Schweiz

Liesberg BL: Selbstunfall mit entwendetem Lastwagen – eine Person verletzt

Am Donnerstag, 14. Oktober 2021, kurz nach 20.00 Uhr, verursachte der Lenker eines Lastwagens auf der Delsbergstrasse in Liesberg BL einen Selbstunfall mit einem zuvor entwendeten Lastwagen. Der Lenker wurde dabei verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 19-jährige Lenker, ein deutscher Staatsangehöriger, auf der Delsbergstrasse von Laufen herkommend in Richtung Liesberg. Aus noch nicht restlos geklärten Gründen verlor der Fahrer in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kollidierte zuerst linksseitig mit einer Leitplanke und anschliessend mit der rechtsseitigen Felswand. Dabei überschlug es das Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbständig verlassen.

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Bezirke Hinwil und Uster ZH: Regionale Polizeikontrollen

Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (14./15.10.2021) an verschiedenen Orten in den Bezirken Hinwil und Uster kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt. Anlässlich der Polizeikontrollen wurden zahlreiche Fahrzeuge und deren Insassen einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Dabei wurde ein 64-jähriger Schweizer angehalten und verhaftet, der in seinem Auto rund 25 Kilogramm Cannabis mit sich führte.

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Gold Sponsor 2021/2022 von Polizei.news: Derman Kebap Produktions AG

Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Derman Kebap Produktions AG als „Gold Sponsor 2021/2022“. Die Derman Kebap Produktions AG mit Sitz in Altbüron (LU) unterstützt die Polizei gerne bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.

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Reinach BL: Gartenhaus in Brand geraten

Am Donnerstag, 14. Oktober 2021, kurz vor 16.15 Uhr, kam es in einem Gartenhaus am Leurüttiweg in Reinach BL zu einem Brandfall. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden. Die entsprechende Meldung war um 16.15 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel- Landschaft in Liestal eingegangen. Trotz dem raschen Eingreifen der Feuerwehr konnte nicht verhindert werden, dass das Gartenhaus vollständig niederbrannte.

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Beinwil am See AG: Automobilistin (62) prallt gegen Hauseingang

Eine Automobilistin verlor gestern Abend die Herrschaft über ihren Wagen und prallte mit grosser Wucht gegen den Eingang eines Wohnhauses. Es blieb bei grossem Sachschaden. Der Selbstunfall ereignete sich am Donnerstag, 14. Oktober 2021, gegen 22.30 Uhr auf der Wührimattstrasse in Beinwil am See. Auf dieser schmalen Quartierstrasse verlor die Automobilistin die Herrschaft über ihren Wagen. Dieser prallte in der Folge mit grosser Wucht gegen den Eingang eines angrenzenden Mehrfamilienhauses.

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Luzern LU: Velo kollidiert mit Auto – Polizei sucht Zeugen

Auf der Zürichstrasse in Luzern ist gestern Nachmittag ein Velofahrer in ein abbiegendes Auto geprallt. Er verletzte sich dabei und musste ins Spital gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Am Donnerstag, 14. Oktober 2021, 14:10 Uhr, beabsichtigte eine Autofahrerin, die in der Stadt Luzern auf der Zürichstrasse vom Löwenplatz herkam, nach links in ein Parkhaus abzubiegen. Da der Gegenverkehr stillstand, bog sie ab. Gleichzeitig war ein Fahrradfahrer vom Schlossberg her auf der Zürichstrasse parallel zur stehenden Fahrzeugkolonne unterwegs. Der Velofahrer prallte in das abbiegende Fahrzeug. Er stürzte und musste mit Verletzungen durch den Rettungsdienst 144 ins Spital überführt werden.

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Bern BE: Mehrere Personen anlässlich unbewilligter Kundgebung weggewiesen

Nach erneuten, teils gewaltbereiten Aufrufen zu einer unbewilligten Kundgebung in Bern haben sich am Donnerstagabend abermals Personen beim Bahnhof versammelt. Zahlreiche Personen wurden für Kontrollen in polizeiliche Räumlichkeiten gebracht, mehrere hundert Personen vor Ort kontrolliert und bis am Freitagmorgen weggewiesen. Zudem werden Anzeigen in Aussicht gestellt. Am Donnerstagabend, 14. Oktober 2021, folgten erneut zahlreiche Personen den teils gewaltbereiten Aufrufen zu einer unbewilligten Kundgebung in Bern. Die Kantonspolizei Bern stand deshalb wiederum mit einem grösseren Aufgebot im Einsatz. Gegen 19.30 Uhr versammelte sich im Bereich des Bahnhofs eine grössere Personengruppe. Unbeteiligte wurden mittels Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, sich von der unbewilligten Kundgebung zu distanzieren und die Örtlichkeit umgehend zu verlassen. Die grössere Personengruppe, welche der Aufforderung nicht Folge leistete, wurde in der Folge von den Polizistinnen und Polizisten umstellt.

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Filzbach GL: Autofahrer (78) übersieht vortrittsberechtigte PW-Lenkerin (56)

Am Donnerstag, 14.10.2021, 11.45 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Filzbach ein Verkehrsunfall. Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte vom Kiesplatz unterhalb des Brämbodens nach links in Richtung Filzbach einzubiegen. Dabei übersah der 78-jährige links ein talwärts fahrendes, vortrittsberechtigtes Auto und es kam zu einer Kollision.

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Bern BE: Fussballspiel - Eishockeyspiel - erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet

Am Samstag finden in Bern das Fussballspiel BSC Young Boys – FC Luzern sowie das Eishockeyspiel SC Bern – HC Ambri- Piotta statt. Es wird die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Am Samstag, 16. Oktober 2021, findet in Bern um 18.00 Uhr das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Um 19.45 Uhr beginnt dann das Eishockeyspiel zwischen dem SC Bern und dem HC Ambri-Piotta.

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Nesselnbach AG: Fussgänger angefahren - Zeugenaufruf

Heute früh wurde ein Fussgänger ausserhalb von Nesselnbach von einem unbekannten Auto angefahren und leicht verletzt. Die Kantonspolizei sucht die Person am Steuer des Autos und Augenzeugen. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 14. Oktober 2021, kurz nach 6.30 Uhr auf der Hauptstrasse ausserhalb von Nesselnbach. Bei Dunkelheit und dichtem Nebel ging der Fussgänger dieser Ausserortsstrecke entlang, um zur Arbeit zu gelangen. Unter diesen heiklen Sichtbedingungen in Richtung Mellingen marschierend, wurde er plötzlich von einem nachfolgenden Auto gestreift. Dabei stürzte er und zog sich Prellungen am Knie zu.

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St.Gallen SG: 75-jährige Frau übergibt falschen Polizisten 20'000 Franken

Am Dienstag (12.10.2021) kurz vor 11:00 Uhr, hat eine 75-jährige Frau im Westen der Stadt einem Mann, der sich als Polizist ausgab, Bargeld in der Höhe von 20'000 Franken übergeben. Eine 75-jährige Frau erhielt einen Anruf von einer hochdeutschsprechenden Polizistin. Sie gab fälschlicherweise an, dass nach einem Überfall zwei Täter verhaftet worden seien. Diese hätten unter anderem den Namen der 75-Jährigen mit sich getragen.

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St.Gallen SG: Seniorin (77) übergibt Bargeld und Bankkarten an falsche Polizisten

Am Montag (11.10.2021), in der Zeit zwischen 17:20 Uhr und 18:00 Uhr, hat eine 77-jährige Frau in Osten der Stadt einem Mann, der sich als Polizist ausgab, Schmuck, Bargeld und Bankkarten im Wert von mehreren tausend Franken übergeben. Eine unbekannte Täterschaft nahm telefonisch Kontakt mit einer 77-jährigen Frau auf und gab sich als Polizei aus. Sie sprach kein Dialekt und gab fälschlicherweise an, dass die Frau überwacht werde und die Gegend aufgrund drei flüchtiger Männer nicht mehr sicher sein. Per Telefon wurde sie angefordert Schmuck, Bargeld und Bankkarten mit PIN-Code der Polizei zu übergeben.

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Oberriet SG: Mit gestohlenem Lieferwagen Unfall verursacht und angezündet

Am Donnerstag (14.10.2021), kurz vor 02:35 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Lieferwagen gestohlen. Sie fuhr mit damit in eine Unterführung an der Wiesenstrasse. Dabei wurde der komplette Aufbau des Lieferwagens abgerissen, weil der Lieferwagen zu hoch war. Anschliessend fuhr die Täterschaft zur Rietstrasse, wo sie den Lieferwagen im Naturschutzgebiet abstellte und anzündete. Der Lieferwagen brannte komplett aus. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

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Liestal BL: Kollision zwischen Personenwagen und Motorradfahrer (16)

Am Donnerstag, 14. Oktober 2021, kurz nach 06.45 Uhr, ereignete sich auf der Verzweigung Erzenbergstrasse /Gasstrasse in Liestal BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad. Der Motorradlenker wurde dabei verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr eine 23-jährige Personenwagenlenkerin auf der Erzenbergstrasse in Liestal in Fahrtrichtung Füllinsdorf. Bei der Verzweigung Erzenbergstrasse/Gasstrasse beabsichtigte sie nach links in die Gasstrasse abzubiegen.

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Kanton Luzern: Pius Frei neuer Eidgenössischer Schiessoffizier

Auf Antrag des Justiz- und Sicherheitsdepartementes hat Bundesrätin Viola Amherd, Chefin des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Major Pius Frei (53) aus Pfaffnau zum Eidgenössischen Schiessoffizier Kreis 12 für die Amtsdauer 2022 bis 2025 ernannt. Der Schiesskreis 12 umfasst das gesamte Gebiet des Kantons Luzern. Pius Frei tritt die Nachfolge von Oberst Peter Glur an, der diese Funktion in den letzten 16 Jahren ausübte.

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Unterrealta GR: Nicht betriebssicheren Autotransporter angehalten

Am Donnerstagvormittag hat die Kantonspolizei Graubünden in Unterrealta einen Anhängerzug angehalten. Bei der Kontrolle wurden gravierende Mängel an der Fahrzeugkombination festgestellt. Ein 38-jähriger Chauffeur fuhr mit einem in Italien eingelösten Anhängerzug um 07.30 Uhr auf der Autostrasse N13 in Richtung Süden und wurde ins Schwerverkehrskontrollzentrum in Unterrealta abgeleitet. Nebst weiteren Mängeln wurde bei der Kontrolle der Fahrzeugkombination festgestellt, dass die Reifen am Anhänger teilweise bis auf die Karkasse abgefahren waren. Zudem konnten am Zugfahrzeug schwerwiegende Mängel am Bremssystem festgestellt werden.

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Zürich ZH: Mutmasslicher Täter (Türke, 46) nach Gewaltdelikt verhaftet

Am Mittwochabend (13.10.2021) ist in Zürich-Altstetten eine 30-jährige Frau tot aufgefunden worden (Polizei.news berichtete). Aufgrund der vorgefundenen Situation ist von ein einem Tötungsdelikt auszugehen. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet. Gegen 01.00 Uhr fand sich auf der Regionalwache Aussersihl der Stadtpolizei Zürich ein schwer verletzter 46-jähriger Türke ein, der unverzüglich in ein Spital gebracht wurde. Polizeiliche Ermittlungen zeigten, dass es sich beim Verletzten um den Ehemann der verstorbenen Frau bzw. dringend Tatverdächtigen des Tötungsdelikts handelt.

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BAFU lehnt Abschussgesuch für drei Jungwölfe aus dem Kärpf-Rudel ab

Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat das Gesuch des Kantons Glarus um eine Abschussbewilligung von drei Jungwölfen aus dem Kärpf-Rudel abgelehnt. Die Schäden in geschützten Nutztierherden liegen unter der Schwelle, die für einen Eingriff erreicht sein muss. Am 24. September 2021 hat der Kanton Glarus beim BAFU ein Gesuch eingereicht für eine Regulierung des Wolfrudels am Kärpf.

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JVA Hindelbank BE: Ausstellung zu Schloss- und Anstaltsgeschichte

Aus Anlass zu 300 Jahren Schloss Hindelbank und 125 Jahren Nutzung durch den Kanton Bern als Anstalt öffnet die Justizvollzugsanstalt für Frauen einige ihrer Türen. In einer Ausstellung wird die Schloss- und Anstaltsgeschichte erlebbar gemacht. Eine umfangreiche Publikation zeichnet die Kultur- und Sozialgeschichte sowie die Entwicklung des Strafvollzugs seit dem 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nach.

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Möhlin AG: Motorradfahrer (18) stürzt und verletzt sich schwer

Ein junger Motorradfahrer kam gestern Abend ausserorts von der Strasse ab und stürzte. Er wurde verletzt ins Spital gebracht. Der 18-Jährige fuhr am Mittwoch, 13. Oktober 2021, kurz nach 21 Uhr auf der Hauptstrasse von Möhlin in Richtung Mumpf. Dabei musste er ausserorts eine Vollbremsung einleiten. Als Folge davon verlor er die Herrschaft über die 125 ccm-Maschine und stürzte. Ersthelfer fanden den jungen Mann ansprechbar neben der Strasse liegend und betreuten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

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Luzerner Polizei setzt sich kompetent für die Sicherheit der Bevölkerung ein

Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern. Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.

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Oensingen SO / A1: Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos – zwei Personen verletzt

Auf der Autobahn A1 bei Oensingen in Richtung Zürich hat sich am Mittwochnachmittag eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Am Mittwoch, 13. Oktober 2021, ereignete sich kurz vor 15.40 Uhr auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 bei Oensingen in Richtung Zürich eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos. Dabei wurde die Lenkerin des vordersten Autos (BMW) und der Lenker des mittleren Autos (Audi) leicht verletzt.

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Zürich ZH: Gewaltkriminalität - Frau (†30) im Kreis 9 verstorben – Zeugenaufruf

Am Mittwochabend, 13. Oktober 2021, wurde eine Frau im Kreis 9 schwer verletzt. Die Frau ist ihren Verletzungen erlegen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen. Kurz vor 20.45 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Stadtpolizei gemeldet, dass eine Frau im Bändliquartier im Kreis 9 um Hilfe ruft. Als die alarmierte Polizei eintraf, fanden sie eine bewusstlose Frau mit Stichverletzungen am Boden vor. Die sofort eingeleiteten Reanimationsversuche durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich blieben leider erfolglos. Die 30-jährige Frau verstarb noch vor Ort.

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Kanton LU: Mutter und Sohn angeklagt - 3.5 Jahre Freiheitsstrafe und Geldstrafe gefordert

Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Verfahren gegen eine 70-jährige Frau und ihren 33-jährigen Sohn abgeschlossen. Um sich einen luxuriösen Lebensstil zu ermöglichen, haben die beiden Beschuldigten u.a. gefälschtes pornografisches Bildmaterial verkauft und Heiratsschwindel betrieben. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie damit mehrere hundert tausend Franken ergaunert haben. Die Staatsanwaltschaft hat beide Personen beim Kriminalgericht des Kantons Luzern angeklagt. Sie fordert je Freiheitsstrafen von 3.5 Jahren und Geldstrafen. Für beide Personen gilt die Unschuldsvermutung. Im Jahr 2016 starteten die Beschuldigten ihr Geschäft mit dem Verkauf von pornografischem Material. Bis zur ihrer Verhaftung im Oktober 2018 haben sie pornografisches Material von einer kanadischen Website heruntergeladen und dieses Material anschliessend auf einschlägigen Websites als "eigenes Material" verkauft. Sie gaben sich gegenüber den Käufern als die betreffenden Frauen aus und führten diese so hinters Licht. Sie ergaunerten so mehrere hunderttausend Franken.

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A2 / Melano TI: Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 6 Uhr morgens auf der A2 in Richtung Norden bei Melano ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, stiess ein 37-jähriger italienischer Autofahrer aus der Provinz Lecco mit einem vor ihm fahrenden Fahrzeug zusammen, das von einem 33-jährigen italienischen Staatsbürger aus der Provinz Varese gesteuert wurde.

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Siders VS: Gefährdung im Strassenverkehr - Zeugenaufruf

Am 12. Oktober 2021, gegen 14.45 Uhr, verursachte ein Autofahrer am Steuer eines Personenwagens vor dem Hôtel de Ville in Sierre einen Selbstunfall. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass sich der Fahrer vor dem Unfall in der Stadt Sierre gefährlich verhalten hat. Wer durch diesen Autofahrer gefährdet wurde, wird gebeten, sich bei der Walliser Kantonspolizei zu melden. Ein Mann fuhr am Steuer eines braunen Personenwagens der Marke BMW mit Walliser Kontrollschildern innerorts Siders. Er kollidierte heftig mit einem Betonblock vor dem Rathaus. Infolge des Aufpralls landete der Block etwa 24 Meter von seiner ursprünglichen Position entfernt an einem Baum auf der Terrasse der Bar "Le Soho". Es wurde niemand verletzt.

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Riggisberg BE: Fahrzeug landet auf Dach – Fahrer schwer verletzt

In Riggisberg ist am Mittwochnachmittag ein Auto von der Strasse abgekommen und hat sich überschlagen. Der Fahrer wurde schwer verletzt geborgen und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Am Mittwoch, 13. Oktober 2021, kurz nach 14.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein Verkehrsunfall in Riggisberg gemeldet. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war ein Autofahrer auf der Grabenstrasse in Richtung Riggisberg unterwegs gewesen, als das Fahrzeug nach einem Waldstück, auf Höhe einer Sägerei, aus noch zu klärenden Gründen von der Strasse abkam und über das angrenzende abschüssige Grasbord geriet. Dabei überschlug sich das Auto und kam schliesslich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

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Kriens LU: Fussgängerin von Auto erfasst und verletzt

In Kriens ist auf der Obernauerstrasse am Mittwochmorgen eine Frau auf dem Fussgängerstreifen erfasst worden. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Am Mittwoch, 13. Oktober 2021, 9:40 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der Obernauerstrasse in Kriens in Richtung Obernau. Vor einem Fussgängerstreifen hielt er an, um einer Fussgängerin die Möglichkeit zu geben, die Fahrbahn zu queren. Ein nachfolgender Fahrer eines Lieferwagens erfasste die Situation zu spät und prallte ins Heck des stillstehenden Autos. Durch den Anprall wurde der Personenwagen nach vorne geschoben, wodurch die Fussgängerin vom Auto erfasst wurde.

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St.Gallen SG: Betrunkener Jugendlicher (Pole, 17) in Gewahrsam genommen

Am Dienstag (12.10.2021) nahm die Stadtpolizei einen Jugendlichen in polizeilichen Gewahrsam. Dieser war stark betrunken und wurde zuvor in einem Zug von der Transportpolizei schlafend angetroffen und aus dem Zug begleitet. Anschliessend äusserte er mehrere Beleidigungen gegen die anwesenden Polizisten. Er führte zudem ein Messer mit sich. Am Dienstagabend kurz vor 23 Uhr wurde die Stadtpolizei zum Bahnhof St.Gallen gerufen. Die Transportpolizei musste zuvor einen stark betrunkenen Jugendlichen aus einem Zug begleiten, da er nicht geweckt werden konnte.

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Hägendorf SO: Lieferwagenlenkerin fährt in Metallgeländer und anschliessend davon

Eine derzeit unbekannte Lieferwagenlenkerin ist am Dienstagmittag beim „Coop Supermarkt“ in Hägendorf in ein Metallgeländer gefahren. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr die Frau anschliessend davon. Die Polizei hat Ermittlungen zur Identität der Schadenverursacherin aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Am Dienstag, 12. Oktober 2021, gegen 12.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines weissen Lieferwagens (evtl. Ford Transit) auf der Nordseite vom „Coop Supermarkt“ in Hägendorf beim Rückwärtsfahren in ein Metallgeländer. Ohne sich um den angerichteten Schaden von mehreren CHF 1'000.- zu kümmern, entfernte sich die zirka 30-40-jährige, blonde Frau von der Kollisionsstelle. Das Verursacherfahrzeug dürfte hinten links im Bereich der Lichtanlage beschädigt sein. Die Polizei hat Ermittlungen zur Identität der Verursacherin aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.

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St.Gallen / Rorschach SG: Drei Einbruchdiebstähle in Restaurants

In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen (13.10.2021), sind unbekannte Täterschaften in drei Restaurants in St.Gallen und in Rorschach eingebrochen. Sie stahlen unter anderem Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Unbekannte Täterschaften sind in St.Gallen in Restaurants an der Hinteren Bahnhofsstrasse, an der Neugasse und in Rorschach an der Feldmühlestrasse eingebrochen. In allen drei Fällen verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.

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Niederbipp BE: Quadfahrer bei Unfall schwer verletzt - ins Spital geflogen

Am Dienstag ist in Niederbipp ein Quad gekippt, wobei dessen Lenker unter das Fahrzeug geriet und schwer verletzt wurde. Er musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Der Unfallhergang wird untersucht. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 12. Oktober 2021, um zirka 17.55 Uhr, beim Waldenalp in Niederbipp. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein Angehöriger der Feuerwehr Niederbipp nach einer Meldung zu einem Vegetationsbrand mit einem Quad unterwegs, als das Fahrzeug in steilem Gelände kippte. Dabei geriet der Mann unter den Quad und wurde schwer verletzt.

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Muttenz BL: Falscher Polizist - ein mutmasslicher Betrüger verhaftet

Am Dienstag, 12. Oktober 2021, konnte in Muttenz BL ein Mann im Zusammenhang mit Anrufen von falschen Polizisten angehalten werden. Die Polizei Basel- Landschaft warnt und ruft zur Vorsicht vor dieser Betrugsmasche auf. Gestützt auf polizeiliche Ermittlungen konnte am 12. Oktober 2021 in Muttenz BL der mutmassliche Betrüger, ein 18-jähriger deutscher Staatsangehöriger, welcher als Abholer in einem Fall von „falschem Polizisten“ unterwegs war, durch die Polizei angehalten werden. Bereits am Tag zuvor wurde das Opfer von einem falschen Polizisten kontaktiert und übergab anschliessend einem unbekannten Abholer einen grösseren Geldbetrag und Schmuck.

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Angezuckerte Berge durch Kaltfront

In der Nacht brachte eine Kaltfront teilweise kräftige Regengüsse und in den Bergen eine Portion Neuschnee. In Höhenlagen ab 1300 Metern ist die Landschaft heute Morgen angezuckert. Bis zum Eindunkeln gab es gestern nur da und dort ein paar Schauer, dies am ehesten ganz im Osten. In der vergangenen Nacht erfasste uns dann allerdings von Norden her eine etwas aktivere Kaltfront, sie brachte vorübergehend kräftigere Regenschauer.

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Glarus GL: Ermittlungsverfahren gegen zwei Diebe abgeschlossen

Am Mittwoch, 11.08.2021, 10.15 Uhr, wurden in Glarus zwei Männer einer Personenkontrolle unterzogen. Die beiden hatten zuvor mehrere Tage illegal in einem Werkzeugschuppen beim Bahnhof Glarus logiert. Bei der Kontrolle des Schuppens konnten diverse Gegenstände verdächtiger Herkunft festgestellt werden. Die beiden 51- und 21-jährigen rumänischen Staatsbürger wurden daraufhin verhaftet und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet.

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Züberwangen SG: Mann auf Velo kollidiert mit Fussgänger

Am Dienstag (12.10.2021), kurz nach 23:00 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Mann auf seinem Velo mit einem Fussgänger zusammengestossen. Dabei wurden beide Männer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden. Ein 27-jähriger Mann fuhr mit seinem Velo auf dem Rad-/Gehweg der St.Gallerstrasse Richtung Zuzwil. Gleichzeitig lief ein 51-jähriger Mann zu Fuss auf demselben Rad-/Gehweg in entgegengesetzte Richtung nach Wil.

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Eichberg SG: Einbruchdiebstahl in Einfamilienhaus

Am Sonntag (10.10.2021), in der Zeit zwischen 09:30 Uhr und 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Härdlistrasse eingebrochen. Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Im Inneren stahl sie Schmuck sowie einen Tresor. Anschliessend begab sie sich in die Garage, wo sie den Tresor gewaltsam öffnete und Bargeld sowie Uhren im Wert von mehreren tausend Franken stahl.

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St.Margrethen SG: Auto fährt Fussgängerin (23) an – Zeugenaufruf

Am Montag (11.10.2021), um 07:15 Uhr, hat eine unbekannte männliche Person mit seinem Auto eine Fussgängerin auf einem Fussgängerstreifen der Hauptstrasse angefahren. Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Nachdem der unbekannte Autofahrer Erstbestreuung leistete, fuhr er mit seinem Auto weiter. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Eine 23-jährige Frau war zu Fuss auf der Hauptstrasse unterwegs. Sie überquerte einen Fussgängerstreifen in der Nähe eines Kreisverkehr Platzes auf Höhe Mineralbad Business Hotel. Gleichzeitig fuhr ein unbekannter Autofahrer mit seinem Auto aus dem Kreisverkehrsplatz in Richtung des Fussgängerstreifens. Aus bislang unbekannten Gründen kam er zur Kollision zwischen dem Auto und der Frau auf dem Fussgängerstreifen.

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Lenzburg AG: Rotlicht missachtet und Unfall verursacht

Weil sie das Rotlicht missachtete, verursachte eine Automobilistin heute Morgen auf einer Kreuzung in Lenzburg einen Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand. Der Schaden ist beträchtlich. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 13. Oktober 2021, um 6.15 Uhr auf der Neuhofkreuzung in Lenzburg. Vom Zentrum kommend wartete die Lenkerin eines VW Caddy an der roten Ampel, um nach links in Richtung Autobahn abzubiegen. Dabei achtete sie sich versehentlich auf die falsche Ampel und fuhr vermeintlich bei grün los. In der Folge kam es zur Kollision mit einem von Wohlen kommenden Mazda, der tatsächlich bei grün gefahren war.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.