Schweiz

Kanton BL: Hohe Personalbelastung – Polizeihauptposten teilweise geschlossen

Ab Donnerstag, 2. Dezember 2021, können die Polizeihaupt- posten im ganzen Kanton Basel-Landschaft lagebedingt jeweils am Nachmittag vorübergehend geschlossen werden. Der Polizeistützpunkt in Liestal und das Anzeigebüro in Reinach sind ab sofort am Samstag den ganzen Tag geschlossen. Grund für die vorübergehenden Schliessungen ist die hohe Arbeitsbelastung bei der Polizei Basel-Landschaft. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in den vergangenen Wochen mehrere mutmassliche Einbrecher anhalten und festnehmen. Trotzdem bleibt die Lage bezüglich den Einbruchdiebstählen im Kanton angespannt und das Sicherheitsdispositiv musste entsprechend angepasst werden. Auch bedeutet die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Kontrollen der von den Behörden erlassenen Massnahmen einen hohen Arbeitsaufwand für die Polizei Basel-Landschaft. Des Weiteren mussten Angehörige der Polizei Basel-Landschaft in den vergangenen Wochen mehrere Einsätze in anderen Kantonen leisten.

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Igis GR: Mit Betäubungsmitteln handelndes Ehepaar (56, 54) ermittelt

Die Kantonspolizei Graubünden hat in Igis ein Ehepaar ermittelt, das mit Betäubungsmitteln handelte. Den beiden wird vorgeworfen, in den letzten drei Jahren über ein Kilo Heroin verkauft zu haben. Dem 56-jährigen Schweizer und der 54-jährigen Schweizerin wird vorgeworfen, zwischen Juni 2018 und Juni 2021 über drei Kilogramm Heroin angekauft und teilweise konsumiert zu haben.

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Bulle FR: Pakete aus Briefkästen gestohlen – Täter (50) angezeigt

Seit Januar 2020 wurden in Bulle mindestens dreissig Pakete aus Briefkästen oder vor Wohnblöcken entwendet. Die Ermittlung ermöglichte die Identifizierung des mutmasslichen Täters, der in der Region wohnhaft ist. Dieser wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Seit Januar 2020 bis November 2021 sind in Bulle mindestens dreissig Pakete aus Briefkästen oder vor Wohnblöckeeingängen entwendet worden.

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Basel BS: 47-jähriger Mann von Unbekannten geschlagen - Zeugenaufruf

Am Dienstag, 30. November 2021, um circa 16.30 Uhr, haben unbekannte Personen einen 47-jährigen Mann in der Nähe des Barfüsserplatzes geschlagen und erheblich verletzt. Das Opfer konnte sich selbständig zur ambulanten Behandlung ins Spital begeben. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt war der Mann bei der Haltestelle Pilgerstrasse in ein Tram der Linie 3 eingestiegen. Im Tram – allenfalls auch nach dem Aussteigen bei der Haltestelle Barfüsserplatz – fragten ihn vier Unbekannte nach Geld. In der Folge schlugen zwei Personen auf ihn ein. Das Opfer konnte keine Angaben zum Signalement machen.

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Kanton GL: Rückblick Aktion "Licht gibt Sicht" 2021

In der Zeit vom Montag, 01.11.2021, bis Freitag, 26.11.2021, führte die Kantonspolizei Glarus kantonsweit die Aktion "Licht gibt Sicht" durch. In der dunklen Jahreszeit wurde ein spezielles Augenmerk auf die Beleuchtungen der Fahrzeuge gelegt. Während der Aktionsdauer mussten 55 Beleuchtungen vorne, 14 Heck-, 6 Kontrollschildbeleuchtungen sowie 7 Bremslichter beanstandet werden. Bei Fahrrädern mussten 6 Lichter vorne und 14 Lichter hinten bemängelt werden. Total wurden 9 Ordnungsbussen ausgesprochen. Im Zusammenhang mit Licht gab es keine Rappportierung, jedoch hatten die Kontrollen in fünf Fällen anderweitige Rapporterstattungen zur Folge.

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Interlaken / Unterseen BE: Zwei Jugendliche im Zusammenhang mit Raub angehalten

Im Zusammenhang mit einem am Montagabend in Unterseen verübten Raub hat die Kantonspolizei Bern zwei Jugendliche angehalten und vorläufig festgenommen. Sie stehen im Verdacht, am Raub beteiligt gewesen zu sein. Mutmassliche Zusammenhänge mit drei anderen Raubdelikten werden untersucht. Am Montag, 29. November 2021, um zirka 18.40 Uhr, wurde in Unterseen an der Unteren Goldey eine Frau von zwei Unbekannten bedroht und beraubt. Umgehend wurde die Nachsuche nach den Tätern aufgenommen und am Folgetag ein Zeugenaufruf publiziert (Polizei.news berichtete).

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Kanton LU: Vorsicht vor Telefonbetrügern

Innert weniger Stunden sind im Kanton Luzern zahlreiche Telefonbetrugsfälle gemeldet worden. Angebliche Polizisten verlangen nach Geld, um angeblich verletzte Familienangehörige medizinisch betreuen zu können. Die Polizei mahnt zur Vorsicht. Am Mittwoch, 1. Dezember 2021, gingen bei der Luzerner Polizei innert Kürze mehrere Meldungen ein, wonach angebliche Polizisten per Telefon in italienischer oder hochdeutscher Sprache Geldforderungen platzierten. Diese Gelder, teils in sechsstelliger Höhe, würden benötigt, weil Familienangehörige einen Unfall gehabt hätten und ohne Überweisungen keine medizinische Hilfe gewährleistet werden könne. Betroffen von diesen Anrufen waren heute insbesondere ältere Personen in der Stadt Luzern.

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Seedorf UR / A2: PW kollidiert mit Lastwagen – eine Person verletzt

Heute Mittwoch, 1. Dezember 2021, kurz nach 06.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd. Kurz vor der Autobahnausfahrt Altdorf kollidierte die Lenkerin bei einem Überholmanöver aus derzeit ungeklärten Gründen seitlich mit einem Luzerner Lastwagen mit Anhänger. In der Folge prallte das Auto an die Leitplanke und kollidierte schliesslich mit dem Anhänger. Die 63-jährige PW-Lenkerin zog sich erhebliche Verletzungen zu. Sie wurde durch den Rettungsdienst Uri ins Kantonsspital überführt. Der LKW-Lenker blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 30'000 Franken.

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Ried-Muotathal SZ: 6 Hanfindooranlagen und 1 Haschischküche aufgedeckt

Im Dezember 2020 deckte die Kantonspolizei Schwyz in Ried-Muotathal in einem Gebäude eine Hanfindooranlage auf. Im Rahmen der nachfolgenden Ermittlungen entdeckten die Ermittler weitere fünf Hanfindooranlagen und eine Haschischküche im gleichen Industriegebäude. Zudem wurden 7500 Hanfpflanzen und mehrere Zehntausend Franken sichergestellt. In den Indooranlagen wurden sowohl legaler CBD-Hanf als auch Drogenhanf angebaut.

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Emmen LU / A2: Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen

Gestern Abend ereignete sich auf der Autobahn A2 in Emmen eine Auffahrkollision. Beteiligt waren vier Autos und ein Lieferwagen. Eine Person wurde beim Unfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der Unfall führte zu Rückstau. Am Dienstag, 30. November 2021, ca. 17:45 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A2 in Emmen, Fahrtrichtung Süden, eine Auffahrkollision. Beteiligt waren ein Lieferwagen und vier Personenwagen. Eine Autofahrerin verletzte sich beim Unfall leicht und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.

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Grenchen SO: Explosion in Mehrfamilienhaus – Ursache geklärt

Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn konnten die Ursache für die Explosion in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Grenchen vom 20. November 2021 klären. Demnach stand ein Möbelstück inkl. dessen Inhalt über einen längeren Zeitraum in der Nähe eines Heizkörpers und geriet dadurch in Brand. Als Folge dieses Brandes konnten sich in der Wohnung Rauchgase bilden, welche sich schliesslich entzündeten und folglich zur Explosion bzw. Druckwelle führten.

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Fachveranstaltung „Gegen Gewalt an Frauen“ am 8. Dezember 2021

Im Rahmen der nationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ lädt die OST – Ostschweizer Fachhochschule am 8. Dezember zu einer öffentlichen Fachtagung ein. Mit dem Fokus auf „Gewalt in Ehe und Partnerschaft und die Situation der Mütter“ greift sie ein brisantes Thema auf. Gewalt in der Partnerschaft zu erleben ist eine grosse Verletzung. Oft beginnt die Gewalt schon während der Schwangerschaft. Wie finden sich Wege aus der Gewalt? Mit welchen Schwierigkeiten haben besonders Mütter zu tun? Welche Unterstützungsformen gibt es?

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Hägendorf SO: Nach Streifkollision die Schadensregulierung vernachlässigt

Auf der Solothurnerstrasse zwischen Egerkingen und Hägendorf, hat sich am Dienstagabend ein unbekannter Automobilist nach einer Streifkollision von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Dabei kam ein Fahrradfahrer zu Fall und wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Am Dienstag, 30. November 2021, zwischen 18 Uhr und 18.20 Uhr, kam es auf der Solothurnerstrasse zwischen Egerkingen und Hägendorf, zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Fahrradlenker.

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Realp UR: Kollision zwischen LKW-Anhänger und Personenwagen

Am Dienstagabend, 30. November 2021, kurz nach 16.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Furkastrasse von Hospental Richtung Realp. Zur selben Zeit fuhr ein Solothurner Sattelschlepper mit Anhänger in die entgegengesetzte Richtung. Nach einer leichten Linkskurve im Bereich Mitschen verlor die PW-Lenkerin die Beherrschung über ihr Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn.

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Wie verhält man sich bei einem Brand im Tunnel?

Die Kantonspolizei Zürich betreut auf ihrem Einsatzgebiet pro Fahrtrichtung über 200 Kilometer Autobahn. Davon sind insgesamt über 23 Kilometer Autobahntunnels. Dies ist im Vergleich zum Gotthard-Strassentunnel, der eine Länge von rund 17 Kilometer hat, fast anderthalbmal so lang. Bei so vielen Kilometern Autobahntunnel, die teilweise im Tagesdurchschnitt von bis zu 120›000 Fahrzeugen befahren werden, kommt es auch zu verschiedenen Ereignissen wie Fahrzeugpannen oder Verkehrsunfällen.

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Wallis VS: 171 Fälle aufgeklärt - 9 Täter identifiziert, darunter 7 Minderjährige

Zwischen Februar und August 2021 haben neun Minderjährige und junge Erwachsene zahlreiche Straftaten begangen. Die meisten davon im Mittelwallis, aber auch im Ober- und Unterwallis. Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten zu ihren Verhaftungen sowie zur Aufklärung von insgesamt 171 Fällen. Nach monatelangen Ermittlungen ist es der Kantonspolizei gelungen, sieben Jugendliche und zwei junge Erwachsene im Alter zwischen 15 und 20 Jahren zu identifizieren und festzunehmen. Die jungen Kriminellen, die in Banden agierten, hatten innerhalb von sieben Monaten insgesamt 171 Straftaten begangen.

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Fahrweid ZH: Kollision zwischen Auto und Fussgänger (38)

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger am Dienstagabend (30.11.2021) in Fahrweid (Gemeinde Weiningen) ist der Fussgänger verletzt worden. Nach 19.30 Uhr fuhr eine 28-jährige Fahrzeuglenkerin auf der Niederholzstrasse Richtung Weiningen. Dabei kam es auf dem Fussgängerstreifen zu einer Kollision mit einem 38-jährigen Fussgänger, der die Strasse querte.

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Wattwil SG: Fussgänger (66) von Lastwagen angefahren

Am Dienstag (30.11.2021), kurz vor 11 Uhr, ist ein 66-jähriger Fussgänger auf der Rietwisstrasse von einem Lastwagen angefahren und einige Meter mitgeschleift worden. Der Fussgänger wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Ein 37-jähriger Lastwagenfahrer fuhr mit seinem Lastwagen auf der Rietwisstrasse Richtung Wattwil Zentrum, nachdem er dort seinen Anhänger abgestellt hatte. Im Bereich einer Baustelle fuhr ein anderer Lastwagen rückwärts auf die Rietwisstrasse, weshalb der 37-Jährige seinen Lastwagen anhielt.

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Bad Ragaz SG / A13: Streifkollision mit Geisterfahrer – Zeugenaufruf

Am Dienstag (30.11.2021), kurz nach 15 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 zwischen Sargans und Bad Ragaz eine Streifkollision zwischen einem Lieferwagen und dem Auto eines entgegenkommenden Autofahrers ereignet. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der oder die Geisterfahrer/-in flüchtete. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen hat kurz vor 15 Uhr mehrere Meldungen von einem Falschfahrer zwischen Sargans und Bad Ragaz erhalten. Kurz nach 15 Uhr ging die Meldung von einem Unfall ein. Wie sich herausgestellt hatte, war ein 32-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen auf dem Überholstreifen der Autobahn A13 von Sargans Richtung Bad Ragaz gefahren.

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Risch Rotkreuz ZG: Fahrzeuglenker/in nach Unfall gesucht - Zeugenaufruf

Ein Fahrzeug ist auf der Autobahn verunfallt. An mehreren Orten wurden Beschädigungen an den Leiteinrichtungen festgestellt. Die Polizei sucht Zeugen. Am Dienstagabend (30. November 2021), um 19:15 Uhr, ist der Einsatzleitzentrale ein unbeleuchtetes Fahrzeug auf der Autobahn A4 in Rotkreuz bei der Überführung auf die A14 in Richtung Luzern gemeldet worden.

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Chur GR: Vier Verkehrsunfälle innerhalb einer Stunde

Die Schneefälle haben am Dienstag (30.11.2021) auf dem Churer Stadtgebiet zu insgesamt vier Verkehrsunfällen geführt. Personen wurden dabei nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstandenen Sachschäden. Die Unfälle sind auf die winterlichen Strassenverhältnisse, beziehungsweise auf das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die gegebenen Strassenverhältnisse zurückzuführen.

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Morschach SZ: Brand zerstört Alphütte

Am Montagabend, 29. November 2021, gingen um 18 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Anrufe über einen Brand im Chalberweidli in Morschach ein. Aufgrund dieser Meldungen wurden die Feuerwehren Morschach und Stoos alarmiert. Da im Gebiet akute Lawinengefahr und starker Schneefall herrschte, musste aus Sicherheitsgründen auf eine Ausrückung zur brennenden Hütte verzichtet werden.

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AR-A5 / Tunnel von Serrières NE: Kollision zwischen zwei Fahrzeugen

Am Montag, 29. November 2021, um 08:25 Uhr, fuhr ein von einer 52-jährigen Frau aus St-Aubin/Sauges gelenktes Auto auf der AR-A5 durch den Tunnel von Serrières in Richtung Biel auf der linken Fahrspur. In einem Moment kollidierte das Fahrzeug mit einem Fahrzeug, das von einem 33-Jährigen aus Cortaillod gelenkt wurde und in die gleiche Richtung fuhr.

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Lussery-Villars VD: Dach und Dachstuhl eines Wohnhauses von Flammen zerstört

Am Montag, den 29. November 2021, gegen 20.10 Uhr, informierten die Bewohner eines an einen Bauernhof angrenzenden Wohnhauses in Lussery-Villars die Feuerwehr über den Notruf 118, dass ihr Haus im Bereich des Dachstuhls in Flammen stehe. Die ersten Patrouillen, die am Brandort eintrafen, stellten fest, dass die Bewohner des Hauses evakuiert werden konnten. Der Brand wurde von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht. Vier Personen erlitten Rauchvergiftungen.

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Vorsicht Iglufahrer – Polizei warnt vor faulen Autofahrern

In den letzten Tagen waren wieder einige Autofahrer als sogenannte Iglu-Fahrer unterwegs. Nur ein Guckloch in die Frontscheibe kratzen reicht nicht. Die Sicht ist dann so stark eingeschränkt, dass solche Verkehrsteilnehmer sich und andere gefährden. Dieses Verhalten kann einen Führerausweisentzug zur Folge haben.

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Kappel SO: Verletzter Mann aufgefunden - Zeugenaufruf

An der Mittelgäustrasse in Kappel ist am Dienstagmorgen ein verletzter Mann aufgefunden worden. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte er Opfer einer Gewalttat durch eine derzeit unbekannte Täterschaft geworden sein. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zu den Umständen, zum Tathergang sowie zur Täterschaft aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.

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Kanton FR: Zwei Täter (73, 63) begehen Diebstähle aus Kircheneinrichtungen

Am vergangenen Dienstag nahm die Kantonspolizei zwei Personen auf frischer Tat fest, die in der Totenkapelle von Heitenried einen Diebstahl begangen hatten. Der Sensebezirk und Umgebung waren seit mehreren Wochen Ziel von Diebstählen aus Kircheneinrichtungen. Eine Untersuchung ist noch im Gange. Während mehreren Wochen wurden in verschiedenen Gemeinden des Sensebezirks und angrenzenden Ortschaften aus Kondolenz-Urnen in Totenkapellen und aus Opferstöcken in Kirchen gestohlen.

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Grimisuat VS: Fussgänger (82) bei Kollision mit Auto schwer verletzt – Zeugenaufruf

Am 29. November 2021 um 15:35 Uhr, kam es in Grimisuat zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger. Der Fussgänger wurde dabei schwer verletzt. Am Montagnachmittag lief ein Fussgänger auf dem Trottoir entlang der Route des Combes in Grimisuat vom Chemin des Versannes in Richtung der Route d'Ayent. Kurz nach dem Fussgängerstreifen, unmittelbar nach der Kreuzung mit der Rue du Centre scolaire, kam es aus noch nicht geklärten Gründen zu einer Kollision zwischen einem in dieselbe Richtung fahrenden Personenwagen und dem Fussgänger.

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Luzern LU: Briefkästen in Brand gesteckt – Tatverdächtiger (28) festgenommen

Am Freitagmorgen, 19. November 2021, wurden in der Stadt Luzern insgesamt vier Briefkästen in Brand gesteckt. Im Rahmen der Nahfahndung konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern. Am Freitagmorgen, 19. November 2021, gingen in der Zeit von kurz nach 08:00 bis kurz vor 09:00 Uhr mehrere Meldungen über brennende Briefkästen in der Stadt Luzern ein. Durch die Einsatzkräfte wurden an der Morgarten-, Obergrundstrasse, Hirschengraben und an der Bahnhofstrasse (in dieser Reihenfolge) rauchende Briefkasten festgestellt. Diese konnten durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden.

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Wetter-Herbstbilanz - insgesamt leicht zu mild

Der vergangene Herbst war insgesamt leicht zu mild, im Norden deutlich zu trocken und verbreitet zu sonnig. Wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt, war es im vergangenen Herbst (September bis November) gegenüber dem langjährigen Mittel von 1981 bis 2010 insgesamt leicht zu mild, im Norden deutlich zu trocken und verbreitet zu sonnig. Nachfolgend soll bezüglich der Temperaturen, Niederschläge und Sonnenscheindauer ein kurzer Überblick über die einzelnen Herbstmonate gegeben werden.

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Unterseen BE: Zwei Unbekannte berauben Frau - Zeugenaufruf

Am Montagabend ist in Unterseen eine Frau von zwei Unbekannten mit einer Pistole bedroht und beraubt worden. Die Täter konnten flüchten. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. In Unterseen wurde am Montag, 29. November 2021, um zirka 18.40 Uhr, eine Frau von zwei Unbekannten beraubt. Die Frau befand sich auf der Unteren Goldey auf Höhe der Hausnummer 45a, als zwei Unbekannte auf sie zukamen.

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Frenkendorf / Münchenstein BL: Vier mutmassliche Einbrecher festgenommen

In der vergangenen Woche konnte die Polizei Basel-Landschaft dank Meldungen von aufmerksamen Drittpersonen in Frenkendorf zwei mutmassliche Einbrecher und in Münchenstein zwei mutmassliche Einbrecherinnen festnehmen. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung, ihre Umgebung im Auge zu behalten und verdächtige Feststellungen umgehend via Notruf 112 zu melden. Am Dienstagvormittag, 23. November 2021, meldete eine unbeteiligte Drittperson der Polizei Basel- Landschaft ein verdächtiges Benehmen im Gebiet Sonnenweg in Frenkendorf BL. Die umgehend angerückten Patrouillen der Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge zwei mutmassliche Einbrecher anhalten und festnehmen. Es handelt sich um zwei Georgier im Alter von 36 und 37 Jahren.

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Chur GR / A13: Nach Kollisionen auf Fahrzeugdach überschlagen – Zeugenaufruf

Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn in Chur hat sich am Montag ein Personenwagen auf das Dach überschlagen. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen. Ein 61-jähriger Automobilist fuhr am Montag um 16.20 Uhr auf der Südspur der Autobahn A13 in Richtung Domat/Ems. Um 16.20 Uhr wechselte er nach ersten Erkenntnissen im Bereiche der Ausfahrt Chur Nord von der Normal- auf die Überholspur.

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Romanshorn TG: Autofahrer (Italiener, 50) mit vereister Frontscheibe unterwegs

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Romanshorn einen Autofahrer angehalten, der mit vereister Frontscheibe unterwegs war. Zudem führte er zwei Kinder ungesichert mit. Kurz nach 8.15 Uhr stoppte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Schulstrasse einen 50-jährigen Autofahrer, der mit vereister Frontscheibe unterwegs war.

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Biel / Lengnau BE: Anklageerhebung nach Gewalttat

Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zur Gewalttat von Anfang November 2020 in Lengnau hat die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura- Seeland den 53-jährigen Beschuldigten wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt. Er befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. Nach Abschluss des Strafverfahrens im Zusammenhang mit der Gewalttat von Anfang November 2020 in Lengnau klagt die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland den Beschuldigten, einen heute 53-jährigen Nigerianer, beim Regionalgericht Berner Jura-Seeland an. Er wird sich insbesondere wegen vorsätzlicher Tötung zu verantworten haben. Der Gerichtstermin steht noch nicht fest.

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Bettwil AG: Auf glatter Fahrbahn verunfallt

Gestern Nachmittag verlor ein Automobilist bei Bettwil auf eisglatter Fahrbahn die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser prallte gegen ein anderes Auto und dann gegen einen Baum. Ein Rettungshelikopter flog den Unfallverursacher ins Spital. Der Unfall ereignete sich am Montag, 29. November 2021, um 16.20 Uhr auf der Muristrasse ausserhalb von Bettwil. In einem Kia fuhr der 32-Jährige von Buttwil kommend in Richtung Bettwil. In der Linkskurve ausgangs Wald brach das Heck des Wagens auf der teilweise verschneiten und vereisten Fahrbahn aus.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.