Am Sonntag wird im Stadion Wankdorf der Schweizer Cupfinal zwischen dem Servette FC und dem FC Lugano stattfinden.
Aufgrund des voraussichtlich grossen Besucheraufkommens, sowie zwei bewilligten Fanmärschen kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr. Es wird empfohlen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Donnerstag, 30. Mai 2024, circa 08.50 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt wegen eines Brandes an einem Baukran zur Binningerstrasse ausrücken müssen.
Sie konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Zurzeit erreichen uns Lärmmeldungen, welche auf den Betrieb von akustischen Vogelschutzanlagen zurückzuführen sind.
Wenn der Lärm ausserhalb der in der Polizeiverordnung aufgeführten Zeiten festgestellt wird, ist in erster Linie das Gespräch mit der verantwortlichen Person zu suchen.
Am Mittwoch, 5. Juni 2024, starten und landen Kampfflugzeuge des Typs F/A-18 der Armee auf der Nationalstrasse A1 im Kanton Waadt.
Damit testet die Armee ihre Fähigkeit, Flugzeuge auch von improvisierten Standorten aus zu betreiben.
Immer häufiger müssen persönliche Daten im Internet preisgeben werden, um Dienstleistungen, etc. in Anspruch nehmen zu können.
Dies machen sich auch Betrüger zunutze, indem sie versuchen, Daten zu fremden Identitäten zu erlangen, um diese danach missbräuchlich einzusetzen.
Nach intensiven Ermittlungen im Zusammenhang mit mehreren Bränden im Raum Bonstetten hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwochabend (29.05.24) drei Männer festgenommen.
Seit März 2024 kam es in Bonstetten zu rund einem Dutzend kleinerer und grösserer Brände. Unter anderem brannten eine Scheune und ein leerstehendes Bauernhaus.
Am Mittwoch (29.05.2024) kam es auf der Zürcher Strasse zu einem Strassenverkehrsunfall zwischen einem E-Scooterfahrer und einem Autofahrer.
Beim Unfall wurde der E-Scooterfahrer leicht verletzt.
Wegen Bauarbeiten müssen Teile des Bahnhofs Lenzburg zwischen dem 1. und 14. Juni 2024 für den Bahnverkehr gesperrt werden.
Dies führt zu Fahrplanänderungen und Zugausfällen. Es verkehren Ersatzbusse. Die SBB empfiehlt allen Reisenden, vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen.
Am Dienstagabend ist es in Konolfingen zu einem Einschleich- und einem Fahrzeugdiebstahl gekommen.
Der mutmassliche Täter konnte kurz darauf angehalten werden. Er wird verdächtigt, weitere Vermögensdelikte begangen zu haben. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Die Umfahrungen von Ebnat-Kappel, Bütschwil, Wattwil und Lichtensteig werden zwischen Anfang und Mitte Juni punktuell für den Verkehr gesperrt.
Das Strassenkreisinspektorat Wattwil nimmt während den Sperrungen die jährlichen Tunnelreinigungen, den Sicherheitsschnitt und diverse Strassenunterhaltsarbeiten vor.
Am Mittwoch wurde in Kreuzlingen ein E-Bike-Fahrer bei einer Kollision mit einem Auto leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Als Folge des revidierten Polizeigesetzes hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau die dazu gehörige Verordnung angepasst. Sowohl das Gesetz als auch die Verordnung treten per 1. Juni 2024 in Kraft.
Im November 2023 hat der Grosse Rat die Änderung des Polizeigesetzes verabschiedet, die Referendumsfrist ist am 1. März 2024 ungenutzt abgelaufen. Mit den Änderungen wird den aktuellen Entwicklungen und den Erwartungen an die Polizei Rechnung getragen, insbesondere der Bedarf nach Prävention in verschiedenen Bereichen hat stark zugenommen.
An diesem Wochenende findet die 38. Ruderregatta auf dem Sarnersee statt.
Am Start werden über 1400 Boote aus dem In- und Ausland sein. Die Regatta ist einer der grössten in ganz Europa.
Die Schweizer Bevölkerung reist wieder mehr. Das Sicherheitsgefühl bei Auslandreisen ist dabei so hoch wie noch nie in den letzten acht Jahren.
Nichtsdestotrotz sagt eine Mehrheit, dass Reisen in den letzten zwölf Monaten unsicherer geworden ist.
Online-Shopping ist beliebt. Das lockt auch Betrüger/innen an. Kredit- und Debitkartendelikte nehmen jedes Jahr um 10 bis 20 Prozent zu. Die weitaus häufigste Betrugsmasche ist Phishing.
Dabei vertrauen die Täter/innen auf die Gutgläubigkeit und das Unwissen ihrer Opfer. Genau hier setzt die Polizei an. Bereits mit wenigen Vorsichtsmassnahmen können Kartenbesitzer/innen verhindern, dass sie bestohlen werden.
Derzeit sind im Bereich von Strassenbaustellen vermehrt Fehlverhalten zu beobachten, welche nicht nur die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sondern auch die des Baustellenpersonals gefährden.
Die Kantonspolizei erinnert an das richtige Verhalten und kündigt Kontrollen an.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat in den Monaten März und April mit täglichen Kontrollen und Aktionen im unteren Kleinbasel Gewalt-, Drogen- und Eigentumsdelikte bekämpft.
Die bisherige Bilanz ist erfolgreich: Im Jahr 2024 wurde in diesem Gebiet noch kein schweres Gewaltdelikt verübt, die Anzeigen wegen Delikten wie Raub und Diebstahl haben sich auf dem ganzen Stadtgebiet signifikant reduziert.
Am Mittwoch (29.05.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es auf dem Ragolweg zu einem Selbstunfall mit einem landwirtschaftlichen Motorkarren gekommen.
Ein 40-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (29.05.2024), um 18:40 Uhr, ist es auf der Ringstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Motorradfahrerin gekommen.
Die 17-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (29.05.2024), kurz nach 18:45 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 22-jähriger Mann und ein 21-jähriger Mann wurden dabei unbestimmt verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Mittwoch (29.05.2024), kurz nach 23:35 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Täterschaft versucht in eine Wohnung im Bereich Kirchrain einzubrechen.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die beiden Tatverdächtigen, ein 25-jähriger sowie ein 30-jähriger Algerier festgenommen werden.
Basel, Bern und Zürich planten, gemeinsam eine Mobilitätsplattform aufzubauen, die es den Nutzenden ermöglicht, nahtlos Reisen zu planen, zu buchen und zu bezahlen.
Im Rahmen einer Gesamtabwägung haben die drei Städte beschlossen, das Projekt aufgrund voraussichtlich zu hoher Gesamtkosten nicht weiterzuverfolgen.
Den Verlust oder den Diebstahl eines Ausweises musst du persönlich bei der Polizei melden, damit niemand deine Identität missbrauchen kann und du einen neuen Ausweis bestellen kannst.
Mit dieser Meldung wird dein Pass oder deine Identitätskarte automatisch ungültig.
Ab Montag, 3. Juni 2024, saniert das Strassenkreisinspektorat Wattwil in der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann diverse Bachdurchlässe.
Die Kapazität der Rohranlagen wird damit erhöht.
Am Samstagnachmittag intervenierten das Amt für Wald und Natur, die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung des Baches Trey in Châtonnaye.
Der mutmassliche Verursacher der Verschmutzung wird zur Anzeige gebracht.
Während seines Präsidialjahres reiste Regierungsrat Philippe Müller in verschiedene Regionen des Kantons und tauschte sich an sechs Anlässen mit unterschiedlichen Gesellschafts- und Altersgruppen zu Sicherheitsthemen aus.
Dabei konnten zahlreiche interessante Eindrücke und Erkenntnisse gewonnen werden.
Am Mittwoch, 29. Mai 2024, hat Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti seine Direktion an seine Nachfolgerin Céline Huber übergeben.
Ab dem 1. Juni 2024 steht die neu gewählte Regierungsrätin Céline Huber der Sicherheitsdirektion vor. Die offizielle Stabsübergabe fand am Mittwoch, 29. Mai 2024, im Saal des „Goldenen Schlüssels“ in Altdorf statt - im Beisein von zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun wird der Spiezwilertunnel auf der A6 zwischen Spiez und Mülenen der Reinigung unterzogen. Dafür kommt es zu einer Sperrung.
Die Tunnel entlang der Nationalstrassen werden regelmässig gereinigt. Dies dient nicht einzig der Sauberkeit.
Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen und die Region Zürichsee-Linth laden zu einer Informationsveranstaltung über die regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster ein.
Der Anlass findet am Mittwoch, 3. Juli 2024, 19.00 Uhr, in der Turnhalle in Uznach statt.
Am Dienstag, 28.05.2024, ca. 17:00 Uhr, ereignete sich am Kleinzaun in Netstal ein Verkehrsunfall.
Ein 67-jähriger Traktorfahrer wollte vor einem Fabrikareal sein Gefährt samt Heulader wenden.
In der Nacht vom Dienstag, 28.05.2024, auf den Mittwoch, 29.05.2024, wurde auf einer Baustelle im Gebiet Linthgüetli in Netstal eine Baubaracke aufgebrochen.
Die unbekannte Täterschaft brach mit einem Trennwerkzeug das Vorhängeschloss auf und verschaffte sich Zutritt zur Baubaracke.
Am Freitagabend wird in der Stockhorn Arena Thun das Barrage Spiel zwischen dem FC Thun und dem GC Zürich stattfinden.
Aufgrund des voraussichtlich grossen Besucheraufkommens sowie einem bewilligten Fanmarsch kommt es in Thun zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr. Es wird empfohlen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Dienstagnachmittag (28.05.2024) ist es an der Zentralstrasse in Neuhausen am Rheinfall zu einer Kollision zwischen einem Buben (6-jährig) und einem Personenwagen gekommen.
Der Bub wurde dabei Verletzt und musste mit der Sanität in ein Spital gebracht werden.
Du hast eine Polizeiausbildung oder berufliche Erfahrungen im Bereich Verkehrsbildung oder Pädagogik und möchtest künftig wertvoll zur Verkehrssicherheit im Kanton Schwyz beitragen?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung.
In der Nacht auf Mittwoch konnten vier verdächtige Personen angehalten werden.
In ihrem Fahrzeug befand sich eine grössere Menge Kupferkabel. Die Personen wurden festgenommen.
Am Dienstag, 28. Mai 2024, ist es in Walzenhausen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bikefahrer gekommen.
Der Zweiradfahrer wurde verletzt.
Am Dienstagabend ist ein Mann in Nidau von einer unbekannten Person bei einem versuchten Raub mit einem Messer verletzt worden.
Der mutmassliche Täter flüchtete in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Dienstag wurde ein Velofahrer in Berlingen bei einer Kollision mit einem Auto unbestimmt verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Da wir uns der Wander-, Berg- und Tourensaison nähern, möchten die Kantonspolizei Wallis und ihre Partner auf folgende Präventionsmitteilung hinweisen:
Oberhalb 2200 m blieben die Bedingungen winterlich. Die weit überdurchschnittliche Schneedecke erfordert eine sorgfältige Vorbereitung. Die Bedingungen können tückisch sein und erfordern erhöhte Wachsamkeit.
Gestern Nachmittag ereignete sich kurz nach 14 Uhr ein Verkehrsunfall in Sarnen auf der Autostrasse A8.
Zwei 20-jährige Motorradfahrer waren im Begriff ein Auto zu überholen.
Im Rahmen der Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri wird die letzte verbleibende Baustelle beim Sonnenhoftunnel zurückgeräumt und die ursprüngliche Verkehrsführung wiederhergestellt.
Diverse Fertigstellungsarbeiten mit Sperrungen folgen noch, bevor die Pannenstreifen-Umnutzung in Betrieb genommen werden kann.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.