Schweiz

Zürich-Affoltern: Nicht bewilligte eritreische Veranstaltung verhindert

Am Samstag, 18. Mai 2024, verhinderte die Stadtpolizei Zürich eine nicht bewilligte Veranstaltung von Eritreern im Raum Zürich-Affoltern. In der Vergangenheit kam es bei solchen Veranstaltungen schon zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Mehrere Dutzend Personen wurden kontrolliert und weggewiesen.

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St.Gallen SG: Halskette entrissen, wodurch die Frau (70) stürzte – Zeugenaufruf

Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 14:50 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einer verletzten Frau an der Unterstrasse erhalten. Wie sich herausstellte, war der Frau zuvor von einem unbekannten Mann die Halskette entrissen worden, wodurch die Frau stürzte. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Rorschacherberg SG: Gegen parkierten PW geprallt

Am Sonntag (19.05.2024), kurz nach 0:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, auf der Seebleichestrasse ein Auto in ein parkiertes Auto geprallt sei. Wie sich herausstellte hatte ein 45-jähriger Mann sein Auto in alkoholisiertem Zustand und trotz Führerausweisentzug gelenkt, den Unfall verursacht und sich danach von der Unfallstelle entfernt.

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St. Gallenkappel SG: Mann (54) prallt mit beiden linken Reifen gegen den Randstein

Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 21:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall auf der Rickenstrasse, Eingangs Betzikon, erhalten. Ein 55-jähriger Mann war mit seinem Auto gegen den Randstein einer Verkehrsinsel geprallt. Wie sich herausstellte, war der Mann in alkoholisiertem Zustand unterwegs.

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Zuzwil SG: Unfall zwischen Auto und Töff - Sachschaden von rund 5'000 Franken

Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 14:45 Uhr, hat sich auf der Herbergstasse ein Verkehrsunfall mit einem beteiligten Auto und einem Motorrad ereignet. Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

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Dietschwil SG: Selbstunfall - Mann flüchtet vor einer Blut- und Urinproben Entnahme

Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 13:50 Uhr, ist ein 32-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Landstrasse verunfallt. Das Auto prallte gegen eine Mauer und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Der alkoholisierte Autofahrer wurde leicht verletzt, verweigerte jedoch die Untersuchung durch den Rettungsdienst, verhielt sich renitent und versuchte zu flüchten.

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Zentralwallis: Grosses Polizeiaufgebot bei der „Alchemy Tattoo Expo“

Am 18. Mai 2024 zog die „Alchemy Tattoo Expo“ in Conthey mehr als 200 Mitglieder der „Hells Angels“ an. Die vor Ort von der Walliser Kantonspolizei festgelegten Bedingungen wurden eingehalten. Es kam zu keinen Zwischenfällen mit Ausnahme von Provokationen zwischen zwei rivalisierenden Banden auf der Autobahn A9 auf dem Rückweg von der Veranstaltung.

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Wassen UR / A2: Acht Klima-Aktivisten blockieren Gotthard und sorgen für Störung

Heute Samstag, 18. Mai 2024, 11.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass sich mehrere Personen auf die Fahrbahn der Autobahn A2 beim Rastplatz Dieden in Wassen begeben hätten und so den Verkehr stören würden. Die umgehend ausgerückten Patrouillen der Kantonspolizei Uri konnten die Personen von der Fahrbahn entfernen.

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Auffahrunfall in Bilten GL: Bremsung auf A3 zu spät bemerkt

Am Freitag, 17. Mai 2024, 1645 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Bilten, Fahrtrichtung Graubünden, ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen. Auf der Überholspur fahrend, bemerkte eine 20-jährige Autolenkerin zu spät, dass das vorausfahrende Fahrzeug abgebremst wurde.

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Region Werdenberg SG: Technische Verkehrskontrollen

Von Donnerstag auf Freitag (17.05.2024), in der Zeit zwischen 14 Uhr und 0:15 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen technische Verkehrskontrollen in der Region Werdenberg durchgeführt. Dabei wurden diverse unerlaubte oder nicht gemeldete technische Änderungen an Fahrzeugen sowie Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsrecht festgestellt. Ein Auto wurde stillgelegt. Wie so oft bei Kontrollen, konnten auch Tatbestände ausserhalb des Strassenverkehrs festgestellt werden.

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Oberuzwil SG: Vier Fahrzeugeinbrecher (Asylbewerber) angehalten

Am Freitag (17.05.2024), kurz nach 4:50 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an der Bahnhofstrasse vier Männer angehalten. Die zwei marokkanischen, der tunesische und der algerische Asylberber führten mutmassliches Deliktsgut von Diebstählen aus Fahrzeugen mit sich. Sie wurden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen erliess gegen die vier Männer Strafbefehle.

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Aargau: Koordinierte Polizeikontrolle in den Kantonen Zürich und Aargau

Die Kantonspolizei führte zusammen mit der Kantonspolizei Zürich sowie mehreren Partnerorganisationen eine mehrstündige Fahndungsaktion im Grenzgebiet Zürich/Aargau sowie auf der A1 durch. Im Fokus der Fahndungsaktion stand die Suche nach mobilen Verdächtigen auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Hotspots wie Bahnhöfen.

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Winistorf (Drei Höfe) SO: Lenker (71†) stirbt bei Selbstunfall

In einem Waldstück bei Winistorf ist am Freitag ein Autolenker eine Böschung heruntergefahren und in der Folge vor Ort verstorben. Am Freitagabend, 17. Mai 2024, hat eine Spaziergängerin kurz nach 20 Uhr in einem Waldstück bei Winistorf (Gemeinde Drei Höfe), abseits eines Waldweges, einen bereits ausgebrannten Personenwagen festgestellt und die Polizei informiert. Die Kantonspolizei Solothurn konnte das Auto sowie den verstorbenen Autolenker feststellen.

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Unfall in Kerns OW: Rollerfahrer übersehen

Heute Morgen, kurz vor 07:00 Uhr, fuhr ein 19-jähriger Rollerfahrer auf der Sarnerstrasse von Sarnen in Richtung Kerns. Ein 59-jähriger Autolenker fuhr vom Hinterflueweg an die Sarnerstrasse und beabsichtigte auf diese einzubiegen. Dabei übersah er den Rollerfahrer und es kam zu einer Kollision. Der Rollerfahrer wurde zur Kontrolle mit dem Rettungsdienst in ein nahegelegenes Spital verbracht. Am Auto entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe und der Roller erlitt Totalschaden.

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Stadt Winterthur ZH: 17-jähriger Velolenker bei Unfall mit Auto verletzt – Zeugenaufruf

Am späten Donnerstagabend, 16. Mai 2024, kam es auf der Tösstalstrasse zu einer Kollision zwischen einem Velolenker und einem unbekannten Personenwagen. Der Lenker oder die Lenkerin des Personenwagens flüchtete danach, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Polizei sucht Zeug:innen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.