Am Mittwoch, 20.04.2022, 09.05 Uhr, ereignete sich in einem Produktionsbetrieb an der Glarnerstrasse in Ennenda ein Arbeitsunfall.
Eine Arbeiterin ging neben einem im Schritttempo vorwärtsfahrenden Gabelstapler, als es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision mit dem Stapler kam.
Am Mittwoch, 20. April 2022, ist es in Teufen zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen. Es entstand Sachschaden.
Kurz nach 07.00 Uhr lenkte ein 64- jähriger Mann sein Auto auf der Speicherstrasse von Teufen in Richtung Speicher.
Am Samstag, 16. April 2022, kurz nach 01.45 Uhr, wurde ein junger Mann, welcher im Tram von der Haltestelle Heuwaage in Basel in Richtung Oberwil BL unterwegs war, von mehreren unbekannten Tätern angegriffen und verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Ende November wurden in Buchrain drei Jugendliche von mehreren jugendlichen Tätern angegriffen und bestohlen. Zwei Opfer wurden verletzt.
Die Luzerner Polizei konnte die Täter ermitteln.
Auf der Grellingerstrasse in Nunningen verlor am Mittwochmorgen ein Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab.
In der Folge überschlug sich das Auto, welches schliesslich auf dem Dach liegend in einem Bach zum Stillstand kam.
Samstag, 09.04.2022, 23:03 Uhr, kam es vor dem Tanzlokal 'Das Viertel' zu einer Kollision zwischen einem Tram der Linie 15 und einem Personenwagen.
Bei der Kollision wurde niemand verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Auf dem 1996 eröffneten Autobahnabschnitt der A3 zwischen Effingen und Brugg werden die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen erneuert.
Dies betrifft neben der offenen Strecke die drei Tunnel Bözberg, Schinznacherfeld und Habsburg.
Am Mittwoch (20.04.2022) kollidierte ein 43-jähriger Autofahrer auf der Langgasse mit zwei Inselschutzpfosten.
Verletzt wurde niemand. Es entstand mittlerer Sachschaden am Fahrzeug sowie an der Verkehrsinsel.
Die Anpassungen der neuen Schengen-Richtlinien im Waffenrecht sind im Sommer 3 Jahre in Kraft, was heisst, dass die Nachmeldefristen der neu verbotenen Waffen abläuft.
Aus diesem Grund möchten wir den Waffenbesitzern nochmals die Möglichkeit geben, nicht mehr benötigte Waffen, Waffenbestandteile, Munition, usw. unbürokratisch und gebührenfrei der Polizei abzugeben.
Die Stadtpolizei Winterthur nahm in der Nacht auf Sonntag, 17. April 2022, drei Jugendliche fest, welche zuvor einen Lieferwagen entwendet hatten.
Kurz nach Mitternacht ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass eine Gruppe Jugendlicher mit einem mutmasslich entwendeten Lieferwagen auf einem Parkplatz Runden drehen würden.
Am Dienstag, 19. April 2022, kurz nach 17.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
In der Galerie Paffensprung herrschte Kolonnenverkehr, dies bemerkte der PW-Lenker zu spät.
Am Dienstag, 19. April 2022, kurz nach 16.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit kroatischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Kurz vor dem Rastplatz Gurtnellen stellte der Fahrzeuglenker eine Rauchentwicklung im vorderen Teil des Fahrzeuges fest, weshalb er auf den dortigen Rastplatz fuhr.
Wenn ihr beim Autobahnende in Walterswil (Gemeinde Baar) unterwegs seid und einen leichten Olivengeschmack in der Nase habt, ist dies keine Geschmackstäuschung.
Im Kreuzungsbereich sind nämlich mehrere Flaschen Olivenöl auf der Strasse gelandet.
Die Zuger Polizei hat zwei fahrunfähige Autofahrer gestoppt. Für beide war die Fahrt damit zu Ende.
Am Dienstagabend (19. April 2022), um 20:00 Uhr, hat eine Polizeipatrouille bei der Chamerstrasse in Zug einen Autofahrer kontrolliert.
In einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse in Egerkingen kam es am Dienstagnachmittag, 19. April 2022, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand. Dies führte im ganzen Gebäude zu einer starken Rauchentwicklung.
Zahlreiche Personen mussten durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht und teilweise in umliegende Spitäler gebracht werden. Im Einsatz stand ein Grossaufgebot an Einsatzkräften.
Am Dienstag, den 19. April um 15:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 21-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue de la Montagne in La Chaux-de-Fonds in Richtung Rue de la Fusion.
An der Kreuzung der beiden Strassen kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 34-jährigen Einwohner von Le Cerneux-Péquignot gesteuert wurde und in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Dienstag, den 19. April 2022, ereignete sich gegen 16:30 Uhr ein Arbeitsunfall in Pleigne, auf einer Weide am Waldrand in der Ortschaft "La Hoelle".
Am Steuer einer Arbeitsmaschine lud der Fahrer einen Baumstamm auf die Backe am Ende des Teleskops seines Fahrzeugs.
Am Dienstag, den 19. April, gegen 15:30 Uhr, rückte die Feuerwehr des DPS Centre de Val-de-Ruz mit 2 Fahrzeugen und 5 Mann zu einem Waldbrand in Fontainemelon, Chemin du Mont d'Amin an der Ortschaft la Borcarderie aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Donnerstag, den 14. April 2022 um 19:27 Uhr wurde in Corcelles/NE auf der Rue de la Chapelle in Richtung Rochefort ein Motorradfahrer mit einer Geschwindigkeit von 123 km/h auf diesem auf 60 km/h begrenzten Abschnitt gemessen.
Der 28-Jährige wurde von einer Streife angehalten und sein Führerschein wurde sofort beschlagnahmt. Er wurde in die Räumlichkeiten der Neuenburger Polizei gebracht und in Anwesenheit eines Anwalts zu den Vorfällen befragt.
Am Montagnachmittag wurde ein Bauernhof in Entre-Deux-Monts durch ein Feuer vollständig zerstört.
Niemand wurde verletzt und das Vieh konnte in Sicherheit gebracht werden.
Am Montag, 18. April 2022, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Urnäsch eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Zwei Fahrzeuglenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Die Schweiz lag heute zwischen zwei Tiefdruckgebieten unter einem flachen Höhenrücken.
Der Alpenraum befand sich auch heute in einer eher trockenen Luftmasse. Im Tagesverlauf näherten sich die Tiefs der Schweiz und sorgten für eine Anfeuchtung als auch Labilisierung der Luftmasse. Das Ergebnis? Etwas mehr Quellbewölkung und Cirren als gestern.
Auch auf der San-Bernardino-Route war am Ostermontag Geduld gefragt.
Für die Rückkehrer aus dem Süden betrugen die Wartezeiten auf der A13 bis zu einer Stunde.
Schweizer KMU erhalten eine Rechnung von einer angeblichen "Trademark" Stelle um den Schutz ihrer Marke für ein Jahr zu verlängern.
Allerdings stammt sie von einem Betrüger.
Bei einem Alleinunfall ist am frühen Sonntagmorgen eine Autolenkerin leicht verletzt worden.
Die 27-Jährige hat aus noch nicht geklärten Gründen die Herrschaft über ihr Fahrzeug verloren.
Am Dienstag, 19. April 2022, circa 05.40 Uhr, hat ein Unbekannter in der Birkenstrasse einen 29- jährigen Mann berauben wollen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Ostermontagabend ist ein Mann von der Kirchenfeldbrücke in Bern gestürzt und noch vor Ort verstorben. Nach aktuellem Kenntnisstand steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Bern hat umfangreiche Ermittlungen aufgenommen.
Am Montag (18.04.2022), um 20:50 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft ein Fahrzeug entwendet, dieses beschädigt und auf Höhe Bergstrasse abgestellt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Im August 2022 läuft die dreijährige Nachmeldefrist von neu verbotenen Waffen in Zusammenhang mit den gesetzlichen Anpassungen an die Schengen-Richtlinien ab.
Aus diesem Grund haben Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzer am Samstag, den 23. April 2022 die Möglichkeit, Waffen und Munition kostenlos abzugeben.
Im Morgenverkehr kam es auf der A1 in Richtung Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Wie es genau zum Unfall kommen konnte ist noch unklar.
Am Sonntag, 17. April 2022, ist es in Trogen zu einem Brand in einem Ferienhaus gekommen. Dabei entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
Personen wurden nicht verletzt.
Traditionell wird der Oberalp als erster der fünf Urner Alpenpässe für den Verkehr freigegeben. Am 22. April 2022 ist es soweit. An der sicheren Querung der anderen Pässe wird intensiv gearbeitet.
In den Urner Bergen geht der Winter zu Ende. Bevor die sich auf Urner Kantonsgebiet befindenden Passstrassen für den Verkehr geöffnet werden können, muss der vorhandene Schnee mit grossen Maschinen weggefräst und weggeräumt werden.
Mitte August läuft die dreijährige Nachmeldefrist der neu verbotenen Waffen (gem. Anpassung des Waffengesetzes an die Schengen-Richtlinien) ab.
Am Samstag, 23. April 2022, 08:00 bis 16:00 Uhr, haben Waffenbesitzer die Möglichkeit, Waffen und Munition an mehreren Orten freiwillig abzugeben.
Am Samstag ereignete sich in Mauensee ein Verkehrsunfall. Ein Mofafahrer wurde dabei verletzt.
Der Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag (16. April 2022, kurz nach 13.30 Uhr) in Mauensee.
Für Reparaturarbeiten und eine Grünpflege bei den Portalen des Leimerntunnels wird die A8 in Fahrtrichtung Spiez für zwei Nächte gesperrt.
Der Verkehr in Fahrtrichtung Interlaken ist nicht betroffen und kann auf der A8 bleiben.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat den ersten Pilotversuch zur kontrollierten Abgabe von nicht-medizinischem Cannabis bewilligt.
Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Universität Basel, der Universitären Psychiatrischen Kliniken und dem Gesundheitsdepartement Basel-Stadt zum Verkauf von Cannabis in Apotheken. Der Versuch findet mit strengen Auflagen statt und wird wissenschaftlich begleitet.
Der Polizeiposten Wetzikon wurde im April 2002 an den heutigen Standort an die Bahnhofstrasse 196 verlegt.
Die neun Mitarbeitenden des Polizeipostens Wetzikon sind Angehörige der Regionalpolizei der Kantonspolizei Zürich und damit die ersten Ansprechpartner für alle Belange der Bevölkerung, der Stadt- und Schulbehörden sowie für unsere Partnerorganisationen.
Im Frühling zieht es die Menschen wieder vermehrt nach draussen, die Velos werden aus den Kellern geholt.
Damit ein friedliches Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden in der Zofinger Altstadt gelingt, lanciert die Stadt Zofingen eine Sensibilisierungskampagne.
Am Montag (18.04.2022), kurz nach 14:35 Uhr, ist ein Auto an der Trogenerstrasse in Vollbrand geraten. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Montag (18.04.2022), kurz nach 16:05 Uhr, ist es an der Staatsstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Ein Motorradfahrer und eine Autofahrerin wurden dabei leicht verletzt.
Sie konnten selbstständig das Spital aufsuchen.
Die nationale Luftrettungszentrale der Rega organisierte von Karfreitag bis Ostermontag mehr als 180 Einsätze.
Das schöne Wetter über die Ostertage hatte zahlreiche Menschen in die Natur gelockt.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Dienstag in Felben-Wellhausen einen alkoholisierten Autofahrer ohne gültigen Führerausweis aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 23 Uhr an der Bruggackerstrasse einen Autofahrer.
Die Bundesanwaltschaft (BA) hat im Berichtsjahr 2021 für die Schweizer Rechtsprechung wegweisende Gerichtsurteile erwirkt und zahlreiche Verfahren zum Abschluss bringen können.
38 Urteile am Bundesstrafgericht in Bellinzona
Die Baudirektion investiert in die Sicherheit des Urner Strassennetzes.
Von Montag, 25. April bis Freitag, 29. April 2022, wird auf der H17 Klausenstrasse im Bereich Rämsen auf einer Länge von 140 Metern der Strassenbelag ersetzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.