Am Mittwochmittag (10.08.2022) ist an der Harfenbergstrasse ein Abfallsack auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwochmittag ist es auf einer Nebenstrasse in Jenins zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Personenwagen mit Anhänger gekommen.
Eine Automobilistin wurde leicht verletzt.
Auf der Ganterbrücke sind Reparaturarbeiten an den Randfugen nötig. Sie dauern ca. einen Monat lang.
Der Verkehr wird tagsüber einspurig geführt und von Verkehrsdienstmitarbeitenden geregelt.
Am Mittwochabend, 10.08.2022, kam es an der Bankstrasse in Glarus wegen eines herrenlosen Koffers zu einem Polizeieinsatz.
Die Kantonale Notrufzentrale wurde um 17.30 Uhr darüber verständigt, dass sich seit einer Weile an der Ecke Bankstrasse / Rathausplatz ein herrenloser Koffer befinde.
In der Nacht auf Mittwoch (10.08.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einschleichdiebstahl in einem Einfamilienhaus in der Stadt Schaffhausen verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
In der Nacht auf Mittwoch (10.08.2022) hat eine unbekannte Täterschaft in eine Badeanstalt in Thayngen (Ortsteil Hofen) eingebrochen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Mittwochvormittag, 10. August 2022, kurz nach 09.45 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus am Mühleholdenweg in Zunzgen BL zu einem Brandausbruch im Kellergeschoss.
Verletzt wurde beim Brand niemand.
In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen erlässt der Kanton Luzern ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Zudem ist es auf dem ganzen Kantonsgebiet (inkl. Gewässern) verboten, Feuerwerkskörper abzubrennen oder durch offenes Feuer angetriebene Ballone/Laternen steigen zu lassen.
Die letzten Wochen waren heiss und trocken. Vereinzelte Niederschläge vermochten die Lage nicht zu entschärfen.
Im Gefängnis Winterthur ist am Montagabend (8. August 2022) eine inhaftierte Person reglos in ihrer Zelle aufgefunden worden. Der Arzt konnte nur noch den Tod des 74-jährigen Mannes feststellen.
Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland hat – wie bei Todesfällen in Gefängnissen üblich – eine Untersuchung eingeleitet.
Schaut uns über die Schultern.
Wolltet Ihr schon immer wissen wie das DING da heisst? Wie läuft das da bei Euch in der Feuerwehr? Wie schwer ist das Ding da?
Gestern Dienstag, 9. August 2022, kurz nach 14.00 Uhr, fuhren zwei Motorradfahrer auf der Giessenstrasse in Richtung Flüelen.
Aufgrund eines Personenwagens, der vor dem Fussgängerstreifen im Bereich Gartenmatt anhielt, musste der voranfahrende Motorradfahrer, bei dem es sich um einen 62-jährigen Mann aus Grossbritannien handelt, abbremsen.
Militärische Bestrebungen zur Erhöhung der Sicherheit im Cyberraum sind gesellschaftlich und politisch mehrheitlich unbestritten, in der Umsetzung hingegen höchst anspruchsvoll.
Über die Eigenschaften und Eigenheiten des Cyberraums wird viel berichtet, oft aber aus ziviler Sicht und nicht aus militärischer.
Der Ferienpass im Kanton Solothurn begeisterte auch in diesem Jahr wieder viele Kinder.
Einen einmaligen Blick in unseren Patrouillenwagen werfen oder alles über unsere Diensthunde erfahren.
Am Dienstagabend (09.08.2022) ist es an der Teufener Strasse zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Bus gekommen.
Die Person am Steuer des Autos fuhr weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Verletzt wurde niemand, jedoch entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Air Zermatt hat einen Löschkessel patentieren lassen, der die Brandbekämpfung mit Helikoptern verbessert und dabei gleichzeitig die Sicherheit der Piloten erhöht.
Ein weiterer Vorteil: Da eine Tonne Löschwasser konzentriert und innerhalb nur drei Sekunden auf den Brandherd abgeworfen werden kann, ist die Löschwirkung im Vergleich zu bisherigen Kesseln höher. Entwickelt wurde der Löschkessel von Air Zermatt-Gründer Beat Perren.
Ein 17-jähriger Mann hatte Ende Juni 2022 ein Verkaufsgeschäft überfallen. Nach intensiven Ermittlungen konnte er verhaftet werden. Der Beschuldigte ist geständig.
Der Überfall ereignete sich am Freitag (24. Juni 2022), um 14:15 Uhr, an der Dorfstrasse in Allenwinden.
Am kommenden Montag beginnt für viele Kinder im Kanton Bern ein neues Schuljahr.
Die Kantonspolizei Bern ist zum Schulstart wiederum im ganzen Kanton präventiv und im Rahmen von Kontrollen auf den Strassen präsent.
Unter dem Vorwand, Hunger und Durst zu haben, liessen sich zwei Diebe von einer Seniorin bekochen. Doch anstatt zu essen, bestahlen sie die Frau. Die Polizei konnte zwei verdächtige Rumänen festnehmen.
Die beiden jungen Männer erschienen am Dienstagmittag, 9. August 2022, in Zufikon an der Haustüre der 85-Jährigen.
Am 12. August dauert es noch 101 Tage bis zur WM in der Region von 1001 Nacht. Ausländische Christen dürfen sich zu Gottesdiensten versammeln, einheimischen Christen bleibt dies verwehrt.
Bei den Christen in Katar handelt es sich in erster Linie um Ausländer und in der Regel um Arbeitsmigranten. Die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeitsmigranten werden durch Diskriminierung noch verschärft. Diese Diskriminierung hängt nicht in erster Linie mit dem Glauben zusammen, trifft aber Tausende Christen.
Kinder sind Lernende im Strassenverkehr. Als Erwachsene sind wir Vorbilder: Mit dem nötigen Verständnis und einem gesunden Vertrauen schaffen wir die Grundlage dafür, dass sich auch die Jüngsten sicher und selbstständig im Strassenverkehr bewegen können.
Mit dem Schulanfang beginnt jeden August für viele Kinder ein neuer, spannender Lebensabschnitt.
Am Mittwochmorgen wurde in Ifwil ein Mann verhaftet, der sich zuvor einer Kontrolle entzog. Der 20-Jährige war mit einem gestohlenen Fahrzeug unterwegs.
Einer Patrouille der Kantonspolizei Thurgau fiel kurz nach 6.30 Uhr auf der Kurhausstrasse in Dussnang ein Autofahrer auf, der mit einem gestohlenen Fahrzeug in Richtung Fischingen fuhr.
Vom 16. bis 20. August 2022 findet der Mountainbike Event Swiss Epic in Graubünden statt.
In diversen Destinationen ist in dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Am Freitagabend, 5. August 2022, kam es in Therwil zu einem Übergriff auf eine Frau.
Dabei wurde das Opfer durch die mutmassliche Täterschaft gefesselt und geknebelt.
Am Dienstag, 9. August 2022, wurde ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Küssnacht erheblich verletzt.
Der 59-Jährige fuhr um 16 Uhr auf der Grepperstrasse in Richtung Greppen hinter einem Personenwagen und setzte zum Überholen an. Im selben Moment bog der 26-jährige Autofahrer nach links ab.
Bei einer Kollision mit vier Fahrzeugen ist am Montagmorgen (08.08.2022) eine Beifahrerin leicht verletzt worden.
Ein 56-Jähriger fuhr mit seinem Auto von Lütisburg Station in Richtung Lütisburg.
Die anhaltende Trockenheit und fehlende Niederschläge haben die Brandgefahr in Wäldern und auf Wiesen weiter erhöht.
Die lokalen Gewitterregen haben die Waldbrandgefahr nicht massgeblich gemindert. Nach Rücksprache mit den Zentralschweizer Kantonen erlässt der Kanton Schwyz daher ab heute Nachmittag 14.00 Uhr für das ganze Kantonsgebiet ein Feuerverbot.
Am Dienstagnachmittag, 09.08.2022, ereignete sich im Gebiet Wärben im Klöntal ein schwerer Bergunfall, bei dem ein Berggänger starb.
Ein 77-jähriger Mann begab sich am Dienstagmorgen auf eine Wanderung auf die Alp Hinterschlatt im Rossmatter Tal. Auf einem Hirtenweg im Gebiet Wärben stürzte er aus noch ungeklärten Gründen in die Tiefe und verletzte sich dabei tödlich.
In den vergangenen Wochen verzeichnete die Kantonspolizei erneut einen starken Anstieg von Diebstählen aus Fahrzeugen. Im Zuge von Ermittlungen wurden nun zwei Personen verhaftet, sie sind teils geständig.
Die Polizei ruft die Bevölkerung zu mehr Achtsamkeit auf.
Am Dienstagmittag (09.08.2022), um zirka 12:40 Uhr, sind an der Kreuzung Mühlackerstrasse/Wiesenstrasse ein E-Bike und ein Auto zusammengestossen.
Der 54-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Dienstagnachmittag (09.08.2022), kurz nach 13:00 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 ein Lieferwagen überschlagen. Der Lieferwagenfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken. Der Verkehr wurde nicht behindert.
Ein Automobilist stiess ausserhalb von Meisterschwanden mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.
In der Folge überschlug sich dieses Auto. Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.
Am Dienstagabend ist in Zimmerwald ein Mann mit seinem Motorrad verunfallt. Er wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Ein Autofahrer verursachte am Dienstagnachmittag in Sitterdorf einen Selbstunfall.
Er wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine Frau verletzte sich beim Abwärtsgehen auf einem steilen und rutschigen Gehweg so schwer am Sprunggelenk, dass das eigenständige Gehen nicht mehr möglich war.
Der Rettungsdienst von SRZ übernahm vor Ort die komplette medizinische Erstversorgung.
Am Freitag kurz vor Mitternacht ist in einem Wohn- und Gewerbehaus im Langstrassenquartier ein Feuer ausgebrochen.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen meterhoch aus dem Erdgeschoss des vierstöckigen Gebäudes.
Am Sonntagnachmittag (07.08.2022) ist ein 43-Jähriger mit seinem Personenwagen auf der Axenstrasse Richtung Süden gefahren.
Im Flüelertunnel kam er aus zurzeit unklaren Gründen rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Aufpralldämpfer bei einer Notfallnische.
In Chur ist es am Dienstagabend (09.08.2022) an der Sägenstrasse, Höhe Segantinistrasse, zu einem Selbstunfall gekommen. Der Lenker eines Personenwagens hat sich von der Unfallstelle entfernt.
Er konnte wenig später an der Wohnadresse verletzt aufgefunden werden.
Am Dienstag, 9. August 2022, stürzte ein Alpinist beim Aufstieg zum Täschhorn in der Gemeinde Täsch tödlich ab.
Gegen 03:15 Uhr morgens stiegen zwei Alpinisten in Richtung Täschhorn auf, nachdem sie das Biwak am Mischabeljoch verlassen hatten.
Unbekannte Täter sprengten in der Nacht in Büttikon einen Geldautomaten. Trotz Fahndung gelang ihnen die Flucht. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Zwei heftige Explosionen rissen am Mittwoch, 10. August 2022, um 2.30 Uhr die Bevölkerung aus dem Schlaf.
Mittel- bis schwere Verletzungen hat sich am Dienstagmorgen, 9. August 2022, ein Radfahrer bei einer Kollision mit einem Lieferwagen in Waldstatt zugezogen.
Ein 52-jähriger Lenker fuhr kurz vor 10.00 Uhr mit seinem Rennrad auf der Harschwendistrasse talwärts in Richtung Schönengrundstrasse.
Bei einem Selbstunfall am Samstagnachmittag (06.08.2022) ist eine 53-jährige Autolenkerin leicht und ihre 12-jährige Beifahrerin schwer verletzt worden.
Die Autolenkerin kam mit ihrem Fahrzeug von der Strasse ab und kollidierte frontal mit einem Geländer.
Gestern Nachmittag wurde ein Motorradfahrer auf der Kantonsstrasse in Treyvaux mit einer Geschwindigkeit von 167 km/h gemessen.
Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und sein Fahrzeug eingezogen.
Mit einer Bisenströmung ist heute recht trockene Luft zur Alpennordseite geflossen; es war ganztags sonnig und trocken.
Die Alpensüdseite hingegen startete mit einigen Wolkenfeldern in den Tag.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.