Der Lausanne Marathon findet am Sonntag, den 23. Oktober 2022 statt.
Es wird zu Verkehrsbehinderungen zwischen La Tour-de-Peilz und dem Süden von Lausanne kommen.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund dieser Veranstaltung ab 15 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Bereich des Bahnhofs, der Rue Basses und der Place De-Neuve zu rechnen ist.
Am Montag, 10. Oktober, gegen 19:15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 32-jährigen Einwohner von La Vue-des-Alpes gesteuert wurde, auf der Tendentenstrasse von Coffrane in Richtung Montmollin.
Am Dorfeingang kurz vor dem Bahnübergang setzte er zum Überholen des vorausfahrenden Fahrzeugs an. Dabei kam es zu einer Kollision mit dem Auto eines 62-jährigen Einwohners von Coffrane, der gerade nach links abbog, um auf die Grand-Rue in Montmollin zu fahren.
In der Nacht auf Sonntag ist es beim Bahnhof Genf-Sécheron zu einem tragischen Unfall gekommen. Eine 18-jährige Frau kam dabei ums Leben, ein gleichaltriger Mann wurde schwer verletzt.
Am 30. März 2020 starteten plangemäss die Umbauarbeiten zu den Führungsräumen im Klosterhof 12 der Kantonspolizei St.Gallen.
Unter der Leitung des Kantonalen Hochbauamtes wurde bis Oktober 2020 eine zeitgemässe Infrastruktur, welche für die Bearbeitung von Ereignissen, der Einsatzführung in besonderen Lagen, für Sonderkommissionen aber auch für Rapporte und Einvernahmen zur Verfügung steht, realisiert.
Am Dienstag (11.10.2022), kurz nach 09:50 Uhr, ist es auf der Schulhausstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde der Motorradfahrer unbestimmt verletzt und musste durch die Rettung ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (25.09.2022), um 04:00 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Raserdelikt gekommen. Ein 14-Jähriger war mit dem Auto seines Vaters mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
Anstelle der erlaubten Geschwindigkeit von 120 km/h wurde das Auto mit 213 km/h gemessen.
Die Ermittlungen zum Brand in leerstehenden Liegenschaften an der Ziegelfeldstrasse in Olten vom 14. Juli 2022 sind abgeschlossen.
Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades konnte die Brandursache nicht geklärt werden.
Am frühen Montagabend kollidierte in Rekingen eine Automobilistin aufgrund eines medizinischen Problems mit einer Strassenlaterne.
Dabei entstand an PW und Kandelaber hoher Sachschaden.
Am Montagvormittag, 10. Oktober 2022, ist es in Wilen bei Wollerau zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Kurz vor 11 Uhr bog ein Personenwagen von der Schlyffistrasse in die Wilenstrasse ein. Dabei kam es zur Kollision mit einem herannahenden Auto. Verletzt wurde niemand.
Wie kann das in Kriens offen geführte Teilstück der Autobahn A2 zwischen dem Tunnel Schlund und dem Tunnel Sonnenberg stadträumlich aufgewertet werden?
Dieser Frage widmen sich in den nächsten Monaten drei interdisziplinäre Bearbeitungsteams im Rahmen des Testplanungsverfahrens „Überdeckung Autobahn A2 Luzern-Süd“. Die Ergebnisse sollen bis Ende 2023 vorliegen.
An der Baslerstrasse in Olten ist in der Nacht auf Dienstag eine unbekannte Täterschaft in eine Bijouterie eingebrochen. Die Einbrecher flüchteten mit einem Auto in Richtung Bahnhof Olten.
Die Polizei sucht Zeugen.
Heute Morgen brach in einem Technikraum eines Wohnhauses in Meierskappel ein Brand aus. Dies führte zu einer Rauchentwicklung im Einfamilienhaus.
Ein Erwachsener und ein Kind wurden mit Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital gefahren. Eine weitere Person und zwei Kleinkinder begaben sich zur Kontrolle in ärztliche Behandlung. Die Brandursache ist zurzeit nicht bekannt.
Am Dienstagmorgen ereignete sich auf dem Radweg zwischen Ettiswil und Kottwil eine Frontalkollision zwischen zwei Radfahrern.
Beide Personen verletzten sich erheblich und wurden ins Spital gebracht.
Am Samstag (15.10.2022) findet in der Stadt St.Gallen der OLMA-Umzug statt. Bereits am Morgen kann es in der Innenstadt sowie im Bereich der Umzugsroute zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Um zirka 12 Uhr sollten die Strassen wieder uneingeschränkt befahrbar sein.
Im Mannenweiher ist am Sonntagmorgen (09.10.2022) eine Wasserverschmutzung festgestellt worden. Die Ursache wird zurzeit abgeklärt.
Nach aktuellen Erkenntnissen liegt keine Gefahr vor.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Facebook Nutzer erhalten plötzlich eine Nachricht, dass sie gegen die Facebook-Community-Standards und -Richtlinien verstossen haben. In der Nachricht ist ein Link enthalten, welcher zu einem online Formular führt.
Dieses dient den Betrügern jedoch nur dazu, an die Login-Daten zu gelangen, um den Account des Nutzers zu übernehmen.
Am Montag (10.10.2022), kurz nach 22:15 Uhr, ist ein Auto auf der Grossfeldstrasse in einen Baum geprallt. Der 42-jährige Autofahrer war alkoholisiert.
Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Montag (10.10.2022) kurz nach 21:50 Uhr, ist ein Auto auf dem Farnenbüel in einen Holzzaun geprallt. Der 34-jährige Autofahrer verliess die Unfallstelle ohne sich um den Schaden zu kümmern. Er konnte ausfindig gemacht werden.
Dabei wurde festgestellt, dass er alkoholisiert unterwegs war. Der Sachschaden beträgt rund 1'500 Franken.
Ein 27-jähriger Mann hat am Sonntagmittag ein Lebensmittelgeschäft in Kradolf überfallen und Bargeld erbeutet. Er konnte kurz nach der Tat festgenommen werden.
Der maskierte Täter betrat gegen 12 Uhr das Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse, zückte ein Messer und bedrohte eine Angestellte.
Auf der Autobahn A1 bei Niederbipp kollidierte am Montag, 10. Oktober 2022, ein Sattelmotorfahrzeug mit einem Unterhaltsfahrzeug und kippte in der Folge auf der Fahrbahn um.
Der Autobahnabschnitt musste während mehreren Stunden gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
In der Nacht auf Dienstag, 11.10.2022, wurde an der Bahnhofstrasse in Ennenda ins Gesellschaftshaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der zweiten Nachthälfte gewaltsam Zutritt zum Gebäude und versuchte innen weitere Türen aufzubrechen.
Am frühen Dienstagmorgen wurde in Egliswil ein Bankomat gesprengt. Eine eingeleitete Grossfahndung blieb erfolglos. Über die erbeutete Geldsumme liegen noch keine Erkenntnisse vor.
Am 11.10.2022 kurz nach 02:30 Uhr erhielt der Polizeinotruf einen Alarm, wonach ein Bankomat aufgesprengt wurde.
Am Montag kam es in Kaiseraugst zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein Lastwagen zur Seite kippte.
Der Lenker wurde leicht verletzt ins Spital gebracht.
Auf seinem Fahrrad stürzte ein 73-jähriger Mann gestern bei Schwaderloch in den Rhein. Er konnte um Hilfe rufen und anschliessend mit einem Boot gerettet werden.
Ein Rettungshelikopter flog ihn ins Spital.
Am frühen Montagmorgen (10.10.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Geldautomaten in einem Einkaufszentrum gesprengt.
Kurz nach zwei Uhr ging die Meldung ein, dass aus einem Einkaufszentrum Rauch dringe.
Im Rahmen der Felsräumungs- und Inspektionsarbeiten wurden an der Isenthalerstrasse zwei Felsblöcke entdeckt, welche möglicherweise nur schlecht im Untergrund eingebunden und somit potentiell absturzgefährdet sind.
Die beiden Objekte befinden sich rund 24 Meter oberhalb der K23 Isenthalerstrasse im Bereich Birchi, in einem steil abfallenden Gelände. Die zwei Felsblöcke haben ein Volumen von rund 2,5 Kubikmetern und müssen rückgebaut werden.
Am Montagabend ereigneten sich im Kanton Luzern diverse Verkehrsunfälle. Eine Mofalenkerin wurde mit Verletzungen in ein Spital gefahren.
Ein Selbstunfall ereignete sich am Montagabend (10. Oktober 2022) kurz 20.00 Uhr auf der Rengglochstasse im Obernau.
Wer mit offenen Augen unterwegs ist, sieht im Alltag immer wieder auch Menschen mit einem Weissen Stock. Die meisten wissen: Dabei handelt es sich um sehbehinderte oder blinde Fussgängerinnen und Fussgänger. Sie orientieren sich mit Unterstützung des Weissen Stockes, nutzen ihre Sinne auf ihrem Weg, um sicher und mobil ans Ziel zu gelangen. Hier hört das Wissen aber bei vielen auch schon auf.
Zum „Internationalen Tag des Weissen Stockes“ wollen wir es um weitere fünf Facts erweitern:
Am Sonntag, den 9. Oktober 2022, wurde ein Motorradfahrer der Kantonspolizei von einem Fahrzeug erfasst, als er auf dem Pannenstreifen der Autobahnausfahrt Saxon eine Verkehrskontrolle durchführte.
Der Polizist wurde verletzt.
In Riggisberg ist am Montagnachmittag ein Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Er wurde mit der Rega ins Spital geflogen. Die Sozia des Motorradfahrers wurde leicht verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Die Gurnigelstrasse war mehrere Stunden gesperrt.
Am frühen Montagmorgen ist in einem Gebäude in Thun ein Brand ausgebrochen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte diesen unter Kontrolle bringen – das Gebäude brannte jedoch komplett aus. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Ein Autofahrer wurde auf der H10 zwischen Rochefort und Travers, einem auf 80 km/h beschränkten Abschnitt, mit 146 km/h geblitzt.
Am Samstag, den 08. Oktober 2022 um 15:05 Uhr wurde bei einer Radarkontrolle auf der H10, am Ort "Les Chaumes" in Rochefort, in Richtung Travers, Abschnitt mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h, ein Autofahrer mit 146 km/h gemessen, als er in Richtung Val-de-Travers unterwegs war.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 05.10.2022 im Rahmen von Ermittlungen, die in Zusammenarbeit mit dem Drogenbekämpfungsdienst der Polizei der Stadt Lugano durchgeführt wurden, ein 23-jähriger und ein 32-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien festgenommen wurden.
Die Verhaftungen fanden in der Region Lugano statt.
Die Fahrbahndichtung einer Brücke über die A9 bei Evionnaz weist Schäden auf und muss repariert werden.
Dies erfordert die Sperrung der A9 für eine Nacht.
Am Sonntag, den 09. Oktober 2022, gegen 15:45 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen drei Motorradfahrern kurz vor dem Dorf Les Enfers auf der von Soubey kommenden Strasse am Ort Le Plat.
Aus einem von den Ermittlern noch zu klärenden Grund verlor ein Motorradfahrer, der in Richtung Les Enfers unterwegs war, in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Motorrad. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einem Motorradfahrer, der ordnungsgemäss in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Samstag, den 08. Oktober 2022 um 23:15 Uhr fuhr ein Moped, das von einem 16-jährigen Einwohner von Colombier gesteuert wurde, auf der RC5, die von Bevaix nach Colombier führt.
An einem bestimmten Punkt kam er nach rechts und prallte mit dem Vorderrad und der rechten Flanke gegen die Leitplanke am rechten Fahrbahnrand.
Auf der Weissenstein-Passstrasse in Oberdorf, Höhe Verzweigung Steinbruch, ereignete sich am Montagnachmittag, 10. Oktober 2022, ein tragischer Verkehrsunfall.
Ein herrenloses Sattelmotorfahrzeug rollte rückwärts in einen stehenden Motorradlenker und verletzte diesen tödlich.
Am Montagvormittag ist in einer Autogarage in Biel ein Brand ausgebrochen. Dies führte zu einer starken Rauchentwicklung. Das vom Brand betroffene Gebäude wurde stark beschädigt.
Zwei Personen wurden für die weitere medizinische Versorgung ins Spital gebracht. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Von Marktständen über Karussells bis hin zu kulinarischen Spezialitäten – im Kanton Luzern war am letzten Wochenende an diversen Orten wie Aesch, Herlisberg und St. Urban Chilbi einiges los.
Auch wir waren vor Ort und sorgten mit unserer Präsenz für ein friedliches Miteinander.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (07/08.10.2022) beschädigte eine unbekannte Täterschaft das Bücherregal beim Spielplatz am Höhenweg in Neuhausen am Rheinfall.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Montagmorgen ist in Sedrun ein Mann mehrere Meter in die Tiefe gestürzt, als ein Treppengeländer nachgab. Dabei wurde er schwer verletzt.
Der Kaminfeger wollte kurz vor 8 Uhr im zweiten Stock eines Hauses über ein Treppengeländer auf das Dach steigen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.