Schweiz

St.Gallen SG / A1: Fahrunfähiger blockiert mit seinem Auto den Rosenbergtunnel

Am Montag (03.01.2022), kurz vor 17:55 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein massiver Rückstau entstanden. Grund dafür war ein Pannenfahrzeug im Rosenbergtunnel Nord, welches aufgrund fehlenden Treibstoffs auf dem Normalstreifen stehen blieb. Die durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe beim Fahrer ergab einen Wert von 0.72mg/l. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

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St.Gallen SG: Zwei Raubüberfälle in der Innenstadt – Mann (26) festgenommen

Am Montag (03.01.2022), zwischen 14:45 Uhr und 15:00 Uhr, sind im Klosterviertel sowie an der Bahnhofstrasse zwei Geschäfte von einem Mann überfallen worden. Kurz darauf konnte durch die Stadtpolizei St.Gallen in der Altstadt der mutmassliche Täter festgenommen werden. Der Täter betrat kurz nach 14:45 Uhr ein Geschäft im Klosterviertel und forderte von der anwesenden Mitarbeiterin mit vorgehaltenem Messer Geld. Als der Geschäftsführer hinzutrat, ergriff der Mann ohne Deliktsgut die Flucht und entfernte sich mit einem Velo.

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Wünnewil FR: Mehrfamilienhaus in Brand geraten – niemand verletzt

Gestern Abend intervenierten die Kantonspolizei und die Feuerwehr wegen eines Brandes in einem Mehrfamilienhaus in Wünnewil. Es wurde niemand verletzt. Die Mieter des Gebäudes wurden alle evakuiert. Im Inneren einer 3,5-Zimmer-Wohnung entstand ein erheblicher Schaden. Eine auf der Herdplatte stehen gelassene Pfanne war vermutlich die Ursache für den Brand.

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Schleitheim SH: Hühner bei Schwelbrand in Ökonomiegebäude verendet

Am frühen Dienstagmorgen ist in einem Ökonomiegebäude an der Schaffhauserstrasse in Schleitheim aus noch ungeklärten Gründen ein Schwelbrand ausgebrochen. Es wurden keine Personen verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden. Am Dienstagmorgen um 01:29 Uhr meldete ein Passant, dass er starken Rauchgeruch und Rauchschwaden im Bereich der Hallauerstrasse wahrnehme.

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Schwellbrunn AR: Wohnhaus mit Stall in Vollbrand geraten (Video)

Ein Brand hat am frühen Montagmorgen ein Grossaufgebot ausgelöst. Kurz nach 0:20 Uhr ging die Meldung ein, dass an der Unteren Müli ein Dachstock brenne. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stellten sie fest, dass sich das Feuer bereits auf mehrere Stockwerke ausgebreitet hatte. Das Wohnhaus und der angebaute Stall konnten nicht mehr gerettet werden.

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Rüti ZH: Brand eines Einfamilienhauses – zwei Verletzte (Video)

Beim Brand eines Einfamilienhauses dürfte am Sonntagabend ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden sein. Gemäss ersten Erkenntnissen fing ein Christbaum im Innern des Hauses Feuer. Die Bewohner – eine 79-jährige Frau und ein 81-jähriger Mann – versuchten, den Brand selber zu löschen. Dabei zogen sie sich Brandverletzungen zu und mussten von Rettungswagen ins Spital gebracht werden.

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Salez SG / A13: 55-jährige Autofahrerin kollidiert mit Mittelleitplanke – Zeugenaufruf

Am Montag (03.01.2022), kurz vor 09:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13, wenige Meter nach der Einfahrt Sennwald, ein Selbstunfall eines Autos ereignet. Das Auto einer 55-jährigen Autofahrerin kollidierte dabei mit der Mittelleitplanke und kam auf dem Überholstreifen zum Stillstand. Gemäss aktuellem Kenntnisstand kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein weiteres Fahrzeug in den Unfall involviert war. Dessen Fahrer dürfte aber auf der Autobahn in Fahrtrichtung Sargans weitergefahren sein. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Kanton SG: Gleich drei Rochaden in der Führung der Kantonspolizei

Mit dem Übergang ins Jahr 2022 erhalten die Polizeiregionen Linthgebiet-Toggenburg, Bodensee-Rheintal und Werdenberg-Sarganserland neue Leiter, welche die Führung der jeweiligen Region antreten werden. Die erfahrenen Führungskräfte Alfred Sonderer und Ivan Nett wechseln als Leiter Region ihren bisherigen Arbeitsplatz. Martin Alpiger wurde neu zum Leiter der Region Werdenberg-Sarganserland ernannt.

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Ronco sopra Ascona TI: Verkehrsunfall - hydraulische Zange im Einsatz

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute Abend kurz vor 19:00 Uhr in Ronco sopra Ascona ein Verkehrsunfall. Nach einer ersten Rekonstruktion befuhr ein Lieferwagen, der von einem 60-jährigen Schweizer aus dem Kanton Graubünden gesteuert wurde, die Via Ronco. Aus noch zu klärenden Gründen verlor der Fahrer in einer Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, durchbrach die Leitplanke und stürzte etwa sieben Meter zur Seite auf die Fahrbahn.

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Reorganisation: Luzerner Polizei will die Hälfte ihrer Polizeiposten schliessen

Die Luzerner Polizei will einen grossen Teil ihrer Posten schliessen. Das sei kein Abbau, sagt der Sicherheitsdirektor. Die Luzerner Polizei steht vor grossen Umwälzungen: Statt wie heute 32 Polizeiposten, soll es bis in einigen Jahren gerade mal noch gut halb so viele geben – dafür sollen mehr Patrouillen unterwegs sein.

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Gontenschwil AG: Brand in Küche eines Mehrfamilienhaus

Am Sonntag brach in einer Küche eines Mehrfamilienhauses ein Brand aus. Dieser konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar, eine Fahrlässigkeit steht im Vordergrund. Am Sonntag, 02. Januar 2022, meldete ein 29-jähriger Mazedonier, dass in seiner Küche im Mehrfamilienhaus, an der Schulstrasse, ein Brand ausgebrochen sei.

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Steinhausen / Cham ZG: Unbekannte brechen zahlreiche Fahrzeuge auf

Eine unbekannte Täterschaft hat rund 20 Fahrzeuge aufgebrochen und durchsucht. Die Polizei sucht Zeugen. Die unbekannte Täterschaft hat am Sonntagabend (2. Januar 2022), zwischen ca. 18:00 und 20:30 Uhr, an gesamthaft 17 Autos und 2 Lieferwagen eine oder mehrere Scheiben eingeschlagen. Anschliessend wurde ein Teil der Fahrzeuge durchsucht und kleinere Mengen an Bargeld gestohlen. Der angerichtete Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.

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Kanton ZH: Kein Schnee und Eis auf Autodächern

Die Situation kennen viele Autofahrerinnen und Autofahrer, die ihr Fahrzeug nachts im Freien abgestellt haben: In der kalten Jahreszeit sind die Scheiben von einer teils hartnäckigen Eisschicht bedeckt. Dann ist vor Antritt der Fahrt Scheibenkratzen angesagt. Doch wie ist es mit der Schneeschicht auf dem Autodach? Kann man sich die Mühe sparen und losfahren, wenn sonst die Scheiben frei sind?

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Egolzwil LU: Alkoholisierter Autofahrer (50) ohne Führerausweis unterwegs

Die Luzerner Polizei hat einen Autofahrer angehalten, welcher am Neujahrsmorgen in Egolzwil stark alkoholisiert unterwegs war. Der Autofahrer verfügte über keinen gültigen Führerausweis. Sein Auto war nicht eingelöst. Am Samstag (1. Januar 2022 / 11.05 Uhr) kontrollierte die Luzerner Polizei in Egolzwil einen Autofahrer. Dieser war aufgefallen, weil er mit dem Auto unkontrolliert auf der Bahnstrasse fuhr. Der 50-jährige Schweizer war stark alkoholisiert.

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Kanton Waadt: Präventionskampagne "Befreien, Enteisen".

Ab Montag, dem 3. Januar 2022, und während der Winterzeit führt die Waadtländer Polizei eine Präventionskampagne für Verkehrsteilnehmer durch. Diese Kampagne soll den Verkehrsteilnehmern bewusst machen, wie wichtig es ist, mit einem Fahrzeug in perfektem Wartungszustand (freie Fenster, Beleuchtung und Nummernschilder sowie angemessene Ausrüstung) unterwegs zu sein. Diese Erinnerung an die Wintersicherheitsvorschriften trägt dazu bei, die Sicherheit auf den Strassen zu erhöhen und Verkehrsunfälle zu verhindern.

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N20 / La Chaux-de-Fonds NE: Fussgänger auf Autobahn unterwegs - verletzt

Am Sonntag, den 2. Januar kurz nach 19:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 55-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der rechten Spur der N20 von Le Locle in Richtung La Chaux-de-Fonds. Nach der Verzweigung Crêt-du-Locle wurde sie von einem Fussgänger, einem 38-jährigen Neuenburger, überrascht, der auf der Autobahn in Richtung Le Locle unterwegs war.

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Renens VD: Polizeieinsatz im SBB-Bahnhof - Pfefferspray im Einsatz

Am Samstag, den 1. Januar 2022, gegen kurz nach 11:30 Uhr, wurde die Zentrale von 117 von der SBB darüber informiert, dass eine Person die Abfahrt eines Zuges blockierte, indem sie das Schließen der Türen verhinderte. Vor Ort traf die Patrouille der Police Ouest lausannois (POL) auf eine aufgeregte Person, die ein Messer in der Hand hielt. Aufgrund seines Verhaltens und da er den Aufforderungen der Beamten nicht nachkam, musste der Mann gewaltsam überwältigt werden. Zuvor hatte einer der Polizisten sein Pfefferspray eingesetzt.

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Die Eidgenössische Zollverwaltung heisst neu Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit

Bern, 03.01.2022 - Der Namenswechsel erfolgt im Zuge der Weiterentwicklung der Eidgenössischen Zollverwaltung. Per 1. Januar 2022 wurde die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) in Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) umbenannt. Entsprechende Beschlüsse hat der Bundesrat bereits am 12. Juni 2020 gefällt. Der Namenswechsel erfolgt schrittweise: Heute wird die Webseite auf www.bazg.admin.ch umgestellt. Dank temporären Umleitungen (Redirects) sind auch die bisherigen Seiten noch aufrufbar.

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Schwellbrunn AR: Wohnhaus mit Stall in Vollbrand geraten

Ein Grossaufgebot von Einsatzskräften hat am frühen Montagmorgen, 3. Januar 2022, ein Brand eines Wohnhauses mit Stall in Schwellbrunn ausgelöst. Es entstand hoher Sachschaden. Personen und Tiere befanden sich keine im Objekt. Kurz nach 00.20 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es im Dachstock eines Hauses an der Unteren Müli in Schwellbrunn brennen würde. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte musste leider festgestellt werden, dass sich das Feuer bereits auf mehrere Stockwerke ausgebreitet hatte und das Wohnhaus mit dem angebauten Stall nicht mehr gerettet werden konnte.

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Frick AG: Kollision zwischen zwei Personenwagen – Zeugenaufruf

Am Freitagnachmittag kam es in Frick zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen. Einer der Unfallbeteiligten verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen. Der Unfall ereignete sich am 31.12.2021, um ca. 16 Uhr, bei der Ausfahrt des Parkhauses des Coop Centers in Frick. Eine 77-jährige Lenkerin fuhr mit ihrem Mercedes vom unteren Parkdeck auf der Ausfahrt in Richtung Grubenstrasse, als zeitgleich ein unbekannter Lenker mit einem silbernen Personenwagen vom oberen Parkdeck hinunterfuhr.

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Aesch BL: 46-Jähriger von Bruder (Türke) niedergeschossen und schwer verletzt

Am späteren Samstagabend, 01. Januar 2022, um 22.30 Uhr, eskalierte auf der Bahnhofstrasse in Aesch BL ein Streit zwischen einem Brüderpaar, wobei es zu einer Schussabgabe kam. Dabei wurde eine Person schwer verletzt und musste in Spitalpflege verbracht werden. Der mutmassliche Täter konnte vor Ort durch die Polizei angehalten werden. Die entsprechende Meldung, wonach es auf der Bahnhofstrasse zu einem Streit mit Schussabgabe gekommen sei, ging um 22.33 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.

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Uster ZH: Fussgängerin (37) bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Uster ist am Samstagnachmittag (1.1.2022) eine Fussgängerin schwer verletzt worden. Kurz vor 15 Uhr fuhr ein 83-jähriger Autofahrer mit seinem Personenwagen auf der Winikerstrasse Richtung Weiler Winikon. Aus derzeit nicht geklärten Gründen überfuhr das Fahrzeug den linken Strassenrand und kollidierte heftig mit einer Fussgängerin, die in der gleichen Richtung unterwegs war.

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Liesberg BL: PW-Lenker (52) verursacht Selbstunfall – Polizei sucht Zeugen

Am Sonntagmorgen, 02. Januar 2022, kurz vor 08.30 Uhr, verursachte der Lenker eines grauen Kleinwagens in der Delsbergerstrasse in Liesberg BL einen Selbstunfall. Personen wurden dabei keine verletzt. Da der genaue Unfallhergang unklar ist, sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen. Gemäss den bisherigen Kenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 52-jährige Lenker eines grauen Kleinwagens, aus Laufen kommend, in der Delsbergerstrasse Richtung Delémont. Nach der Rechtskurve auf der Höhe der Firma Aluminium Laufen AG, geriet der Lenker, aus bisher nicht restlos geklärten Gründen, an den rechtsseitigen Strassenrand.

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Steinen SZ: PW-Lenkerin (29) kollidiert mit Strommasten - niemand verletzt

Am Neujahrstag 2022 ist es in Steinen zu einer Selbstkollision eines Personenwagens gekommen. Kurz nach 21.30 Uhr fuhr eine 29-jährige PW-Lenkerin von Steinerberg nach Sattel. Im Gebiet untere Furren geriet die Frau von der Steinbergstrasse und kollidierte mit zwei Leitposten und zwei Strommasten. Die Autofahrerin kam mit dem stark beschädigten Fahrzeug im Wiesland zum Stillstand, blieb aber unverletzt.

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Au SG / A13: Autofahrerin (21) verursacht Selbstunfall auf Autobahn

Am Samstag (01.01.2022), kurz vor 13 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Beide Insassen wurden leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Eine 21-jährige Frau war mit ihrem Auto und einem Beifahrer von Widnau nach St. Margrethen auf dem Überholstreifen unterwegs. Aus zurzeit unbekannten Gründen geriet ihr Auto kontinuierlich nach links. Um eine Kollision mit der Mittelleitplanke zu verhindern lenkte sie das Auto mutmasslich abrupt nach rechts.

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Buchs SG: Christbaum in Brand geraten

Am Samstag (01.01.2022) kurz nach 17:30 Uhr, ist es in einem Haus an der Saarstrasse zu einem Brand eines Christbaums gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und schlimmeres verhindern. Es entstand Russ- und Sachschaden. Mutmasslich eine brennende Kerze am Christbaum setzte diesen in Brand. Als ein Löschversuch der Bewohner misslang, alarmierten sie die Feuerwehr. Diese rückte aus, löschte den brennenden Christbaum und konnte schlimmeres verhindern.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.