Am Mittwochabend geriet eine Autofahrerin beim Pilatusplatz zu weit nach links und prallte gegen einen Poller. Das Auto kippte zur Seite und wurde von Passanten wieder auf die Räder gebracht. Die Autofahrerin verletzte sich beim Unfall und wurde ins Spital gefahren.
Am Mittwoch, 19. Januar 2022, kurz nach 18:15 Uhr fuhr eine Autofahrerin in der Stadt Luzern vom Hallwilerweg her über den Pilatusplatz in Richtung Obergrundstrasse. Dabei benutzte sie den linken Fahrstreifen. In der leichten Rechtsbiegung nach dem Pilatusplatz geriet das Auto aus noch ungeklärten Gründen zu weit nach links. Es prallte mit der linken Frontecke gegen einen auf der Verkehrsinsel stehenden Poller.
Am Donnerstagmorgen ist in Zollikofen ein Fussgänger von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Donnerstag, 20. Januar 2022, kurz nach 6.35 Uhr, gemeldet, dass es auf der Bernstrasse in Zollikofen zu einem Unfall gekommen sei.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Autostrasse N13 in Andeer ein Automobilist mit einem Aufprallschutz einer Mittelleitplanke kollidiert. Der Lenker sowie seine Mitfahrerin wurden leicht verletzt.
Der 47-Jährige fuhr nach 15 Uhr in Begleitung seiner Mutter von Italien kommend über die Nordspur der N13 in Richtung Thusis. Kurz vor Beginn der Fahrbahntrennung durch eine Mittelleitplanke in Andeer geriet der Mann mit seinem Auto zu weit nach links und kollidierte frontal mit dem Aufprallschutz der Mittelleitplanke.
Am Mittwoch, 19. Januar 2022, ereignete sich in einem Kieswerk bei Zermatt ein Arbeitsunfall. Ein 31-jähriger Maschinist geriet in eine Prallmühle und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Der Unfall ereignete sich anfangs Nachmittag. Der Maschinist beabsichtigte, mit einem Schaufelbagger einen Steinbrecher mit Steinen und Bauschutt zu befüllen. Aus derzeit nicht geklärten Gründen geriet der Mann in die Prallmühle und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am Donnerstag kam es in Buchs zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fahrradlenkerin. Ohne sich um die verletzte Fahrradlenkerin zu kümmern, fuhr die lenkende Person weg.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 20. Januar 2022, kurz nach 07 Uhr, in Buchs. Eine 58-jährige Fahrradlenkerin fuhr von Buchs, auf der Lenzburgerstrasse, in allgemein Richtung Aarau.
In der Nacht auf Donnerstag, 20. Januar 2022, kam es im Winterthurer Quartier „Lind“ zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Zwei Männer mussten verletzt ins Spital gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Um 00.45h ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung ein, dass es an der Kreuzung Lindstrasse/Brunngasse zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sei. Die erste ausgerückte Patrouille traf vor Ort auf einen verletzten Mann und eine Person, die als sie die Polizisten erblickte, die Flucht ergriff.
Nach umfangreichen Ermittlungen nahm die Stadtpolizei Zürich Mitte Januar die zwei mutmasslichen Räuberinnen fest. (Nachtrag zu den Medienmitteilungen – Raubüberfall im Kreis 6 – Zeugenaufruf vom 8. Oktober 2021, 12.12 Uhr und Zwei Personen nach Raubüberfall im Kreis 6 verletzt – Zeugenaufruf vom 18. November 2021, 12.09 Uhr)
Am Freitagmorgen, 8. Oktober 2021, sowie am Donnerstagmorgen, 18. November 2021, überfielen zwei Frauen den Kiosk an der Kreuzung Schaffhauserstrasse/Irchelstrasse im Kreis 6.
Die Polizei hilft Kindern und Jugendlichen dabei, Gefahren im Strassenverkehr frühzeitig zu erkennen.
Sie besucht Kindergärten und Schulen und hält Lektionen zur Verkehrssicherheit. Zusammen mit Ihrer Hilfe wird der Schulweg für jedes Kind sicherer.
Am Donnerstag, 20.01.2022, 05.00 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Näfels zu einem Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war zwischen Netstal und Näfels unterwegs. Auf Höhe Mühle verlor die 21-Jährige wegen eines Sekundenschlafs die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Ein alkoholisierter Autofahrer kollidierte am Mittwoch in Romanshorn mit einer Verkehrsinsel und einer Hecke. Der 37-Jährige blieb unverletzt, sein Führerausweis wurde aberkannt.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 37-jähriger Autofahrer kurz vor 22.15 Uhr auf der Amriswilerstrasse in Richtung Romanshorn unterwegs.
Am Mittwochabend, 19. Januar 2022, kurz vor 18.00 Uhr, kam es auf der Brislachstrasse in Laufen BL zu einem Diebstahlversuch, wobei ein junger Mann erfolglos versuchte, eine Handtasche ab einem Velogepäckträger zu stehlen.
Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Die Minenwerfer der Infanterie Unterstützungskompanie 61/4 schlossen die erste Woche ihres Wiederholungskurses mit einer Nachtschiessübung in den Glarner Alpen ab.
Die Milizsoldaten trainierten ihre Standardverfahren, repetierten Einsatzgrundsätze und übten Präzisionsschusstechniken. Inf Bat 61
Am Mittwoch kam es in Ehrendingen zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Roller. Eine Person wurde dabei mittelschwer verletzt. Der Verursacher musste seinen Führerausweis abgeben.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 19. Januar 2022, kurz nach 17 Uhr, in Ehrendingen. Ein 65-jähriger Automobilist fuhr von Ehrendingen in Richtung Baden.
Der in der Stadt Zug vermisste Mann ist wohlauf.
Am späten Mittwochabend (19. Januar 2022), kurz nach 22:30 Uhr, ist der vermisste Mann am Bahnhof Baar gefunden worden.
Am Mittwoch, 19.01.2022 um ca. 19:00 Uhr fuhr ein E-Bikefahrer an der Centralbahnstrasse Höhe Liegenschaft 18 / Bushaltestelle der Linie 50 verbotenerweise auf dem Trottoir und kollidiert mit einem Fussgänger, welcher dort auf den Bus wartete.
Der E-Bikefahrer stürzt in der Folge, verletzte sich erheblich und musste durch die Sanität und den Notarzt behandelt werden.
Am 19.01.2022 kam es im Zeitraum von 12:10 Uhr bis 12:15 Uhr in der Furkastrasse Höhe Hausnummer 12 zu einem Pflichtwidrigen Verkehrsunfall.
Hierbei befuhr ein Sattelmotorfahrzeug das Troittoir auf Höhe der Stephanus Kirche und touchierte dabei mehrere Begrenzungssteine. Das Sattelmotorfahrzeug hatte, ohne anzuhalten, seine Fahrt fortgesetzt.
Am Dienstag kam es in einer Holzhütte zu einem Brand. Brandstiftung steht im Vordergrund. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Auskunftspersonen werden gesucht.
Am Dienstag, 18. Januar 2022 meldete, kurz nach 18 Uhr, eine Anwohnerin, dass es in einer Holzhütte in Holderbank, an der Oberackerstrasse, zu einem Brand gekommen sei.
Bei einem Überfall auf einen Tankstellenshop in Herzogenbuchsee hat ein Mann am Montagabend Bargeld erbeutet. Der mutmassliche Täter wurde im Zuge der Ermittlungen angehalten.
Am Montag, 17. Januar 2022, kurz vor 22.05 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Überfall auf einen Tankstellenshop an der Bernstrasse in Herzogenbuchsee ein. Es wurden umgehend Fahndungs- und Ermittlungsmassnahmen eingeleitet.
Am Montagabend haben zwei unbekannte Männer in einem Zug in Richtung Bern versucht, einen Mann zu berauben. Als sich dieser zur Wehr setzte, kam es zur tätlichen Auseinandersetzung, worauf ihm weitere Bahnreisende zu Hilfe eilten. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde in der Nacht auf Dienstag, 18. Januar 2022, gemeldet, dass sich am Montag, 17. Januar 2022, kurz nach 22.30 Uhr, in einem Zug ein versuchter Raub ereignet habe. Ersten Aussagen zufolge fuhr ein Mann von Laupen in Richtung Bern, als zwei unbekannte Männer zustiegen und im selben Zugabteil Platz nahmen.
Auf der Autobahn A1 bei Gurbrü ist ein Auto am Mittwoch vor einer Woche mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Die Kantonspolizei Bern hat den Lenker ermittelt. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Mittwoch, 12. Januar 2022, führte die Kantonspolizei Bern auf der Autobahn A1 bei Gurbrü eine Geschwindigkeitskontrolle ohne Anhaltemannschaft durch. Kurz nach 13.45 Uhr wurde ein von Bern-Brünnen in Richtung Kerzers (FR) fahrender Autolenker mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Am Mittwoch, 19.01.2022, 14.55 Uhr, ereignete sich im Dorf in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Lieferwagens war auf der Schmiedgasse unterwegs und beabsichtigte nach rechts auf die Hauptstrasse einzubiegen. Dabei übersah der 50-Jährige links ein vortrittsberechtigtes Auto, worauf es zu einer Kollision kam.
Am Samstag, 15. Januar 2022, wurde ein Jugendlicher zwischen 21 und 21.30 Uhr in Altendorf überfallen. Der 17-Jährige war in der Steinegg bei der Brücke über den Spreitenbach, als zwei Männer an ihn herantraten und Geld von ihm forderten.
Als er der Aufforderung nicht nachkam, schlugen die Unbekannten auf ihn ein und entwendeten rund 30 Franken Bargeld. Anschliessend rannten sie davon.
Heute Mittwoch, 19. Januar 2022, kurz vor 08.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Sattelmotor-fahrzeugs mit deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Im Bereich Blüemlismatt verlor der Chauffeur aus derzeit nicht geklärten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Ab Montag, 24. Januar 2022, sucht die Stadtpolizei Winterthur mit einer neuen Rekrutierungskampagne nach geeignetem Polizeinachwuchs.
Die Stadtpolizei Winterthur sucht Talente, die sich für den Polizeiberuf interessieren. Um Polizistin oder Polizist zu werden gilt es einige Kriterien zu erfüllen, wie z. B. ein gutes analytisches Denkvermögen, eine rasche Auffassungsgabe, hohe Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, gute Deutschkenntnisse, vorbildliche Umgangsformen und körperliche Fitness.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Elektromobil und einem Personenwagen ist am Mittwochmorgen (19.1.2022) in Oetwil am See der Lenker des Elektromobils schwer verletzt worden.
Gegen 10 Uhr fuhr ein 72-jähriger Mann mit seinem Elektromobil auf der Winterhaldenstrasse in Richtung Chrüzlen.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Auto auf der Autobahn A1 bei Wängi wurden am Dienstagabend zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Die Normalspur musste während der Unfallaufnahme gesperrt werden.
Kurz nach 17.30 Uhr war eine Autofahrerin auf der Normalspur der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor die 29-Jährige die Kontrolle über ihr Auto, prallte in die Mittelleitplanke und kam rechts von der Fahrbahn ab.
In den vergangenen Wochen gingen bei den Zentralschweizer Polizeikorps vermehrt Meldungen von Personen ein, die Opfer von Sextortion wurden. Bei dieser Internet-Erpressungsmethode werden die Betroffenen zunächst flirtmässig im Internet angesprochen und später beispielsweise in einem Chat aufgefordert, intimes Bild- oder Videomaterial von sich zu versenden oder sich vor der Webcam zu entblössen und/oder sexuelle Handlungen vorzunehmen.
Anschliessend werden die Opfer mit dem Bild- oder Videomaterial erpresst. Von Sextortion sind sowohl Jugendliche als auch Erwachsene betroffen. In den meisten Fällen sind die Opfer männlich. Die Zentralschweizer Polizeikorps mahnen zur Vorsicht.
Durch eine bislang unbekannte Täterschaft wurde in Elfingen, Waldgebiet "Bränni", in unmittelbarer Nähe zur Ortsverbindungsstrasse Elfingen - Sulz (K460) eine grössere Menge Altpneus entsorgt. Die Polizei Oberes Fricktal sucht Personen welche Hinweise zu den Verursachern machen können.
Am Dienstag, 18. Januar 2022 ging bei der Polizei die Meldung über die illegale Entsorgung ein. Die ausgerückte Patrouille der Polizei Oberes Fricktal konnte vor Ort eine grössere Menge von ca. 50 entsorgten Altpneus antreffen. Diese müssen in den Tagen zuvor vermutlich mit einem Lieferwagen in den Wald gefahren und dort deponiert worden sei.
Ein junger Mann ist unter Drogeneinfluss mit dem Auto zu einer Einvernahme bei der Polizei erschienen. Ein weiterer Autofahrer war ebenfalls nicht fahrfähig.
Am Dienstagabend (18. Januar 2022) ist ein 20-jähriger Mann mit dem Auto zu einem Einvernahmetermin beim Hauptgebäude der Zuger Polizei erschienen. Bei der Befragung gab er an, Kokain konsumiert zu haben. Ein bei ihm durchgeführter Drogenschnelltest gab positiv auf Kokain an. Der Pikettstaatsanwalt ordnete eine Blut- und Urinentnahme im Spital an.
Christen in 76 Ländern sind intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt – weltweit mehr als 360 Millionen. Das berichtet das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors anlässlich der Veröffentlichung des neuen Weltverfolgungsindex für den Berichtszeitraum 1.10.2020 bis 30.09.2021.
Allein in den 50 Ländern der Rangliste leiden mehr als 312 Millionen der dort lebenden 737 Millionen Christen unter sehr hoher bis extremer Verfolgung.
Nach vielen sonnigen und damit auch trockenen Tagen gibt es in der kommenden Nacht und morgen Donnerstag wieder etwas Neuschnee.
In den Alpen kommen 10 bis lokal über 20 Zentimeter zusammen, im Flachland gibt es höchstens ein paar wenige Zentimeter.
In letzter Zeit sind bei der Kantonspolizei St.Gallen vereinzelte Anzeigen eingegangen, wonach eine unbekannte Täterschaft Kinderpornografie auf gehackte Facebook/Instagram-Accounts hochgeladen hat.
Die Kantonspolizei St.Gallen warnt davor, dass Facebook/Instagram-Konten dadurch gesperrt werden und deren unschuldigen Nutzerinnen und Nutzer gar in das Visier der Strafverfolgungsbehörden geraten können.
Unbekannte haben am frühen Mittwochmorgen in Frauenfeld ein Auto angezündet. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz nach 3 Uhr stellte eine Passantin Flammen im vorderen Bereich eines parkierten Autos an der Häberlinstrasse fest und verständigte den Besitzer des Fahrzeugs.
Die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) hatten im vergangenen Jahr alle Hände voll zu tun.
Während Sanität und Feuerwehr zusammen 45 199 und somit rund 15 % mehr Einsätze als im Vorjahr leisteten, stieg auch in der Einsatzleitzentrale (144 / 118) das Arbeitsvolumen mit über 143 349 Notrufen deutlich an.
In den vergangenen Tagen erhielt die Kantonspolizei erneut Informationen, dass vermehrt Skitourengänger nachts auf abgesperrten Pisten unterwegs sind. Dies birgt jedoch einige Gefahren mit sich.
Skitourengänger, welche ausserhalb der Betriebszeiten der Transportanlagen unterwegs sind, setzen sich mehreren Risiken aus (z. B. künstlich ausgelöste Lawinen oder Pistenfahrzeuge mit Seilwinden oder Fräsen).
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmorgen (17.01.2022) in Winterthur eine Frau und am Dienstagnachmittag (18.01.2022) in Uster einen Mann festgenommen, die als falsche Polizisten aufgetreten sind.
Die Polizei hat dadurch die Übergabe von mehreren zehntausend Franken an die Betrüger verhindert.
Die Stadtpolizei Winterthur nahm am Montag, 17. Januar 2022, einen mutmasslichen Betrüger fest, der zuvor versuchte, als falscher Polizist mehrere Tausend Franken von einer Rentnerin zu erbeuten.
Gegen 11.00 Uhr erhielt die Stadtpolizei Winterthur einen Anruf von einer aufmerksamen 76-jährigen Rentnerin, die angab, sie habe soeben einen Anruf von einem falschen Polizisten erhalten. Daraufhin begaben sich Fahnder an den Wohnort der Frau und überwachten die Örtlichkeit.
Für das Jahr 2022 hat das Polizeikommando wiederum eine vertiefte Lageanalyse vorgenommen und daraus die Ziele, Schwergewichte und das Jahresmotto 2022 „Bereit für Neues“ abgeleitet.
Zwar zählt es zu den Grundanforderungen an ein Polizeikorps, für Unerwartetes und Neues bereit zu sein, doch gilt dies in diesem Jahr umso mehr, zeichnet sich doch das Neue zum Teil schon deutlich ab.
Am Dienstagmittag (18.01.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine seitliche Streifkollision zwischen einem Ausnahmetransport und einem Personenwagen ereignet. Personen wurden keine verletzt.
Kurz vor 13.00 befuhr der Lenker eines Ausnahmetransporters mit Überhöhe die Buchthalerstrasse Richtung Stadtzentrum. In einer langgezogenen Linkskurve kollidierte er seitlich mit einem stillstehenden, entgegenfahrenden Personenwagen.
Die beiden mutmasslichen Täter des Raubüberfalls, der im Herbst am SBB-Schalter im Bahnhof von La Chaux-de-Fonds verübt wurde, sind von der Neuenburger Polizei festgenommen und vom Zwangsmassnahmengericht in Untersuchungshaft genommen worden.
Die von der Kriminalpolizei unter der Leitung von Staatsanwalt Jean-Paul Ros durchgeführten Ermittlungen führten zur Festnahme und anschliessenden Verhaftung der beiden mutmasslichen Täter des Raubüberfalls auf den SBB-Schalter im Bahnhof La Chaux-de-Fonds im vergangenen Oktober [Polizei.news berichtete].
Am Dienstag, den 18. Januar 2022 um 08:40 Uhr fuhr ein Lastwagen, der von einem 19-jährigen Neuenburger gesteuert wurde, auf der mittleren Spur der A5 in Neuenburg-Maladière auf der Chaussée Bienne.
Beim Wechsel auf die rechte Fahrspur kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 40-jährigen Frau aus Cornaux gelenkt wurde und auf der rechten Fahrspur fuhr.
Bei Instandsetzungsarbeiten an der Ufermauer am St. Karliquai in der Stadt Luzern kam es am Dienstagvormittag zu einem unerwarteten Abrutschen der Mauer. Personen wurden keine verletzt.
Die Schadenbehebung ist bereits im Gange. Der Verkehr ist bis auf Weiteres unterbrochen. Eine Umleitung ist signalisiert.
Durch Gemeindeammann Daniel Suter konnten zwei Korpsangehörige der Polizei Oberes Fricktal per Anfang Januar 2022 im Grad befördert werden.
Der Jahresrapport des Polizeikorps musste wegen der aktuellen Corona-Lage abgesagt werden, weshalb die Beförderungen im kleinen Rahmen vorgenommen wurden.
Beim Brand in einem Einfamilienhaus dürfte am frühen Dienstagmorgen Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden sein. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 1 Uhr meldeten Anwohner, dass Rauch und Flammen aus den Terrassenfenstern des Hauses dringen würden.
Am Dienstagmorgen hat sich in Thusis ein Arbeitsunfall ereignet. Ein Lastwagenchauffeur stürzte von einer Ladebrücke. Er erlitt eine Oberschenkelfraktur.
Der 58-jährige Mann traf Vorbereitungen um eine Schneefräse von einer Lastwagen-Ladebrücke abzuladen.
Am Dienstag (18.01.2022), um 02:35 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruchalarm aus einem Einkaufszentrum an der Grossfeldstrasse in Mels gemeldet worden. Die unbekannte Täterschaft stahl mehr als dreissig Mobiltelefone und mindestens drei Tablets. Sie richtete zudem grossen Schaden an.
Die unbekannte Täterschaft schlug beim Haupteingangsbereich des Einkaufszentrums die Scheibe ein, brach eine zusätzliche Schiebetüre auf und gelangte so in das Gebäude. Im ersten Obergeschoss schlug sie die Verglasung des Elektronikgeschäfts ein und betrat es.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.