Schweiz

Kirchberg SG: Fürstenlandstrasse für Abschlussarbeiten gesperrt

Ab Samstag, 8. Juni 2024, baut das Tiefbauamt den Deckbelag auf der Kantonsstrasse in Kirchberg ein. An diesem Wochenende muss die Fürstenlandstrasse zwischen der Bahnunterführung und der Rütihofstrasse für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Mit dem Einbau des Deckbelags werden die Bauarbeiten auf der Kantonsstrasse abgeschlossen.

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TCS: Veloschlösser im Test - Preis ist kein Knackpunkt

Der Touring Club Schweiz hat die Sicherheit von 15 Veloschlössern unterschiedlicher Bauart getestet. Grundsätzlich gilt, je massiver die Schlösser, umso schwieriger sind sie zu knacken, wobei der Preis nicht zwingend entscheidend ist. In einem weiteren Test wurden sieben Velotaschen verglichen, die auch auf dem Rücken getragen werden können. Eine dieser 2-in-1-Hybridtaschen erzielte die Empfehlung „hervorragend“ und drei weitere wurden als „sehr empfehlenswert“ eingestuft.

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TCS beider Basel geht mit Tempo 30 vor Bundesgericht

An der diesjährigen Generalversammlung des TCS beider Basel nahmen rekordverdächtige 300 Mitglieder teil. In seiner Ansprache ging Sektionspräsident Christophe Haller auf verschiedene Highlights des letzten Jahres ein, darunter die neue Tankstelle beim TCS Center in Füllinsdorf, die wochenlang die günstigste Tankstelle der Schweiz war und den Benzinpreis im Umkreis sogar langfristig senken konnte.

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BFU: Sicheres Bergwandern erfordert gute Planung

Wandern ist sehr beliebt und weit verbreitet. Aber beim Bergwandern verunfallen immer wieder Menschen tödlich. Oft passieren Unfälle, weil Wandernde die Risiken und Herausforderungen unterwegs falsch einschätzen. Die BFU engagiert sich deshalb dafür, dass Wanderungen besser geplant werden können. Gemeinsam mit Partnern hat sie eine Methode entwickelt, nach der geschulte Personen Wanderungen nach ihren technischen Anforderungen und ihrer Gefährlichkeit bewerten.

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A22 bei Sissach BL: Lastwagen kollidiert mit Toi Toi WC-Häuschen

Am Montagvormittag, 27. Mai 2024, kurz vor 10.00 Uhr, verlor ein in Sissach BL auf der Autobahn A22, im Chienbergtunnel, in Richtung Basel fahrender Lastwagen ein mitgeführtes Toi Toi WC-Häuschen. Dieses kollidierte in der Folge mit einem korrekt entgegenkommenden Sattelmotorfahrzeug. Verletzt wurde niemand.

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Rünenberg BL: Mehrere Kinder nach allergischer Reaktion in Spitalpflege

Am Dienstag, 28. Mai 2024, kurz vor 13.15 Uhr, kam es während eines Schulausflugs einer Primarschulklasse in Rünenberg BL zu einem Zwischenfall, bei dem mehrere Kinder mit einer unbekannten Substanz in Kontakt kamen und in der Folge allergische Reaktionen zeigten. Nach der Erstversorgung vor Ort wurden 13 Kinder in verschiedene Spitäler gebracht.

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Airolo TI: Zweite Gotthardröhre - Sitzung der politischen Begleitkommission

Vor wenigen Tagen fand nach rund einem Jahr erneut ein Treffen der politischen Begleitkommission für das Projekt der zweiten Gotthardröhre in Airolo statt. An der Sitzung nahmen wie üblich politische Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden Airolo und Göschenen, der Kantone Uri und Tessin sowie Mitarbeitende des Bundesamts für Strassen (ASTRA) teil. Es wurden verschiedene Themen besprochen, insbesondere der Stand der aktuellen und künftigen Arbeiten, deren Zeitpläne bisher eingehalten wurden.

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Kaltbrunn SG: Auto durchsucht – Algerier (28) und Marokkaner (33) festgenommen

Am Montag (27.05.2024), um 00:50 Uhr, haben zwei vorerst unbekannte Personen ein Auto an der Benknerstrasse durchsucht. Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnten zwei tatverdächtige Männer, ein 28-jähriger Algerier und ein 33-jähriger Marokkaner festgenommen werden.

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Stadt Basel BS: E-Scooter-Fahrer fährt unvorsichtig vor heranfahrendes Fahrrad

Am Freitag, 24.05.2024, zwischen 17.15 und 17.35 Uhr kam es an der Brombacherstrasse, Höhe Liegenschaft 29 zu einem Verkehrsunfall. Dabei entfernte sich der Lenker eines Elektroscooters pflichtwidrig von der Unfallstelle, obwohl er bemerkt hatte, dass ein Velofahrer gestürzt war.

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A3 / Murg-Weesen SG: Sperrungen aufgrund von Instandsetzungsarbeiten

Das Bundesamt für Strassen ASTRA führt auf der A3 zwischen Murg und Weesen in Fahrtrichtung Zürich vom 2. Juni bis zum 5. Juli 2024 dringende Belagsinstandsetzungen durch. Die Arbeiten erfordern Nachtsperrungen der Seestrecke und damit verbunden die nächtliche Verkehrsumleitung durch den Kerenzerbergtunnel im Gegenverkehr.

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Kanton BL: Diebstahl aus Fahrzeugen – drei Tatverdächtige festgenommen

In der Nacht vom Montag auf Dienstag, 27./28. Mai 2024, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Liestal BL und Hölstein BL insgesamt drei mutmassliche Diebe anhalten und vorübergehend festnehmen. Sie werden verdächtigt, mehrere Fahrzeuge durchsucht und aus diesen Gegenstände gestohlen zu haben.

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Altendorf SZ: Boot in Hafen gesunken – Zeugenaufruf

Am Montag, 27. Mai 2024, ging um 11.30 Uhr bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass das Seewasser bei der Badi Altendorf teilweise mit Öl bedeckt sei. In Absprache mit der Feuerwehr Altendorf konnte geklärt werden, dass im benachbarten Hafen in der Nacht auf Montag ein Boot gesunken war.

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Weiterbildungen rund um geopolitische Themen an der Fachhochschule OST

Geopolitische Themen wie Kriege und Handelsstreitigkeiten haben Auswirkungen auf die Schweiz und Europa. Wesentliche betroffene Bereiche sind unter anderem Wirtschaft, Infrastrukturen und die Sicherheit. Wichtig ist daher, die Zusammenhänge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und Risiken und Gefahren realistisch einzuschätzen.

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Gossau SG: Auffahrkollision zwischen zwei Autos – zwei Verletzte

Am Montag (27.05.2024), kurz nach 11:45 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 75-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.