Am Freitagmittag (29.07.2022) haben zwei Stand-Up-Paddlerinnen und ein Mitarbeiter des Strandbads Riipark drei Touristen aus dem Rhein bei Stein am Rhein gerettet.
Die Touristen hatten beabsichtigt sich im Rhein stehend abzukühlen und wurden vom Fluss mitgerissen.
Am Mittwoch verstarb in Burg ein Hund aufgrund einer Schussverletzung.
Der mutmassliche Schütze konnte durch die Kantonspolizei angehalten werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Auf der A8 am Brünig wird zwischen der Aarebrücke beim Anschluss Unterbach und der Verzweigung Brienzwiler der Belag der bergwärts führenden Spur erneuert.
Der Verkehr wird wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt.
Am Mittwochnachmittag (03.08.2022) ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall mit einem Winkelschleifer schwer am Oberarm verletzt worden.
Er musste ins Spital eingeliefert werden.
Am Mittwoch (03.08.2022) ist ein Mann in der Stadt St.Gallen mehrfach aufgefallen, da er in der Öffentlichkeit laut herumschrie. Er war alkoholisiert und verhielt sich gegenüber der Polizei sehr renitent.
Er musste einige Stunden auf dem Polizeiposten verbringen und wurde anschliessend weggewiesen.
Am Mittwochabend (03.08.2022) hat ein Mann anlässlich einer Lärmklage eine Polizeipatrouille der Stadtpolizei St.Gallen bedroht und beschimpft.
Er musste die Nacht auf dem Polizeiposten verbringen und wird angezeigt.
Am Mittwochnachmittag (03.08.2022), um zirka 13:00 Uhr, ist im Bereich "Chammsässli" ein 47-jähriger Basejumper abgestürzt.
Der Brasilianer wurde dabei tödlich verletzt. Er hielt sich als Tourist in der Schweiz auf.
Die Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse verlaufen planmässig. Vom 8. bis 19. August 2022 wird zum zweiten Mal auch in der Nacht gearbeitet.
Dies führt zu einer Änderung des Verkehrsregimes mit zwei nächtlichen Durchfahrtsfenstern.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Berninastrasse in Pontresina ein Motorrad bei einem Überholmanöver mit einem abbiegenden Auto kollidiert.
Der Motorradlenker zog sich Verletzungen zu.
Ermittlungen haben ergeben, dass am Samstagnachmittag (30.07.2022) eine Windhose die Solaranlage auf dem Dach eines Einkaufzentrums in der Stadt Schaffhausen beschädigt hatte.
Gemäss Ermittlungen und technischen Überprüfungen des Forensischen Institutes Zürich (FOR) und der Schaffhauser Polizei hatte um 16.00 Uhr am Samstagnachmittag (30.07.2022) eine Windhose die Solaranlage auf dem Dach eines Einkaufszentrums an der Stüdliackerstrasse in der Stadt Schaffhausen massiv beschädigt. Diese Erkenntnis deckt sich mit mehreren Augenzeugenberichten.
Ein Motorradfahrer ist am Mittwochnachmittag in Hilterfingen bei einer Kollision mit einem Auto verletzt worden.
Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Ermittlungen zum Unfall wurden eingeleitet.
An der Wengistrasse in Solothurn kam es am Donnerstagmorgen aus noch zu klärenden Gründen in einer Parterrewohnung zu einem Brand.
Im Einsatz standen mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr Solothurn und diverse Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn und der Polizei Stadt Solothurn. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch wurde in Fischbach-Göslikon ein Fahrradlenker von einem unbekannten Auto angefahren.
Ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern fuhr der Autolenker weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
Wie viele andere kulturelle oder sportliche Anlässe könnte das Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz ohne die Unterstützung der Schweizer Armee nicht durchgeführt werden.
Doch wie sieht diese Unterstützung konkret aus?
Am Mittwochabend (03.08.2022) stürzte in Stein am Rhein ein Fahrradfahrer und zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Um 17.50 Uhr am Mittwochabend (03.08.2022) fuhr ein 57-jähriger Mann mit einem Elektro-Fahrrad in Stein am Rhein auf der Oehningerstrasse in Richtung Stadtzentrum.
Am Mittwoch gegen 14.20 Uhr kollidierte ein Autofahrer, der auf der Autobahn A1 auf der Höhe von Morges in Richtung Lausanne unterwegs war, mit einem Rollerfahrer, der auf der rechten Spur fuhr.
Der Fahrer des Zweirads starb noch an der Unfallstelle unter Umständen, die die Ermittlungen klären müssen. Die Autobahn wurde für mehrere Stunden gesperrt und die Gendarmerie bittet um Zeugenhinweise.
Am Mittwoch, den 3. August um 10:55 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 89-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue du Parc in La Chaux-de-Fonds in westlicher Richtung.
Auf der Höhe der Hausnummer 29 der Rue Parc überquerte sie nach einem Parkmanöver die Fahrbahn von rechts nach links und prallte gegen ein Garagentor.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, war heute kurz nach 14.30 Uhr im Gebiet von Mairengo ein Wohnwagen, der von einem Fahrzeug mit niederländischen Kennzeichen gezogen wurde, auf der Autobahn A2 in Richtung Airolo unterwegs.
Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, fing das Fahrzeug Feuer und stand bald in Flammen.
Am Dienstagmorgen kam es in Pfaffnau zu einem Selbstunfall.
Ein 22-jähriger Mann wurde erheblich verletzt und musste von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Heute Morgen ereignete sich im Reussporttunnel der Autobahn A2 in Luzern eine Streifkollision zwischen zwei Personenwagen. Verletzt wurde niemand.
Ein beteiligtes dunkles Auto fuhr nach der Kollision weiter, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Die angekündigte Hitzewelle nimmt weiter ihren Lauf. Bei weitgehend wolkenlosem Wetter wurden heute verbreitet 31 bis 34 Grad erreicht.
Quellwolken traten praktisch nur in den Alpen in Erscheinung, aber bis zum Redaktionsschluss blieb es trocken.
Suisse ePolice, der digitale Polizeiposten der Schweizer Polizeien baut das Angebot weiter aus.
Neu bietet Suisse ePolice die Möglichkeit, über die Plattform oder das App einen Termin bei auserwählten Polizeistellen zu buchen.
In einem Produktionsgebäude einer Chemiefirma an der Rothausstrasse in Muttenz BL (Schweizerhalle) ist es am Mittwoch, 3. August 2022, kurz nach 10.15 Uhr, zu einem Stoffaustritt gekommen.
Dies führte zu einer starken Geruchsbelästigung im Raum Schweizerhalle.
Im Rahmen der Zustandserfassung der Nationalstrasseninfrastruktur wurde Sanierungsbedarf beim Kreisel Schlund erkannt.
Bis die Sanierungsmassnahmen umgesetzt sind, werden durch betriebliche Überbrückungsmassnahmen mögliche Schäden an der Infrastruktur vermieden.
Am Dienstagnachmittag ist in Blumenstein ein Wanderer beim Abstieg von der Nüneneflue verunglückt. Der Mann stürzte über einen felsdurchsetzten Steilhang.
Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Am Mittwochmorgen (03.08.2022), kurz vor 08:00 Uhr, sind auf der Poststrasse zwei Autos frontal zusammengestossen.
Ein 62-jähriger Autofahrer und seine 60-jährige Beifahrerin wurden dabei verletzt. Die Beifahrerin musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Die Trottinettfahrerin, die am vorletzten Freitag in Adelboden bei einem Unfall schwer verletzt worden war, ist am Dienstagabend im Spital verstorben.
Am Freitag, 22. Juli 2022, war eine Trottinettfahrerin auf der Vordersillerenstrasse in Adelboden bei einem Unfall schwer verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Zwischen Dulliken und Däniken hat sich am Mittwochmorgen, 3. August 2022, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden vier Personen leicht bis mittelschwer verletzt.
Zwischen Langenbruck und Holderbank hat sich am Mittwochmorgen, 3. August 2022, eine seitlich-frontale Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurden der Motorradfahrer, seine Mitfahrerin und der Autolenker verletzt.
Am Dienstagvormittag ist am Piz Ela ein Alpinist abgestürzt. Er erlitt dabei schwere Verletzungen.
Der 32-jährige Bergführer war zusammen mit einem weiteren Alpinisten beim Aufstieg in Richtung Piz Ela.
Unsere Polizeiaspirantin und Polizeiaspiranten haben als Vorbereitung auf die Prüfung "Polizeiliche Einsatzfähigkeit" an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) kürzlich die interne Prüfungsvorbereitung absolviert.
Nun wünschen wir unserer Aspirantin und Aspiranten bei der anstehenden Prüfung zum Abschluss des ersten Ausbildungsjahres ebenso viel Erfolg!
Am Dienstagnachmittag ist der Kantonspolizei Bern eine Falschfahrt auf der Autobahn A12 bei Bern-Bümpliz in Richtung Niederwangen gemeldet worden. Kurz später kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Das falschfahrende Fahrzeug konnte nicht mehr festgestellt werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die sachdienliche Hinweise geben können.
Ein- und Ausfahrt zum neuen Kreisel Bienenheim ab Freitag, 5. August 2022 in Betrieb.
Das neue Anschlussbauwerk in Seewen mit den zwei neuen Kreiseln, welches die Steinerstrasse mit der kantonalen Hauptstrasse H8 verbindet, kann am Freitagabend, 5. August 2022, in Betrieb genommen werden. Im 2023 folgt noch der Einbau der Deckbeläge.
Von Freitag, 5. August 2022, 19.30 Uhr, bis Montag, 8. August 2022, 5 Uhr, ist der Stauffacherquai in beide Richtungen teilweise gesperrt.
Der Verkehr wird wie folgt umgeleitet:
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle ausserhalb von Oberlunkhofen fuhren zwei Motorradfahrer so schnell, dass ihnen die Kantonspolizei den Führerausweis auf der Stelle abnahm.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Dienstagnachmittag, 2. August 2022, auf der Zürcherstrasse zwischen Oberlunkhofen und Arni eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Zwei unbekannte Täter haben am Dienstagabend (2.8.2022) in Eglisau einen Tankstellenshop überfallen und dabei mehrere hundert Franken Bargeld erbeutet. Verletzt worden ist niemand.
Zwei maskierte Personen betraten kurz nach 23.30 Uhr den Tankstellenshop an der Schaffhauserstrasse.
Bei einem Unfall am Dienstag auf dem Untersee vor Berlingen wurde eine Frau von einem Schleppmasten am Kopf getroffen.
Mit schweren Verletzungen musste sie von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch (03.08.2022), kurz vor 3:30 Uhr, ist am Sonnenbühl eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Motorgerätegeschäft eingebrochen.
Die Täterschaft flüchtete anschliessend mit Deliktsgut im Wert von über 1'000 Franken.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in den Gemeinden Nottwil und Oberkirch mehrere Einbruchdiebstähle begangen.
Unbekannte Täter brachen in Garagen mehrere Fahrzeuge auf. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Montagabend brannte der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Kriens. Verletzt wurde niemand.
Die Branddetektive der Luzerner Polizei konnten die Brandursache ermitteln.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.