Am Sonntag, 7. November 2021 gegen 14:30, ereignete sich bei Bovernier ein Verkehrsunfall. Dabei sind acht Personen verletzt worden.
Ein Mann fuhr mit seinem Personenwagen auf der „Route du Grand-St-Bernard“ von Martinach in Richtung Sembrancher. Am Orte genannt „Les Trappistes“, in einer leichten Rechtskurve, geriet das Fahrzeug aus derzeit nicht geklärten Gründen über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn.
Am Wochenende verursachten zwei Autofahrer in Root und Inwil Selbstunfälle. Beide Lenker verloren die Herrschaft über ihr Fahrzeug und verunfallten damit. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend (6. November 2021), 17.30 Uhr, verursachte ein 23-jähriger Mann in Root einen Selbstunfall. Der Mann fuhr mit seinem Auto auf der Luzernerstrasse in Richtung Gisikon. Bei der Bushaltestelle Wiesstrasse überholte er einen Bus, welcher in die Haltebucht einmündete. Dabei überfuhr er mit dem Auto eine Sicherheitslinie.
Zwei Männer wurden am Sonntagabend in Romanshorn von einem Auto erfasst und mussten schwer verletzt ins Spital gebracht werden.
Gegen 18.30 Uhr waren zwei Männer in einem Auto auf der Hofstrasse in Richtung Amriswilerstrasse unterwegs. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verlor der Lenker in einer Kurve die Kontrolle über das Auto und kollidierte mit einem Kandelaber.
In Sachen Wetter erwartet uns bis inklusive Freitag eine unspektakuläre Woche mit ruhigem spätherbstlichem Hochdruckwetter. Im Flachland gehört dazu Nebel oder Hochnebel, darüber hält dagegen für ein paar Tage der Martinisommer Einzug.
Heute Montag liegen bei uns noch die Reste einer schwachen Störung, durch den zunehmenden Hochdruckeinfluss wird die Luft aber von oben her abgetrocknet – oberhalb von 2000 bis 2500 Meter ist der Himmel inzwischen wieder blau.
Am Samstag, 6. November 2021, hat ein Wildhüter des Jagdinspektorats in der Gemeinde Innertkirchen einen Wolf geschossen.
Das Tier wies starke Verletzungen auf, es konnte sich kaum bewegen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Sonntag in Bischofszell der 17-jährige Lenker eines Elektro-Stehrollers verletzt.
Ein 59-jähriger Autolenker war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau gegen 15.45 Uhr auf der Grabenstrasse stadtauswärts unterwegs.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Amriswil einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 20 Uhr an der Egelmoosstrasse einen Autolenker, der zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war.
Die Sicherheitsdirektion hat Daniel Zgraggen zum neuen Leiter Notorganisation/Kreiskommando gewählt. Er tritt seine neue Stelle im Amt für Bevölkerungsschutz und Militär am 1. Mai 2022 an.
Mit dieser Aufgabe verbunden ist insbesondere die Wahrnehmung verschiedener Planungs-, Vorbereitungs- und Koordinationssaufgaben im Bereich Notorganisation/Kreiskommando und Bevölkerungsschutz, aber auch die Konzeptionierung und Durchführung von Ausbildungssequenzen mit den Gemeindeführungsstäben. Ausserdem repräsentiert der Stelleninhaber den Kanton Uri als Kreiskommandant.
Am Sonntag stiess eine Automobilistin mit einem E-Bike-Fahrer zusammen. Diese brachte den verunfallten Fahrradlenker nach Hause hinterliess jedoch keine Kontaktdaten weshalb sie nun gesucht wird.
Am Sonntag, 07. November 2021, kurz vor 18.30 Uhr, fuhr ein 15-jähriger E-Bike-Fahrer auf der Bahnhofstrasse in Richtung Aarauerstrasse als kurz vor dem Restaurant 'Tomate' ein Auto die Strasse überqueren wollte. Dabei kam es zur frontal-seitlichen Kollision. Die Autolenkerin hielt an und brachte den verunfallten Fahrradlenker nach Hause hinterliess jedoch keine Kontaktdaten weshalb sie nun gesucht wird.
Am Samstagmorgen, 6. November 2021, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau die Meldung ein, dass sich in Wolfhalden ein Selbstunfall ereignet habe. Auf einer abfallenden Wiese stehe ein verlassenes Auto. Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte den verantwortlichen Lenker ermitteln. Aufgrund Alkoholsymptomen wurde dem Mann der Führerausweis abgenommen.
Ein 49-Jähriger lenkte sein Auto am frühen Samstagmorgen auf der Nebenstrasse von Thal in Richtung Wolfhalden. In der Kurve im Bereich der Liegenschaft Tobelmühle 885 fuhr der Mann mit seinem Auto geradeaus, rutschte über das abfallende Wiesenbord und stiess schliesslich gegen eine Holzbeige. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, verliess der Mann den Unfallort und begab sich nach Hause. Am Samstagmorgen konnte der verantwortliche Lenker durch die ausgerückte Polizeipatrouille ermittelt werden.
Am Sonntagabend (07.11.2021) wurde in Schaffhausen, in einem Toilettenhäuschen, ein Brand entfacht, wodurch Sachschaden entstand. Personen wurden keine verletzt.
Am Sonntagabend (07.11.2021) um 19:26 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass es in einem WC-Häuschen an der Buchthalerstrasse brenne. Das ausgerückte Pikett der Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Es kommt immer wieder vor, dass Kredit- oder Debitkarten unterwegs, z.B. im Büro, Restaurant oder auf Reisen, gestohlen werden.
Besonders häufig ist der Kartendiebstahl am Bancomaten.
Im Internet tummeln sich zahlreiche unseriöse Anbieter von Streaming-Plattformen. Mit fiktiven Webseiten und gefälschten Identitäten werben sie zunächst mit einem kostenlosen fünftägigen Abo. Schlussendlich endet das Angebot in einer teuren Abofalle.
Neuerdings schreiben die Betrüger Ihre Opfer mit personalisierten Mails an, die auf ein angeblich bereits bestehendes Kundenkonto führen.
Starke Fotos aus dem Polizeialltag mit Bibelversen: Dieser aussergewöhnliche Kalender von Christen in der Polizei in Deutschland und Österreich will Flagge zeigen und hilft, Position zu beziehen: wir stehen hinter unserer Polizei!
Ein tolles Geschenk zum Geburtstag oder zu Weihnachten:
Am Samstag, 06.11.2021, zirka 10:30 Uhr, kam es in Ennetmoos zu einer Kollision, zwischen einem Personenwagen und einem Traktor.
Beim Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen ist beträchtlich.
Am späten Samstagabend hat sich in Bern ein Verkehrsunfall mit drei Autos ereignet. Drei Personen wurden ins Spital gebracht.
Die Strasse musste komplett gesperrt werden. Zum Unfallhergang sind Ermittlungen im Gang.
In Kestenholz hat sich am frühen Sonntagmorgen ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und/oder zu derjenigen Person machen können, welche das Auto zum Unfallzeitpunkt gelenkt hat.
Am Sonntag, 7. November 2021, kurz vor 4.15 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung ein, dass sich auf der Gäustrasse in Kestenholz ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet habe.
Am Samstagmittag ist es auf der Schanfiggerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker und seine Beifahrerin wurden dabei verletzt.
Drei teils stark alkoholisierte Autofahrer mussten in der Nacht zum Sonntag in Rickenbach bei Wil, Oberaach und Frauenfeld ihre Führerausweise abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 20.30 Uhr an der Mattfeldstrasse einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 69-jährigen Schweizer einen Wert von 0,65 mg/l.
Am frühen Sonntagmorgen (07.11.2021) nahm die Stadtpolizei einen jungen Mann in Gewahrsam. Dieser verhielt sich auf dem Polizeiposten aggressiv und wollte das Gebäude im Anschluss an die Amtshandlungen nicht verlassen.
Als er dann auch noch eine Sachbeschädigung beging, wurde er in Gewahrsam genommen.
Bei einem Arbeitsunfall ist am Samstagnachmittag (6.11.2021) in Knonau ein Landwirt tödlich verunfallt.
Im Verlauf des späteren Nachmittags geriet ein 59-jähriger Landwirt aus zurzeit unbekannten Gründen in einen Futtermischwagen. Dabei wurde er tödlich verletzt. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Ein Blick Richtung Berggipfel offenbart es: Der Winter hat Einzug gehalten. Als Folge davon musste für drei Urner Alpenpasse die Wintersperre verhängt werden.
Der Gotthardpass wurde am Freitag, 5. November 2021, definitiv geschlossen.
Am Samstag (06.11.2021), um 17:37 Uhr, hat ein 84-Jähriger mit seinem Auto mehrere Posten auf der Bahnhofstrasse umgefahren.
Er war in angetrunkenem Zustand unterwegs.
Am Sonntag (07.11.2021), um 04:30 Uhr, ist ein 16-Jähriger Eritreer nach einem Einbruchdiebstahl in ein Einkaufsgeschäft an der St.Georgenstrasse durch die Stadt- und die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen worden.
Der mutmassliche Einbrecher demolierte die gläserne Eingangstür des Verkaufsgeschäfts, betrat dieses, behändigte Wertsachen und Verkaufsgegenstände und flüchtete danach zu Fuss.
Am Sonntag (07.11.2021, um 03:50 Uhr, ist ein 38-Jähriger mit seinem Auto auf der Rheinstrasse mit einem Baum kollidiert.
Der unverletzt gebliebene Fahrer wurde als Fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag, 06.11.2021, ca. 11.00 Uhr, kam es an der Oberdorfstrasse in Mollis zu einem Brandfall mit Sachschadenfolge.
Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses bemerkte im Hausflur Feuer und Rauch aus einer elektrischen Steckdose.
Am Samstagnachmittag (06.11.2021) nahmen in Chur am Protestmarsch mit dem Thema "Stopp Corona-Diktatur" und "Nein zum Covid-Gesetz" gegen 2000 Personen teil.
Die Stadtpolizei Chur bewilligte den Anlass unter Auflagen. Die Bilanz zur Kundgebung fällt positiv aus.
Die Bevölkerung hat die freiwillige Waffenrückgabe in Hinwil genutzt und eine grosse Anzahl an Waffen, Waffenbestandteile und Munition zur Vernichtung abgegeben.
Im laufenden Jahr hat die Kantonspolizei in den Polizeiposten bereits 7,5 Tonnen Waffen sowie Zubehör entgegen genommen und fachgerecht entsorgt.
Am Freitag, 5. November 2021, um ca. 17.40 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse in Seelisberg ein Brand ausgebrochen sei.
Die unverzüglich ausgerückten Feuerwehren stellten in einer Wohnung eine starke Rauchentwicklung fest. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Am Samstag (06.11.2021), um 12:30 Uhr, ist auf der Flawilerstrasse, Höhe ARA, ein Auto in Vollbrand geraten.
Die Kantonspolizei St.Gallen geht von einer technischen Ursache aus.
Am späten Freitagabend, 5. November 2021, kam es auf der Kreuzung Binzmühlestrasse/Thurgauerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer. Die fahrzeuglenkende Person entfernte sich danach unerkannt vom Unfallort.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am frühen Samstagmorgen (6.11.2021) ist es auf der A15 (Gemeindegebiet Uster) zu einer Kollision mit drei Fahrzeugen gekommen.
Es sind vier Personen teilweise schwer verletzt worden.
Am frühen Samstagmorgen (06.11.2021) ereignete sich auf der Zürcher Strasse, bei der Autobahneinfahrt Winkeln, ein Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.
Am frühen Samstagmorgen (06.11.2021) wurde die Stadtpolizei St.Gallen aufgrund zweier Männer, welche Gleise am Bahnhof St.Gallen überschritten hatten, durch die Transportpolizei beigezogen.
Einer der beiden Männer wurde schliesslich in Gewahrsam genommen.
Ein alkoholisierter Autofahrer entfernte sich in der Nacht zum Samstag nach einer Kollision in Wigoltingen zu Fuss von der Unfallstelle.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen war der Autofahrer gegen 1 Uhr auf der Bahnhofstrasse in Richtung Hasli unterwegs.
Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Weinfelden musste am Freitag eine Frau ins Spital gebracht werden.
Ein 32-jähriger Autofahrer wollte kurz nach 17 Uhr von der Kreuzlingerstrasse links in die Konstanzerstrasse einbiegen.
Auf der Strasse zwischen Semsales und Vaulruz ereignete sich gestern am späten Nachmittag ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Drei Personen wurden verletzt. Die Kantonsstrasse wurde für zwei Stunden gesperrt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Freitag, 5. November 2021 gegen 17.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und drei verletzten Personen auf der Strasse zwischen Semsales und Vaulruz gerufen.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Freitagabend auf der Solothurnerstrasse in Hägendorf ein Auto mit 158 km/h gemessen. Erlaubt sind auf diesem Strassenabschnitt 80 km/h.
Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden und wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.
Am Freitag (05.11.2021), in der Zeit zwischen 18 und 18:30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Oberstrasse zu einem kleinen Brand in einem Kellerabteil gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Kantonspolizei St.Gallen von Brandstiftung aus.
In der Zeit zwischen Freitag und Samstag (06.11.2021), 22 bis 02 Uhr, sind an der Johannes-Kesslerstrasse und an der Hauptstrasse mehrere Sachbeschädigungen, vor allem an Fahrzeugen, begangen worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Facebook Marketplace ist bei Verkäufern beliebt. Das wissen auch die Betrüger. Sie melden sich über Facebook Messenger beim Anbieter und interessieren sich angeblich für die Ware. Sie bieten an, dass DPD die Ware abholt und bei der Abholung das Geld in einem Couvert übergibt.
Allerdings müsse der Verkäufer PCS Aufladecoupons erwerben und diese dem Käufer übermitteln. Sind die Aufladecoupons erst einmal in den Händen der Betrüger, hört man nie mehr was von Ihnen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 45 vom 08.11.2021 bis 14.11.2021 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehr durchgeführt werden:
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung zwischen 5:00 und 16:30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen auf dem rechten Ufer zu rechnen ist.
Am Donnerstag, 4. November, gegen 17:20 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Neuenburger mit seinem Fahrzeug auf der Rue du Rocher in Neuenburg.
An der Kreuzung mit der Rue des Fahys kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 41-jährigen Neuenburger gesteuert wurde.
Am Freitagnachmittag, 5. November 2021, überfiel ein Mann ein Uhren- und Schmuckgeschäft im Kreis 1.
Der mutmassliche Täter konnte kurze Zeit später am Bahnhof Stadelhofen in einem Zug festgenommen werden. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.