Am Freitagabend, 18.03.2022 ist gegen 18:10 Uhr ein Automobilist auf der Autobahn A2 rund 100m nach dem Kirchenwaldtunnel in Fahrtrichtung Süd durch einen Drittlenker auf der Überholspur bis zum Stillstand ausgebremst worden.
Ein Fahrzeuglenker fuhr auf der Autobahn A2 von Luzern in Richtung Stans.
Am frühen Samstagmorgen, 19.03.2022 hat gegen 01:55 Uhr ein Automobilist auf der Autobahn A2 in der Galerie Hergiswil Süd einen Selbstunfall verursacht.
Ein Fahrzeuglenker fuhr auf der Autobahn A2 von Luzern in Richtung Stans.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagvormittag (18.3.2022) im Flughafen Zürich einen Mann festgenommen.
Er führte rund ein Kilogramm Kokain in Fingerlingen verpackt im Darm mit.
Am Freitagnachmittag, 18. März 2022, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich im Zelgwasserweg in Gelterkinden BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und mit vier parkierten Personenwagen kollidierte.
Der unfallverursachende Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Frauenfeld einen alkoholisierten Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Heute Nacht wurde in Seengen ein Rollerfahrer von einem Personenwagen touchiert. Der Rollerfahrer stürzte und verletzte sich leicht. Die unbekannte Person, welche den Personenwagen gelenkt hatte, fuhr nach dem Unfall ohne anzuhalten weiter.
Die Kantonspolizei sucht Auskunftspersonen.
Am Samstag (19.03.2022), kurz nach 02:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Poststrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Haupteingangstür gewaltsam Zugang zum Gebäude.
Die Verkehrsbilanz für das Jahr 2021 auf den Neuenburger Strassen ist durchwachsen und zeigt einen deutlichen Anstieg der Verkehrsunfälle mit Verletzten.
Obwohl tödliche Unfälle relativ selten geworden sind, beklagt die Neuenburger Polizei leider vier tödliche Unfälle im vergangenen Jahr.
Am Samstagmorgen, 19. März 2022, kurz nach 10.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A2, in Fahrtrichtung Basel, zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen, wobei die Motorradlenkerin schwer verletzt wurde.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr eine 24-jährige Motorradlenkerin hinter einem weiteren Motorrad in der mittleren Fahrspur der A2 Richtung Basel.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien geben bekannt, dass in der Woche 12 vom 21.03. bis 27.03.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehr durchgeführt werden:
Am Freitag, den 18. März 2022 um 08:40 Uhr fuhr ein von einem 61-Jährigen aus Le Landeron gelenktes Auto auf der Rue du Balancier in La Chaux-de-Fonds in Richtung Süden.
An der Kreuzung mit der Rue Numa-Droz kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 71-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der letztgenannten Strasse von Osten nach Westen fuhr.
Am Freitag, 18. März 2022, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 16 Uhr mehrere Meldungen ein, dass aus einem Haus im Seefeld in Hurden Rauch dringe.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus bereits in Vollbrand.
Ein Mann ist am Freitagnachmittag (18.3.2022) an einer Haltestelle am Bahnhof Winterthur von einem Unbekannten vor einen einfahrenden Bus gestossen und verletzt worden.
Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 12 Uhr auf der Autobahn A2 im Raum Muzzano ein Verkehrsunfall mit einem Lastwagen mit bulgarischen Kennzeichen.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 54-jähriger bulgarischer Autofahrer mit Wohnsitz in Bulgarien in südlicher Richtung unterwegs, als er aus Gründen, die im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen noch zu klären sein werden, die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, mit der Leitplanke auf der rechten Strassenseite kollidierte und schliesslich auf die Seite fuhr, wodurch die beiden Fahrspuren vollständig blockiert wurden.
Der Fahrer, der am Freitag, den 18. März 2022 gegen 06:15 Uhr auf der Rue de Maillefer in Neuenburg in nördlicher Richtung fuhr und kurz vor der Kreuzung mit der Rue du Chasselas nach links von der Fahrbahn abkam und dabei mit einem grauen Hyundai kollidierte, der normalerweise in der Gegenrichtung fuhr,
sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizeistation in Neuenburg, Tel. 032 889 92 30, in Verbindung zu setzen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 9:30 Uhr ein Verkehrsunfall im Gebiet Melide.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 21-jähriger Autofahrer, ein in Italien lebender Schweizer, auf der Kantonsstrasse von Paradiso kommend unterwegs.
Im Zusammenhang mit der Schlägerei, die sich am 17.03.2022 kurz vor 19 Uhr in einem Haus in Pura ereignet hat, haben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt gegeben, dass die 35-jährige Schweizerin nach einer ersten Befragung festgenommen worden ist.
Sie wird des versuchten vorsätzlichen Mordes, schwerer Körperverletzung und einfacher Körperverletzung beschuldigt.
Gestern Nachmittag ereigneten sich in Eschenbach und in Dierikon Auffahrunfälle. Beteiligt waren insgesamt fünf Fahrzeuge.
Zwei Personen verletzten sich vermutlich leicht und wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagmorgen in Basadingen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 173 km/h unterwegs war. Der Führerausweis des 39-jährigen Motorradfahrers wurde eingezogen.
Die Kantonspolizei Thurgau führte auf der Trüllikerstrasse Geschwindigkeitskontrollen durch.
Am Donnerstagabend ist es in Schwendi bei Grindelwald zu einem Unfall gekommen. Ein Auto hatte sich überschlagen.
Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Es kam zu Rückstau.
Mit einer perfiden Masche versuchen Betrüger an das Vermögen von älteren Bürgerinnen und Bürgern zu kommen.
In mindestens einem Fall waren sie erfolgreich. Die Polizei warnt und ruft zur Vorsicht auf.
Am Freitagmittag, 18. März 2022, kurz vor 13.30 Uhr, beschädigte der Lenker eines Lastwagens mit dem ausgefahrenen Kranarm, bei der Einfahrt in den Kreisel Fabrik-/Baselstrasse in Allschwil BL, die Fahrleitung des Trams.
Ein Kind wurde dabei leicht verletzt.
Am kommenden Samstag, 19. März 2022, ist in der Winterthurer Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen; betroffen sind der private und der öffentliche Verkehr. Der Grund für die Behinderungen ist eine bewilligte Demonstration.
Wegen einer bewilligten Demonstration gegen den Krieg in der Ukraine dürfte es ab 14.00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen in der Winterthurer Innenstadt kommen.
Am Donnerstag, 17. März 2022, circa 20.30 Uhr, haben zwei Unbekannte in der Breisacherstrasse zwei Männer angegriffen und verletzt.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge hatten sich ein 20- und ein 22-jähriger Mann nach einem verbalen Streit mit zwei Männern in der Dreirosenanlage durch die Breisacherstrasse Richtung Claraplatz entfernt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Freitagmorgen (18.3.2022) auf der A1 bei Winterthur einen Raser aus dem Verkehr gezogen.
Bei einer Patrouillenfahrt haben Verkehrspolizisten auf der A1 bei Winterthur kurz nach Mitternacht einen Personenwagen beobachtet, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit Richtung Bern unterwegs war.
Die Ermittlungen zum Grossbrand eines Mehrfamilienhauses in Hindelbank von Ende Dezember sind abgeschlossen.
Die Brandursache konnte aufgrund des Zerstörungsgrads nicht mehr eruiert werden.
Gestern Abend ereignete sich auf der Autobahn A12 zwischen Bulle und Rossens ein Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Zwei Personen wurden leicht verletzt und die Autobahn war für etwa 45 Minuten gesperrt.
Am Donnerstag, den 17. März 2022, gegen 19.30 Uhr, fuhr ein 29-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A12 von Bulle in Richtung Rossens.
Gestern brach in einem Wohnwagen an der Reusseggstrasse in Luzern ein Brand aus und griff auf einen Bauwagen über.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Mehrere Gasflaschen explodierten beim Brand. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die Margarethenstrasse ist aufgrund Bauarbeiten ab Montag, 21. März 2022 in Fahrtrichtung Bahnhof SBB gesperrt. Der Autoverkehr wird bis zum 14. April 2022 über die Solothurnerstrasse umgeleitet.
Die Sperrung verkürzt die laufende Erneuerung der Margarethenstrasse und erhöht die Qualität der sanierten Strasse.
Am Donnerstagnachmittag rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem Zimmerbrand in einem Wohnblock an den Sulgenrain aus.
Das Feuer konnte rasch lokalisiert und gelöscht werden. Um den Rauch, welcher sich über einen Grossteil des Gebäudes ausgebreitet hatte zu entfernen, wurden mehrere mobile Hochleistungslüfter eingesetzt.
Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes einer Scheune in Zollbrück vom Januar sind abgeschlossen.
Das Feuer ist auf ein menschliches Fehlverhalten im Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen.
Gestern stiess ein Velofahrer in Brittnau mit einem Kind zusammen, das ebenfalls auf dem Fahrrad unterwegs war. Dieses wurde leicht verletzt.
Der Erwachsene fuhr weiter und wird gesucht.
Am Donnerstag (17.03.2022), um 14:25 Uhr, ist im Bereich einer Toilette des Oberstufenschulhauses Lindenhof ein Brand festgestellt worden. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand.
Ein 80-jähriger Automobilist verlor gestern eingangs Villigen die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser querte eine Wiese und prallte schliesslich heftig gegen die Fassade des Gemeindehauses. Er wurde schwer verletzt.
Der Selbstunfall ereignete sich am Donnerstag, 17. März 2022, gegen 15.30 Uhr eingangs Villigen. In einem Honda fuhr der 80-Jährige von Brugg her in Richtung Zentrum.
Bei einem Selbstunfall in Thalwil hat sich am Donnerstagmorgen (17.03.2022) der Lenker eines Personenwagens mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 9 Uhr fuhr ein 45-jähriger Lenker auf der Gattikonerstrasse talwärts Richtung Thalwil. Aus bislang nicht bekannten Gründen fuhr er ausgangs einer leichten Linkskurve geradeaus und überquerte das Trottoir.
In der Nacht von Donnerstag / Freitag, 17./18. März 2022, kurz nach 03.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in der Rünenbergerstrasse in Gelterkinden BL einen Selbstunfall nach einem Sekundenschlaf.
Der verunfallte Lenker blieb unverletzt.
Künftig werden die Einsätze von Polizei und Feuerwehr im Raum Zentralschweiz von zwei Einsatzleitzentralen geführt und koordiniert.
Die Regierungen der Kantone Luzern, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug haben eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, welche die Eckpunkte dieser schweizweit einmaligen Polizeizusammenarbeit regelt. Das Projekt VISION 2025 soll bis 2029 umgesetzt werden. Aktuell sind alle involvierten Polizeikorps in die Projektarbeiten eingebunden.
Aus Sicht der Kantonspolizei Basel-Stadt ist das Rückspiel der Conference League des FC Basel gegen Olympique Marseille mehrheitlich ruhig verlaufen.
Der befürchtete Aufmarsch von gewaltbereiten französischen Fans blieb aus.
Am Donnerstag, 17. März 2022 um 10:30 Uhr fuhr ein rotes Automobil, gesteuert von einem unbekannten Lenker, auf der Rue de la Plage in La Neuveville/BE in nördlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de Bellerive kam es zu einer Kollision mit einem Fahrrad, das von einem 72-jährigen Einwohner von Cressier/NE gesteuert wurde, der in die gleiche Richtung fuhr und die Absicht bekundet hatte, nach links abzubiegen.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Eschlikon wurde am Donnerstagmorgen eine 11-jährige Velofahrerin leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz nach 8 Uhr war eine 11-jährige Velofahrerin auf dem Radweg der Hörnlistrasse in Richtung Dorfzentrum unterwegs. Gemäss ihren Angaben sei gleichzeitig von der Hilagstrasse ein braunes Auto Richtung Hörnlistrasse gefahren.
Ein Fahrzeuglenker ist von der Strasse abgekommen und in ein parkiertes Auto geprallt. Anschliessend rollte das Unfallfahrzeug rückwärts in einen Linienbus. Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagabend (17. März 2022), kurz vor 19:45 Uhr, beim Kreisel Langgasse/Sihlbruggstrasse in der Gemeinde Baar.
2015 wurde die neu gebaute Unterführung der Strengelbacherstrasse in Zofingen dem Verkehr übergeben. Nun steht zum ersten Mal eine umfassende Reinigung der Unterführung an.
Diese Reinigungsarbeiten werden ab dem 28. März 2022 jeweils von 20.00 Uhr bis morgens um 04.30 Uhr von einer Spezialfirma für Tunnelreinigungen und dem Werkhof Zofingen durchgeführt.
Ein Autofahrer, der von Montfaucon über La Combe nach Saulcy fuhr, gewährte an der Kreuzung Cras-des-Mottes einem anderen Fahrzeug nicht den Vortritt.
Dieses war von Saulcy in Richtung Lajoux unterwegs.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, gerieten heute kurz vor 19 Uhr zwei Personen in einem Haus in Pura in einen Streit.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die von der Polizei untersucht werden, wurde während der Auseinandersetzung ein 50-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Region von einem 35-jährigen Schweizer, ebenfalls mit Wohnsitz in der Region, mit einem Messer in die Seite geschlagen.
Am Mittwoch, den 16. März um 23:25 Uhr rückte die Feuerwehr von La Chaux-de-Fonds wegen einer Rauchentwicklung in der Rue Morgarten aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.