In Steffisburg haben am Pfingstsonntagmorgen zwei Unbekannte einen Tankstellenshop überfallen. Eine Mitarbeiterin wurde mit einem Messer bedroht, die Täterschaft flüchtete mit der Beute in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Italienischen Strasse H13, Höhe Viamala Schlucht, zu einem Selbstunfall gekommen.
Mit erheblichem Fahrzeugschaden setzte der Lenker seine Fahrt fort.
Am frühen Sonntagmorgen (19.05.2024) ereignete sich in Neuhausen am Rheinfall ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt.
Bei einer Kollision zwischen einem Mountainbiker und einem Personenwagen ist der Zweiradfahrer in Elgg am Samstagnachmittag (18.5.2024) schwer verletzt worden.
Gegen 16.30 Uhr fuhr ein 62-jähriger Mountainbiker auf der Schlossstrasse talwärts Richtung Elgg.
Am Samstag, 18. Mai 2024, verhinderte die Stadtpolizei Zürich eine nicht bewilligte Veranstaltung von Eritreern im Raum Zürich-Affoltern. In der Vergangenheit kam es bei solchen Veranstaltungen schon zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
Mehrere Dutzend Personen wurden kontrolliert und weggewiesen.
Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 14:50 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einer verletzten Frau an der Unterstrasse erhalten. Wie sich herausstellte, war der Frau zuvor von einem unbekannten Mann die Halskette entrissen worden, wodurch die Frau stürzte.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (19.05.2024), kurz nach 0:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, auf der Seebleichestrasse ein Auto in ein parkiertes Auto geprallt sei.
Wie sich herausstellte hatte ein 45-jähriger Mann sein Auto in alkoholisiertem Zustand und trotz Führerausweisentzug gelenkt, den Unfall verursacht und sich danach von der Unfallstelle entfernt.
Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 21:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall auf der Rickenstrasse, Eingangs Betzikon, erhalten. Ein 55-jähriger Mann war mit seinem Auto gegen den Randstein einer Verkehrsinsel geprallt.
Wie sich herausstellte, war der Mann in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 21:20 Uhr, ist eine 50-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Churerstrasse bei der Ausfahrt aus dem Kurplatz auf einen Pfosten gefahren.
Wie sich herausstellte stand die Frau unter Alkoholeinfluss. Sie blieb unverletzt.
Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 16 Uhr, ist ein 20-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Murgstrasse verunfallt.
Dabei wurde der Motorradfahrer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 14:45 Uhr, hat sich auf der Herbergstasse ein Verkehrsunfall mit einem beteiligten Auto und einem Motorrad ereignet.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (18.05.2024), kurz nach 13:50 Uhr, ist ein 32-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Landstrasse verunfallt. Das Auto prallte gegen eine Mauer und kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
Der alkoholisierte Autofahrer wurde leicht verletzt, verweigerte jedoch die Untersuchung durch den Rettungsdienst, verhielt sich renitent und versuchte zu flüchten.
Am Samstagnachmittag (18.05.2024), kurz vor 13:30 Uhr, sind auf der Zürcherstrasse ein Auto und ein Velo zusammengestossen.
Ein 51-jähriger Velofahrer wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Samstagabend, 18. Mai 2024, kurz vor 18.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Birsfelden, Fahrtrichtung Delémont, unmittelbar vor dem «Schänzli» Tunnel, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Freitag, 17. Mai 2024, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Carkontrolle durch.
Während rund sechs Stunden wurden 25 Gesellschaftswagen kontrolliert (3 CH / 20 EU / 2 Drittstaaten), die in Fahrtrichtung Süden fuhren.
Am Samstag kam ein Automobilist von der Strasse ab. Sein Fahrzeug wurde dabei erheblich beschädigt. Gemäss ersten Aussagen musste er einem entgegenkommenden Auto ausweichen.
Dieses Fahrzeug wird nun gesucht.
Am 18. Mai 2024 zog die „Alchemy Tattoo Expo“ in Conthey mehr als 200 Mitglieder der „Hells Angels“ an. Die vor Ort von der Walliser Kantonspolizei festgelegten Bedingungen wurden eingehalten.
Es kam zu keinen Zwischenfällen mit Ausnahme von Provokationen zwischen zwei rivalisierenden Banden auf der Autobahn A9 auf dem Rückweg von der Veranstaltung.
Am Freitagabend (17.05.2024), um 17:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen im Bereich des Busbahnhofs erhalten.
Die ausgerückten Rettungskräfte trafen zwei Verletzte an. Beide mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (18.05.2024, kurz vor 8:45 Uhr, hat sich im Kreisverkehr an der Bahnhofstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem dreirädrigen Kleinmotorrad ereignet.
Der Fahrer des Kleinmotorrads wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (18.05.2024), kurz vor 10:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch aus einer Fassade eines Einfamilienhauses an der Wiesentalstrasse erhalten.
Die aufgebotene Feuerwehr brachte die Rauchentwicklung unter Kontrolle, musste dazu jedoch teile der Schindel-Fassade aufreissen.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos wurde am Freitag in Frauenfeld eine Person leicht verletzt.
Der alkoholisierte Unfallverursacher musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Freitag in Altnau seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 16.45 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer.
Am Freitagnachmittag kam es zu einem Brand in der Filteranlage einer Produktionsfirma in Buhwil.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Auf der Passwangstrasse in Erschwil hat sich am Samstagmorgen ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde dabei eine Person leicht verletzt.
Die Passwangstrasse war für rund eine Stunde gesperrt.
Heute Samstag, 18. Mai 2024, 11.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass sich mehrere Personen auf die Fahrbahn der Autobahn A2 beim Rastplatz Dieden in Wassen begeben hätten und so den Verkehr stören würden.
Die umgehend ausgerückten Patrouillen der Kantonspolizei Uri konnten die Personen von der Fahrbahn entfernen.
Bei der Autobahnausfahrt Oensingen hat ein Autolenker in der Nacht auf Samstag in alkoholisiertem Zustand einen Selbstunfall verursacht.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Selbstunfall auf der Astra-Bridge am Freitagabend hat sich ein Autolenker verletzt.
Am Freitagabend, 17. Mai 2024, gegen 18.40 Uhr, fuhr ein Autolenker aut der Autobahn A1 in Richtung Zürich.
Am Freitag, 17. Mai 2024, 1645 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Bilten, Fahrtrichtung Graubünden, ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen.
Auf der Überholspur fahrend, bemerkte eine 20-jährige Autolenkerin zu spät, dass das vorausfahrende Fahrzeug abgebremst wurde.
Von Donnerstag auf Freitag (17.05.2024), in der Zeit zwischen 14 Uhr und 0:15 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen technische Verkehrskontrollen in der Region Werdenberg durchgeführt. Dabei wurden diverse unerlaubte oder nicht gemeldete technische Änderungen an Fahrzeugen sowie Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsrecht festgestellt.
Ein Auto wurde stillgelegt. Wie so oft bei Kontrollen, konnten auch Tatbestände ausserhalb des Strassenverkehrs festgestellt werden.
Am Freitag (17.05.2024), kurz nach 4:50 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen an der Bahnhofstrasse vier Männer angehalten. Die zwei marokkanischen, der tunesische und der algerische Asylberber führten mutmassliches Deliktsgut von Diebstählen aus Fahrzeugen mit sich.
Sie wurden festgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen erliess gegen die vier Männer Strafbefehle.
Am Freitagmorgen (17.05.2024), kurz vor 6 Uhr, hat sich auf dem Fussgängerstreifen der Allmeindstrasse, Höhe Rappjmed, ein Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger ereignet.
Der 52-jährige Fussgänger wurde dabei verletzt.
Am Freitagabend (17.05.2024), kurz vor 19:50 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen der Einfahrt Wil und der Raststätte Thurau Süd ein Unfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Es wurde niemand verletzt. Es kam zu Rückstau auf der Autobahn.
Die Kantonspolizei führte zusammen mit der Kantonspolizei Zürich sowie mehreren Partnerorganisationen eine mehrstündige Fahndungsaktion im Grenzgebiet Zürich/Aargau sowie auf der A1 durch.
Im Fokus der Fahndungsaktion stand die Suche nach mobilen Verdächtigen auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Hotspots wie Bahnhöfen.
In einem Waldstück bei Winistorf ist am Freitag ein Autolenker eine Böschung heruntergefahren und in der Folge vor Ort verstorben.
Am Freitagabend, 17. Mai 2024, hat eine Spaziergängerin kurz nach 20 Uhr in einem Waldstück bei Winistorf (Gemeinde Drei Höfe), abseits eines Waldweges, einen bereits ausgebrannten Personenwagen festgestellt und die Polizei informiert. Die Kantonspolizei Solothurn konnte das Auto sowie den verstorbenen Autolenker feststellen.
Die Eisheiligen (11.-15. Mai) sind gemäss jahrhundertealter Überlieferungen als Tage mit erhöhtem Frostrisiko bekannt. Nun sind die diesjährigen Eisheiligen vorüber – und Frost gab es keinen.
Nicht weiter erstaunlich, denn die langjährigen Messreihen von MeteoSchweiz zeigen für diese Tage keine Häufung von Frosttagen.
Am Donnerstagnachmittag (16.05.2024) hat sich in Ramsen in einem Reiheneinfamilienhaus ein Küchenbrand ereignet.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt.
Am Freitag, 17. Mai 2024, gab es Aufrufe für Störaktionen an der Universität Zürich. Die Polizei führte deshalb präventiv Zugangskontrollen durch und zeigte Präsenz.
Am Nachmittag starteten mehrere Dutzend Personen eine unbewilligte Demonstration durch den Kreis 1.
Am Freitagnachmittag hat sich in Eggiwil ein Unfall mit einem Motorrad ereignet. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Heute Morgen, kurz vor 07:00 Uhr, fuhr ein 19-jähriger Rollerfahrer auf der Sarnerstrasse von Sarnen in Richtung Kerns. Ein 59-jähriger Autolenker fuhr vom Hinterflueweg an die Sarnerstrasse und beabsichtigte auf diese einzubiegen. Dabei übersah er den Rollerfahrer und es kam zu einer Kollision. Der Rollerfahrer wurde zur Kontrolle mit dem Rettungsdienst in ein nahegelegenes Spital verbracht.
Am Auto entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe und der Roller erlitt Totalschaden.
Auf der Autobahn A2 in Fahrrichtung Süden ist es Freitagnachmittag zwischen Dagmersellen und Sursee auf der Höhe Buchs zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Vier Personen wurden verletzt, eine davon erheblich.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am späten Donnerstagabend, 16. Mai 2024, kam es auf der Tösstalstrasse zu einer Kollision zwischen einem Velolenker und einem unbekannten Personenwagen.
Der Lenker oder die Lenkerin des Personenwagens flüchtete danach, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Polizei sucht Zeug:innen.
Am Donnerstag, 16. Mai 2024, circa 22.00 Uhr, haben Unbekannte in der Hammerstrasse einen 54-jährigen Mann beraubt. Der Geschädigte wurde dabei verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn zur Abklärung ins Spital.
Vermisst wird seit Donnerstag, 16. Mai 2024, in Muttenz BL:
Mesz Otto Atilla, 27.02.1957, 170 cm gross, feste Statur, graue/weisse, kurze gewellte Haare. Der Vermisste trägt einen Dreitage-Bart und spricht gebrochen Deutsch. Des Weiteren trägt MESZ Otto Atilla einen grauen Pullover.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.