Der Kantonspolizei Bern werden seit mehreren Monaten aus dem ganzen Kanton vermehrt betrügerische Telefonanrufe gemeldet. Mehrheitlich stehen diese im Zusammenhang mit den bekannten Betrugsmaschen „Schockanruf“ und „Falsche Polizisten“.
Alleine diese Woche gelang es Betrügern, einen Gesamtbetrag in der Höhe von über 200'000 Franken zu erbeuten. Die Kantonspolizei Bern ruft erneut zur Vorsicht auf.
Am Sonntag wird im Stadion Wankdorf der Schweizer Cupfinal zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Lugano ausgetragen. Aufgrund des grossen Besucheraufkommens sowie eines bewilligten Fanmarsches kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes in einer Wohnung in Niederscherli von Ende Dezember sind abgeschlossen. Das Feuer ist auf eine brennende Kerze zurückzuführen.
Am 31. Dezember 2022 war in einer Wohnung am Eyboden in Niederscherli (Gemeinde Köniz) ein Brand ausgebrochen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstag vor einer Woche eine Frau in Bern angehalten, die versucht hatte, einen Mann um mehrere Tausend Franken zu betrügen. Die Frau wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Die Kantonspolizei Bern warnt und gibt Tipps.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega beschafft einen eigenen Flugzeugsimulator des Typs Bombardier Challenger 650, damit ihre Jetpilotinnen und -piloten ihre Simulatortrainings ab September 2023 in Opfikon (ZH) statt in Kanada absolvieren können.
Vom neuen Simulator profitieren werden auch Drittkunden sowie die Patientinnen und Patienten der Rega.
Vorgestern Dienstag wurden drei junge Störche in ihrem Nest auf einem Gebäude des Nationalen Pferdezentrums (NPZ) unter Mithilfe der Berufsfeuerwehr Bern beringt.
Wie auf den Bildern zu sehen ist, überwachte das anwesende, selbst bereits seit einigen Jahren beringte, Elterntier die Tätigkeiten des spezialisierten Ornithologen kritisch.
Im Rugentunnel der A8 bei Interlaken findet nächste Woche eine Atemschutzübung der Feuerwehr Bödeli durch.
Die Tunnelröhre der Fahrtrichtung Spiez wird dafür für rund drei Stunden gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Am Mittwochmittag ist in Richigen Gülle auf die Hauptstrasse und in den Bach „Worblen“ gelangt. Der Ursprung der Verunreinigung ist auf Arbeiten bei einem Güllenloch zurückzuführen.
Weitere Abklärungen sind im Gang.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der PostFinance an eine Vielzahl von Empfängern und behaupten, dass dringende Aktualisierungen an den Kontoinformationen vorgenommen werden müssen.
Laut der betrügerischen Nachricht werden bestimmte Funktionen des Kontos eingeschränkt, falls die angeblichen Aktualisierungen nicht durchgeführt werden.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri wird bei der Einfahrt Muri in Fahrtrichtung Bern der lärmmindernde Belag eingebaut.
Dafür wird die Einfahrt während eines Wochenendes gesperrt. Für verschiedene andere Arbeiten kommt es zu weiteren Einschränkungen.
In Bargen sind am Dienstagnachmittag zwei Autos kollidiert. Dabei fing ein Auto Feuer. Zwei Personen mussten leicht verletzt ins Spital gefahren werden.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Am Dienstagmorgen hat sich in Biel ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Lastwagen ereignet. Die Velolenkerin verstarb noch auf der Unfallstelle.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Ein Auto ist in der Nacht auf Dienstag in Neuenegg frontal mit einem Baum kollidiert. Der Lenker verstarb noch auf der Unfallstelle.
Ermittlungen sind im Gang.
In Laupen ist in der Nacht auf Dienstag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Die betroffene Wohnung ist aktuell unbewohnbar. Die Brandursache wird untersucht.
Beim Anschluss Brügg werden die Fahrbahnübergänge der Brücke Mittelstrasse saniert.
Der Verkehr wird dafür im Juni 2023 für mehrere Nächte einspurig geführt.
Die Ermittlungen zum Brand eines Bauernhofs in Wasen im Emmental von Ende Dezember sind abgeschlossen. Gemäss den Erkenntnissen brach das Feuer auf der Südfassade des Hauses aus.
Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades konnte die Brandursache jedoch nicht abschliessend geklärt werden.
Die Hilfe der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega war über das Pfingstwochenende rund 130 Mal gefragt. Die Rega-Crews standen nicht nur für Menschen mit akuten Erkrankungen, für verunfallte Freizeitsportler und nach Verkehrsunfällen im Einsatz. In Not geratene Berggänger erforderten Einsätze mit der Rettungswinde – dies auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Rund 130 Einsätze organisierte die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega vom Samstag bis Pfingstmontag schweizweit. Am häufigsten wurde die Rega für akut erkrankte Menschen alarmiert, welche auf die medizinische Hilfe aus der Luft und den raschen, schonenden Transport in ein Spital angewiesen waren. Das mehrheitlich schöne Wetter lockte die Menschen nach draussen – sowohl auf die Strasse wie auch in die Natur. Zum Einsatzspektrum über Pfingsten gehörten deshalb auch Verkehrsunfälle, verunfallte Freizeitsportler wie Mountainbiker und Gleitschirmpiloten, aber auch in Not geratene Berggängerinnen und Berggänger.
In Wynigen ist am Montagnachmittag ein Rennvelofahrer mit einem Anhänger eines Traktors kollidiert und dabei schwer verletzt worden. Ein zweiter Rennvelofahrer stürzte in der Folge über das auf dem Boden liegende Velo und verletzte sich leicht.
Der Strassenabschnitt musste gesperrt werden.
Am Montagmittag hat sich auf dem Gurnigelpass in Rüeggisberg eine Frontalkollision zwischen zwei Motorradfahrern ereignet. Beide Lenker wurden schwer verletzt und mit jeweils einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen.
Der betreffende Abschnitt der Passstrasse war gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Heute Nachmittag geriet auf der Autobahn A1 auf Höhe Utzenstorf in Fahrtrichtung Bern ein Auto in Brand.
Als die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern vor Ort eintraf, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand.
Am Sonntagnachmittag ist im Lac du Vernex im Kanton Waadt ein lebloser Mann geborgen worden. Den aktuellen Hinweisen zufolge handelt es sich um den Lenker des Autos, das in der Nacht auf Sonntag in der Saane in Saanen aufgefunden worden war. Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Am Sonntagnachmittag, 28. Mai 2023, konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Waadt einen leblosen Mann im Lac du Vernex im Kanton Waadt lokalisieren und in der Folge bergen. Vor Ort konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
In der Nacht auf Sonntag hat sich in Saanen eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Ein Auto kam dabei von der Strasse ab und wurde in der Saane aufgefunden.
Im Fahrzeug konnten keine Personen vorgefunden werden, die Suche nach ihnen dauert an. Das Auto konnte geborgen werden. Ermittlungen zum Unfall laufen.
Am Freitagmorgen wurde in Bern ein Mann leblos aufgefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden Ermittlungen zu den genauen Umständen aufgenommen.
Im Berner Rathaus fand am Freitag der Jahresrapport der Ehrenformation des Kantons Bern statt. Im Anschluss wurde das 40-jährige Bestehen der Ehrenformation anlässlich einer Jubiläumszeremonie auf dem Münsterplatz in Bern gefeiert.
Am Freitagnachmittag, 26. Mai 2023, fand im Rathaus in Bern der Jahresrapport der Ehrenformation des Kantons Bern statt. Zum 40-jährigen Jubiläum der Ehrenformation gab es im Anschluss einen Umzug zum Münsterplatz und eine feierliche Zeremonie.
Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Grillsaison in der Schweiz. Da der unsachgemässe Umgang mit dem Grill jedes Jahr zu Bränden führt, macht die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) erneut auf die Gefahren aufmerksam.
Sie empfiehlt, Gasgrills vor dem ersten Grillieren zu prüfen. Defekte oder spröde Leitungen müssen ersetzt werden. Bei Holzkohlegrills rät sie dringend davon ab, flüssige Brandbeschleuniger einzusetzen.
Am Mittwochabend ist ein Lenker in Studen mit seinem E-Bike gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung durch ein Ambulanzteam wurde der Verletze mit der Rega ins Spital geflogen.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Dienstag wurde im Regionalgefängnis Biel ein Insasse in einer Zelle leblos aufgefunden. Eine Dritteinwirkung kann ausgeschlossen werden.
Ermittlungen wurden aufgenommen.
Noch etwas "blutt" sieht es aus, das neue Ecureuil H125 (AS 350 B3e), als es zum ersten Mal auf den Heliport Zermatt zufliegt. Ganz in rot glitzert die niegelneue Maschine der Air Zermatt in der Sonne - die berühmten Walliser Sterne fehlen noch. Dürfen wir vorstellen: Die neue "Zulu-Uniform-Oscar".
Die Air Zermatt hat ein neues Pferd im Stall - oder eher einen neuen Vogel im Nest. Seit Kurzem schmückt ein weiteres Ecureuil H125 (AS 350 B3e) ihren Maschinenpark.
Am Freitagnachmittag ist in Niederried bei Interlaken eine leblose Person aus dem Brienzersee geborgen worden. Es handelt sich um einen 53-jährigen Schweizer.
Gemäss den bisher getätigten Abklärungen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im angeblichen Namen von Viseca verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen vermeintliche Probleme mit dem Konto oder der Kreditkarte des Empfängers vor und fordern dazu auf, vertrauliche Informationen preiszugeben, um scheinbare Probleme zu beheben.
Beim Anschluss Därligen-West wird der Belag erneuert. Dafür kommt es während einer Nacht zu Sperrungen.
Auch beim Leissigentunnel ist für Tests der Brandmeldeanlage eine Sperrung nötig.
In der Nacht auf Dienstag ist es in Kallnach zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Im Zuge dieser wurde ein Mann mit einem Messer schwer verletzt. Er wurde ins Spital gebracht.
Der mutmassliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Montagabend hat sich in Rüegsbach eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Beide Lenker sowie eine Beifahrerin wurden verletzt. Sie wurden ins Spital gebracht. Der betroffene Strassenabschnitt musste für rund drei Stunden komplett gesperrt werden.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Nach der kühleren Wetterphase steigt das Thermometer in den nächsten Tagen wieder auf über 20 °C.
Die Stiftung TBB Schweiz ruft dazu auf, weder Tiere noch Menschen selbst bei milden Aussentemperaturen und Sonnenschein im Auto zu lassen – auch nicht für kurze Zeit.
Im aktuellen Kindersitztest wurden 20 verschiedene Kindersitze hinsichtlich der Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet.
19 der getesteten Sitze erreichen die Clubempfehlung „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“. Ein Sitzmodell wird im Vergleichstest aufgrund des Bezugsstoffs mit „nicht empfehlenswert“ bewertet.
Nachdem drei Bergsteiger seit Freitag nicht mehr erreicht werden konnten, ist am Samstag eine umfassende Suchaktion eingeleitet worden. Am Sonntagmorgen wurden die drei Vermissten unterhalb des Jegigletschers im Kanton Wallis verstorben aufgefunden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu den Umständen aufgenommen.
Am Samstagabend hat ein Mann im Zuge einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten in Biel einen Schuss aus einer Faustfeuerwaffe in die Luft abgegeben. Dabei wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die Angaben zu den Ereignissen oder zu den involvierten Personen machen können.
Ein Velofahrer ist am Samstagnachmittag in Vinelz verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können.
Am Samstagnachmittag ist ein Auto in Ins von der Strasse abgekommen, über eine Böschung abgerutscht und auf die Bahngeleise gekippt. Der Lenker konnte sich aus dem Auto befreien, ehe es von einem nahenden Zug erfasst wurde.
Er blieb unverletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag in der Region Bern gezielte Verkehrskontrollen insbesondere mit Blick auf Lärmbelästigungen und Geschwindigkeitswiderhandlungen durchgeführt.
Es wurden 29 Fahrzeuglenkende angezeigt und zehn Fahrzeuge sichergestellt. Drei Autolenkenden wurde zudem der Führerausweis abgenommen.
Am Freitagabend sind zwei Männer mit einem Quad in Bigenthal verunfallt und dabei verletzt worden. Zwei Ambulanzteams brachten den schwer verletzten Lenker sowie seinen leicht verletzten Mitfahrer ins Spital.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Im Rahmen einer Auseinandersetzung sind einem Mann in Biel am frühen Freitagmorgen mehrere Stichverletzungen zugefügt worden. Die unbekannte Täterschaft entfernte sich danach von der Örtlichkeit.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
In Stechelberg ist am Mittwochnachmittag ein Skitourengänger verunfallt. Rettungskräfte konnten ihn am Donnerstagmorgen lokalisieren und vor Ort nur noch seinen Tod feststellen.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstagabend eine gezielte Aktion zur Bekämpfung illegaler Glücksspiele in Bern durchgeführt. Dabei wurden 13 Personen kontrolliert. Eine Person wurde vorläufig festgenommen.
Nebst Glücksspielautomaten wurden unter anderem Betäubungsmittel, Laptops und mehrere Tausend Franken Bargeld sichergestellt.
Ein mutmasslicher Beschuldigter wegen Straftaten gegen die sexuelle Integrität erschien nicht zur Anhörung vor dem Gericht des Saanebezirks. Er wurde als vermisst gemeldet und vom zuständigen Magistraten zur Verhaftung ausgeschrieben.
Im Zuge der von der Freiburger Kantonspolizei durchgeführten Ermittlungen konnte er im Kanton Jura festgenommen werden.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.