Zwei Berufsoffiziers-Anwärter von der United States Military Academy in West Point besuchen für eine Woche den Lehrverband Panzer/Artillerie in Thun.
Sie machen sich dort ein Bild vom schweizerischen Ausbildungsmodell und tauschen sich mit Berufskolleginnen und Berufskollegen der Schweizer Armee aus.
Am Freitagnachmittag ist ein Mann in Alchenstorf mit einem Motorrad gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde er von einem Ambulanzteam ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend ist ein Brand in einem Alterszentrum in Biel ausgebrochen. Infolge der starken Rauchentwicklung wurde es teilevakuiert. Die sofort ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Ein technischer Defekt eines Kühlgerätes dürfte brandursächlich gewesen sein.
Im Zuge mehrmonatiger Ermittlungen hat die Kantonspolizei Bern einen umfangreichen Online-Drogenhandel in Millionenhöhe aufgedeckt. Drei mutmassliche Betreiber von Drogenplattformen und eine Drogenkurierin befinden sich in Haft.
Zwei weitere Drogenkuriere und eine weitere Drogenkurierin konnten ebenfalls identifiziert werden. Alle sieben beschuldigten Personen werden sich wegen qualifiziertem Betäubungsmittelhandel vor der Justiz verantworten müssen.
Am Freitag vor einer Woche war in Roggwil ein Mann von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt worden. Er verstarb eine Woche später im Spital. Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Zur Klärung der Umstände werden Zeugen gesucht.
Gleich nördlich der Verzweigung Wankdorf überquert die A1 auf zwei Brücken das Worblental. Diese Brücken werden in den nächsten Jahren umfassend saniert. Die Hauptarbeiten starten Mitte April 2023 und dauern bis ca. September 2025.
Für Vorbereitungsarbeiten kommt es Mitte März zu Beeinträchtigungen.
Am Dienstag vor einer Woche ist in Münchenbuchsee ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte in der Folge angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Die Betrüger geben sich als unbekannte Schönheiten aus und kontaktieren meist junge Erwachsene.
Ist erst einmal ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, folgt das systematische Ausnehmen der Opfer über Krypto-Investitionen (Pig Butchering, dt. das Schwein schlachten).
Der Anschluss Bern-Bümpliz der A12 wird in den nächsten zwei Jahren saniert. Durch eine Neukonzeption der Spuraufteilung wird die Verkehrssicherheit verbessert.
Zudem werden eine Unterführung und eine Brücke saniert sowie das Trassee und die Entwässerung erneuert. Einzelne Verkehrsbeziehungen werden während der Bausaison 2023 gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Der Mann, der am Freitagmittag in Sonceboz-Sombeval bei einer Schussabgabe tödlich verletzt worden war, ist formell identifiziert. Es handelt sich um einen 57-jährigen Schweizer.
Der mutmassliche Täter wurde in Untersuchungshaft versetzt. Umfassende Ermittlungen zur Klärung der Tat sind im Gange.
Am Dienstagmittag ist es im Bundesasylzentrum in Lyss zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Dabei wurden zwei Jugendliche leicht verletzt. Sie wurden ins Spital gebracht. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen wurden aufgenommen.
Am Mittwochmorgen ist in Bern eine Fussgängerin von einem Lieferwagen erfasst und schwer verletzt worden. Sie wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Es kam zu Verkehrseinschränkungen.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird zwischen dem Chüebalm- und dem Giessbachtunnel die alte Markierung durch eine neue, provisorische Markierung ersetzt.
Da während dieser Arbeiten keine anderen Arbeiten ausgeführt werden können, ist eine zusätzliche Nachtsperrung nötig.
Im Brandfall ist es zentral, rasch und richtig zu handeln. Die neue Kampagne der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB hat zum Ziel, der Schweizer Bevölkerung das korrekte Vorgehen bei Bränden aufzuzeigen.
Damit sollen im Brandfall Schäden an Personen, Tieren und Sachen vermindert werden. Dabei weist sie auf die Wichtigkeit der Regel „Alarmieren – Retten – Löschen“ hin und zeigt das korrekte Vorgehen im Notfall auf.
Am Sonntagabend ist es in einem Bundesasylzentrum in Bern zu zwei Auseinandersetzungen gekommen. Im Zuge dieser wurden fünf Personen verletzt. Nach der medizinischen Versorgung wurden sie vorläufig festgenommen.
Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gange.
Der Tatverdacht gegen den Ehemann der Frau, die Mitte Dezember in Kehrsatz leblos aufgefunden worden war, hat sich gestützt auf die bisherigen Erkenntnisse erhärtet. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben ergeben, dass die Frau an den Folgen einer Erdrosselung verstorben ist. Umfangreiche Ermittlungen sind weiterhin im Gang.
Am Freitagabend ist es nach einem Eishockeyspiel in Biel zu einem Polizeieinsatz gekommen, als zahlreiche Gästefans eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen versuchten und Einsatzkräfte mit Steinen bewarfen.
Es mussten Mittel eingesetzt werden.
Am Samstagvormittag sind zwei Autos in Herzogenbuchsee kollidiert. In der Folge wurde ein beteiligtes Auto auf das Dach gedreht. Vier Personen wurden verletzt ins Spital gebracht.
Die betroffene Strasse war während mehreren Stunden gesperrt.
Am Freitagnachmittag ist eine Lenkerin in Thun mit einem Velo gestürzt und dabei verletzt worden. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung vor Ort wurde sie von der Ambulanz ins Spital gefahren.
Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagmittag ist die Kantonspolizei Bern nach einer Meldung zu Schussabgaben in Sonceboz-Sombeval ausgerückt. Ein schwer verletzter Mann wurde aufgefunden und verstarb vor Ort. Ein mutmasslicher Täter war zunächst flüchtig.
Er stellte sich am späteren Nachmittag und befindet sich in Haft. Die Ermittlungen zum Hergang der Ereignisse und zu den Umständen sind im Gang.
Am Freitagmorgen hat ein unbekannter Täter in Kehrsatz eine Bäckerei an der Zimmerwaldstrasse überfallen. Der Mann flüchtete mit der Beute in Richtung Hängelenquartier.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Am Mittwochabend ist aus einem Kiosk in Bern Bargeld entwendet worden. Es ist davon auszugehen, dass der Betreiber durch eine unbekannte Täterschaft niedergeschlagen und beraubt worden war. Der Mann musste sich in medizinische Behandlung begeben.
Zur Klärung der Umstände werden Zeugen gesucht.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf – Muri wird entlang der gesamten Strecke eine neue Verkehrsführung für die kommende Bauphase eingerichtet.
Dafür kommt es zu verschiedenen Einschränkungen.
An der A6 bei Lyss finden in den nächsten Wochen Sicherheitsholzereiarbeiten statt. Dabei werden Bäume gefällt, die ein Risiko für die Autobahnbenutzenden darstellen.
Während der Arbeiten wird die Geschwindigkeit reduziert, für das Fällen einzelner Bäume wird der Verkehr jeweils für einige Minuten angehalten. Zudem ist Mitte März eine Sperrung nötig.
Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) setzen sich gemeinsam für die Prävention von Cyberbetrug und Cyberdelikten ein.
Ein Blumenstrauss voller guter Ratschläge: Die Polizei fasst die Präventionstipps im Thema Cybercrime in einer letzten Videobotschaft zusammen.
Nach einem Einbruch in ein Haus und einer Fahrzeugentwendung in Attiswil ist es der Kantonspolizei Bern gelungen, zwei mutmassliche Täter anzuhalten. Sie wurden in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Beschuldigten werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Mittwochmorgen ist ein Mann mit einem E-Trottinett in Bolligen verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital.
Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfall.
Am Dienstagmorgen ist eine Frau auf einem Roller mit einer Verkehrstafel in Wabern kollidiert und dabei schwer verletzt worden. Ein Ambulanzteam brachte sie ins Spital.
Der Unfall wird untersucht.
Beim Eishockey verletzen sich jährlich 5200 Personen. Besonders schwerwiegend sind dabei die Verletzungen am Kopf. Über 60 % der Kopfverletzungen sind auf einen Körperkontakt zurückzuführen.
Aus Sicht der BFU und der Swiss Ice Hockey Players Union (SIHPU) besteht Handlungsbedarf. In ihrer gemeinsamen Initiative stehen zwei Massnahmen im Zentrum: härtere Sanktionen und belastungsreduzierende Banden.
Am Sonntagabend hat die Kantonspolizei Bern drei Männer angehalten, die verdächtigt werden, gleichentags einen Einbruch- sowie einen Einschleichediebstahl in Schüpfen verübt zu haben.
Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen.
Vergangene Nacht brannte es in einem Restaurant in der unteren Berner Altstadt.
Ausgelöst durch eine Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 um 01.50 Uhr alarmiert.
Am Montagmorgen ist es in einem Industriebetrieb in Bützberg zu einer Verpuffung gekommen. Ein Mann wurde verletzt, ein weiterer leicht verletzt.
Sie wurden beide mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen sind im Gang.
Ein Motorrad ist am Samstagmittag in Münchenbuchsee mit einem Auto kollidiert. Der Motorradlenker wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Freitagabend sind in Bern drei Jugendliche angegangen und beraubt worden. Im Rahmen der Nachsuche konnten kurze Zeit später zwei Männer im Bereich des Hauptbahnhofs angehalten werden.
Sie werden beschuldigt, die Jugendlichen genötigt respektive beraubt zu haben. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Freitagabend wurde in Meikirch eine Volg-Filiale ausgeraubt. Ein unbekannter Täter bedrohte eine Angestellte und eine Kundin mit einem Messer und erbeutete Bargeld.
Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Zeugen.
Am Donnerstag hat sich in Zielebach ein schwerer Arbeitsunfall ereignet. Beim Versuch die Türe eines Abrollcontainers zu öffnen, wurde ein Mann vom Verschlussmechanismus unvermittelt getroffen.
Eine Ambulanz brachte den Schwerverletzten ins Spital, wo er in der Nacht auf Freitag seinen Verletzungen erlag. Der Unfall wird untersucht.
Sie sind fast überall zu finden und machen das Leben komfortabler: QR-Codes. Doch was hinter den Codes steckt, ist oft nicht sichtbar und sie bergen grosse Risiken.
Welche Gefahren dahinterstecken und wie wir sie vermeiden, verrät dieser Artikel.
Am frühen Freitagmorgen ist in Oberdiessbach ein unbewohntes Haus, indem sich eine Motorradwerkstatt befindet, in Brand geraten und dabei komplett zerstört worden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache wird untersucht.
Der Fussgänger, der am Dienstag in Belp von einem Auto erfasst und in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden war, ist am Mittwochabend verstorben.
Am Dienstag, 14. Februar 2023, war ein Fussgänger auf der Rubigenstrasse in Belp von einem Auto erfasst worden (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei Bern hat seit Frühling 2021 Ermittlungen im Zusammenhang mit Menschenhandel zwecks sexueller Ausbeutung in Biel geführt.
Drei beschuldigten Personen wird Menschenhandel, Förderung der Prostitution und Beschäftigung von Ausländerinnen ohne Arbeitsbewilligung vorgeworfen.
Am Dienstagabend ist es in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in Thun zu einer Rauchentwicklung gekommen. Diese konnte durch die Feuerwehr rasch bekämpft werden.
Beim Zutritt zum Kellerabteil wurden zwei leblose Personen festgestellt. Mehrere Reptilien waren ebenfalls verendet, einige weitere Tiere konnten gerettet werden. Ermittlungen zu den Umständen sind im Gang, Hinweise auf eine Dritteinwirkung bestehen derzeit nicht.
Nachdem am vergangenen Donnerstag eine unbekannte Täterschaft einen Raub auf eine Bijouterie in Gstaad verübt hat, konnte das mutmassliche Fluchtfahrzeug noch am selben Tag in Rougemont aufgefunden werden.
Weiterführende Ermittlungen sind im Gang – Zeugen werden gesucht.
Die A1 bei Mühleberg unterbricht einen wichtigen Wildtierkorridor. Nun starten die Arbeiten zum Bau einer Wildtierüberführung, um diesen Korridor wiederherzustellen.
Die Tragkonstruktion wird als Holzbau in einem Bogen über die Autobahn ausgeführt, was mehrere Vorteile mit sich bringt. Für den Verkehr entstehen keine grösseren Einschränkungen.
Immer öfter kopieren Betrüger Instagram-Accounts von öffentlichen Institutionen, Veranstaltungen oder Privatpersonen.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei, die Follower des echten Accounts anzuschreiben und daraus Profit zu machen.
Die Kilometerkosten steigen 2023 um vier Rappen gegenüber dem Vorjahr und liegen neu auf 75 Rappen pro gefahrenen Kilometer. Dies zeigt die jährliche Kilometerkostenberechnung des TCS. Die Lage bleibt aufgrund der unsicheren weltweiten Wirtschaftslage unstabil.
Autofahren ist in den letzten Monaten spürbar teurer geworden. Die Gründe dafür sind Lieferkettenprobleme, Halbleitermangel und höhere Rohstoffpreise, welche die Autohersteller zu teils massiven Preiserhöhungen veranlassten. Dazu sind neue Mindeststandards bei Assistenzsystemen und strengere Emissionsvorschriften für Verbrennungsmotoren gekommen. Auch der Krieg in der Ukraine und die harten Lockdowns in China haben die Verfügbarkeit von Bauteilen für die Hersteller erschwert.
Am Dienstagnachmittag mussten in Bern im Rahmen eines Polizeieinsatzes wegen eines verdächtigen Autos umfangreiche Sicherheitsmassnahmen ergriffen werden. Ein Mann, der einen Zusammenhang zum Auto aufwies, wurde vorgängig angehalten.
Sämtliche Massnahmen konnten am Abend aufgehoben werden, vom Auto ging keine Gefahr aus.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.