Am Freitagabend, 13. Mai 2022, haben zwei Unbekannte in Merlischachen einen Raubversuch auf ein Verkaufsgeschäft verübt.
Zwei schwarz gekleidete Männer hatten um 18.30 Uhr das Verkaufsgeschäft an der Luzernerstrasse betreten und forderten die Herausgabe von Geld.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse der Kantone Schwyz und Uri kommuniziert, ist der Baubeginn einer Hilfsbrücke im Hinblick auf die Realisierung der Galerie Gumpisch erfolgt.
Der Bau bedingt Verkehrsbehinderungen und Sperrungen der Axenstrasse. Zwei Nachtsperrungen erfolgen nächsten Montag, 6. Juni 2022, und Dienstag, 7. Juni 2022.
Eine Automobilistin geriet gestern in Seon auf die Gegenfahrbahn und verursachte dort eine heftige Kollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Verletzt wurde niemand. Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Lenkerin am Steuer eingenickt sein.
Eine letzte Museumsführung: Mit dem Bezug des neuen Polizei- und Justizzentrums verlässt die Kantonspolizei derzeit schrittweise das Kasernenareal in Zürich.
Aus diesem Grund schliesst auch das dort untergebrachte Kriminalmuseum seine Türen.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos auf der Brünigstrasse, kurz vor der Passhöhe, wurden drei Personen leicht verletzt.
An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Auf der Stationsstrasse in Rothenburg kollidierte am Dienstagnachmittag ein Auto mit einem Lieferwagen. Der Autofahrer wurde leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 18'000 Franken.
Am Dienstag (31.05.2022), um 15:10 Uhr, ist ein 67-jähriger Mann auf einem Wiesland bei der Vogelsbergstrasse von seinem eigenen Traktor überrollt worden.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Dienstag (31.05.2022), kurz nach 20:15 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 52-jähriger Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Es wurde niemand verletzt.
An der Sedelstrasse in Emmenbrücke überfiel gestern Dienstag eine unbekannte Täterschaft einen Tankstellenshop und erbeutete Bargeld. Die Täterschaft ist flüchtig.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagabend, 31. Mai 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kam es auf dem Trottoir der Hauptstrasse in Sissach BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag, 30.05.2022, ca. 20:45 Uhr, kam es am Erlenmattweg 11 zu einem Verkehrsunfall.
Dabei befuhr ein E-RoIIerfahrer mit seiner Mitfahrerin den dortigen Kiesplatz und kam zu Fall.
In der Nacht auf Dienstag ist in Maienfeld ein Mann in flagranti bei einem Einbruch erwischt worden. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Der oberhalb eines Restaurants in Maienfeld wohnhafte Besitzer wurde am Dienstag um 01.30 Uhr durch klirrende Geräusche aus dem Erdgeschoss aufgeweckt.
Die jurassische Gendarmerie wird demnächst mit Destabilisierungsgeräten als mittleres Mittel ausgestattet.
Die Gendarmen der jurassischen Kantonspolizei werden sich ausbilden lassen und sich mit einem mittleren Zwangsmittel ausstatten, das bei heiklen und riskanten Einsätzen nützlich ist.
Am Mittwoch, den 25. Mai 2022, ereignete sich in Chavannes-près-Renens ein Verkehrsunfall, an dem ein Radfahrer beteiligt war.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Dienstag, den 10. Mai 2022, gegen 20:50 Uhr, ereignete sich auf der Rue du Jura in Porrentruy, auf der Höhe der Pizzeria Bella Ciao, ein Verkehrsunfall zwischen einer Autofahrerin und einem Motorradfahrer.
Alle Personen, die Zeugen waren, werden gebeten, die Stadtpolizei Porrentruy unter der Telefonnummer 032 465 77 22 oder der E-Mail-Adresse securite@porrentruy.ch zu kontaktieren.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 25. Mai 2022 ein 46-jähriger rumänischer Staatsbürger verhaftet wurde.
Der Mann wird verdächtigt, am 16. Mai an einem "falschen Polizisten" beteiligt gewesen zu sein, der eine ältere Frau in der Region Locarno betrogen hat.
Ein Haufen Floccus, eine Prise Virga und auch Lenticularis zierten den heutigen Meteo-Frühstückstisch.
Dabei handelte es sich nicht um ausgefallende Frühstücksspeisen, sondern um Wolkenformationen.
Auf dem 1996 eröffneten Autobahnabschnitt der A3 zwischen Effingen und Brugg werden die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen erneuert.
Dies betrifft neben der offenen Strecke die drei Tunnel Bözberg, Schinznacherfeld und Habsburg.
Die Stadtpolizei Winterthur hatte am Montag, 30. Mai 2022, einen ausserordentlichen Einsatz.
Ein Mann bat die Polizei um Hilfe bei der Lösung seiner Handschellen.
In der Nacht auf Sonntag, 29. Mai 2022, wurde ein Mann von vier jungen Männern im Bereich der Bahnhofunterführung in Olten tätlich angegriffen und verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am späten Dienstagnachmittag (24.05.2022) kam es am Bahnhof Schaffhausen zu einem Streit zwischen einem Buschauffeur und einem Jugendlichen.
Ein Passant, der schlichten wollte, wurde in der Folge von einer Gruppe Jugendlicher leicht verletzt.
Infolge Belagsarbeiten müssen die Linthbrücke Mitlödi sowie die Soolerstrasse Ennetlinth für den Strassenverkehr in beiden Richtungen vorübergehend gesperrt werden.
Infolge Belagsarbeiten müssen die Linthbrücke Mitlödi sowie die Soolerstrasse Ennetlinth für den Strassenverkehr in beiden Richtungen gesperrt werden.
Gerichtsverhandlungen und Gefangenentransporte sind nur ein kleiner Teil Deiner täglichen Arbeit.
Die Aufgaben des Polizeilichen Sicherheitsassistenten / der Polizeilichen Sicherheitsassistentin sind spannend und vielfältig.
Die Landstrasse (Kantonsstrasse) im Bereich Ussbühl in Bilten wird umfassend saniert. Der Regierungsrat genehmigt das Ausführungsprojekt.
Die Landstrasse im Bereich Ussbühl in Bilten weist mehrere Schwachstellen auf.
Heute Dienstagnachmittag, 31. Mai 2022, fand in der Kirche St. Peter die feierliche Übergabe des Kommandos der Stadtpolizei Zürich statt.
Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart setzte Oberst Beat Oppliger als neuen Kommandanten und Nachfolger von Oberst Daniel Blumer ein, der nach neun Jahren als Kommandant der Stadtpolizei Zürich in den Ruhestand geht. Zudem wurden 17 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereidigt.
Der Grosse St. Bernhard-Pass wurde heute Dienstag, den 31. Mai, um 11:00 Uhr für den Verkehr freigegeben.
Die Eröffnungszeremonie fand in Anwesenheit einer Delegation der kantonalen und kommunalen Behörden des Entremont sowie von Vertretern der Behörden der autonomen Region Aostatal statt. Die Passstrasse bleibt in der Regel jeweils bis Mitte Oktober befahrbar.
Unter realitätsnahen Übungsbedingungen fanden an den letzten beiden Maiwochenenden Heissausbildungen statt.
Die Milizfeuerwehren Brandcorpskompanie Bern-Ost und Bolligen, von Schutz und Rettung Bern, vertieften in den Einsatzübungen gemeinsam ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Brandbekämpfung und rund um den Atemschutz.
Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn konnte dank einer Zeugenaussage geklärt werden.
Die Ermittlungen haben ergeben, dass einer der Beteiligten eine Falschaussage gemacht hat. Der Mann wird zur Anzeige gebracht.
Am Dienstag, 31.05.2022, 11.50 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Netstal unterwegs.
Jedes Jahr werden in Zürich rund 70 Rettungsringe gestohlen oder beschädigt.
Deshalb kontrollieren unsere Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei wöchentlich die Rettungsstationen.
Die Zeichen stehen auf Abschied: Mit dem Bezug des neuen Polizei- und Justizzentrums verlässt die Kantonspolizei derzeit schrittweise das Kasernenareal in Zürich.
Gut zwei Drittel der künftigen Belegschaft arbeiten bereits im PJZ.
Der Kanton Solothurn verstärkt die Unterstützung von Gewaltopfern. Das Angebot an Schutz- und Notfallplätzen sowie die Betreuung für Opfer von Gewalt wird erweitert.
Dazu arbeitet der Kanton noch enger mit der Organisation „Trafficking.ch“ zusammen.
Die Kantonspolizei Thurgau informiert ab nächster Woche in Einkaufszentren in Amriswil und Kreuzlingen über die Polizeiausbildung.
Bei den Standaktionen können Interessierte direkt mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch kommen.
Werden Hunde in der warmen Jahreszeit im Auto zurückgelassen, droht ihnen schon nach kurzer Zeit der Hitzetod. Innert Minuten können die Temperaturen im Fahrzeug auf bis zu 80 °C ansteigen.
Diese Punkte müssen aufmerksame Passanten aus rechtlicher Sicht beachten, wenn sie Hunde auf eigene Faust befreien wollen.
Der Direktionsbereich Internationale Rechtshilfe des Bundesamtes für Justiz (BJ IRH) hat am 31. Mai 2022 seinen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2021 veröffentlicht.
Ein Schwerpunktthema ist die akzessorische Rechtshilfe an die USA. Nebst herkömmlichen Rechtshilfeersuchen wegen Bestechung, Betrug oder Geldwäscherei ist BJ IRH in den letzten Jahren zunehmend mit Ersuchen im Bereich der Cyberkriminalität konfrontiert.
Vom Montag (30.05.2022) bis Freitag (03.06.2022) führt die Schaffhauser Polizei im Kanton Schaffhausen Radfahrerprüfungen durch.
Sie bittet diesbezüglich die VerkehrsteilnehmerInnen um Rücksicht und erhöhte Aufmerksamkeit.
Am frühen Montagabend fuhr ein Lieferwagen auf der Fruttstrasse im Melchtal talwärts in Richtung Stöckalp.
Auf Höhe obere Stöck geriet das Fahrzeug aus unbekannten Gründen von der Strasse ab, kollidierte mit mehreren Bäumen, überschlug sich und kam unterhalb der Strasse im Wiesland zum Stillstand.
Am Montagabend (30.05.2022) brannte eine Thujahecke an der Schubertstrasse ab. Der Liegenschaftsbesitzer hatte vorgängig Unkraut mit einem Abflammgerät entfernt.
Dabei ist wahrscheinlich ein Funken in die Hecke gesprungen und es kam zum Brand. Es entstand eher geringer Sachschaden.
Am Dienstag, 7. Juni 2022 startet das kantonale Tiefbauamt mit der Sanierung der Rapperswilerstrasse auf dem Ricken in Gommiswald.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2022.
Zwischen alter Aarauerstrasse und Bifangstrasse in Olten wurde am späten Montagnachmittag eine Fahrradlenkerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt.
Am Montag, 30. Mai 2022, gegen 16.40 Uhr, beabsichtigte ein Autofahrer in Olten von der alten Aarauerstrasse nach links in die Bifangstrasse einzubiegen.
Am Montag (30.05.2022), kurz nach 06:20 Uhr, ist es auf der Mooswiesstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem 42-jährigen Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger wurde dabei am Fuss verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.