Auf dem Radweg zwischen Gäsi und Mühlehorn wurden umfangreiche Steinschlagschutzmassnahmen umgesetzt. Die Arbeiten dauerten mehrere Monate und konnten kürzlich abgeschlossen werden.
Der Radweg ist ab Samstag, 1. April 2023, wieder geöffnet.
Am Mittwoch, 29.03.2023, 06.45 Uhr, kam es auf der Bahnhofstrasse in Mollis zu einem Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Kanalstrasse unterwegs, hielt bei der Stopp-Markierung an und beabsichtigte nach links auf die Bahnhofstrasse in Richtung Näfels einzubiegen.
Am Dienstag, 28.03.2023, 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Sernftalstrasse in Engi ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Elm unterwegs. In der Linkskurve auf Höhe „Höfliegg“ geriet der 59-Jährige auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einer Kollision mit einem talwärts fahrenden Lieferwagen kam.
Infolge einer Anpassung der Organisation in der Hauptabteilung Justiz werden einzelne Verordnungsbestimmungen in den Bereichen Strafprozess, Straf- und Massnahmenvollzug und Opferhilfe angepasst.
Die Anpassung der Organisationsstruktur in der Hauptabteilung Justiz bedingt eine Revision der Zuständigkeitsvorschriften, die der Regierungsrat genehmigt. Im September 2022 nahm er Kenntnis von der Neuorganisation innerhalb der Hauptabteilung Justiz.
Wegen der grossen Geschäftslast und einem Personalengpass in der Staats- und Jugendanwaltschaft wählt der Regierungsrat eine ausserordentliche Staatsanwältin mit befristeter Anstellung.
Eine weitere Anstellung wird befristet verlängert.
Der Kanton Glarus richtet 17 Notfallftreffpunkte ein. Diese sind bei einer Krise die ersten Anlaufstellen für die Bevölkerung.
Erdbeben, schwere Unwetter, der Strom fällt aus, das Telefonnetz bricht zusammen: Wenn in Krisensituationen nichts mehr geht, braucht die Bevölkerung Hilfe.
In der Zeit zwischen Donnerstag, 16.03.2023, und Samstag, 25.03.2023, wurde in Netstal, Schlöffeli, in ein Wohnhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschafft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Zimmer.
Am Freitag, 24.03.2023, kurz vor 20 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 90-jährige Fussgängerin überquerte den Fussgängerstreifen auf der Höhe der Hausnummer 48 und wurde dabei mutmasslich von einem Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert.
Am Freitag, 24.03.2023, ca. 22:10 Uhr, ereignete sich in Ennenda, Mühlefuhr, im Bereich Linthboden ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 61-jähriger Lenker fuhr mit einem Elektroroller von Ennenda herkommend in Richtung Schwanden.
Bisher war wenig darüber bekannt, welche Auswirkungen Erdbeben in der Schweiz auf Personen und Gebäude haben können. Im Auftrag des Bundesrates hat der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), der EPFL und weiteren Partnern aus der Industrie das erste öffentlich zugängliche und bisher fundierteste Erdbebenrisikomodell für die Schweiz entwickelt.
Das Modell schafft eine neue Grundlage für Bevölkerung, Behörden und Wirtschaft, um sich auf Erdbeben vorzubereiten und das nächste Schadensbeben besser zu bewältigen.
Am Mittwoch, 22.03.2023, 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Flechsenstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr in Richtung Oberurnen und beabsichtigte nach links auf die Gäsistrasse abzubiegen.
Die Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen von Hostpoint, in denen sie behaupten, dass die Zahlungsmethode aktualisiert werden müsse, um eine Sperrung des Domainnamens zu verhindern.
Ihr Ziel ist es, an die Kreditkartendaten der potentiellen Opfer zu gelangen.
Wer übermässigen und unnötigen Verkehrslärm verursacht, soll dafür einfacher und strenger bestraft werden können.
Der Regierungsrat ist mit der entsprechenden Anpassung im Strassenverkehrsgesetz einverstanden und fordert eine weitere Verschärfung.
In der Nacht des Dienstags, 21. März 2023, stand die Rega zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC für zwei Alpinisten am Piz Badile (GR) im Einsatz. Beim Abseilen stürzte einer der beiden Männer rund 30 Meter in die Tiefe und verletzte sich.
Seinem Kollegen gelang es, ihn nach dem Sturz noch bis zum Wandfuss abzuseilen. Die Rega-Crew konnte die beiden Männer in der Dunkelheit an der Rettungswinde ausfliegen.
Eine gute Strasseninfrastruktur und Signalisation erhöhen die Verkehrssicherheit. Anhand der GIS-Plattform MEVASI kann die BFU erstmals die Wirksamkeit von Infrastrukturmassnahmen abschätzen.
Darin sind 2500 Massnahmen aus 28 Massnahmentypen detailliert erfasst. Für sieben dieser Typen sind statistisch gesicherte Bewertungen ihrer Wirksamkeit vorhanden: Die unfallreduzierenden Effekte reichen von 11 % bis 66 %.
Am Sonntagnachmittag, 19.03.2023 um ca. 15:30 Uhr kam es in Mollis bei der Verzweigung Autobahnausfahrt Weesen – Flechsenstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine 51-jährige Lenkerin fuhr auf der A3 in Richtung Zürich und beabsichtigte bei der Ausfahrt Weesen nach links in Richtung Mollis auf die Flechsenstrasse einzubiegen.
Am Samstag, 18.03.2023, ca. 1930 Uhr, ereignete sich in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 33-jährige Lenker eines Lieferwagens war von Netstal herkommend auf der Netstalerstrasse in Mollis unterwegs.
In der Nacht auf Samstag, 18.03.2023, wurde beim Bahnhof in Näfels in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschafft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Geschäft und entwendete diverse Zigarettenpackungen.
Am Freitagabend, 17.03.2023 um ca. 18.40 Uhr ereignete sich auf der A3 in Mühlehorn bei der Ausfahrt Murg ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 59-jähriger Autolenker war mit seinem Fahrzeug und einem Sachentransportanhänger in Richtung Sargans unterwegs.
„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Handynummer…“
So oder ähnlich klingt die Nachricht der Betrüger. Die Absicht hinter dem Messenger- oder auch WhatsApp-Betrug: Geld.
Am Dienstag, 14.03.2023, kam es an der Hauptstrasse und an der Thermastrasse in Schwanden zu zwei Einbruchdiebstahl-Versuchen.
Um 20.40 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Glarus gemeldet, dass jemand versucht habe, in einen Garagenbetrieb an der Hauptstrasse einzubrechen. Kurze Zeit später erfolgte eine weitere Meldung über einen versuchten Einbruch.
Am Sonntag, 12.03.2023, kurz vor 11 Uhr, ereignete sich auf dem Bahnhofareal in Schwanden ein Körperverletzungsdelikt.
Ein 28-Jähriger verletzte aus noch ungeklärten Gründen mit einer zerbrochenen Flasche einen 40-jährigen Mann im Gesicht.
Am Sonntag, 12.03.2023, wurde in Schwanden und Glarus in zwei Garagenbetriebe und in Niederurnen in ein Gewerbebetrieb eingebrochen.
Um 19.00 Uhr wurde ein Einbruchdiebstahl in eine Garage an der Thermastrasse in Schwanden festgestellt. Eine zunächst unbekannte Täterschaft hatte sich gewaltsam Zutritt zum Betrieb verschafft und ein Auto entwendet.
Am Sonntag, 12.03.2023, kurz vor 11 Uhr, ereignete sich auf dem Bahnhofsareal Schwanden ein Körperverletzungsdelikt.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 28-jähriger Mann mit dem Zug von Glarus nach Schwanden.
Am Sonntag, 12.03.2023, um 0:12 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Der 45-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Samstag, 11.03.2023, kurz vor 10 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 24-jährige Lenker eines Personenwagens wollte von der Autobahnausfahrt Bilten (Fahrtrichtung Chur) herkommend nach links in die Schäniserstrasse abbiegen.
Vermehrt sind wieder betrügerische E-Mails im angeblichen Namen der SBB im Umlauf. In den Nachrichten wird eine Ticketrückerstattung vorgetäuscht.
Die Betrüger versuchen die persönlichen Angaben sowie Kreditkartendaten der potentiellen Opfer abzuphishen.
Wegen einer Felssicherung an der Kerenzerbergstrasse kommt es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montag, 6. März 2023, haben die Arbeiten zur Felssicherung Salleren an der Kerenzerbergstrasse begonnen.
Am Montag, 06.03.2023, 10.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Die Betrüger geben sich als unbekannte Schönheiten aus und kontaktieren meist junge Erwachsene.
Ist erst einmal ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, folgt das systematische Ausnehmen der Opfer über Krypto-Investitionen (Pig Butchering, dt. das Schwein schlachten).
Am Mittwoch, 01.03.2023, 12.05 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Lieferwagens war auf der Molliserstrasse unterwegs und beabsichtigte nach links auf die Landstrasse einzubiegen.
Im Brandfall ist es zentral, rasch und richtig zu handeln. Die neue Kampagne der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB hat zum Ziel, der Schweizer Bevölkerung das korrekte Vorgehen bei Bränden aufzuzeigen.
Damit sollen im Brandfall Schäden an Personen, Tieren und Sachen vermindert werden. Dabei weist sie auf die Wichtigkeit der Regel „Alarmieren – Retten – Löschen“ hin und zeigt das korrekte Vorgehen im Notfall auf.
Am Sonntag, 26.02.2023, ca. 09.45 Uhr, ereignete sich auf der Dorfstrasse in Schwändi ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Ein 18-jähriger Neulenker fuhr von Mitlödi nach Schwändi. In Schwändi geriet er auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen und kollidierte mit einer Hauswand.
Ein 56-jähriger Autofahrer prallte am Freitagabend bei Oberurnen in ein Brückengeländer.
Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.
Bei der Proto Chemicals AG in Mitlödi ist eine geringe Menge einer chemischen Flüssigkeit aus einer Auffangwanne ausgeflossen und in den Untergund versickert.
Das Erdreich wird abgetragen, die Ursachen und Auswirkungen werden abgeklärt.
Der Bundesrat hat am 22. Februar 2023 die Botschaft zur Weiterentwicklung der Nationalstrassen verabschiedet. Wichtige Ostschweizer Projekte sind darin berücksichtigt.
Damit anerkennt der Bundesrat die Bedeutung leistungsfähiger Verkehrsinfrastrukturen für die Ostschweiz.
Der Anteil der problematischen Spielerinnen und Spieler von Online-Geldspielen hat sich innerhalb von vier Jahren verdoppelt.
Jetzt einen die Kantone ihre Kräfte und lancieren eine gemeinsame Präventionskampagne.
Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) setzen sich gemeinsam für die Prävention von Cyberbetrug und Cyberdelikten ein.
Ein Blumenstrauss voller guter Ratschläge: Die Polizei fasst die Präventionstipps im Thema Cybercrime in einer letzten Videobotschaft zusammen.
In der Nacht von Mittwoch, 22.02.2023, auf Donnerstag, 23.02.2023, kam es zu einem Brandfall in Schwanden mit Sachschadenfolge.
Eine unbekannte Täterschaft zündete mutmasslich am gestrigen Mittwochabend zu einem unbekannten Zeitpunkt den Kletterturm auf dem Spielplatz des Kindergartens Schwanden an.
Am Dienstag, 21.02.2023, um ca. 15.30 Uhr, ereignete sich in Rüti GL ein Gleitschirmunfall mit Todesfolge.
Ein 44-jähriger Mann flog gemäss ersten Erkenntnissen mit seinem Gleitschirm vom Gumen (Braunwald) aus in Richtung Linthal.
Beim Eishockey verletzen sich jährlich 5200 Personen. Besonders schwerwiegend sind dabei die Verletzungen am Kopf. Über 60 % der Kopfverletzungen sind auf einen Körperkontakt zurückzuführen.
Aus Sicht der BFU und der Swiss Ice Hockey Players Union (SIHPU) besteht Handlungsbedarf. In ihrer gemeinsamen Initiative stehen zwei Massnahmen im Zentrum: härtere Sanktionen und belastungsreduzierende Banden.
Am Samstagmorgen, 18.02.2023 um ca. 05.30 Uhr erreichte die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung, dass es in Glarus an der Landstrasse zu einem Küchenbrand gekommen sei.
Die Bewohner der Liegenschaft konnten den Brand selbstständig löschen.
Sie sind fast überall zu finden und machen das Leben komfortabler: QR-Codes. Doch was hinter den Codes steckt, ist oft nicht sichtbar und sie bergen grosse Risiken.
Welche Gefahren dahinterstecken und wie wir sie vermeiden, verrät dieser Artikel.
Am Donnerstag, 16.02.2023, ca. 5:30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Mühlehorn ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 30-jährige Lenker eines Personenwagens fuhr auf der Autobahn A3 von Feldkirch herkommend in Fahrtrichtung Zürich.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, ein Postulat zur Beschleunigung der Revision des Jagdgesetzes als erledigt abzuschreiben.
Im August 2022 reichte die SVP-Landratsfraktion das Postulat „Regierungsrat muss beschleunigte Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes einfordern“ ein.
Am Mittwoch, 15.02.2023, ca. 13:00 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 52-jährige Lenker eines Personenwagens wollte von der Ausfahrt der Autobahn A3 nach links auf die Schäniserstrasse in Richtung Bilten abbiegen.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.