einen Anreiz für den Umstieg auf umweltschonende Fahrzeuge schaffen: Künftig soll für die Abgabe auf Strassenfahrzeuge auch ihr CO2-Ausstoss massgebend sein. Weiter will der Regierungsrat die Strassenverkehrssteuer massvoll anheben und die Mehreinnahmen gezielt für eine Steuersenkung bei den natürlichen Personen verwenden.
Die Vernehmlassung zur Änderung des Gesetzes über die Besteuerung der Strassenfahrzeuge dauert bis am 19. Juni 2020.
Der Gemeinderat hat an seiner heutigen Sitzung Massnahmen beschlossen, um das Abstandhalten durchzusetzen: Personen sollen sich im öffentlichen Raum nur vereinzelt oder in Kleinstgruppen bewegen und den Sicherheitsabstand von zwei Metern zueinander unbedingt einhalten. Polizeipatrouillen sensibilisieren für die dringende Notwendigkeit der Massnahme und setzen sie durch.
Ausserdem hat die Stadt Bern aufgrund der vom Bundesrat ausgerufenen ausserordentlichen Lage beschlossen, per 18. März 2020 das Regionale Führungsorgan Bern plus zur Bewältigung der COVID-19 Pandemie einzusetzen.
Am Dienstagnachmittag sind in Bern bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos drei Personen verletzt worden.
Einer der Verletzten musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Unfall wird untersucht.
Das Verfahren gegen den Mann, der im Zusammenhang mit dem im Januar 2019 in Reconvilier leblos aufgefundenen Neugeborenen vorläufig festgenommen wurde, ist eingestellt.
Er wurde für den erlittenen Schaden entschädigt. Das Verfahren gegen die Kindsmutter wird fortgesetzt.
Personen mit Verdacht auf das Coronavirus sollen sich möglichst schnell testen lassen können.
Der Kanton Bern baut dafür ein Testzentrum auf. Die Resultate des Ersttests sollen noch am selben Tag vorliegen.
Heute hat der Bundesrat für die gesamte Schweiz die «ausserordentliche Lage» erklärt. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden bis am 19. April 2020 geschlossen. Ausgenommen sind unter anderem Lebensmittelläden und die Gesundheitseinrichtungen. Das Kantonale Führungsorgan des Kantons Bern unterstützt die verschärften Massnahmen des Bundes ausdrücklich und ruft die Bevölkerung auf, die entsprechenden Verhaltensregeln strikt einzuhalten.
Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten ist jederzeit sichergestellt.
Am Montagmittag ist in einem Wohnhaus in Kehrsatz ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte gelöscht werden, das Rieghaus ist aber nicht mehr bewohnbar. Eine Person wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Montag, 16. März 2020, um 12.00 Uhr gemeldet, dass in einem Wohnhaus an der Nesslerenstrasse in Kehrsatz ein Brand ausgebrochen sei. Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte – darunter Angehörige der Feuerwehr Regio Belp und der Berufsfeuerwehr Bern – fanden das Rieghaus bereits in Vollbrand vor.
Am Sonntagmittag sind in Eggiwil drei Motorräder verunfallt. Zwei Lenker mussten verletzt ins Spital gebracht werden.
Ein Fahrer wurde leicht verletzt. Infolge des Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Im Dezember 2019 ist in Burgdorf ein Mann bei einem Einbruchdiebstahl in flagranti angehalten worden. Nach umfangreichen Ermittlungen können ihm insgesamt 18 Einbruchsdelikte angelastet werden.
In der Samstagnacht des 14. Dezember 2019, ging bei der Kantonspolizei Bern, kurz vor 23.30 Uhr, die Meldung ein, dass eben ein Mann in ein Velogeschäft in Burgdorf eingebrochen sei. Die umgehend ausgerückte Patrouille konnte vor dem Geschäft einen 20-jährigen Verdächtigen anhalten. Er wurde für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht und vorübergehend festgenommen.
Am Mittwochabend hat sich in Sundlauenen ein Selbstunfall ereignet. Ein Motorradlenker prallte gegen eine Felswand und wurde dabei schwer verletzt. Er wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Die Meldung zu einem Selbstunfall in Sundlauenen (Gemeinde Beatenberg) ging bei der Kantonspolizei Bern am Mittwoch, 11. März 2020, kurz vor 19.10 Uhr, ein. Gemäss aktuellen Erkenntnissen fuhr ein Motorradfahrer auf der Seestrasse von Interlaken herkommend in Richtung Thun. Auf Höhe Steinbruch Balmholz prallte der Motorradlenker aus noch zu klärenden Gründen in einer Linkskurve in die Felswand.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zur Auseinandersetzung im Vorfeld des Fussballspiels zwischen dem FC Thun und dem FC Sion von Ende Januar 2020 abgeschlossen.
Insgesamt wurden 29 Personen – mehrheitlich wegen Landfriedensbruchs – an die Staatsanwaltschaft rapportiert. Zudem werden weitere Massnahmen nach dem Hooligan-Konkordat geprüft.
Am Mittwoch ist in Rumendingen ein Mann nach einem Arbeitsunfall verstorben. Er wurde beim Holzen von einem umfallenden Baum getroffen und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.
Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht auf Mittwoch ist in einem Geschäft für Elektrofahrzeuge in Wabern ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner des Gebäudes mussten evakuiert werden. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Seftigenstrasse musste für die Dauer der Löscharbeiten einseitig gesperrt werden. Untersuchungen zur genauen Brandursache sind im Gang.
Am Dienstagnachmittag sind auf dem Wankdorfplatz in Bern ein Reisecar und ein Tram kollidiert.
Das Tram wurde dabei teilweise aus den Schienen gehoben. Der Wankdorfplatz war während rund zwei Stunden gesperrt.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Gstaad zu einer Auseinandersetzung gekommen. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der mutmassliche Täter wurde angehalten. Ermittlungen sind im Gang.
Der Kantonspolizei Bern wurde in der Nacht auf Sonntag, 8. März 2020, kurz nach 1.30 Uhr, gemeldet, dass es in Gstaad (Gemeinde Saanen) zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sei.
Am Montagmorgen ist es in Burgdorf zu einem Unfall zwischen einem Auto und zwei Fussgängern gekommen. Beide wurden verletzt ins Spital gebracht.
Der Unfallhergang wird untersucht.
In der Nacht auf Samstag sind in Bern eine junge Frau und zwei junge Männer durch drei Unbekannte beraubt worden. Im Rahmen der Ereignisse wurden die Opfer leicht verletzt.
Zudem dürfte einer der Täter ebenfalls Verletzungen erlitten haben. Die Kantonspolizei Bern hat zur Klärung der Ereignisse Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Freitagabend ist es in Spiez zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Die beiden Lenker wurden verletzt und durch Ambulanzteams ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Meldung eines Wasserleitungsbruchs hat am frühen Samstagmorgen den Einsatz von Mitarbeitenden der Berufsfeuerwehr Bern und von Energie Wasser Bern (ewb) ausgelöst.
Eine Versorgungsleitung war geborsten und grosse Mengen Wasser ergossen sich über die Weissensteinstrasse.
Am Freitagnachmittag ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Bernstrasse in Kehrsatz zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.
Das Gebäude musste vorsorglich evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Der Kantonspolizei Bern ist es am Montag gelungen, eine Frau anzuhalten, die mutmasslich in einen Betrug von „falschen Polizisten“ involviert war.
Die Kantonspolizei Bern warnt vor Telefonbetrug und gibt Tipps – zumal Betrüger vergangene Woche in zwei Fällen Geld erbeuteten.
Am späten Mittwochabend haben in Biel mehrere Personen in einem Auto versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der Autolenker und ein Mitfahrer konnten nach der Fluchtfahrt angehalten werden. Sie befinden sich derzeit in Haft.
Zwei weitere Autoinsassen sind nach wie vor flüchtig. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Kontrollen der Aussengrenzen des Schengen-Raums sollen weiter verbessert und die Zusammenarbeit der nationalen Sicherheits- und Migrationsbehörden in ganz Europa soll gestärkt werden.
Der Bundesrat hat dazu an seiner Sitzung vom 6. März 2020 zwei Botschaften ans Parlament überwiesen. Zum einen soll das Schengener Informationssystem (SIS) weiterentwickelt werden. Zum andern wird ein Europäisches Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) geschaffen.
Der Bundesrat will Verbesserungen im Straf- und Massnahmenvollzug erreichen. Kontrolle und Betreuung sollen deshalb ausgebaut, die Zuständigkeiten der involvierten Behörden geklärt und die Verfahren vereinfacht werden.
Bei besonders gefährlichen Jugendlichen will der Bundesrat direkt im Anschluss an die Sanktion eine Massnahme des Erwachsenenstrafrechts ermöglichen. Er hat an seiner Sitzung vom 6. März 2020 zwei Vorlagen mit diesen gezielten Massnahmen in die Vernehmlassung geschickt, mit denen er die Sicherheit noch weiter verbessern will.
Am Mittwoch ist es in Saanen zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann wurde beim Holzen von einer umfallenden Tanne getroffen.
Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Im Rahmen eines laufenden Strafverfahrens, welches nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung anlässlich einer Kundgebung im August 2019 in Bern eröffnet worden war, hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung verfügt.
In einem ersten Schritt werden verdeckte Bilder eines bezeichneten mutmasslichen Straftäters veröffentlicht.
In Schliern bei Köniz ist am Freitagmittag ein Kind von einem Auto erfasst worden. Das Auto setzte seine Fahrt ohne Anzuhalten fort.
Das Kind wurde verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Bei einer Kontrolle in Lauterbrunnen Mitte Februar ist ein Auto innerorts mit 95 km/h statt den erlaubten 40 km/h gemessen worden. Der mutmassliche Lenker wurde identifiziert.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Samstagabend hat in Liebefeld ein unbekannter Mann eine Tankstelle überfallen und Bargeld erbeutet.
Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
An der Technischen Fachschule in Biel, an der die durch das Coronavirus infizierte junge Frau studiert, wird bei zwei Klassen einschliesslich Lehrpersonen eine 14-tägige Quarantäne verfügt.
Die Lehrpersonen und die Eltern von Schülerinnen und Schülern erhalten kantonsweit umfassendes Informationsmaterial mit Informationen und Verhaltensregeln im Zusammenhang mit dem Coronavirus.
Freitagnacht ist Schutz und Rettung Bern wegen eines Brandes an die Kasthoferstrasse ausgerückt. Der Brand in der Dachwohnung des Mehrfamilienhauses konnte rasch gelöscht werden, die Wohnung ist aber nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Mittwoch ist ein Mann, der vor drei Wochen in Interlaken in ein Spital eingeliefert worden war, verstorben.
Ermittlungen zufolge muss davon ausgegangen werden, dass die Verletzungen von einer Auseinandersetzung in einer Wohnung stammen und insbesondere durch stumpfe Gewalteinwirkung verursacht wurden. Die Todesursache wird nun untersucht.
Am Freitagvormittag ist es in Ostermundigen zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. In der Folge ereignete sich ein weiterer Auffahrunfall. Fünf Personen mussten ins Spital gebracht werden.
Am Freitag, 28. Februar 2020, ging bei der Kantonspolizei Bern kurz vor 10.45 Uhr die Meldung eines Verkehrsunfalls zwischen einem Lastwagen und einem Auto in Ostermundigen ein.
Ab kommender Woche werden auf der A8 zwischen den Anschlüssen Interlaken-West und In- terlaken-Ost verschiedene Sanierungsmassnahmen eingeleitet.
Bis im November dieses Jah- res wird schrittweise der Fahrbahnbelag ersetzt, zudem sind diverse weitere Eingriffe geplant. Die A8 bleibt in der Regel offen.
Angesichts der rasch zunehmenden Coronavirus-Fälle in Norditalien und dem ersten bestätigten Fall in der Schweiz ist auch der Kanton Bern in erhöhter Bereitschaft.
Die Behörden und das Gesundheitswesen haben die Vorkehrungsmassnahmen intensiviert und sind auf ein Auftreten des neuen Coronavirus vorbereitet.
Die Kantonspolizei Bern hat nach umfangreichen Ermittlungen zu Fällen von Menschenschmuggel fünf tatverdächtige Personen identifiziert.
Insbesondere wird drei Männern aus dem Kanton Bern vorgeworfen, mehrmals illegal Personen aus dem Ausland in die Schweiz oder in Nachbarländer geschleppt oder entsprechende Schleusungen organisiert zu haben. Zwei weitere mutmasslich tatbeteiligte Personen wurden angezeigt.
Am Freitag und Samstag weilt der Präsident von Ghana im Rahmen eines Staatsbesuchs in Bern.
Infolge des offiziellen Anlasses kommt es zu verschiedenen Verkehrsbeschränkungen.
Am Montagabend ist in Lyssach ein Auto nach einem Unfall in Brand geraten. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen konnte nicht verhindert werden, dass eine Person noch vor Ort verstarb.
Ermittlungen zum Hergang und Ursache des Unfalls sind im Gang.
Am Freitag ist in Belprahon ein Gleitschirmpilot verunfallt und schwer verletzt worden. Der 55-jährige Mann wurde mit einem Helikopter ins Spital gebracht, wo er am Montag verstarb.
Der Unfall wird untersucht.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Februar 2020 Stellung genommen zum zweiten Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates (GPK-N) zur Bewältigung des Cyberangriffs auf die RUAG. Die Empfehlungen sind bereits erfüllt worden.
Insbesondere schützen umfangreichen Vorsichtsmassnahmen die Informatik-Schnittstellen zwischen MRO Schweiz und der Bundesverwaltung. Zudem setzt der Bundesrat die Instrumente zur Steuerung des bundesnahen Betriebes zweckmässig ein.
Bundesrat Alain Berset hat heute vor den Medien über zusätzliche Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus-Ausbruch informiert. In der Schweiz liegen bisher keine bestätigten Fälle von Ansteckung mit dem Virus vor.
Bund und Kantone sind darauf vorbereitet, falls das Virus auch bei Personen in der Schweiz nachgewiesen wird. Wegen der Ausbreitung des Virus in Italien ist die Schweiz in erhöhter Bereitschaft und der Bund hat zusätzliche Tests und eine verstärkte Information der Bevölkerung beschlossen.
Am Sonntagnachmittag ist ein Tourenfahrer im Wendesattel bei Gadmen abgestürzt. Die Rettungskräfte konnten den Verunglückten nur noch leblos bergen.
Der genaue Unfallhergang wird untersucht.
Bei einer Kollision mit zwei Autos ist eine Rollerfahrerin am Samstagnachmittag in Hilterfingen schwer verletzt worden. Sie wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Die Staatsstrasse musste für mehrere Stunden gesperrt weden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Nach einem Unfall am Samstagnachmittag auf der Autobahn A1 bei Kernenried ist es zu Verkehrsbehinderungen in beiden Fahrtrichtungen gekommen.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Freitagmittag ist in Bern eine Frau von zwei Männern bedroht und ausgeraubt worden.
Die Täter flüchteten zu Fuss, als ein Passant intervenierte. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Nach Ermittlungen der Kantonspolizei Bern sind sechs Jugendliche angehalten worden.
Während mehrerer Monate sammelten sie Geld und gaben vor, diese als Spenden für Sportvereine zu brauchen.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.