Schweiz

Leimbach TG: Mofafahrer (22) nach Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Leimbach ein Mofafahrer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital gebracht werden. Ein 22-jähriger Mofafahrer fuhr gegen 17.40 Uhr aus der Strasse "Unterdorf" in die Hauptstrasse ein. Dort kam es zur Kollision mit dem vortrittsberechtigen Auto einer 42-Jährigen, die in Richtung Sulgen unterwegs war.

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Cornaux NE: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall zwischen Lieferwagen

Gegen 17:40 Uhr am Dienstag, den 10. Mai 2022, fuhr ein heller Lieferwagen auf der Kantonsstrasse von Cornaux in Richtung St-Blaise. In einer Rechtskurve geriet der Lieferwagen nach links und überfuhr die Sicherheitslinie. Dabei prallte der linke Spiegel gegen den linken Spiegel eines Lieferwagens, wodurch das Seitenfenster des Fahrers zersplitterte.

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Arbon TG: Leitungen bei Bohrarbeiten beschädigt

Bei Bohrarbeiten wurden am Mittwochmorgen in Arbon Strom- und Datenleitungen beschädigt. Dies führte zu grossflächigen Stromausfällen in Romanshorn sowie einem Ausfall der Internetversorgung in Arbon. Verletzt wurde niemand. Das Thurgauer Amt für Archäologie liess am Mittwochvormittag an der Landquartstrasse Kernbohrungen durchführen. Dabei wurden kurz vor 8.30 Uhr zwei Strom- sowie eine Datenleitung beschädigt.

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Birr AG: Brandursache nach wie vor unklar - Zeugenaufruf

Unweit von Stromleitungen geriet im April ein Holzstoss in Brand. Für die Löscharbeiten musste der Strom abgeschaltet werden. Weil die Brandursache weiterhin unklar ist, sucht die Polizei Augenzeugen. Die zur Holzschnitzelgewinnung vorgesehenen Baumstämme waren neben der Alten Lenzburgerstrasse in Birr aufgestapelt. Unweit dieser Stelle befindet sich der Werkhof einer Kraftwerksbetreiberin samt Unterwerk.

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Tuggen SZ: Kontrolle über Fahrzeug verloren - Autofahrer erheblich verletzt

Am Mittwochmorgen, 11. Mai 2022 hat sich ein Autofahrer in Tuggen bei einer Selbstkollision erhebliche Verletzungen zugezogen. Er musste mit der Rettungsflugwacht in eine ausserkantonale Spezialklinik überflogen werden. Ein 72-Jähriger fuhr nach 10.30 Uhr von Wangen her auf der Buechbergstrasse nach Tuggen, als er aus bisher nicht geklärten Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und links von der Strasse geriet.

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Bern BE: Raubversuch auf Bankfiliale - Zeugenaufruf

Am Mittwochmorgen ist es in Bern zu einem Raubversuch auf eine Bankfiliale gekommen. Ein Unbekannter hatte sich vor Beginn der ordentlichen Öffnungszeit Zugang zur Filiale verschafft und Bargeld gefordert. Er verliess die Bank kurz darauf ohne Beute. Im Rahmen der Ermittlungen wird um Meldung von Beobachtungen gebeten. Der Kantonspolizei Bern wurde am Mittwochmorgen, 11. Mai 2022, kurz nach 7.00 Uhr ein Raubversuch auf eine Bankfiliale an der Verzweigung Wiesenstrasse/Stauffacherstrasse in Bern gemeldet.

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Schutz & Rettung Zürich: Gottesdienst „100 Jahre Berufsfeuerwehr“

Die Kirche St. Peter, im Speziellen der Kirchturm, hat für die Berufsfeuerwehr Zürich eine besondere Bedeutung. So wurde der Turm früher für feuerpolizeiliche Aufgaben genutzt. Schon im Jahr 1340 wurde der erste Hochwächter (Feuerwächter) eingesetzt, der vom oberen Ende des Kirchturms die Stadt überblickte und allfällige Feuer schnell melden konnte.

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Kanton AG: Der Geschäftsbericht der Gerichte Kanton Aargau 2021 ist publiziert

Die Gerichte Kanton Aargau veröffentlichen den Geschäftsbericht für das Jahr 2021. Dieser schafft einen Überblick über den Geschäftsgang und die Geschäftszahlen. Mit gut 44'200 Falleingängen waren die Aargauer Gerichte auch im Berichtsjahr stark belastet. Der Geschäftsbericht 2021 weist für die Aargauer Gerichte über 44'200 eingegangene Fälle aus. Damit nahmen die Falleingänge gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent zu. Zudem wurden über 3'000 neue Vorsorgeaufträge oder Patientenverfügungen bei den Gerichten hinterlegt und über 1'700 Verfahren bei den Schlichtungsbehörden für Miete und Pacht eröffnet. Konkret verteilen sich diese Verfahren auf

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Kanton Aargau: Personenfreizügigkeit und Schwarzarbeitsbekämpfung

Jahresbericht 2021 zum Vollzug der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit und des Schwarzarbeitsgesetzes im Kanton Aargau Wie schon in den Vorjahren hat auch im Jahr 2021 die Mehrheit der kontrollierten Unternehmen die Lohn- und Arbeitsbedingungen eingehalten. Die regelmässigen Kontrollen haben auch im vergangenen Jahr Gesetzesverstösse aufgedeckt, die sowohl mit Verwaltungssanktionen als auch strafrechtlich konsequent geahndet werden.

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Kanton Luzern: Sicher im Ausgang - So schützen Sie sich

Tätliche Auseinandersetzungen unter jungen Männern, Belästigungen oder das Verabreichen von K.O-Tropfen: Kriminelle Handlungen im Ausgang kommen immer wieder vor. Die Luzerner Polizei informiert an einer Standaktion, wie man sich sicher im Ausgang bewegen kann. Ausgehen und Feiern gehört für junge Menschen einfach dazu. Auf Partys, Festen und anderen Veranstaltungen kommen viele Menschen zusammen – was leider nicht immer friedlich endet. Mitunter kann es dabei, vor allem aufgrund hohen Alkoholkonsums, zu Belästigungen und körperlichen Auseinandersetzungen kommen. Auch Fälle, in denen K.O.-Tropfen unter Partygästen verteilt wurden, sind bekannt.

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Grosshöchstetten BE: Zwei Personen bei Kollision zwischen zwei Autos verletzt

Am Dienstagabend hat sich in Grosshöchstetten ein Verkehrsunfall mit zwei Autos ereignet. Beide Lenker wurden verletzt und ins Spital gebracht. Die Strasse musste gesperrt werden. Am Dienstag, 10. Mai 2022, ging kurz vor 17.50 Uhr, die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass sich auf der Biglenstrasse in Grosshöchstetten eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet habe.

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Stadt St.Gallen SG: Vorbereitungen für die Cupfeier bei Sieg des FC St.Gallen 1879

Diesen Sonntag, 15. Mai 2022, findet der Cupfinal im Stadion Wankdorf Bern statt. Bei einem Sieg des FC St.Gallen 1879 findet in der St.Galler Innenstadt die Cupfeier statt. Die Stadtpolizei rechnet mit einem erhöhten Personenaufkommen und mit Einschränkungen im Strassenverkehr. Das Finalspiel des Schweizer Cups findet am Sonntag, 15. Mai 2022 zwischen dem FC St.Gallen 1879 und dem FC Lugano statt. Bei einem Sieg des FCSG, rechnet die Stadtpolizei St.Gallen mit rund 25’000 Fans, welche in der St.Galler Innenstadt den Cupsieg feiern. Aufgrund dessen kommt es zu Einschränkungen im Strassenverkehr sowie beim öffentlichen Verkehr.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.