Bei der Autobahnausfahrt Wettingen prallte ein Autofahrer am Dienstagnachmittag gegen die Leitplanke.
Da der genaue Hergang unklar ist, sucht die Polizei Augenzeugen.
Am Dienstag, 02.08.2022, 14.40 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall.
Der 61-jährige Lenker eines Personenwagens war in Richtung Reichenburg unterwegs.
Wegen der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Brandgefahr war das Abfeuern von Feuerwerk am diesjährigen Nationalfeiertag in weiten Teilen der Schweiz verboten.
Auch der Kanton Schaffhausen hat ein Feuerwerkverbot beschlossen.
Am 8. August 2022 startet das Strassenkreisinspektorat St.Gallen mit der Sanierung der St.Gallerstrasse im Abschnitt Weiher bis Lantschenstrasse in Mörschwil.
Zugleich werden Massnahmen zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes getroffen. Abschliessend erfolgt der Einbau eines lärmreduzierenden Belags.
Aufgrund des Anlasses "Memorial 100 Jahre Klausenrennen" vom Samstag, 6. August 2022, ist auf der Hauptachse Glarus – Linthal – Urnerboden – Klausenpass – Altdorf mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und längeren Wartezeiten zu rechnen.
Heute am späten Vormittag brach in einer Böschung an der Kantonsstrasse zwischen Les Hauts-Geneveys und Malvilliers, Richtung Neuchâtel, ein Feuer aus.
Etwa 800 m2 Buschwerk wurden ein Raub der Flammen. Es gab keine Verletzten. Die Neuenburger Polizei schliesst eine Fremdeinwirkung aus.
Im Januar 2022 warnte die Polizei unsere Senioren vor Telefonbetrügereien, bei denen sich der Anrufer als Polizist ausgab [Polizei.news berichtete]. Dank der durchgeführten Prävention waren diese Fälle drastisch zurückgegangen.
Seit einigen Tagen sind die Ermittler der Brigade zur Bekämpfung von Einbrüchen und Diebstählen mit neuen Telefonbetrügereien konfrontiert, die sich immer wieder gegen ältere Menschen richten.
In Chur ist es am Dienstag (02.08.2022) auf der Sägenstrasse zu einem Verkehrsunfall beim Kreuzen zweier Personenwagen gekommen.
Es entstand grosser Sachschaden.
Bei einem Brand in einem unbewohnten Mehrfamilienhaus ist am Dienstagnachmittag (2.8.2022) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagmorgen ist in Biel ein Velofahrer gestürzt.
Der Mann wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Der genaue Hergang der Ereignisse konnte bisher nicht abschliessend geklärt werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Bei Entladearbeiten ist am frühen Dienstagnachmittag in Thusis ein Arbeiter von einem Rohrpaket getroffen worden. Der Mann zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
Am Dienstag wurden auf einem Firmenareal in Thusis mit einem Pneulader Kunststoffrohre von einem Sattelsachentransportanhänger entladen. Bei diesen Entladearbeiten r...
Am Bundesfeiertag gerieten in Sarnen, auf dem Sarnersee, während des offiziellen Feuerwerks beide Nauen, von welchen das Feuerwerk gezündet wurde, in Brand [Polizei.news berichtete].
Auf dem Sarnersee liegen viele Reste des Feuerwerks.
Am Dienstag (02.08.2022), kurz nach 07:00 Uhr, sind auf der Porthofstrasse ein Velo und ein Auto zusammengestossen.
Der 42-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Auf einem Fussgängerstreifen in Emmenbrücke wurde am Sonntagabend ein Mann von einem Auto angefahren.
Er musste mit erheblichen Verletzungen hospitalisiert werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Dienstag (02.08.2022) in Dietlikon einen mutmasslichen Einbrecher verhaftet.
Gegen 2:30 Uhr kehrte ein Mann eines Mehrfamilienhauses in seine Wohnung zurück und überraschte dabei einen Einbrecher, der sich in den Wohnräumlichkeiten befand.
Am Samstag, 30. Juli 2022, meldete ein Lenker eines Personenwagens, dass an seinem Fahrzeug die Heckscheibe durch eine unbekannte Person eingeschlagen worden sei.
Vor Ort konnte die ausgerückte Patrouille Blut- und Haarspuren am beschädigten Fahrzeug feststellen. Die Polizei sucht Zeugen.
Im Zusammenhang mit einem Raubversuch auf einen Einkaufsladen vom Freitagabend in Lengnau ist es der Kantonspolizei Bern gelungen, den mutmasslichen Täter zu identifizieren und anzuhalten.
Er befindet sich in Haft. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Auf dem Dach eines Einkaufszentrums hat sich am Samstagnachmittag (30.07.2022) eine Explosion ereignet.
Angestellte hörten kurz nach 16:00 Uhr einen lauten Knall.
In den vergangenen Tagen wurden von der Kantonspolizei auf dem gesamten Kantonsgebiet Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden mehrere Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet.
Im Oberwallis haben zwei Lenker ein Raserdelikt begangen.
Gemeinde: Göschenen
Am Montag, 1. August 2022, kurz vor 12.30 Uhr, beabsichtigte eine Personenwagenlenkerin mit Zürcher Kontrollschildern in den Kreisel Göschenen zu fahren. Dabei übersah sie, den sich im Kreisel befindenden Motorradlenker mit österreichischem Kontrollschild. Um eine Kollision zu vermeiden, musste der Zweiradlenker stark abbremsen und stürzte in Folge zu Boden. Der 55-jährige Motorradlenker zog sich beim Sturz leichte Verletzungen zu und wurde durch den Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri überführt. Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3'000 Franken.
Im Einsatz standen die Schadenwehr Gotthard, der Rettungsdienst Uri und die Kantonspolizei Uri.
Sie erhalten eine qualifizierte Fachausbildung im Recht der inneren Sicherheit. Es werden sowohl die rechtlichen Grundlagen als auch die Organisation nationaler und internationaler Sicherheitsinstitutionen vermittelt.
Der CAS richtet sich an Fach und Führungskräfte aus der Sicherheitsbranche (Polizei, Grenzwache, Sicherheitsfirmen etc.) sowie an die Sicherheitsverantwortlichen in Behörden und Unternehmen.
Heute Morgen kam ein Radfahrer auf der Götzentalstrasse zu Fall, nachdem er einem grauen Personenwagen hatte ausweichen müssen, welcher einen Lastwagen überholt hat.
Der Radfahrer verletzte sich beim Sturz und musste ins Spital gefahren werden. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag (30.07.2022) wurde an der St.Georgen-Strasse eine verletzte Frau aufgefunden, welche vermutlich gestürzt ist. Sie musste ins Spital eingeliefert werden.
Da sich die Frau an nichts erinnern konnte, sucht die Stadtpolizei St.Gallen Zeugen.
Am Montag (01.08.2022) wanderte eine Familie aus dem Kanton Thurgau vom Äscher in Richtung Altenalp.
Auf dem Wanderweg zwischen Weesen und Altenalp, kurz nach der Verzweigung "Füessler" nach dem Weidegebiet, stürzten die 31-jährige Mutter und die 5- jährige Tochter aus noch unbekannten Gründen den steilen Abhang hinunter.
Am Montag, 1. August 2022, um 23:50 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich "Gumpisch" fest, in der Folge lösten auch die Sensoren der Schutznetze oberhalb der Axenstrasse aus.
Infolgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt (Polizei.news berichtete) und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Die Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
Am Sonntagabend entbrannte am Bahnhof Aarau eine Schlägerei, bei denen ein 34-Jähriger verletzt wurde.
Da der Hergang und die Täterschaft unbekannt sind, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
In der Zeit zwischen Montagmorgen (25.07.2022) und Dienstagnacht (02.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft am Mattenweg in die Büroräumlichkeiten einer Berufsschule eingebrochen.
Durch das Aufbrechen der Eingangstür verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
In der Zeit zwischen Sonntagabend (31.07.2022) und Montagmittag (01.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Altendorferstrasse in ein Velo-Geschäft eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich Zutritt zum Gebäude.
Am Montagabend (01.08.2022), kurz vor 22:30 Uhr, ist es auf der Sarganserstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein unbekannter Autofahrer nahm einem 56-Jährigen Autofahrer den Vortritt. Es kam zur Kollision zwischen den beiden Autos. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Nach dem Aufprall flüchtete der Unbekannte mit seinem Auto, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Nacht auf Dienstag ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Port ein Brand ausgebrochen. Eine Frau wurde in kritischem Zustand mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Die Brandursache wird unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft untersucht.
Am 20. Juli verstarb ein Arbeiter auf einer Baustelle in Horw. Der Mann zog sich bei einem Brand tödliche Verletzungen zu.
Beim Verstorbenen handelte es sich um einen 59-jährigen Mann aus Deutschland.
Aufgrund des Anlasses «Memorial 100 Jahre Klausenrennen» am Samstag, 6. August 2022, ist jeweils auf der Hauptachse Glarus – Linthal – Urnerboden – Klausenpass – Altdorf mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und längeren Wartezeiten zu rechnen.
Der Veranstalter und die Polizeiorgane Glarus und Uri danken für Ihr Verständnis.
Die Stadtpolizei St.Gallen hatte am vergangenen Wochenende über 80 Einsätze wegen Streitigkeiten, Feuerwerk, Ruhestörungen oder Hilfeleistungen zu bewältigen.
Zwei Personen wurden wegen des Feuerverbots angezeigt. Zu grösseren Zwischenfällen ist es nicht gekommen.
Die Retter der Air Zermatt waren in der vergangenen Woche im Dauereinsatz. Insgesamt sind die Rettungscrews der Air Zermatt von Montag bis Montag über 70-mal mit dem Helikopter und über 20-mal mit der Ambulanz ausgerückt. Eine Auswahl einiger Einsätze zeigt, dass die Notfälle unterschiedlicher nicht sein konnten.
Die Air Zermatt spürte in der vergangenen Woche hautnah, welche Auswirkungen das aktuelle Wetter haben kann. Die anhaltende Hitze, heftige Gewitter mit Blitzschlag und Unwetter hinterliessen im Wallis ihre Spuren: Steinschlag, Spaltenstürze, ein Waldbrand und Alpinisten, die in den Bergen blockiert waren, hielten die Retter der Air Zermatt auf Trab.
Am Montag, 1. August 2022, um 23:50 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, in der Folge lösten auch die Sensoren der Schutznetze oberhalb der Axenstrasse aus.
Infolgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Die Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
Die Baudirektion Uri saniert auf der Oberalpstrasse zwischen dem Kreisel Oberalp und dem Wylercher auf Strasse und Trottoir den Belag und verbessert das Entwässerungssystem.
Die Arbeiten dauern vom 8. August bis 30. September 2022. Die Gesamtkosten betragen 1.185 Mio. Franken.
Wenn Kinder aufs Fahrrad steigen, sollten sie immer einen Helm tragen, um bei einem Sturz oder Unfall geschützt zu sein. Doch nicht alle Helme sind gleich gut.
Der TCS hat 18 Kinderhelme auf ihre Sicherheit, die Handhabung, ihre Hitzebeständigkeit und den Schadstoffgehalt geprüft.
In Wolhusen verursachte am Montagabend ein alkoholisierter Mann mit seinem Auto einen Selbstunfall.
Er wurde von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Die Luzerner Polizei hat am Freitagabend in Malters einen Raser gestoppt. Der Mann war mit dem Auto ausserorts massiv zu schnell unterwegs.
Er wurde vorübergehend festgenommen.
Der Nationalfeiertag 2022 ist im Kanton Schwyz aus polizeilicher Sicht friedlich verlaufen.
Auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz gingen vom Montagabend, 1. August 2022 bis am Dienstagmorgen, 2. August 2022, zwei Dutzend Anrufe im Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag ein. Meldungen über verletzte Personen liegen nicht vor.
In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 hat die kantonale Wildhut zwei Wölfe des Beverinrudels erlegt.
Bei den erlegten Tieren handelt es sich um männliche Jungwölfe.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.