Eine Frontalkollision hat am Mittwoch (07.09.2022) zwei Verletzte gefordert.
Ein 73-Jähriger war gegen 14:00 Uhr mit seinem Auto auf der Weinfelderstrasse in Richtung Bürglen unterwegs.
Im Laufe des Septembers hat die Kantonspolizei Freiburg drei Elektrotrottinetts abgefangen und beschlagnahmt, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h um das Zwei- bis Siebenfache überschritten.
Seit Anfang September hat die Kantonspolizei Freiburg drei Lenker von Elektrotrottinetts kontrolliert, die mit einer höheren Geschwindigkeit als den erlaubten 20 km/h unterwegs waren.
Am Sonntagnachmittag (04.09.2022), um ca. 15:15 Uhr, hat sich auf der Dietschwilerstrasse ein Unfall mit einem Motorrad ereignet. Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nachträglich Zeugen von diesem Unfall.
In der Nacht auf Freitag (09.09.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in die Rhybadi in der Stadt Schaffhausen eingebrochen.
Dort öffnete sie mit Werkzeuggewalt einen Tresor und entnahm das dort vorgefundene Bargeld. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchsdelikt.
Am kommenden Sonntag findet in Sumiswald und Umgebung eine grössere Sportveranstaltung statt. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Am Sonntag, 11. September 2022, findet der slowUp Emmental- Oberaargau mit Start in Sumiswald statt.
Am frühen Freitagmorgen wurde in Spreitenbach ein Bankomat aufgesprengt.
Eine sofort eingeleitete Grossfahndung blieb erfolglos. Wie viel Geld erbeutet werden konnte, ist nach wie vor unbekannt.
Am späteren Donnerstagnachmittag (08.09.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Weinfelden einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte um 0.20 Uhr an der Nollenstrasse einen Autofahrer, der zuvor durch seine Fahrweise aufgefallen war.
Eine Autofahrerin verursachte am Donnerstag in Roggwil einen Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Eine 32-jährige Autofahrerin war um 15.15 Uhr auf der Amriswilerstrasse in Richtung Arbon unterwegs.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Basel-Stadt führte am Mittwoch, 7. September 2022, auf der Schwarzwaldbrücke eine Verkehrskontrolle durch. Sie wurde dabei von Polizeianwärter und –anwärterinnen des Lernverbandes unterstützt.
In diesem Bereich ist eine Geschwindigkeit von 50 km/h erlaubt, der schnellste Verkehrsteilnehmer wurde mit 97 km/h erfasst. Die Messung erfolgte mit einem Laser-Geschwindigkeitsmessgerät.
Heute Morgen ist ein Sachentransportanhänger bei der Autobahneinfahrt Rothenburg umgekippt. Verletzt wurde niemand.
Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn A2 kurzzeitig gesperrt werden. Es kam zu Rückstau.
Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten auf dem Abschnitt Reiden–Sursee wird der bestehende Deckbelag zwischen Reiden und Dagmersellen ersetzt.
Die Ausführung erfolgt in Nachtarbeit jeweils von 19:30 bis 5:30 Uhr von Sonntagabend bis Samstagmorgen.
Wie bei allen Tunnel wird auch im Mittaltunnel auf der A6 zwischen Gampel und Goppenstein die Sicherheitsausrüstung regelmässig getestet. Diese Tests stehen nun wieder an.
Dafür wird der Verkehr einspurig geführt, teilweise wird er aber auch ganz angehalten.
Am Donnerstag (08.09.2022), kurz nach 17:00 Uhr, hat sich auf der St.Gallerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet.
Dabei wurden zwei Männer leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstagabend (08.09.2022), kurz vor 19:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision mit drei Autos gekommen. Dabei wurde ein 62-jähriger Mann verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand hoher Sachschaden.
Am späten Donnerstagabend (8.9.2022) hat in Elsau ein Mann sich und seine Frau erschossen und eine weitere Person schwer verletzt.
Nach den ersten Ermittlungen und Befragungen von Auskunftspersonen handelt es sich beim gestrigen Vorfall in Elsau um ein Tötungsdelikt.
In der Raumluft des Polizeipostens Ruswil wurden erhöhte Schadstoffbelastungen nachgewiesen. Der Polizeiposten wird deshalb ab Montag, 12. September 2022, vorübergehend ins Gemeindehaus verlegt.
Die Öffnungszeiten werden leicht angepasst.
Bei einer Frontalkollision sind am Mittwoch (07.09.2022) zwei Personen verletzt worden.
Ein 64-jähriger Autolenker fuhr kurz vor 12:15 Uhr auf der St.Gallerstrasse in Richtung Eggersriet. Gleichzeitig fuhr eine 28-Jährige mit ihrem Auto in die Gegenrichtung.
Am Donnerstagabend, 8. September 2022, um 17.00 Uhr, ereignete sich auf der Rennbahnkreuzung in Muttenz BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Die Motorradlenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Bei einer Auseinandersetzung innerhalb einer Familie sind am späten Donnerstagabend (8.9.2022) in Elsau zwei Personen getötet und eine Person schwer verletzt worden.
Um 21 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass es in Elsau innerhalb einer Familie zu einem Streit gekommen sei.
Am Donnerstagabend (08.09.2022), kurz vor 20:30 Uhr, hat sich auf der Rütistrasse eine Frontalkollision mit zwei beteiligten Autos ereignet.
Eine 49-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. An den beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Donnerstagabend (08.09.2022), kurz nach 19:00 Uhr ist es im Kreisel Masans zu einer Kollision zwischen einer Fahrradfahrerin und einem Personenwagen gekommen.
Die Radfahrerin verletzte sich dabei.
Am Donnerstagnachmittag (08.09.2022) hat sich in einem Warenhaus in der Stadt Schaffhausen ein Unfall mit einem 1-jährigen Kleinkind ereignet. Das Kind klemmte sich die Hand in einer automatischen Lifttüre ein.
Die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte das Kleinkind aus der misslichen Lage befreien und es wurde in der Folge mit unbestimmten Verletzungen von einer Ambulanz ins Spital überführt.
Am Mittwoch, den 7. September um 15:20 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem 69-jährigen Einwohner von Neuenburg gesteuert wurde, auf dem Quai Max-Petitpierre in Neuenburg in westlicher Richtung.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 56-jährigen Mann aus Gorgier gesteuert wurde, der sein Tempo verlangsamt hatte, um auf einen Parkplatz zu fahren.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach in der gestern Nacht kurz nach 4:30 Uhr ein Feuer in einem dreistöckigen Gebäude in der Via Strada Regina in Agno aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aufgrund von Ursachen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer auf dem Dach aus, das in kurzer Zeit vollständig von den Flammen zerstört wurde.
Die Höhere Fachschule für Rettungsberufe organisierte diese Woche eine gross angelegte Trümmerrettungsübung in Wangen an der Aare.
„Gebäudeeinsturz mit mehreren Verletzten“ lautete die Einsatzmeldung.
Bei einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger hat sich am Donnerstagnachmittag (8.9.2022) in Buchs der Fussgänger tödliche Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 16 Uhr fuhr ein 23 Jahre alter Mann mit einem Lieferwagen auf der Furttalstrasse Richtung Buchs.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstagmorgen in Gachnang ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Schweizer Armee hat die militärische Katastrophenhilfe zugunsten mehrerer Kantone mit Wassertransporten zu Alpbetrieben beendet.
Die Luftwaffe hat mit Super-Puma-Helikoptern total 585 Tonnen Wasser geflogen. Das Kommando Operation beurteilt den Assistenzdienst und die Zusammenarbeit mit den zivilen Partnern als Erfolg.
Nebst der Taktik ist auch die körperliche Fitness sowie das Training zu Einsatzmitteln sehr wichtig in dieser Funktion.
Dazu trainiert die „IE“, so die Kurzform der Interventionseinheit, mehrere Male pro Woche, sofern nicht ein Einsatz dazwischen kommt.
Der mutmassliche Täter einer Serie von mehreren Einbruchsdiebstählen im Freiburger Spital in Villars-sur-Glâne sowie im Haus St-Joseph in Châtel-St-Denis wurde von der Kantonspolizei angehalten.
Er wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die Brücke beim Anschluss Spiez, auf der die A6 vom Spiezwilertunnel her die A8 überquert, wird seit Anfang April 2022 saniert.
Nun kommt es für den Belagseinbau zu Nachtsperrungen.
Bei einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen ist in Eglisau am Donnerstagmorgen (8.9.2022) der Autolenker noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen erlegen.
Kurz nach 10 Uhr fuhr ein 49 Jahre alter Personenwagenlenker von Eglisau herkommend auf der Zürcherstrasse Richtung Alter Hardwaldkreisel.
Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr neu als „mässig“.
Das Risiko für Waldbrände durch Feueraktivitäten im Freien ist gesunken. Die Niederschläge der letzten Tage waren im Kanton Glarus flächig und teils ergiebig.
Am Donnerstag hat sich in Schönried ein Verkehrsunfall zwischen einem Mofa und einem Lastwagen ereignet.
Der Lenker des Mofas wurde dabei schwer verletzt.
Die Frau, die am 21. August 2022 beim Brand eines Imbissstands schwer verletzt worden war (Polizei.news berichtete), ist am Mittwoch, 7. September 2022, im Spital verstorben.
Bekanntlich kam es am Sonntagmittag, 21. August 2022, zu einem Brand eines Imbissstands auf der Platzpromenade.
Zahlreiche Lawinenzüge auf der linken Talseite zwischen Silvaplana und Castasegna sorgen dafür, dass die Malojastrasse aus Sicherheitsgründen regelmässig gesperrt werden muss. Langfristig soll eine Tunnelvariante das Problem lösen.
Bis dahin sorgt eine künstliche Lawinenauslösung für mehr Sicherheit. Das Tiefbauamt hat die dafür notwendigen Arbeiten aufgenommen.
Die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) ersucht den Bundesrat, einen departementsübergreifenden Krisenstab auf Ebene Bund einzusetzen und die Kantone miteinzubeziehen.
Damit soll zur Bewältigung der bevorstehenden Energiemangellage der Informationsfluss zwischen Bund und Kantonen auf operativer Ebene sichergestellt werden.
„Ein Bus“, das Beratungsangebot auf vier Rädern des Sozialdepartements, ist zum ersten Mal mit Beratung und Präventionsmaterial zum Thema Alkohol am Knabenschiessen dabei.
Nach einer coronabedingten Pause findet vom 10. bis 12. September 2022 das Knabenschiessen wieder statt.
Am Mittwoch ist in Habkern ein seit Sonntag vermisster Jäger leblos aufgefunden worden.
Der Mann war vor einer Woche auf eine Jagd aufgebrochen und in der Folge nicht zurückgekehrt. Eine umfangreiche Suchaktion wurde eingeleitet. Gemäss jetzigem Kenntnisstand ist der Mann in unwegsamen Gelände eine Felswand hinuntergestürzt.
Am Sonntag findet in Bern eine Radsportveranstaltung statt.
In der Berner Innenstadt werden mehrere Strassen und Plätze gesperrt sein. Es ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
In Neuenegg ist es am frühen Donnerstagmorgen zu mehreren Explosionen gekommen. Eine unbekannte Täterschaft hatte einen Geldautomaten aufgesprengt und flüchtete mit Beute. Umgehend wurden Fahndungsmassnahmen ergriffen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Donnerstag, 8. September 2022, kurz nach 00.00 Uhr, ist ein 29-jähriger Mann auf dem Centralbahnplatz verletzt worden.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn zur Behandlung ins Spital.
Bei einem Raub wurde am Montagabend in Romanshorn ein 43-Jähriger von zwei unbekannten Männern angegriffen. Sie erbeuteten das Portemonnaie, verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto ist am Mittwoch (07.09.2022) ein Velofahrer lebensbedrohlich verletzt worden.
Kurz nach zehn Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof. Gemäss bisherigen Erkenntnissen kam es auf Höhe Hubhofstrasse zum Zusammenstoss mit dem Velofahrer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.