Bei einem Fussgängerstreifen in Würenlos stiess am Dienstagabend ein Auto mit einem Fussgänger zusammen. Der Jugendliche wurde verletzt.
Das Auto fuhr weiter und wird gesucht.
Am Dienstag (28.05.2024), kurz vor 15:35 Uhr, ist es auf dem Rathausplatz zu einem Unfall zwischen einem Kind auf einem Kickboard und einem Bus gekommen.
Der 9-jährige Knabe wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (28.05.2024), um 17:35 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Auto gekommen.
Der 98-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstag (28.05.2024), um 18:10 Uhr, ist es auf der Fürschwendistrasse zu einem Unfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 64-jährige Mann stürzte über einen Schlauch und wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Alpine Air Ambulance ins Spital gebracht.
Am Dienstag (28.05.2024), kurz vor 20:15 Uhr, ist es im Bereich Untere Hulftegg zu einem Selbstunfall von einem Motorradfahrer gekommen.
Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am kommenden Wochenende vom Freitag, 31.05.2024 bis Sonntag, 02.06.2024 findet in Engelberg, die ÖKK Bike Revolution statt.
Bei dieser Rennserie messen sich Amateur und Elite Mountainbike-Fahrer in unterschiedlichen Kategorien.
Ab Samstag, 8. Juni 2024, baut das Tiefbauamt den Deckbelag auf der Kantonsstrasse in Kirchberg ein.
An diesem Wochenende muss die Fürstenlandstrasse zwischen der Bahnunterführung und der Rütihofstrasse für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Mit dem Einbau des Deckbelags werden die Bauarbeiten auf der Kantonsstrasse abgeschlossen.
Der Touring Club Schweiz hat die Sicherheit von 15 Veloschlössern unterschiedlicher Bauart getestet. Grundsätzlich gilt, je massiver die Schlösser, umso schwieriger sind sie zu knacken, wobei der Preis nicht zwingend entscheidend ist.
In einem weiteren Test wurden sieben Velotaschen verglichen, die auch auf dem Rücken getragen werden können. Eine dieser 2-in-1-Hybridtaschen erzielte die Empfehlung „hervorragend“ und drei weitere wurden als „sehr empfehlenswert“ eingestuft.
An der diesjährigen Generalversammlung des TCS beider Basel nahmen rekordverdächtige 300 Mitglieder teil.
In seiner Ansprache ging Sektionspräsident Christophe Haller auf verschiedene Highlights des letzten Jahres ein, darunter die neue Tankstelle beim TCS Center in Füllinsdorf, die wochenlang die günstigste Tankstelle der Schweiz war und den Benzinpreis im Umkreis sogar langfristig senken konnte.
An Tagen mit hohen Verkehrsfrequenzen bilden sich im engen Dorfkern von Sta. Maria in der Val Müstair immer wieder stehende Fahrzeugkolonnen.
Nun soll eine optimierte Verkehrsreglung des Tiefbauamts Graubünden an Spitzentagen für Entlastung sorgen und Stausituationen verhindern.
Wandern ist sehr beliebt und weit verbreitet. Aber beim Bergwandern verunfallen immer wieder Menschen tödlich. Oft passieren Unfälle, weil Wandernde die Risiken und Herausforderungen unterwegs falsch einschätzen.
Die BFU engagiert sich deshalb dafür, dass Wanderungen besser geplant werden können. Gemeinsam mit Partnern hat sie eine Methode entwickelt, nach der geschulte Personen Wanderungen nach ihren technischen Anforderungen und ihrer Gefährlichkeit bewerten.
Glarner Kantonspolizisten verstärken das Sicherheitsaufgebot für die Ukraine-Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock im Juni 2024.
Am 15./16. Juni 2024 findet auf dem Bürgenstock (NW) die Ukraine-Friedenskonferenz statt.
Im Kanton Glarus begegnet fast jedes Kind im Alter von etwa 4-5 Jahren einem Polizisten.
Dies geschieht, wenn die Kleinen im Kindergarten von den Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei Glarus, Christian Eggenberger oder Andreas Widmer, besucht und unterrichtet werden.
Am Montagvormittag, 27. Mai 2024, kurz vor 10.00 Uhr, verlor ein in Sissach BL auf der Autobahn A22, im Chienbergtunnel, in Richtung Basel fahrender Lastwagen ein mitgeführtes Toi Toi WC-Häuschen.
Dieses kollidierte in der Folge mit einem korrekt entgegenkommenden Sattelmotorfahrzeug. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 28. Mai 2024, kurz vor 13.15 Uhr, kam es während eines Schulausflugs einer Primarschulklasse in Rünenberg BL zu einem Zwischenfall, bei dem mehrere Kinder mit einer unbekannten Substanz in Kontakt kamen und in der Folge allergische Reaktionen zeigten.
Nach der Erstversorgung vor Ort wurden 13 Kinder in verschiedene Spitäler gebracht.
Heute sorgte ein Hochdruckkeil, welcher sich von Frankreich zur Alpennordseite ausdehnte, für eine Wetterberuhigung.
Sie erfolgte allerdings aufgrund von topographischen Gegebenheiten am Alpennordhang zögernder als in der übrigen Schweiz. Warum dies so war, wird im heutigen Meteoblog etwas näher erläutert.
Vor wenigen Tagen fand nach rund einem Jahr erneut ein Treffen der politischen Begleitkommission für das Projekt der zweiten Gotthardröhre in Airolo statt.
An der Sitzung nahmen wie üblich politische Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden Airolo und Göschenen, der Kantone Uri und Tessin sowie Mitarbeitende des Bundesamts für Strassen (ASTRA) teil. Es wurden verschiedene Themen besprochen, insbesondere der Stand der aktuellen und künftigen Arbeiten, deren Zeitpläne bisher eingehalten wurden.
Am Dienstag (28.05.2024), kurz nach 13 Uhr, ist ein Tanklastwagen beim Chriesisteiweg von der Strasse abgekommen und drohte abzurutschen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Lastwagen sichern.
Bereit für Neues? Die Hauptabteilung Verkehrspolizei sucht Verstärkung!
Die Hauptabteilung Verkehrspolizei ist für den Vollzug des Strassenverkehrsrechts zuständig und leistet im Rahmen der Spezialversorgung auf dem Kantonsgebiet St.Gallen einen wichtigen Beitrag für die Verkehrssicherheit.
Am Dienstag (28.05.2024), um 10:20 Uhr, ist es auf der Husenstrasse zu einem Selbstunfall einer Velofahrerin gekommen.
Die 43-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Rega flog sie ins Spital.
Am Montag (27.05.2024), um 00:50 Uhr, haben zwei vorerst unbekannte Personen ein Auto an der Benknerstrasse durchsucht.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnten zwei tatverdächtige Männer, ein 28-jähriger Algerier und ein 33-jähriger Marokkaner festgenommen werden.
Einsatzkräfte der Verkehrspolizei haben am Sonntag in Fischingen Verkehrskontrollen durchgeführt.
Vier Personen werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Zudem wurden in einem Auto 100 Gramm Marihuana festgestellt.
Am Samstagabend (25.05.2024), ca. 17.30 Uhr ereignete sich in der Stadt Schaffhausen auf dem Bleicheplatz-Areal ein Raub.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Ein Tourist hat am Montagmorgen (27.5.2024) bei der Kantonspolizei Zürich Anzeige wegen Diebstahls seines Rucksacks mit Laptop erstattet.
Dank einem Tracker, den er ebenfalls in seinem Rucksack mitführte, konnte der mutmassliche Dieb lokalisiert und festgenommen werden.
Am Freitag, 24.05.2024, zwischen 17.15 und 17.35 Uhr kam es an der Brombacherstrasse, Höhe Liegenschaft 29 zu einem Verkehrsunfall.
Dabei entfernte sich der Lenker eines Elektroscooters pflichtwidrig von der Unfallstelle, obwohl er bemerkt hatte, dass ein Velofahrer gestürzt war.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden ist es heute Morgen im Reussport-Tunnel zu einer Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde beim Unfall niemand. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA führt auf der A3 zwischen Murg und Weesen in Fahrtrichtung Zürich vom 2. Juni bis zum 5. Juli 2024 dringende Belagsinstandsetzungen durch.
Die Arbeiten erfordern Nachtsperrungen der Seestrecke und damit verbunden die nächtliche Verkehrsumleitung durch den Kerenzerbergtunnel im Gegenverkehr.
In der Nacht vom Montag auf Dienstag, 27./28. Mai 2024, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Liestal BL und Hölstein BL insgesamt drei mutmassliche Diebe anhalten und vorübergehend festnehmen.
Sie werden verdächtigt, mehrere Fahrzeuge durchsucht und aus diesen Gegenstände gestohlen zu haben.
Ab Montag, 3. Juni 2024 bis zirka Freitag, 28. Juni 2024, werden beim Anschluss Glattbrugg die beiden Lichtsignalanlagen ZH132 + ZH133 saniert.
Die Sanierungsarbeiten sind mit Verkehrsbehinderungen im Bereich der beiden Lichtsignalanlagen verbunden.
Von Montag, 3. Juni 2024, 7 Uhr, bis Dienstag, 13. August 2024, 17 Uhr, ist die Durchfahrt der Hardturmrampe im Abschnitt Rosengarten- bis Hardturmstrasse durchgehend erschwert.
Eine Fahrbahnbreite von 3,5 m ist gewährleistet.
Am Montag, 27. Mai 2024, ging um 11.30 Uhr bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass das Seewasser bei der Badi Altendorf teilweise mit Öl bedeckt sei.
In Absprache mit der Feuerwehr Altendorf konnte geklärt werden, dass im benachbarten Hafen in der Nacht auf Montag ein Boot gesunken war.
Ein alkoholisierter Velofahrer verursachte am Montagabend in Steinebrunn einen Selbstunfall.
Er wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Geopolitische Themen wie Kriege und Handelsstreitigkeiten haben Auswirkungen auf die Schweiz und Europa.
Wesentliche betroffene Bereiche sind unter anderem Wirtschaft, Infrastrukturen und die Sicherheit. Wichtig ist daher, die Zusammenhänge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Risiken und Gefahren realistisch einzuschätzen.
Am Montag (27.05.2024), kurz nach 11:45 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 75-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
Am Montag (27.05.2024), kurz nach 15:35 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Kleinbus und einer Fussgängerin gekommen.
Die 81-jährige Fussgängerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (27.05.2024), kurz nach 21:25 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Wilerstrasse zu einem Autobrand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Sonntag (26.05.2024), kurz vor 16:10 Uhr, ist es auf der Betliserstrasse mutmasslich bei einem Ausweichmanöver zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Der genau Unfallhergang ist unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (27.05.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen die Übergabe von knapp 40’000 Franken und mehreren Goldvreneli an einen 20-jährigen Schweizer vereitelt, der als Abholer in einem „Falscher Polizist“ Betrugsversuch agierte.
Der Mann wurde festgenommen.
Der Regionale Fahndungs-, Ermittlungs- und Jugenddienst übernimmt die Bearbeitung von regionalen Kriminalitätsschwerpunkten und hat im Rahmen der Grundversorgung eine sehr bedeutende Rolle übernommen.
Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n Sachbearbeiter/in REFJD FL-NT.
Die alpine Einsatzgruppe ist eine Sonderfunktion der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden.
Diese Mitarbeiter sind zu ihrer alltäglichen Funktion als Polizisten spezialisiert auf die Tatbestandsaufnahme im alpinen Gelände.
Rund um die Verzweigung Sierre-Est sowie zwischen Sierre-Ouest und Sion-Est werden Bohrungen bis zu einer Tiefe von 50 Metern durchgeführt, um die Beschaffenheit des Untergrunds zu klären.
Der Verkehr in Richtung Pfynwald wird lokal umgeleitet.
Ab Sommer 2024 bis voraussichtlich im Herbst 2027 wird die A6 zwischen Thun-Süd und Spiez/Wimmis erneuert.
Dies ist der letzte Abschnitt des Gesamterneuerungsprojekts der A6 Rubigen – Thun – Spiez.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.