Immer wieder kommt es vor, dass sich vor allem Jungfüchse und Rehe in unsachgemäss aufgestellten Netzzäunen verfangen.
Beim Versuch sich zu befreien, verwickeln sie sich meist noch mehr und sie sterben qualvoll durch Erschöpfung oder Strangulation.
Nach einer intensiven ersten Woche bei der Übung „Ocean Hit 22“ macht die Schweizer Luftwaffe Fortschritte und hat bereits zahlreiche Lernerfolge erzielt.
Die Piloten trainieren insbesondere den Luftkampf in komplexen Szenarien, in denen bis zu 30 Flugzeuge eingesetzt werden.
Provokationen auf der Hauptstrasse zweier Automobilisten endete gestern in einem Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand.
Auskunftspersonen werden gesucht.
Einsatzkräfte haben einen mutmasslichen Einbrecher festgenommen. Weitere Verdächtige befinden sich mit dem Diebesgut auf der Flucht.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Im Rahmen einer Suchaktion sind am Dienstagmittag beim Scheideggwetterhorn in Grindelwald zwei Bergsteiger leblos aufgefunden worden. Einer der beiden Männer war am Dienstagmorgen als vermisst gemeldet worden.
Ermittlungen zu den Umständen des Bergunfalls sind im Gang.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Geuensee ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen. Ein Mitfahrer erlitt dabei erhebliche Verletzungen und wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Die Kantonsstrasse musste für ca. 3 ½ Stunden gesperrt werden.
Anfang 2022 wurden die Hauptarbeiten im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen in Angriff genommen.
Von diesen Arbeiten betroffen ist unter anderem der Tunnel Oberburg und der Bereich unterhalb der Felsnase Dangern, wo im Sommer und Herbst 2022 die Steinschlagnetze erneuert und ersetzt werden.
Am kommenden Samstag, 25. Juni 2022, ist die Urner Bevölkerung zum Tag der offenen Tür im Neubau des Kantonsspitals Uri eingeladen.
Zu dieser Veranstaltung werden mehrere tausend Personen erwartet.
Am Dienstagabend, 21. Juni 2022, kurz nach 18.30 Uhr, kam es auf dem Rad-/Fussgängerweg an der Baselstrasse in Reinach BL zu einer Kollision zwischen einem Radfahrer und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos sind am Dienstag (14.06.2022) zwei Personen verletzt worden.
Ein 27-jähriger Autolenker wollte von der Sirnacherstrasse in die Hauptstrasse einbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einer vortrittsberechtigten Autofahrerin, die auf der Hauptstrasse dorfauswärts fuhr.
Am Mittwoch, 22.06.2022, 07.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Dienstag, 21.06.2022, 15.35 Uhr, kam es an der Bahnhofstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 62-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf der Bahnhofstrasse in südlicher Richtung unterwegs und beabsichtige am rechten Strassenrand anzuhalten.
Am Dienstagmorgen (14.06.2022) haben zwei junge Velofahrerinnen in einem Kanal einen E-Bike-Fahrer im Wasser aufgefunden.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte der 59-Jährige vom Grenzübergang Montlingen in Richtung Oberriet gefahren und aus unbekannten Gründen gestürzt sein.
Die Klöntalerstrasse wird wegen Bauarbeiten zweimal vorübergehend gesperrt.
Die Klöntalerstrasse ist im Abschnitt Rhodannenberg bis Vorauen von Sonntag, 26. Juni 2022, 23.00 Uhr bis Montag, 27. Juni 2022, 05.30 Uhr und von Montag, 27. Juni 2022, 23.00 Uhr bis Dienstag, 28. Juni 2022, 05.30 Uhr gesperrt.
Am Dienstag (21.06.2022), um 22:55 Uhr, ist es auf einem Parkfeld am Bahnhofplatz zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen. Ein 18-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Dienstagabend, 21. Juni 2022, kurz vor 18.00 Uhr, ereignete sich im Schönmattweg in Arlesheim BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und anschliessend auf der Seite liegend, zum Stillstand kam.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Montagabend ist es in Häusernmoos zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Der Lenker wurde dabei verletzt und musste mit einer Ambulanz in ein Spital gefahren werden. Es werden Zeugen gesucht.
Die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs waren 2021 erneut sehr sicher unterwegs. Die Unfälle mit Bezug zum öV und Schienengüterverkehr lagen auf dem Niveau der Vorjahre mit leicht abnehmender Tendenz.
Vergleichsweise hoch ist die Zahl der Arbeitsunfälle von Angestellten der Verkehrsunternehmen oder von beauftragten Baufirmen. Das zeigt der Sicherheitsbericht 2021, den das Bundesamt für Verkehr (BAV) heute publiziert hat.
Wegen einem Brand eines Transformators war am Donnerstagmorgen (16.06.2022) die Zugstrecke zwischen Rüti und Tann-Dürnten für eine halbe Stunde unterbrochen.
Wie Schutz & Rettung Zürich auf Anfrage sagt, ging der Alarm um 6:40 Uhr ein. Für die Löscharbeiten mussten die Fahrleitungen ausser Betrieb genommen werden.
Am Dienstagnachmittag, 21. Juni 2022, kurz nach 15.40 Uhr, ereignete sich in der Bruderholzstrasse in Münchenstein BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und anschliessend wieder auf den Rädern zum Stillstand kam.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Im Gebiet Fajauna in Schiers hat sich am Dienstagmittag ein Arbeitsunfall ereignet. Zwei Arbeiter wurden verletzt.
Die beiden Männer waren mit Ankerbohrungen in einem Hang bei Fajauna beschäftigt.
Per Ende Juli wird der Neubau der Wasserschutzpolizei am Mythenquai fertiggestellt.
Die Wasserschutzpolizei wird vom Provisorium Tiefenbrunnen wieder an den Mythenquai umziehen und ihren Dienst im Neubau Ende August 2022 aufnehmen.
Im Januar 2022, also vor Beginn des Krieges in der Ukraine, gewichtete die Schweizer Stimmbevölkerung Sicherheit höher als Freiheit, fühlte sich sicher und hatte grosses Vertrauen in Institutionen.
Dies zeigen die Ergebnisse der diesjährigen Studie „Sicherheit“, die von der Militärakademie (MILAK) an der ETH Zürich und dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich herausgegeben wird.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto ist am Dienstagmittag (14.06.2022) ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Der 20-Jährige musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am Sonntag (12.06.2022) drei Personen verletzt worden.
Ein 46-Jähriger fuhr auf der Usterstrasse in Richtung Mönchaltorf.
Am Dienstag (21.06.2021), kurz nach 18 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im Industriegebiet an der Industriestrasse erhalten.
Der Brand entwickelte sich zu einem Grossbrand. Zwei Gebäude brannten vollständig aus (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz nach 18 Uhr an einer Tankstelle in der Via Monte Ceneri im Gebiet Rivera aus noch zu klärenden Gründen Flüssiggas (LPG) ausgetreten ist.
Vorsichtshalber mussten etwa 20 Personen aus dem Gebäude und den angrenzenden öffentlichen Räumen evakuiert werden.
Heute, am 21. Juni, ist bekanntlich der längste Tag des Jahres. Die Sonne kann bei freiem Horizont an fast 16 Stunden scheinen.
Von nun an werden die Tage wieder kürzer und die Nächte länger, was aber nicht heisst, dass auch die Temperatur wieder zurückgeht. Im Gegenteil, sie steigt im Mittel noch bis Ende Juli an, erst von da an wird es wieder kühler.
Am Dienstag (21.06.2021), kurz nach 18 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im Industriegebiet an der Industriestrasse erhalten. Der Brand entwickelte sich zu einem Grossbrand.
Ein Grossaufgebot an Rettungskräften steht im Einsatz.
Am frühen Montagabend (20.06.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Gemäss ersten Erkenntnissen wurden dabei keine Personen verletzt.
An einem Unfallfahrzeug entstand Totalschaden.
Am Dienstag, 21. Juni 2022, fand die dritte und letzte Radfahrerprüfung in diesem Jahr im Kanton Appenzell Ausserrhoden statt. Dabei absolvierten die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler des Appenzeller Vorderlandes die praktische Prüfung.
Das Resultat ist leicht besser als der kantonale Durchschnitt.
In Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt Zug hat die Zuger Polizei bei einer Schwerverkehrskontrolle mehrere Fahrzeuge und deren Fahrer genauer unter die Lupe genommen.
Ein polnisches Sattelmotorfahrzeug wurde wegen ungenügender Bremsen aus dem Verkehr genommen.
Vergangene Nacht sprengten Übeltäter in der Nähe des Campingplatzes von Portalban einen Geldautomaten und flüchteten anschliessend in eine unbekannte Richtung.
Die Schadenssumme beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. Es ist eine Ermittlung im Gange.
Der Winterthurer Stadtrat bewilligte im Juli 2018 einen Kredit von 267 000 Franken, damit die Stadtpolizei Winterthur neue Schutzsysteme für Veranstaltungen beschaffen konnte.
Am diesjährigen Albanifest werden die flexiblen Systeme nun erstmals eingesetzt.
Am Dienstagnachmittag, 21. Juni 2022, kam es im Kreis 5 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Fussgänger. Dieser erlitt dabei unbekannte Verletzungen.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Dienstagmorgen, 21. Juni 2022, kurz nach 09.00 Uhr, kam es in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Bottmingerstrasse in Binningen BL zu einem Brandausbruch.
Die Mieterin der betroffenen Wohnung wurde leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.